Vermiss mein nicht

Roman

Cecelia Ahern

(18)
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Beschreibung


Als Sandy Shortt zehn Jahre alt ist, verschwindet ein Mädchen aus ihrer Klasse. Seit dieser Zeit sucht sie leidenschaftlich nach allem, was vermisst wird: nach Socken, Schlüsseln und später auch nach Menschen. In ihrer Suchagentur macht sie Angehörigen Mut, denn sie gibt niemals auf.

Doch als Sandy den Auftrag bekommt, den Bruder von Jack Ruttle wiederzufinden, verirrt sie sich im Wald und verschwindet selbst – an einen geheimnisvollen Ort, den alle nur „Hier“ nennen. Dort begegnet sie Menschen, die sie schon lange gesucht hat, und auch jemandem, den sie fast vergessen hätte: sich selbst.

Währenddessen macht sich Jack auf die Suche nach Sandy …

Cecelia Ahern erzählt Geschichten, die unvergleichlich inspirieren und berühren. Sie ist eine der erfolgreichsten Autorinnen der Welt und vielseitig wie wenige andere, schreibt zeitgenössische Romane, Novellen, Storys, Jugendbücher, TV-Konzepte und Theaterstücke. Für ihre Werke wurde sie vielfach ausgezeichnet. Ihre Romane wurden fürs Kino oder fürs Fernsehen verfilmt, zum Beispiel »P.S. Ich liebe Dich« mit Hilary Swank und »Für immer vielleicht« mit Lily Collins. Cecelia Ahern ist Jahrgang 1981, hat Journalistik und Medienkommunikation studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Norden von Dublin..
Christine Strüh, geboren 1954, lebt in Berlin. Sie ist Übersetzerin von Gillian Flynn, Cecelia Ahern, Judy Blume, Pete Hamill, Laini Taylor und anderen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.08.2008
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Seitenzahl 448
Maße (L) 19/12,6/3,3 cm
Gewicht 435 g
Auflage 8. Auflage
Originaltitel A Place Called Here
Übersetzer Christine Strüh
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-16735-7

