• Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]

Schutzengel [2 BRs]

Film (Blu-ray)

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Artikel liefern lassen

Beschreibung

Max, ehemaliger KSK Soldat, muss Nina, Vollwaisin und einzige Zeugin eines furchtbaren Verbrechens, beschützen. Beide sind auf der Flucht vor einem übermächtigen Gegner, der nur ein Ziel hat: Nina zu töten. Auf der Flucht nähern sich Max, der ein Einzelgänger ist und Nina, die in ihrem kurzen Leben noch nie einem Erwachsenen vertraut hat, an. Aus anfänglicher Distanz wird Freundschaft. Aus Unsicherheit wird Vertrauen. Max beschützt Nina und Nina beschützt Max. In einer schier auswegslosen Situation finden die beiden Zuflucht, zuerst bei Max besten Kameraden aus Kriegszeiten Rudi und schliesslich bei Max grosser Liebe Sara. Max Ex-Freundin, die mittlerweile als Staatsanwältin arbeitet, setzt mit den beiden die Flucht fort. Es kommt zu einem fulminanten Showdown, bei dem wir nicht wissen, ob unsere Protagonisten überleben werden.

Heiner Lauterbach, 1953 in Köln geboren, ist einer der berühmtesten deutschen Schauspieler. Nach seiner Schauspielausbildung und diversen Theater-Engagements gelang ihm 1985 mit der Komödie »Männer« der Durchbruch auf der Leinwand. Als Synchronsprecher lieh er seine Stimme Stars wie Jack Nicholson und Richard Gere. 2006 veröffentlichte er die Autobiografie »Nichts ausgelassen«. Er wurde u. a. mit dem Deutschen Filmpreis, dem Bambi und dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.

Das Bild (2,35:1; 1080p) des digital gedrehten Filmes (hauptschlich Alexa, sonst Phantom HD Gold, Canon EOS 600D) spiegelt die Intentionen der Filmemacher exakt wider. Der Film hat einen stilisierten Look mit desaturierten, kühlen Farben, steilem Kontrast und zumeist sattem Schwarzwert. Der Kontrast sorgt immer wieder für überstrahlende Flächen, wie etwa dem Himmel, aber auch für verschluckte Details in dunklen Flächen. Der Schwarzwert fällt nur selten mal trüber und grau aus. Die Schärfe ist durchweg exzellent und bietet zahlreiche Details, was das Bild schön plastisch macht. Es gibt ein wenig Bildrauschen (Digital Noise), welches insbesondere in dunklen Szenen und Flächen deutlicher ins Auge fällt. Möglicherweise wurde in der Post-Pro auch ein wenig künstliches Filmkorn zugefügt, um den Look filmischer zu machen. Das Bild ist frei von analogen Defekten. Die Kompression arbeitet makellos.

Die Extras bestehen aus:

DISC 1:
- Audiokommentar von Til Schweiger

DISC 2:
- Making of (ca. 19 min)
- 16 Deleted Scenes (mit opt. mit AK von Schweiger) (ges. ca. 10 min),
- Interview mit den Produzenten (Schweiger, Zickler) (ca. 23 min),
- Outtakes: Outtakes Reel, (ca. 8 min), Rollentausch (ca. 1 min), Sina Cam (ca. 1 min)
- Training: Drei Clips: Shooter Training (ca. 2 min), Training Moritz Bleibtreu (ca. 1 min),Watcher Training (ca. 1 min)
- Til Schweiger beim Training (m. opt. AK) (ca. 3 min)

- Aleksandar Jovanovic (m. opt. AK) (ca. 4 min)
- Behind the Scenes: Drei Clips (jeweils ca. 2 min)
- Reisetagebücher: Drei Clips (jeweils ca. 3 min)
- Trailer: Afghanistan 1 (ca. 3 min), Afghanistan 2 (ca. 3 min), Kinotrailer (ca. 3 min)
- Digital Copy

Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Audiokommentar: Deutsch: Dolby Digital 5.1

Es gibt optionale deutsche und englische Untertitel.

Schweiger steht auf Action und sein großes Vorbild ist Hollywood, kein Wunder also, dass auch die Tonspur aufs Ganze geht und die volle Packung bietet. Die Abmischung ist oftmals stilisiert, so dass einzelne Elemente extrem überbetont, in die Länge gezogen, verzerrt oder ausgeblendet werden. Die Räumlichkeit ist gerade in den Actionszenen sehr gut, in den Dialogen naturgemäß weniger. Der ganze Sound ist Over the Top und deshalb voluminös, kraftvoll und stellenweise aggressiv. Trotzdem ist der Ton schön detailreich und bis ins Kleinste präzise. So manches Mal droht ein Dialog im Geballer unterzugehen und auch die unsaubere Sprache vom Schweiger und seiner Tochter hilft nicht immer. Der Subwoofer wird exzellent eingesetzt und sorgt mit satten, partiell brachialen Einsätzen für viel Freude.

Zunächst muss man Til Schweiger einen gewissen Respekt dafür zollen, einen deutschen Genrefilm aus der Kategorie Actionthriller auf die Beine zu stellen und dafür auch eigenes Geld, zusätzlich zur Filmförderung, in das Projekt zu stecken. Und das gegen den Trend von dummen, flachen und albernen Komödien, die zuvor auch eher Schweigers Filmographie und Erfolge ausmachten.

