Beren und Lúthien

Mit Illustrationen von Alan Lee

(27)
Ein dramatisches Schicksal überschattet die Liebe von Beren und Lúthien. Sie gehört den unsterblichen Elben an, während er ein Sterblicher ist. In seiner tiefen Abneigung gegen alle Menschen zwingt ihr Vater, ein großer Elbenfürst, Beren eine unlösbare Aufgabe auf: Bevor dieser Lúthien heiraten darf, muss er von Melkors Krone einen Silmaril rauben. Den Leser erwartet die schönste Geschichte Tolkiens.
Speziell für diese Ausgabe hat der bekannte Tolkien-Künstler Alan Lee zahlreiche Farbgemälde und Zeichnungen geschaffen.

Unerschrocken macht sich Beren auf den Weg, den Silmaril für seine Liebe zu gewinnen. Da setzt Melkor, auch Morgoth der Schwarze Feind genannt, die fürchterlichsten Kreaturen – skrupellose Orks und schlaue Wölfe – gegen Beren ein. Aber die Liebe zwischen Lúthien und Beren reicht buchstäblich über den Tod hinaus.
 
Diese ohne Übertreibung schönste Geschichte Tolkiens ist in nicht endgültiger Form Bestandteil des »Silmarillion«, des »Buchs der Verschollenen Geschichten« und des »Leithian Liedes«. Christopher Tolkien hat versucht, die Erzählung von Beren und Lúthien aus dem umfangreichen Werk, in das sie eingebettet ist, herauszulösen. Er erzählt sie mit den Worten seines Vaters: zunächst in ihrer ursprünglichen Form, dann gemäß späteren Texten.
So wird sie in ihrem Wandel dargestellt. Die hier erstmals zusammen präsentierten Texte enthüllen Aspekte, die sowohl was die Handlung, als auch was die erzählerische Unmittelbarkeit anbelangt, später verlorengegangen sind.
Portrait
J. R. R. Tolkien, geboren am 3. Januar 1892 in Bloemfontein (Südafrika), wuchs in England auf. Von 1925 an war er Professor für englische Philologie in Oxford und erwarb sich schon bald großes Ansehen als einer der bedeutendsten Philologen weit über die Grenzen Englands hinaus. Der Hobbit, Der Herr der Ringe und Das Silmarillion sind die wichtigsten Werke der Fantasyliteratur. Der große Erzähler starb 1973 in Bournemouth.

Christopher Tolkien, geboren am 21. November 1924, hat sich nach dem Tod seines Vaters ganz der Herausgabe der bis dahin unveröffentlichten Werke gewidmet. Er lebt mit seiner Frau Baillie in Frankreich.

Alan Lee, geboren am 20. August 1947 in Middlesex (England), ist mit seinen Illustrationen von Mittelerde den Tolkienfans rund um den Erdball bekannt. Für seine Entwürfe zur Verfilmung von Der Herr der Ringe erhielt er 2004 einen Oscar.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Christopher Tolkien
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 28.06.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-96165-2
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 20,8/13,2/3 cm
Gewicht 469 g
Originaltitel Beren and Lúthien
Abbildungen 9 vierfarbige Bildtafeln und ca. 26 schwarzweisse -Zeichnungen, mit 9 Farbzeichnungen, 26 schw Zeichnungene Zeichn.
Auflage 5. Auflage
Illustrator Alan Lee
Übersetzer Helmut W. Pesch, Hans-Ulrich Möhring
Buch (gebundene Ausgabe)
22,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
17
8
0
0
2

von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2017
Bewertet: anderes Format

Für alle Herr der Ringe Fans ein absolutes Muss. Endlich gibt es die Geschichte von Beren und Luthien auch als eigenes Buch!

