Warum Liebe weh tut

Warum Liebe weh tut

Eine soziologische Erklärung

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2012

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

467

Maße (L/B/H)

17,8/11,1/2,8 cm

Gewicht

285 g

Beschreibung

Rezension

»Illouz' Buch ist ein Beispiel dafür, was die verstehende Soziologie leisten kann: den Anzug wenden, in dem wir durch die Welt laufen. Das Innere von außen sehen und das Privategesellschaftlich. So dass wir vielleicht die spröde Gnade erfahren, unser Schicksal auch als ein soziales und historisches zu sehen.« ("DER SPIEGEL")
»Über Liebe wird man nicht mehr diskutieren können, ohne sich auf dieses Buch zu beziehen.« ("DIE ZEIT")

»
Warum Liebe weh tut
ist ein hervorragendes Buch über die Grenzen der Autonomie und das Verlangen nach Liebe.«
("NZZ am Sonntag")
»Eine brillante Analyse …« ("DER SPIEGEL")

»
Warum Liebe weh tut
schlägt viele Schneisen durch das Dickicht moderner Liebe und gibt überzeugende Erklärungen für die Verunsicherung und Orientierungslosigkeit der hochreflektierten und autonomen Individuen spätmoderner Prägung. Das ist natürlich eine Kränkung, aber im Vergleich mit dem ambivalenten und verwirrenden Kränkungspotential spätmodernen Liebeskummers, ist es eine aufschlussreiche und erkenntnisreiche Kränkung.«
("Jungle World")

»Wie schon in ihrem letzten Buch
Die Errettung der modernen Seele
stellt Illouz die Psychologisierung und die damit verbundene Essentialisierung des Selbst ins Zentrum ihrer furiosen Analyse. Die damit einhergehende manische Selbstbesessenheit verbaut nicht nur den Weg zu einem gemeinsamen Erleben von Liebe und Welt, sondern macht zugleich das moderne Subjekt für sein Scheitern verantwortlich.«
("Deutschlandfunk Kultur")
»Eva Illouz beschreibt die gesellschaftlichen Umstände, die unser Liebesleben aus ihrer Sicht determinieren. Eine Bewertung spart die Soziologin dabei konsequent aus; ihre Haltung vermittelt sie mit dem spezifischen wissenschaftlichen Blick auf das Thema.« ("Stuttgarter Zeitung")
»Mit der Präzision einer Chirurgin seziert die renommierte Soziologin unser Herzeleid und zeigt, wie stark die jeweilige Zeit es beeinflusst. Definitiv kein Wohlfühlbuch, dafür eine gelungene Beschreibung unserer Gefühlslage, gepaart mit einer Gesellschaftsanalyse.« ("FOCUS")
»Ein soziologische Erklärung liefert hier Eva Illouz in ihrem sehr interessanten und zum Nachdenken anregenden Buch.« ("Lebensart")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2012

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

467

Maße (L/B/H)

17,8/11,1/2,8 cm

Gewicht

285 g

Auflage

7. Auflage

Originaltitel

Why Love Hurts: A Sociological Explanation

Übersetzt von

Michael Adrian

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29657-8

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"Wir lieben nach den Regeln des Marktes" | Eva Illouz

Dirk Knappe aus Hagen am 22.12.2022

Bewertungsnummer: 1847061

Bewertet: eBook (ePUB)

Es ist unabdingbar, die gesellschaftlichen Determinanten der Liebe unter kapitalistischen Produktionsbedingungen in Erinnerung zu rufen, um zu verstehen, wie wir heute fühlen und lieben. Das hat Eva Illouz wiederum herausragend aufgegriffen und kritisch bearbeitet. Ihre inhaltliche Ausrichtung ist jedoch keineswegs neu; bereits in den 1950er Jahren hat Erich Fromm als Vertreter der "Frankfurter Schule" sein Standardwerk "Die Kunst des Liebens" veröffentlicht. Darin heißt es: „In einer Kultur, in der die Marketing-Orientierung vorherrscht, in welcher der materielle Erfolg der höchste Wert ist, darf man sich kaum darüber wundern, dass sich auch die menschlichen Liebesbeziehungen nach den gleichen Tauschmethoden vollziehen, wie sie auf dem Waren- und Arbeitsmarkt herrschen". Entfremdung des Einzelnen von sich, seiner Natur und den Mitmenschen ist somit ein wichtiges Thema, auch heute noch.
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"Wir lieben nach den Regeln des Marktes" | Eva Illouz

Dirk Knappe aus Hagen am 22.12.2022
Bewertungsnummer: 1847061
Bewertet: eBook (ePUB)

Es ist unabdingbar, die gesellschaftlichen Determinanten der Liebe unter kapitalistischen Produktionsbedingungen in Erinnerung zu rufen, um zu verstehen, wie wir heute fühlen und lieben. Das hat Eva Illouz wiederum herausragend aufgegriffen und kritisch bearbeitet. Ihre inhaltliche Ausrichtung ist jedoch keineswegs neu; bereits in den 1950er Jahren hat Erich Fromm als Vertreter der "Frankfurter Schule" sein Standardwerk "Die Kunst des Liebens" veröffentlicht. Darin heißt es: „In einer Kultur, in der die Marketing-Orientierung vorherrscht, in welcher der materielle Erfolg der höchste Wert ist, darf man sich kaum darüber wundern, dass sich auch die menschlichen Liebesbeziehungen nach den gleichen Tauschmethoden vollziehen, wie sie auf dem Waren- und Arbeitsmarkt herrschen". Entfremdung des Einzelnen von sich, seiner Natur und den Mitmenschen ist somit ein wichtiges Thema, auch heute noch.

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Kluge Analyse gesellschaftlicher Verhältnisse moderner Liebesbeziehungen

Timo Funken am 13.05.2019

Bewertungsnummer: 1209905

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eva Illouz nähert sich dem komplexen Thema moderner romantischer Beziehungen aus soziologischer Sicht. Sie liefert eine kluge Analyse gesellschaftlicher Veränderungen und greift zur Veranschaulichung auch auf literarische Auszüge zurück. Was ich an diesem Buch besonders erfrischend fand, war, dass Frau Illouz die sonst so vorherrschende "individualistische" psychologische Sicht auf die Komplexität von romantischen Beziehungen durch eine soziologische Perspektive erweitert. Sie zeigt auf, dass der Verlauf und auch das Scheitern von Beziehungen nicht nur durch persönlich-psychologische Merkmale zu erklären und aufzulösen ist, sondern eben auch durch gesellschaftliche Strukturen, in denen wir uns bewegen. Liebe Grüße aus Berlin, Timo Funken
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Kluge Analyse gesellschaftlicher Verhältnisse moderner Liebesbeziehungen

Timo Funken am 13.05.2019
Bewertungsnummer: 1209905
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eva Illouz nähert sich dem komplexen Thema moderner romantischer Beziehungen aus soziologischer Sicht. Sie liefert eine kluge Analyse gesellschaftlicher Veränderungen und greift zur Veranschaulichung auch auf literarische Auszüge zurück. Was ich an diesem Buch besonders erfrischend fand, war, dass Frau Illouz die sonst so vorherrschende "individualistische" psychologische Sicht auf die Komplexität von romantischen Beziehungen durch eine soziologische Perspektive erweitert. Sie zeigt auf, dass der Verlauf und auch das Scheitern von Beziehungen nicht nur durch persönlich-psychologische Merkmale zu erklären und aufzulösen ist, sondern eben auch durch gesellschaftliche Strukturen, in denen wir uns bewegen. Liebe Grüße aus Berlin, Timo Funken

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