Die Wand

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Textausgabe mit Materialien.11. bis 13. Klasse

Schulbuch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Details

ISBN

978-3-12-352430-1

Auflage

1. Auflage

Erscheinungsdatum

21.01.2008

Bundesländer

Baden-Württemberg + weitere

Unterrichtsfächer

Deutsch

Klassenstufen

11. Lernjahr + weitere

Schulformen

Gymnasium

Beschreibung

Details

ISBN

978-3-12-352430-1

Auflage

1. Auflage

Erscheinungsdatum

21.01.2008

Bundesländer

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

Unterrichtsfächer

Deutsch

Klassenstufen

  • 11. Lernjahr
  • 12. Klasse
  • 13. Klasse
  • 6. Lernjahr

Schulformen

Gymnasium

Einband

Taschenbuch

Verlag

Klett Schulbuchverlag

Maße (L/B/H)

19,8/12,6/2 cm

Gewicht

246 g

Reihe

Editionen für den Literaturunterricht

Sprache

Deutsch

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Bereichernder Roman mit interessanten Materialien

Monique am 02.06.2021

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Der Roman „Die Wand“ von Marlene Haushofer erschien 1962 und erhielt viel positive Kritik. Die Geschichte, in Form eines Berichts geschrieben, erzählt eine ungefähr 40-jährige, namenlose Frau, die durch mysteriöse Umstände- ihrer Meinung nach die Schuld einer unbekannten Großmacht- plötzlich miterleben muss, wie um sie herum eine durchsichtige, undurchdringliche Wand entsteht, hinter der tierisches und menschliches Leben versteinert wird. Zusammen mit einem Hund, Katzen und einer trächtigen Kuh in einer Jagdhütte lebend, lernt sie sich ganz alleine im Wald durchzuschlagen und beginnt auch, ihr früheres Leben zu reflektieren und damit abzuschließen. Am Ende taucht urplötzlich ein fremder Mann auf und erschießt grundlos den kleinen Stier ihrer Kuh und ihren geliebten Hund, woraufhin sie diesen auch tötet und somit eindeutig ein Schicksal ohne menschliche Gesellschaft wählt. Hier endet der Bericht nun wegen fehlenden Papiers. Liest man den Roman, ohne viel darüber nachzudenken, kann man schnell zu der Annahme gelangen, dass er nicht sehr hintergründig ist und tatsächlich braucht es erst einmal ein wenig Zeit, einen Zugang dazu zu finden. Ist man jedoch offen dafür, kommen einem nach und nach doch ein paar Interpretationsansätze. Was mir als Erstes einfiel, ist die Kritik an der oberflächlichen und materiellen Welt, zu der die Frau selbst früher gehörte und über die sie sich mehrfach negativ äußert. Dabei erzählt sie unter anderem von ihren Kindern, die mittlerweile erwachsen sind, aber in der letzten Zeit bis zu ihrem Auszug nur noch als „Kostgänger“ zu Hause waren. Eltern und Kinder hatten also kaum noch etwas miteinander zu tun und man lebte quasi aneinander vorbei, nicht anders als heute vielerorts auch. Außerdem schminkt sich die Frau nicht mehr und achtet auch nicht darauf, wie ihre Kleidung aussieht; sie muss ja bloß funktionell sein. In diesem Sinn könnte die Wand eine Art Schutz gegen „die Welt dort draußen“ darstellen, deren Genussmittel und Schminke allein jedoch keinen Menschen glücklich machen können, wenn er keine aufrichtige menschliche Nähe erfährt. Mir persönlich hat das Buch gut gefallen, vor allem sprachlich gesehen, denn es ließ sich sehr flüssig lesen und war auch nicht zu komplex. Zwar ist es nicht besonders spannend, aber es wird einem doch nie langweilig beim Lesen, da immer wieder ein neues Tier auftaucht oder verstirbt oder die Frau wieder über das Leben philosophiert. Alles in Allem also durchaus ein empfehlenswertes Buch!

