Kanada

Roman. Ausgezeichnet mit dem Prix Femina, Kategorie Ausländische Literatur, 2013

Richard Ford

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Beschreibung

Illegaler Handel, ein Banküberfall, drei Morde - um nicht weniger geht es in Richard Fords sprach- und bildgewaltigem Roman. Dells Eltern sind nach einem gescheiterten Banküberfall in Montana festgenommen worden; er selbst ist zu seinem Schutz nach Kanada gebracht worden. Nun trifft er dort in einem einsamen Städtchen auf eine merkwürdige Schar. Bei Arthur Remlinger kann er unterschlüpfen - doch der Besitzer eines heruntergekommenen Jagdhotels erweist sich als ein Mann mit dunkler Vergangenheit. Inmitten der überwältigenden Landschaft von Saskatchewan entfaltet sich die Geschichte einer schmerzvollen Passage in die Welt der Erwachsenen, wo es keine Unschuldigen geben kann.

Richard Ford wurde 1944 in Jackson, Mississippi, geboren und lebt heute in Maine. 1996 erhielt er für Unabhängigkeitstag den Pulitzer Prize und den PEN/Faulkner Award, 2019 den Library of Congress Prize for American Fiction. Bei Hanser Berlin erschien von ihm zuletzt Zwischen ihnen (2017).

Produktdetails

Einband Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 27.08.2012
Verlag Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Seitenzahl 464
Maße (L/B/H) 22,1/15,2/3,6 cm
Gewicht 676 g
Auflage 7
Originaltitel Canada
Übersetzer Frank Heibert
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-24026-1

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Außenseiter

Bewertung am 29.10.2012

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Kindheitserinnerung, die wir alle teilen: das Flüstern der Eltern, hinter verschlossener Schlafzimmertür. Was die Wenigsten betreffen wird, ist, dass die Erwachsenen planen, eine Bank zu überfallen. Gebildete Leute, der Vater Air-Force-Offizier, sie Lehrerin. Liebevolle Eltern von zweieiigen Zwillingen. Der letzte Coup - Hehlerei mit gestohlenen Rinderhälften - ging gründlich schief. Sie werden erpresst und brauchen dringend Geld. Aber auch der Banküberfall endet in einem Desaster. "Hätte dieser drittklassige, unüberlegte Plan nicht unser ganzes Leben verändert, er wäre zum Lachen gewesen ... ." Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des Sohnes, Dell. Ein vielseitig interessierter Junge, der unbedingt auf's College wollte. Nachdem die Eltern in Handschellen abgeführt werden, trennen sich die Wege der Geschwister; nach einer - zugegeben - sehr innigen Verabschiedung. Dell wird mit seinen Siebensachen nach Kanada, in ein einsames Präriestädtchen, gebracht und kommt dort in die Obhut des exzentrischen Hotelleiters. Richard Fords KANADA ist die Chronik eines Verbrechens, eine Folge der Ereignisse. Rückblickend beschreibt er das abrupte Ende einer Kindheit, nach dem Scheitern der Eltern. Mit absolutem Sensorium legt er den Seelenzustand eines immerwährenden Außenseiters offen, erzählt von einem turbulenten Leben ohne solide Basis, ohne Stetig- und Verlässlichkeit. Dabei ist Fords Held Dell nie hoffnungslos oder pessimistisch. KANADA ist ein großartiger detaildimensionierter, gezielt pointierter, sprachpolierter Roman.