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
8
5
2
2
1

Vermiss mein nicht // Cecelia Ahern
von Nelly aus Hüttlingen am 26.09.2016

Ganz ehrlich? Allein aufgrund vom Klappentext wäre dieses Buch wahrscheinlich niemals in meinem Bücherregal eingezogen. Zum einen finde ich ihn unglaublich nichtssagend. Und zum anderen klingt der Ausflug ins Fantasy-Genre dort bereits an. Und das ist nur unbedingt das Gebiet, das ich mit Cecelia Ahern verbinde. Doch genau diese... Ganz ehrlich? Allein aufgrund vom Klappentext wäre dieses Buch wahrscheinlich niemals in meinem Bücherregal eingezogen. Zum einen finde ich ihn unglaublich nichtssagend. Und zum anderen klingt der Ausflug ins Fantasy-Genre dort bereits an. Und das ist nur unbedingt das Gebiet, das ich mit Cecelia Ahern verbinde. Doch genau dieser bekannte Name führte eben dann doch zum Kauf. Sandy Short sucht schon ihr ganzes Leben lang. Nach verloren gegangenen Socken, nach ihrer verschwundenen Nachbarin, nach der Zahnbürste, die eigentlich in ihrem Rucksack sein sollte. Wenn etwas verschwindet, kann Sandy nicht mehr ruhig sitzen, bis die verlorene Sache endlich wieder auftaucht. Daher hat sie ihre „Passion“ (man könnte auch sagen, ihren Zwang) zu ihrem Beruf gemacht. Nach einer Ausbildung bei der Polizei, sucht sie nun hauptberuflich nach anderen verschwundenen Menschen. Bis sie plötzlich selbst verschwindet. Gar nicht so leicht zu erklären ist allerdings, wohin sie verschwindet. In Aherns Welt gibt es einen Ort, an den alle verschwundenen Dingen und Menschen kommen. In der einen Minute ist man noch in seiner gewohnten Umgebung und plötzlich befindet man sich in dieser Parallelwelt. Die Welt dort ist der eigentlichen gar nicht so unähnlich. Die Menschen haben sich in Dörfern organisiert. Und irgendwie haben sie sich mit ihrer Situation abgefunden, denn einen Rückweg scheint es nicht zu geben. Sandy hat wirklich eine Zwangsstörung, was das Suchen und Finden angeht. Ihre Macke behindert sie zwischenzeitlich auch im Privatleben. Der einzige Mensch, der überhaupt noch versucht, einen Draht zu ihr zu halten, ist ihr ehemaliger Schulpsychologe, mit dem sie zwischenzeitlich eine Beziehung unterhält, wenn man es so nennen mag. Und obwohl dieser Zwang wirklich gut dargestellt war und auch begründet wurde, blieb Sandy über das ganze Buch hinweg etwas blass. Ein rechtes Bild von ihr wollte sich nicht einstellen und so recht als Protagonistin empfand ich sie auch nicht. Die ganze Story lässt sich mit zwei Sätzen eigentlich zusammenfassen. Und das war wohl auch der größte Hacken an der ganzen Sache. Die Handlung schleppt sich so dahin und der Spannungsbogen blieb einfach unglaublich flach. Es passierte einfach unglaublich wenig, weswegen man mit den Gedanken immer wieder abdriftet. Da wundert man sich schon, wo Aherns einmaliger Schreibstil abgeblieben ist?! Es laufen zwei Handlungsstränge parallel nebeneinander, die allerdings kaum richtige Berührungspunkte miteinander haben. Der Sinn des Strangs rund um Jack erschließt sich mir auch jetzt noch nicht recht. Der Mehrwert für die Spannung und die Geschichte wurde einfach nicht ersichtlich. Man bekommt das Gefühl, als würden zwei ganz eigenständige Storys erzählt. Da man wusste, dass die Abschnitte rund um Jack keinerlei Auswirkung auf den rund um Sandy hatte, fühlte man sich bei jedem Perspektivenwechsel total ausgebremst. Das Buch kommt also insgesamt mit einigen Ecken und Kanten daher. Man kann es vielleicht ganz gut an einem seichten Sonntagmittag lesen, doch große Literatur und Spannung sollte man wirklich nicht erwarten. Vielleicht ist das Fantasy-Genre einfach nicht Aherns. Es fehlte an ihrem unvergleichlichen Schreibstil und auch die großen Gefühle sind ausgeblieben. Wer Cecelia Ahern also liebt, der sollte einen großen Bogen um Vermiss mein nicht machen.

Die Reise ins Hier
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 08.09.2013