Eine Liebesgeschichte im Wandel der Zeit
von Jashrin aus Bruchsal am 05.09.2017

Der sterbliche Beren erblickt eines Nachts die unsterbliche Lúthien beim Tanz im Mondenschein. Es gelingt ihm, Lúthiens Herz zu gewinnen, doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern. In seiner tiefen Abneigung den Sterblichen gegenüber stellt Lúthiens Vater Thingol Beren eine schier unlösbare Aufgabe: er willigt erst dann... Der sterbliche Beren erblickt eines Nachts die unsterbliche Lúthien beim Tanz im Mondenschein. Es gelingt ihm, Lúthiens Herz zu gewinnen, doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern. In seiner tiefen Abneigung den Sterblichen gegenüber stellt Lúthiens Vater Thingol Beren eine schier unlösbare Aufgabe: er willigt erst dann in eine Heirat ein, wenn Beren ihm einen der sagenumwobenen Silmaril aus der Krone des grausamen Melkors bringt… Mit Spannung habe ich auf die Geschichte von Beren und Lúthien gewartet, die zwar nicht unbekannt ist, doch in dieser Zusammenstellung erstmals von Christopher Tolkien herausgegeben wurde. Nachdem ich mich auf den ersten Seiten des Vorwortes beinahe überfordert sah, was die verschiedenen benannten Versionen und die vielen Namen anging, so habe ich mich zum Glück doch schnell eingefunden. Trotzdem, ich habe für die Lektüre verhältnismäßig lange gebraucht. Zum einen lag es daran, dass ich bewusst nur dann gelesen habe, wenn ich auch die Ruhe hatte, den Text richtig zu genießen, zum anderen handelt es sich im Gegensatz zu „Der Herr der Ringe“ oder „Der Hobbit“ nicht um einen durchgängigen Prosatext. Beren und Lúthien sind den Tolkien-Lesern unter anderem bereits im Silmarillion begegnet. Christopher Tolkien hat versucht, die unterschiedlichen Versionen dieser einzigartigen Liebesgeschichte weitestgehend von den anderen Geschichten zu lösen und sie so zusammenzustellen, dass sie für sich alleinstehen und der Leser vor allem den Wandel in der Geschichte nachvollziehen kann, denn J.R.R. Tolkien hat seine Geschichte über die Jahre hinweg immer wieder verändert. Das Leithian-Lied, welches in Versform erzählt und 1931 unvollendet abgebrochen wurde, bildet den Hauptteil des vorliegenden Werkes. Dazu kommen noch kürzere Prosastücke sowie einige Erläuterungen von Christopher Tolkien, in welchen er die Textpassagen in das große Gesamtwerk seines Vaters einordnet, Erklärungen zu den Veränderungen und zu den handelnden Figuren gibt. Dabei geht er sehr wissenschaftlich vor und manches Mal hat er mich bei seinen Erklärungen verloren, da ich mich zwar durchaus als Tolkien Fan bezeichne, aber mich nicht regelmäßig mit Mittelerde und dem ganzen von Tolkien erschaffenen Kosmos beschäftige, so dass mir nicht jedes kleine Detail, jeder Ort und jede Person präsent ist. Dennoch war es ungemein spannend und interessant zu lesen, wie sich die Geschichte verändert hat und zu sehen, über welch langen Zeitraum sich J.R.R. Tolkien mit diesem Märchen immer wieder befasst hat. Ein wenig war es so, als habe man dem Autor während seines Schaffungsprozesses über die Schulter blicken dürfen. Wie schon zuvor, hat Alan Lee auch die Geschichte um Beren und Lúthien aufwändig und mit viel Liebe zum Detail illustriert. Neben 9 Farbtafeln gibt es unzählige weitere Bleistiftzeichnungen, die die Geschichte auf ihre eigene Art ergänzen und das Buch auch optisch zu einem wahren Kunstwerk machen. Mein Fazit: Die Geschichte von Beren und Lúthien zeigt ein weiteres wunderbares Stück von Tolkiens Welt und er konnte mich einmal mehr begeistern. Doch auch wenn die Geschichte aus dem äußerst komplexen Zusammenhang herausgelöst wurde, in welchem sie ursprünglich eingebettet war, würde ich das Buch dennoch in erster Linie Kennern von Tolkiens Welt empfehlen.