Außenseiter

Bewertung am 29.10.2012
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Kindheitserinnerung, die wir alle teilen: das Flüstern der Eltern, hinter verschlossener Schlafzimmertür. Was die Wenigsten betreffen wird, ist, dass die Erwachsenen planen, eine Bank zu überfallen. Gebildete Leute, der Vater Air-Force-Offizier, sie Lehrerin. Liebevolle Eltern von zweieiigen Zwillingen. Der letzte Coup - Hehlerei mit gestohlenen Rinderhälften - ging gründlich schief. Sie werden erpresst und brauchen dringend Geld. Aber auch der Banküberfall endet in einem Desaster. "Hätte dieser drittklassige, unüberlegte Plan nicht unser ganzes Leben verändert, er wäre zum Lachen gewesen ... ." Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des Sohnes, Dell. Ein vielseitig interessierter Junge, der unbedingt auf's College wollte. Nachdem die Eltern in Handschellen abgeführt werden, trennen sich die Wege der Geschwister; nach einer - zugegeben - sehr innigen Verabschiedung. Dell wird mit seinen Siebensachen nach Kanada, in ein einsames Präriestädtchen, gebracht und kommt dort in die Obhut des exzentrischen Hotelleiters. Richard Fords KANADA ist die Chronik eines Verbrechens, eine Folge der Ereignisse. Rückblickend beschreibt er das abrupte Ende einer Kindheit, nach dem Scheitern der Eltern. Mit absolutem Sensorium legt er den Seelenzustand eines immerwährenden Außenseiters offen, erzählt von einem turbulenten Leben ohne solide Basis, ohne Stetig- und Verlässlichkeit. Dabei ist Fords Held Dell nie hoffnungslos oder pessimistisch. KANADA ist ein großartiger detaildimensionierter, gezielt pointierter, sprachpolierter Roman.

Langatmiger Roman mit zu vielen Details

Katharina J aus Unsleben am 04.10.2012

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der 15-Jährige Dell lebt gemeinsam mit seiner Zwillingsschwester und seinen Eltern in einer Kleinstadt in Amerika. Nachdem Dells Vater wegen Betrügereien aus der Airforce entlassen wurde, schlägt er sich mit ständig wechselnden Jobs durch. Als die Familie in eine finanzielle Notlage gerät, überfallen Dells Eltern eine Bank. Sie werden verhaftet und kommen dafür ins Gefängnis. Dell wird zu entfernten Bekannten nach Kanada gebracht und beginnt bei Arthur Remlinger ein neues Leben. Dieses Buch war definitiv nicht das was ich mir erhofft hatte. Ich wollte Spannung, Gefühl und ganz viel wunderbares Kanada. Bekommen habe ich einen Roman der gerade in den ersten 200 Seiten alles so haarklein beschrieben hat, das ich mich nur noch gelangweilt habe und zum lesen quälen musste. Zwischendurch habe ich immer wieder Lesepausen eingelegt und anderen Bücher vorgezogen. Der Schluss wurde dann doch noch gut aufgeschlüsselt und daher gebe ich noch 2 Sterne!

Langatmiger Roman mit zu vielen Details

Katharina J aus Unsleben am 04.10.2012
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der 15-Jährige Dell lebt gemeinsam mit seiner Zwillingsschwester und seinen Eltern in einer Kleinstadt in Amerika. Nachdem Dells Vater wegen Betrügereien aus der Airforce entlassen wurde, schlägt er sich mit ständig wechselnden Jobs durch. Als die Familie in eine finanzielle Notlage gerät, überfallen Dells Eltern eine Bank. Sie werden verhaftet und kommen dafür ins Gefängnis. Dell wird zu entfernten Bekannten nach Kanada gebracht und beginnt bei Arthur Remlinger ein neues Leben. Dieses Buch war definitiv nicht das was ich mir erhofft hatte. Ich wollte Spannung, Gefühl und ganz viel wunderbares Kanada. Bekommen habe ich einen Roman der gerade in den ersten 200 Seiten alles so haarklein beschrieben hat, das ich mich nur noch gelangweilt habe und zum lesen quälen musste. Zwischendurch habe ich immer wieder Lesepausen eingelegt und anderen Bücher vorgezogen. Der Schluss wurde dann doch noch gut aufgeschlüsselt und daher gebe ich noch 2 Sterne!

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