Bereichernder Roman mit interessanten Materialien

Monique am 02.06.2021
Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Der Roman „Die Wand“ von Marlene Haushofer erschien 1962 und erhielt viel positive Kritik. Die Geschichte, in Form eines Berichts geschrieben, erzählt eine ungefähr 40-jährige, namenlose Frau, die durch mysteriöse Umstände- ihrer Meinung nach die Schuld einer unbekannten Großmacht- plötzlich miterleben muss, wie um sie herum eine durchsichtige, undurchdringliche Wand entsteht, hinter der tierisches und menschliches Leben versteinert wird. Zusammen mit einem Hund, Katzen und einer trächtigen Kuh in einer Jagdhütte lebend, lernt sie sich ganz alleine im Wald durchzuschlagen und beginnt auch, ihr früheres Leben zu reflektieren und damit abzuschließen. Am Ende taucht urplötzlich ein fremder Mann auf und erschießt grundlos den kleinen Stier ihrer Kuh und ihren geliebten Hund, woraufhin sie diesen auch tötet und somit eindeutig ein Schicksal ohne menschliche Gesellschaft wählt. Hier endet der Bericht nun wegen fehlenden Papiers. Liest man den Roman, ohne viel darüber nachzudenken, kann man schnell zu der Annahme gelangen, dass er nicht sehr hintergründig ist und tatsächlich braucht es erst einmal ein wenig Zeit, einen Zugang dazu zu finden. Ist man jedoch offen dafür, kommen einem nach und nach doch ein paar Interpretationsansätze. Was mir als Erstes einfiel, ist die Kritik an der oberflächlichen und materiellen Welt, zu der die Frau selbst früher gehörte und über die sie sich mehrfach negativ äußert. Dabei erzählt sie unter anderem von ihren Kindern, die mittlerweile erwachsen sind, aber in der letzten Zeit bis zu ihrem Auszug nur noch als „Kostgänger“ zu Hause waren. Eltern und Kinder hatten also kaum noch etwas miteinander zu tun und man lebte quasi aneinander vorbei, nicht anders als heute vielerorts auch. Außerdem schminkt sich die Frau nicht mehr und achtet auch nicht darauf, wie ihre Kleidung aussieht; sie muss ja bloß funktionell sein. In diesem Sinn könnte die Wand eine Art Schutz gegen „die Welt dort draußen“ darstellen, deren Genussmittel und Schminke allein jedoch keinen Menschen glücklich machen können, wenn er keine aufrichtige menschliche Nähe erfährt. Mir persönlich hat das Buch gut gefallen, vor allem sprachlich gesehen, denn es ließ sich sehr flüssig lesen und war auch nicht zu komplex. Zwar ist es nicht besonders spannend, aber es wird einem doch nie langweilig beim Lesen, da immer wieder ein neues Tier auftaucht oder verstirbt oder die Frau wieder über das Leben philosophiert. Alles in Allem also durchaus ein empfehlenswertes Buch!

Bedrückende Lektüre

Bewertung aus Bergisch Gladbach am 07.09.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Diesen Roman wollte ich schon lange einmal lesen, dieses hochgelobte Werk der österreichischen Schriftstellerin Marlene Haushofer. Den Film mit Martina Gedeck in der Hauptrolle habe ich schon zweimal gesehen und genau hier liegt das Problem. Der Film ist eine weitgehende visuelle Version des Textes, viele Passagen des Romans werden im Film als innerer Monolog gesprochen und auch die Handlung folgt weitgehend der Textvorlage. Wenn man den Film kennt, kennt man somit eigentlich die ganze Geschichte und das nimmt der Lektüre des Romans viel von dem Reiz dieses ungewöhnlichen Buches. Diese ausweglose Düsterkeit der Situation, in der sich die namenlose Protagonistin befindet, fand ich auch sehr belastend und so habe ich das eBook nach knapp der Hälfte geschlossen. Das ändert natürlich nichts an der herausragenden Qualität des Werkes, das mich aber einfach nicht fesseln konnte.

Bedrückende Lektüre

Bewertung aus Bergisch Gladbach am 07.09.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Diesen Roman wollte ich schon lange einmal lesen, dieses hochgelobte Werk der österreichischen Schriftstellerin Marlene Haushofer. Den Film mit Martina Gedeck in der Hauptrolle habe ich schon zweimal gesehen und genau hier liegt das Problem. Der Film ist eine weitgehende visuelle Version des Textes, viele Passagen des Romans werden im Film als innerer Monolog gesprochen und auch die Handlung folgt weitgehend der Textvorlage. Wenn man den Film kennt, kennt man somit eigentlich die ganze Geschichte und das nimmt der Lektüre des Romans viel von dem Reiz dieses ungewöhnlichen Buches. Diese ausweglose Düsterkeit der Situation, in der sich die namenlose Protagonistin befindet, fand ich auch sehr belastend und so habe ich das eBook nach knapp der Hälfte geschlossen. Das ändert natürlich nichts an der herausragenden Qualität des Werkes, das mich aber einfach nicht fesseln konnte.

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