Vom Meister erzählt
von Lisa Laqua M. A. aus Berlin am 01.09.2017

Und wieder schaffte es Christophier Tolkien eine Geschichte seines Vaters so zu rekonstruieren, dass dessen Erzählkraft ungerbochen zum Leben erweckt wird. Beren und Lúthien ist, wie auch die Kinder Húrins, eine herzergreifende Liebesgeschichte im historischen Stil erzählt. Die Geschichte von Beren und Lúthien spiel lange vor den Abenteuern von Bilbo... Und wieder schaffte es Christophier Tolkien eine Geschichte seines Vaters so zu rekonstruieren, dass dessen Erzählkraft ungerbochen zum Leben erweckt wird. Beren und Lúthien ist, wie auch die Kinder Húrins, eine herzergreifende Liebesgeschichte im historischen Stil erzählt. Die Geschichte von Beren und Lúthien spiel lange vor den Abenteuern von Bilbo oder Fodo und ist auch von einer ganz anderen Art. Sie erzählt vom Leben des Beren, eines Menschen, der die schönste und anmutigste Elbenfrau aller Zeiten beim Tanzen beobachtete und sich daraufhin in sie verliebte. Auch Lúthien verlor nach einiger Zeit der kreuschen Zweisamkeit ihr Herz und wollte Beren für immer bei sich behalten. Doch ihr Vater Tingol, König von Doriath, legte dem tapferen Krieger eine unlösbare Aufgabe auf, bevor er seine Tochter heiraten durfte. Der Verehrer soll einen kostbaren und verfluchten Edelstein, einen von drei Silmaril, aus der Krone des Melkos, ein großer böser Vala, stehlen und somit zu seinen wahren Besitzern zurück bringen. Da Beren auf sich allein gestellt ist, und Lúthien, die in früheren Fassungen noch Tinúviel heißt, von ihrem Vater gefangen gehalten wird, gibt es kaum Hoffnung für die beiden verliebten. Doch die schöne Tinúviel ist mit besonderen Gaben ausgestattet und der tapfere Beren mit einer besonderen Beharrlichkeit, so dass sie am Ende zueinander finden. Doch die Gefahr ist noch nicht vorbei und das wirklich besondere an der Geschichte passiert erst danach, als der Stein in den Händen des Elbenkönigs liegt und Tinúviel und Beren vereint sind. Vom Ende der Geschichte gibt es verschiedene Fassungen, die in Mittelerde erzählt werden: Bei einem letzten Gefecht stirbt Beren und die treue Lúthien steigt in die Unterwelt und tauscht ihre Unsterblichkeit für ein zweites Leben ihres Geliebten ein. So erhält der Tapfere eine zweite Chance und Tinúviel/Lúthien lebt und altert mit ihm an einem entfernten und beschützen Ort. Christopher Tolkien hat eine der schönsten Liebesgeschichten seines Vater liebevoll rekonstruiert und alle Versionen des Textes zusammen geführt. Die Ausgabe beinhaltet verschiedene Prosa sowie Dichtungen und bildet eine einheitliche und schillernde Darstellung des Werdegangs des Textes. Dazu kommen die großartigen Bilder des Künstlers Alan Lee, der schon viele Tolkien-Werke illustrierte und mit seinen Zeichnungen einen Standard der Fantasykunst erschuf. Dieses Buch ist eine lyrische Bereicherung, nicht nur für Tolkien-Fans, sondern auch für Liebhaber mittelalterlicher Erzählungen, Fantasy und Liebesgeschichten. J. R. R. Tolkiens Geschichten sind niemals einfach, niemals unkompliziert, aber sie beinhalten meistens mehr als reine Fantasy. Originalbeitrag auf quatspreche.wordpress.com



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