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Der Marsianer

Roman. Deutsche Erstausgabe. Ausgezeichnet mit dem Alex Award - YALSA 2014 und dem RUSA Reading List Genre Award 2014


Gestrandet auf dem Mars

Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden: Als einer der ersten Menschen in der Geschichte der Raumfahrt betritt er den Mars. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ...

Rezension
"Das fesselndste Buch, das ich seit Langem gelesen habe. Gegen Der Marsianer wirkt Apollo 13 wie ein Kindermärchen." Douglas Preston
Portrait
Weir, Andy
Andy Weir war bereits im Alter von fünfzehn Jahren als Programmierer und später als Softwareentwickler für diverse Computerfirmen tätig, bevor er mit seinem Roman Der Marsianer einen internationalen Megabestseller landete. Seither widmet er sich ganz dem Schreiben und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt - Themen, die sich auch immer wieder in seinen Romanen finden. Sein Debüt Der Marsianer wurde von Starregisseur Ridley Scott brillant verfilmt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 13.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31583-9
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 21,4/13,9/4,8 cm
Gewicht 645 g
Originaltitel The Martian
Übersetzer Jürgen Langowski
Buch (Paperback)
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14,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
106 Bewertungen
Übersicht
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Mark, der Mars und ein unglaubliches Abenteuer
von Anja L. von "books and phobia" am 03.11.2018

Sehr sehr lange hatte ich dieses Buch nun im Regal stehen. Ich hatte immer wieder die Überlegung es zu lesen, verwarf sie aber immer wieder. Nun kann ich mich auch zu den glücklichen Lesern zählen, die mit Mark Watney einen Überlebenskampf der besonderen Art und Weise miterleben durften. Doch konnte mich das Buch fesseln? Hier k... Sehr sehr lange hatte ich dieses Buch nun im Regal stehen. Ich hatte immer wieder die Überlegung es zu lesen, verwarf sie aber immer wieder. Nun kann ich mich auch zu den glücklichen Lesern zählen, die mit Mark Watney einen Überlebenskampf der besonderen Art und Weise miterleben durften. Doch konnte mich das Buch fesseln? Hier kann ich ein eindeutiges „Ja“ von mir geben, muss aber dazu auch ein „Aber“ anhängen. Ich möchte vorab erwähnen, das ich den Film vorher gesehen hatte, der für mich eine erhebliche Hilfe war. Der Grund dafür war nicht die Story an sich oder die Charaktere, nein, es war die Materie mit der sich das Buch beschäftigt. Denn wer kaum Kenntnisse über die bemannte Raumfahrt, Physik oder Botanik hat, wird es im Buch sehr schwer haben. Ich selbst, konnte den Fachbegriffdschungel am Ende nur noch überlesen, da ich das, was beschrieben wurde, einfach nicht verstand. Auch wenn dies eine Kritik ist, so möchte ich trotzdem meinen Respekt gegenüber dem Autor aussprechen, welcher diese Thematiken mit sehr viel Liebe zum Detail erstellt hatte. Man merkte einfach, dass hinter dem Buch ein Mann stand, der eine Leidenschaft für all dies hegt. Trotzdem tat es mir im Herzen weh, einen großen Teil der technischen Begriffe nicht zu verstehen. Um so zufriedener war ich mit der Story selbst, die an Genialität und Einfallsreichtum kaum zu überbieten war. Während ich las, fieberte ich mit und erlebte dabei eine Gefühlswelle nach der Nächsten. Es war einfach so unbeschreiblich, was man auf diesen 500 Seiten erlesen durfte. Auch seitens der Charaktere war das Buch ein Volltreffer, denn auch wenn eine recht ansehnliche Personenzahl anwesend war, war es überhaupt kein Problem sie auseinander zu halten. Im Gegenteil, jeder Figur war eine Aufgabe, ein Ort oder eine Abteilung zuzuordnen und es machte Spaß, ihr dabei über die Schulter zu sehen. Denn auch wenn Mark Watney der Hauptcharakter war, so wurde sich genauso viel Zeit in die Erstellung der Personen drum herumgenommen, das spürte man einfach. Sie fühlten sich lebendig an und wüsste ich nicht, dass dies Fiktion ist, hätte ich die Geschichte glatt für real gehalten. Am Ende war es aber Mark, der mit seiner sympathischen Art mein Herz für sich gewann, da er nicht nur brillant, sondern auch charmant und äußerst lustig war. Dies zeigte schon der erste Satz im Buch, welcher einfach nur lautet: „Ich bin so was von im Arsch.“ und mir damit nicht das letzte Grinsen ins Gesicht zauberte. Man fühle sich wohl mit ihm, obwohl man wusste, in welcher Lage er steckte. Selbst stressigste Situationen meisterte er mit Bravour und gab einem das Gefühl, stets einen kühlen Kopf zu bewahren. Doch genau hier fehlte mir der psychische Aspekt zu sehr, denn man musste bedenken, das er teilweise wochenlang keinen Kontakt zu Personen hatte und auf engsten Raum leben musste. Man spürte ihm nie auch nur einen Hauch Verzweiflung an, kaum Angst, obwohl diese, doch normal gewesen wäre, Training hin oder her. Ich hätte gerne erlebt, wie er einmal so richtig ausrastet oder mit sich selbst nicht weiter wusste. Nicht um ihn zu ärgern, sondern um ihn menschlicher zu sehen. Trotz allem war es ein spannendes Buch, welches mich packte, überraschte und in ein turbulentes Abenteuer zog. Mein Fazit Auch wenn dieses Buch den wohl sympathischsten Astronauten aller Zeiten beherbergt und die Story einfallsreich war, hatte ich so meine Probleme, das Geschriebene überhaupt zu verstehen. Wer allerdings physikalische und botanische Kenntnisse hat, dürfte hier seine Freude haben. Zudem wurde mir Marks Charakter einfach zu wenig von der psychologischen Seite beleuchtet, die bei seinen Belastungen eindeutig stärker vertreten sein müssen.

