Kleine Lichter

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Roman

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Beschreibung

Seit sechs Monaten liegt der Geliebte im Koma, jetzt bespricht Valerie am Krankenhausbett ein Tonband, das ihn wieder ins Leben zurückführen, zurückverführen, soll. Nun, wo es um alles geht, ist alles in ihrer Sprache Liebe. Wie kann man fühlen und sich nicht verlieren? Wie kann man dem Mangel begegnen, der alle Liebe treibt? Wie kann man erhalten, was man nicht halten kann? Zwischen Wien, wo sie liebt, und Tokio, wo sie arbeitet, hin und her gerissen, beschwört Valerie die eigene Liebesgeschichte noch einmal herauf und zeichnet die Veränderung ihrer Gefühle akribisch nach – bis zu dem Punkt, an dem sie fast überwunden scheinen.

Roger Willemsen, geboren 1955 in Bonn, gestorben 2016 in Wentorf bei Hamburg, arbeitete zunächst als Dozent, Übersetzer und Korrespondent aus London, ab 1991 auch als Moderator, Regisseur und Produzent fürs Fernsehen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Bayerischen Fernsehpreis und den Adolf-Grimme-Preis in Gold, den Rinke- und den Julius-Campe-Preis, den Prix Pantheon-Sonderpreis, den Deutschen Hörbuchpreis und die Ehrengabe der Heinrich-Heine-Gesellschaft. Willemsen war Honorarprofessor für Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin, Schirmherr des Afghanischen Frauenvereins und stand mit zahlreichen Soloprogrammen auf der Bühne. Zuletzt erschienen im S. Fischer Verlag seine Bestseller »Der Knacks«, »Die Enden der Welt«, »Momentum«, »Das Hohe Haus« und »Wer wir waren«.

Über Roger Willemsens umfangreiches Werk informiert der Band »Der leidenschaftliche Zeitgenosse«, herausgegeben von Insa Wilke. Willemsens künstlerischer Nachlass befindet sich im Archiv der Akademie der Künste, Berlin. Literaturpreise:Rinke-Preis 2009Julius-Campe-Preis 2011Prix Pantheon-Sonderpreis 2012

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.11.2007

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

14,8/9,3/1,9 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.11.2007

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

14,8/9,3/1,9 cm

Gewicht

162 g

Auflage

2. Auflage, Sonderausgabe

Reihe

Fischer TaschenBibliothek

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-51027-6

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Ein Buch über die Liebe - vielschichtig und undurchsichtig wie die Liebe selbst

Bewertung aus Bielefeld am 06.08.2015

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Man erringt die Liebe, indem man sie überwindet.“ (S. 193) Roger Willemsen – ist er ein Genie? Oder ein Wahnsinniger? Oder ein wahnsinniges Genie? Oder ein genialer Wahnsinniger? So verwirrend der ein oder andere jetzt gucken mag – so ähnlich ging und geht es mir mit vorliegendem Buch. Aber ähnlich wie die vier Fragen im Grunde alle gleich und doch verschieden sind, lässt Roger Willemsen „seine“ Valerie sich verschiedene Gedanken machen über die Liebe – zu ihren früheren Freunden, zu Rashid (ihrem im Koma liegenden Freund, dem sie Kassetten bespricht), aber auch zu sich selbst und treibt sie über einen 206-seitigen Monolog durch das Auf und Ab eines Gefühls, welches gleichzeitig der Himmel und die Hölle sein kann. Schon lange ist es mir nicht mehr so schwer gefallen, passende Worte für eine Rezension zu finden. Aber bedarf es vieler (unnötiger) Worte, einem guten Buch zu huldigen? Dieses Buch darf/soll man getrost auch mehrmals lesen, denn eins ist bei allen intellektuellen und guten Büchern gleich: ihre wahre Pracht entfalten sie erst, je öfter man sie liest und wenn man sie in seinem Herzen trägt. Lassen wir zum Schluss noch einmal Roger bzw. Valerie sprechen: „Hier endet meine Reise zu den Männern. Sie endet bei Dir. Mit Dir nehme ich Abschied von allen, die mal meine Liebhaber waren, und allen, die noch kommen wollten. Kein großer Bahnhof nötig. Du bist mein letzter Mann. Die Reise ist vorbei. Ich bin angekommen.“ (S. 5) Gibt es eine schönere Liebeserklärung?

Ein Buch über die Liebe - vielschichtig und undurchsichtig wie die Liebe selbst

Bewertung aus Bielefeld am 06.08.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Man erringt die Liebe, indem man sie überwindet.“ (S. 193) Roger Willemsen – ist er ein Genie? Oder ein Wahnsinniger? Oder ein wahnsinniges Genie? Oder ein genialer Wahnsinniger? So verwirrend der ein oder andere jetzt gucken mag – so ähnlich ging und geht es mir mit vorliegendem Buch. Aber ähnlich wie die vier Fragen im Grunde alle gleich und doch verschieden sind, lässt Roger Willemsen „seine“ Valerie sich verschiedene Gedanken machen über die Liebe – zu ihren früheren Freunden, zu Rashid (ihrem im Koma liegenden Freund, dem sie Kassetten bespricht), aber auch zu sich selbst und treibt sie über einen 206-seitigen Monolog durch das Auf und Ab eines Gefühls, welches gleichzeitig der Himmel und die Hölle sein kann. Schon lange ist es mir nicht mehr so schwer gefallen, passende Worte für eine Rezension zu finden. Aber bedarf es vieler (unnötiger) Worte, einem guten Buch zu huldigen? Dieses Buch darf/soll man getrost auch mehrmals lesen, denn eins ist bei allen intellektuellen und guten Büchern gleich: ihre wahre Pracht entfalten sie erst, je öfter man sie liest und wenn man sie in seinem Herzen trägt. Lassen wir zum Schluss noch einmal Roger bzw. Valerie sprechen: „Hier endet meine Reise zu den Männern. Sie endet bei Dir. Mit Dir nehme ich Abschied von allen, die mal meine Liebhaber waren, und allen, die noch kommen wollten. Kein großer Bahnhof nötig. Du bist mein letzter Mann. Die Reise ist vorbei. Ich bin angekommen.“ (S. 5) Gibt es eine schönere Liebeserklärung?

So schön kann Sprache sein

Patricia G. aus Prinzersdorf am 21.04.2012

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Kleine Lichter" besticht durch sprachliche Schönheit. Roger Willemsen versteht es, den Leser mit seiner einfühlsamen und bildreichen Sprache in den Bann zu ziehen. Es ist faszinierend, wie genau er den Ton trifft und Valeries Zwiespalt zwischen ihrer Rolle als starker, unabhängiger Frau und ihrer Sehnsucht nach Nähe, dem Wunsch, sich im anderen zu verlieren und selbst wiederzufinden, beschreibt. Absolut lesenswert!!!

So schön kann Sprache sein

Patricia G. aus Prinzersdorf am 21.04.2012
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Kleine Lichter" besticht durch sprachliche Schönheit. Roger Willemsen versteht es, den Leser mit seiner einfühlsamen und bildreichen Sprache in den Bann zu ziehen. Es ist faszinierend, wie genau er den Ton trifft und Valeries Zwiespalt zwischen ihrer Rolle als starker, unabhängiger Frau und ihrer Sehnsucht nach Nähe, dem Wunsch, sich im anderen zu verlieren und selbst wiederzufinden, beschreibt. Absolut lesenswert!!!

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