Anti-Ödipus

Anti-Ödipus

Kapitalismus und Schizophrenie I

Buch (Taschenbuch)

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.01.1977

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

17,7/11/2,8 cm

Gewicht

320 g

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.01.1977

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

17,7/11/2,8 cm

Gewicht

320 g

Auflage

17

Originaltitel

L'anti OEdipe

Übersetzt von

Bernd Schwibs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-27824-6

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2.5

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Bewertung aus Bern am 22.06.2013

Bewertungsnummer: 814687

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Irgendwie ein geistig überhitzter Erguss der beiden Autoren (Philosoph und Psychiater), der zu umständlich und spekulativ daherkommt. Bereits Jahre danach musste er revidiert werden. Also was solls? Geisteswissenschaft scheint oft eher theoretischer Zeitvertrieb zu sein, der zu oft an der Praxis zerschellt. Auch Sigmund Freud konnte ich nicht mehr viel abgewinnen. Solche Texte wecken höchstens noch historisches Interesse. Aber was sollen wir mit all der subjektiven Historie heute noch anfangen? Andere Entwicklungen als gedacht, überholen stets alte Ansichten. Wenn schon französische Phil. oder Soz., dann doch lieber Foucault und besonders Bourdieu, die leider auch nicht mehr unter uns weilen.
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Bewertung aus Bern am 22.06.2013
Bewertungsnummer: 814687
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Irgendwie ein geistig überhitzter Erguss der beiden Autoren (Philosoph und Psychiater), der zu umständlich und spekulativ daherkommt. Bereits Jahre danach musste er revidiert werden. Also was solls? Geisteswissenschaft scheint oft eher theoretischer Zeitvertrieb zu sein, der zu oft an der Praxis zerschellt. Auch Sigmund Freud konnte ich nicht mehr viel abgewinnen. Solche Texte wecken höchstens noch historisches Interesse. Aber was sollen wir mit all der subjektiven Historie heute noch anfangen? Andere Entwicklungen als gedacht, überholen stets alte Ansichten. Wenn schon französische Phil. oder Soz., dann doch lieber Foucault und besonders Bourdieu, die leider auch nicht mehr unter uns weilen.

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Kongenial oder Bullshit?

Zitronenblau am 10.02.2010

Bewertungsnummer: 626009

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie der Titel suggeriert, ist dies hier eine Polemik, die mit dem Mythos des Ödipus-KOMPLEXES aufräumen will. Sie stellt sich gegen Lacan, Freud und sonstige Psychoanalytiker, und plädiert für eine kühne Korrelation von Kapitalismus und Schizophrenie (so wird aus der Psychoanalyse eine Schizo-Analyse). Klingt aufregend? Ist es sicher auch, aus einem wissenschaftlichen Ansatz heraus. Aber Deleuze und Guattari treiben hier Philosophie, führen sie ad absurdum! Das Buch liest sich wie eine Groteske, ein Pamphlet, das nicht gelesen werden will. Die Schizophrenie wird als deterritoriale Wunschmaschine - bar aller Metaphorik (körperlose Organe, Eier, Ströme etc.) - inauguriert, dann wird das kranke Unbewusste aus dem Schlamm der Familie gezogen (siehe hierfür auch Bateson) und als wahrhaftiges Feuer unter den Repressialien eines Kapitalismus entfacht (siehe hierfür auch Foucault). Es wird eine "Sozialisation des Irrsinns" proklamiert und es gibt sicher keine vehementen Einwände gegen eine solche "Theorie der Geisteskrankheit" - es ist albern, zu glauben, dass die Familie allein Ursache für solche Entwicklungen ist - keine Frage. Nur wird jeder Psychoanalytiker und auch Biologie dieses Buch hier allenfalls als unzureichend in seiner Fundierung zurückweisen. An intellektueller Beredsamkeit mangelt es nicht, dafür aber an Linie und Transparenz - ehrlich gesagt, könnte man sogar annehmen, dass zwei Schizos dieses Buch geschrieben haben. Dennoch gibt es hier und da einige Lichtblicke. Die Begegnungen mit Joyce, Beckett oder Proust führten punktuell zu einem wahren interpretativen Genuss der Lektüre. Im Ganzen aber: für mich Bullshit mit allerhand Potenzial! Trotz aller Befürwortung der Thesen wird Ödipus hier m. E. dermaßen ausgeschlachtet, dass in mir die Tragödie eines weindenden Sophokles heraufbeschwört wurde...
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Kongenial oder Bullshit?

Zitronenblau am 10.02.2010
Bewertungsnummer: 626009
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie der Titel suggeriert, ist dies hier eine Polemik, die mit dem Mythos des Ödipus-KOMPLEXES aufräumen will. Sie stellt sich gegen Lacan, Freud und sonstige Psychoanalytiker, und plädiert für eine kühne Korrelation von Kapitalismus und Schizophrenie (so wird aus der Psychoanalyse eine Schizo-Analyse). Klingt aufregend? Ist es sicher auch, aus einem wissenschaftlichen Ansatz heraus. Aber Deleuze und Guattari treiben hier Philosophie, führen sie ad absurdum! Das Buch liest sich wie eine Groteske, ein Pamphlet, das nicht gelesen werden will. Die Schizophrenie wird als deterritoriale Wunschmaschine - bar aller Metaphorik (körperlose Organe, Eier, Ströme etc.) - inauguriert, dann wird das kranke Unbewusste aus dem Schlamm der Familie gezogen (siehe hierfür auch Bateson) und als wahrhaftiges Feuer unter den Repressialien eines Kapitalismus entfacht (siehe hierfür auch Foucault). Es wird eine "Sozialisation des Irrsinns" proklamiert und es gibt sicher keine vehementen Einwände gegen eine solche "Theorie der Geisteskrankheit" - es ist albern, zu glauben, dass die Familie allein Ursache für solche Entwicklungen ist - keine Frage. Nur wird jeder Psychoanalytiker und auch Biologie dieses Buch hier allenfalls als unzureichend in seiner Fundierung zurückweisen. An intellektueller Beredsamkeit mangelt es nicht, dafür aber an Linie und Transparenz - ehrlich gesagt, könnte man sogar annehmen, dass zwei Schizos dieses Buch geschrieben haben. Dennoch gibt es hier und da einige Lichtblicke. Die Begegnungen mit Joyce, Beckett oder Proust führten punktuell zu einem wahren interpretativen Genuss der Lektüre. Im Ganzen aber: für mich Bullshit mit allerhand Potenzial! Trotz aller Befürwortung der Thesen wird Ödipus hier m. E. dermaßen ausgeschlachtet, dass in mir die Tragödie eines weindenden Sophokles heraufbeschwört wurde...

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Anti-Ödipus

von Gilles Deleuze, Felix Guattari

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