“[...] er erkannte das Auto sofort als die Venusfliegenfalle, in der die langbeinige Schönheit von der Tankstelle gestern früh verschwunden war.” (S. 100) Wieder einmal ist das Äußere des Buches ein typisches “Ahernbuch”, weil irgendwie fast alle Bücher von ihr einen blauen Touch haben, außer “Zeit deines Lebens” und “Sol... “[...] er erkannte das Auto sofort als die Venusfliegenfalle, in der die langbeinige Schönheit von der Tankstelle gestern früh verschwunden war.” (S. 100) Wieder einmal ist das Äußere des Buches ein typisches “Ahernbuch”, weil irgendwie fast alle Bücher von ihr einen blauen Touch haben, außer “Zeit deines Lebens” und “Solange du mich siehst“. Im ersten Moment kann man sich nicht viel unter dem Cover und dem Titel denken, aber wenn man vielleicht ein wenig länger nachdenkt, dann steht die Tür des Tors offen. Das kann also bedeuten, dass dort jemand “entfliehen” kann und spurlos verschwinden kann. Eine neue Welt wird eröffnet, wenn man eventuell dort durchgeht. Ein sehr schönes Cover, das muss ich sagen. “Und leider ließ sich auch nicht leugnen, dass ich nur nicht mehr die Gleiche war wie früher, sondern viel, viel weniger.” (S. 250) Die Autorin Cecelia Ahern hat wie immer einen tollen Schreibstil und ich muss sagen, dass ihre Bücher immer eine gewisse Magie besitzen. Das find ich wirklich toll! Es geht eigentlich um etwas ganz Normales. Etwas zu verlieren und es wiederfinden zu wollen, nur verpackt sie das in eine wundervolle Geschichte, die einerseits realitätsgetreu ist und trotzdem phantastisch. Die Mischung davon trifft mich immer genau ins Herz und kommt bei mir dort und im Kopf an. Es lässt mich über mich und mein Umfeld nachdenken und jedes Mal öffnet sich eine weitere Tür meines Lebens, wenn ich ihre Bücher lese. Wir alle verlieren uns irgendwann einmal, aber wir werden immer irgendwie gefunden. Sandy Shortt ist die Hauptperson in diesem Buch und neben ihr sind noch so viele andere Personen wichtig. Verlorene Dinge werden irgendwo sein, manchmal sind sie versteckter als andere Sachen, aber wenn du dich zu den verlorenen Dingen gesellst, werden sie dir klarer vor den Augen sein als du dachtest. Sandy lernt, dass ihr die Menschen fehlen, von denen sie gerade getrennt ist, weil sie sich selbst verloren hat. Jack Ruttle versucht sie wegen seinem Bruder zu finden als ihm auf der Suche nach Sandy immer mehr klar wird, was mit seinem Bruder Donal passiert ist. Auf dieser Reise lernt Sandy all die Menschen und verlorenen Dinge kennen, die so vergeblich gesucht hat. “In den schlimmsten Augenblicken des Lebens bleiben einem meistens zwei Dinge zu tun: Man kann 1) zusammenbrechen, mit den Fäusten auf den Boden trommeln, mit den Beinen strampeln und sich schlicht weigern weiterzumachen, oder man kann 2) lachen.” (S. 276) Wieder einmal ein so gelungenes Buch, was auf jeden Fall unbedingt gelesen werden sollte! Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum ich so auf die Bücher abfahre, die Frau Ahern schreibt, aber die sind einfach sooo mega gut. Die Geschichte ist so süß gemacht und wer nicht so recht weiß, ob es sich WIRKLICH lohnt es zu lesen… tut es einfach einmal! Dann wisst ihr, ob es etwas für euch ist und dann könnt ihr einen eigenen guten oder schlechten Eindruck bekommen.

Das Buch macht glücklich
von Layan aus Wiesbaden am 03.01.2013

Kurz beschrieben: Ein Buch das glücklich macht. Ich muß sagen, obwohl ich am Anfang gedacht habe, was ist das für ein Blödsinn mit dem Suchzwang und den verschwundenen Sachen und dem Ort,, den alle nur "Hier" nennen, war ich am Ende umso erstaunter. Man hat sich sehr schnell in das Buch hineingelesen und man lebt der Hauptprogat... Kurz beschrieben: Ein Buch das glücklich macht. Ich muß sagen, obwohl ich am Anfang gedacht habe, was ist das für ein Blödsinn mit dem Suchzwang und den verschwundenen Sachen und dem Ort,, den alle nur "Hier" nennen, war ich am Ende umso erstaunter. Man hat sich sehr schnell in das Buch hineingelesen und man lebt der Hauptprogatonistin Sandy mit. Man will mit ihr nach den verschwundenen Sachen suchen und man freut sich mit ihr über wieder gefundene Sachen. Cecelia Ahern hat es geschafft wieder einen an das Buch zu fesseln. Das Buch hat Suchtpotential. Konnte es nicht mehr weglegen, weil es einfach nur schön geschrieben ist, mit einfachen Worten, die einen eine gute Laune vermittelt. Wieder ist ihr ein völlig neue Geschichte eingefallen und wieder ist es einfach wunderbar ein Buch von ihr zu lesen. Freue mich auf die nächsten!


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