Ein Problem nach dem anderen
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz, Lentia City am 05.07.2018

Durch einen unerwartet starken Sturm auf dem Mars müssen sich einen Gruppe Astronauten auf dem Rückweg machen. Dabei ist ein Mitglied verunglückt und sie müssen ohne Ihnen den Rückflug zur Erde starten. Doch Mark Watney ist nicht tot. Er versorgt seine Verletzung und löst ein Problem nach dem anderen um am Leben zu bleiben und K... Durch einen unerwartet starken Sturm auf dem Mars müssen sich einen Gruppe Astronauten auf dem Rückweg machen. Dabei ist ein Mitglied verunglückt und sie müssen ohne Ihnen den Rückflug zur Erde starten. Doch Mark Watney ist nicht tot. Er versorgt seine Verletzung und löst ein Problem nach dem anderen um am Leben zu bleiben und Kontakt zur Erde aufzubauen. Er schafft es sich auch immer wieder selbst zu motivieren und daran zu erinnern dass er noch eine Chance hat. Um das zu machen sieht er die zurückgelassenen TV-Serien und hört Discomusic seiner Missionskameraden an. Leider kann er die überhaupt nicht leiden was er zur jeder Gelegenheit, auf amüsante Art, zum Ausdruck bringt. Oft hat man das Gefühl als Leser mit Mark am Mars zu sitzen und fühlt sich auch direkt angesprochen. Wie zum Beispiel als er bei der Reparatur seines Helmes mit der Hand kleben bleibt (Hören sie auf zu Lachen) Da alles was er macht auch gut erklärt wird und auch nachvollziehbar ist würde ich das Buch nicht nur als SF bezeichnen sondern als absolut Leseempfehlung für alle die eine gute Geschichte zu schätzen wissen

Humor siegt über Verzweiflung
von FrauSchafski am 02.06.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nachdem ich bereits vor einer Weile die tolle Verfilmung mit Matt Damon in der Hauptrolle gesehen habe, musst ich einfach zugreifen, als ich das Buch in einer Wühlkiste entdeckt habe. Und was soll ich sagen, auch das Buch ist absolut lohnenswert. Der Plot ist schnell erzählt: Eine Marsmisson mit mehreren Astronauten, die auf... Nachdem ich bereits vor einer Weile die tolle Verfilmung mit Matt Damon in der Hauptrolle gesehen habe, musst ich einfach zugreifen, als ich das Buch in einer Wühlkiste entdeckt habe. Und was soll ich sagen, auch das Buch ist absolut lohnenswert. Der Plot ist schnell erzählt: Eine Marsmisson mit mehreren Astronauten, die auf dem Planeten forschen, scheitert, als ein Sandsturm die Crew zur Flucht zwingt. Im Chaos des Sturms wird Mark Watney verletzt, vermeintlich tödlich, sodass die anderen schweren Herzens ohne ihn aufbrechen. Doch Mark ist nicht tot - und kämpft nun alleine auf dem Mars, wo es weder Sauerstoff, Wasser oder Nahrung gibt, ums Überleben. In einer Situation, in der viele andere wahrscheinlich in tiefe Depressionen fallen und innerhalb kürzester Zeit sterben würden, beweist Mark einen unglaublichen Überlebenswille. Sein schier unerschöpflicher Einfallsreichtum lässt ihn eine ausweglose Situation nach der nächsten meistern. Als Leser ist es unheimlich interessant zu sehen, welchen irrwitzigen Plan er als nächstes aus dem Hut - oder in diesem Fall dem Astronautenhelm - zaubert. Und dabei geht ihm noch nicht einmal sein unnachahmlicher Humor verloren, der selbst lebensbedrohliche Situationen hoffnungslos entwaffnet. Ein wirklich beeindruckender Charakter, der mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Während Mark darum kämpft, am Leben zu bleiben, wird auch auf der Erde alles drangesetzt, um ihn zu retten. Ein Plan erscheint verrückter und auswegloser als der andere, und so, wie die ganze Welt im Roman mitfiebert, bangt auch der Leser mit. Fazit: Die technischen Details sind zwar wichtig, aber schon sehr ausführlich beschrieben, das führt zwischenzeitlich zu ein paar Längen. Aber insgesamt ist das ein überaus spannender Sci-Fi-Roman mit einem absolut grandiosen Hauptcharakter: 4 Sterne. Und wer den Film noch nicht gesehen hat: Es lohnt sich, Matt Damon ist wirklich die perfekte Besetzung für Mark Watney.

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