Schweiger ist in Personalunion wieder als Regisseur, Produzent, Co-Cutter, Co-Drehbuchschreiber und Hauptdarsteller die federführende und treibende Kraft hinter diesem Film. Das Script von Schweiger, Stephen Butchard (eher aus dem US-TV-Bereich) und Paul Maurice, einem ehemaligen UK-Elite-Soldat, wartet mit der altbekannten Story rund um den Schutz einer Kronzeugin auf. Nur ihr Bodyguard und sie, allein gegen zahllose bis an die Zähne bewaffnete Killer, während von der Polizei und Justiz keine Hilfe zu erwarten ist, da sie von korrupten Verrätern unterwandert ist. Im Grunde also viele bekannte Zutaten, um nicht zu sagen Klischees, die hier aneinandergereiht wurden. Die Handlung folgt einem simplen Gut-Böse-Strickmuster ohne großartige Charakterentwicklungen und Überraschungen. Alles und jeder bleibt wie es oder er ist.

Auch sonst gibt es einige Ungereimtheiten, die dem Film schaden. Nichts gegen Gefühle in einem Actionthriller, aber so ausufernd und platt musste das auch nicht gerade sein. Immer wieder verfällt das Werk in eine ungeheure Geschwätzigkeit. Zu lang und zu oft wird flach philosophiert und Kalendersprüche und platte Weisheiten ausgetauscht, die Tiefgang vortäuschen sollen, aber nur armselig pathetisch wirken. Ein etwas strafferer Schnitt hätte dem Tempo gutgetan, was jetzt bei 133 Minuten Laufzeit immer mal ein bisschen durchhängt.

Als größte Schwäche muss man aber die Besetzung der völlig überforderten Tochter Luna Schweiger ansehen, die eine noch schlechtere Schauspielerin als ihr Vater ist. Im Duo wird nicht nur genuschelt, sondern auch gelitten, besonders gerne schreiend in Großaufnahme. Sie ist eine absolute Fehlbesetzung und Katastrophe. Ohne diesen Super-Gau eines nepotistischen Besetzungscoup hätte der Film einige Schwächen ausbügeln können. Doch ein Gesicht ohne mimische und emotionale Bandbreite verhagelt einem das Vergnügen gehörig.

Doch ist der Dramaanteil schlecht, so ist der Actionanteil durchaus ansehnlich geworden. Schweiger setzt in den diversen Schießereien auf eine extreme Stilisierung. Alles ist sehr überhöht, gestreckt und überbetont. Die oftmals in Zeitlupe gefilmten Shootouts haben dabei eine gewisse Durchschlagskraft und sind für deutsche Verhältnisse recht brutal. Es hagelt diverse Gewalttätigkeiten und das Blut spritzt nur so durch die Gegend. Viel wird hier vom kostbaren Lebenssaft vergossen. Allein die ausufernde Schießerei in der Wohnung zu Beginn ist für deutsche Verhältnisse spektakulär in Szene gesetzt worden.

Auch der Ton ist extrem überhöht: Das Klicken der eingerasteten Magazine und der Schlitten beim Durchladen, die leeren Patronen, die auf dem Boden auftreffen, alles wurde sehr betont und steht dominant im Vordergrund. Das muss man mögen und akzeptieren, hat aber was. Und nicht von ungefähr wurde der Film dem unlängst verstorbenen Regisseur Tony Scott gewidmet, dem der Film sicherlich einiges schuldet, denn so manches hat man sich abgeschaut oder zumindest von ihm und dessen Stil inspirieren lassen.

Es gibt einige schöne Momente der Spannung und Anspannung, duellgleiche Szenen (wie im Diner), die wunderbar in die Länge gezogen werden, mit ungewissem Ausgang. Hier liegen die Stärken des Filmes, der sonst leider etwas vorhersehbar bleibt. Ebenso wie zweigespalten und widersprüchlich.

Einserseits gibt er sich realistisch, dann wieder überhöht mit amerikanischen Sirenen bei der Berliner Polizei oder Killern, die sich selten dämlich verhalten, weil sie aufrecht, ohne Deckung (!), mitten in einer Schießerei, Magazine wechseln und im Gänsemarsch auf offenem Feld auf ein Haus zu laufen, damit sie schön der Reihe nach abgeknallt werden können.

Schweiger konnte in seinem Film eine erstaunliche Schar an namhaften Akteuren vor der Kamera versammeln, die auch in kleinsten Rollen auftauchen. So bekommt man neben Moritz Bleibtreu auch Herbert Knaup, Heiner Lauterbach, Kostja Ullmann, Karoline Schuch, Axel Stein, Katharina Schüttler, Hannah Herzsprung, Oliver Korittke, Ralph Herforth oder Antoine Monot Jr. zu Gesicht.

Doch leider hilft das auch nicht weiter, denn dem wünschenswerten Erfolg wird trotz schöner Ansätze und Zutaten durch naive Rhetorik und lächerliche Dialoge der Garaus gemacht.

Details

Medium

Blu-ray

Anzahl

1

FSK

Freigegeben ab 16 Jahren

Studio

Warner Bros (Universal Pictures)

Genre

Thriller

Spieldauer

133 Minuten

Sprache

Deutsch, Englisch (Untertitel: Englisch)

Beschreibung

Details

Medium

Blu-ray

Anzahl

1

FSK

Freigegeben ab 16 Jahren

Studio

Warner Bros (Universal Pictures)

Genre

Thriller

Spieldauer

133 Minuten

Sprache

Deutsch, Englisch (Untertitel: Englisch)

Tonformat

Deutsch: DTS HD 5.1

Bildformat

HD (1080p), Widescreen (2,35:1)

Regisseur

Til Schweiger

Komponist

Martin Todsharow

Erscheinungsdatum

15.03.2013

Produktionsjahr

2012

EAN

5051890142184

Das meinen unsere Kund*innen

0.0

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Erste Bewertung verfassen

Unsere Kund*innen meinen

0.0

0 Bewertungen filtern

  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]
  • Schutzengel  [2 BRs]