Geld und Magie

Eine ökonomische Deutung von Goethes Faust

Hans Christoph Binswanger

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Beschreibung

Goethes "Faust" ist von einer kaum fassbaren Aktualität. Denn von nichts Geringerem handelt Goethes Hauptwerk als von diesem uns alle beschäftigenden Dogma der Moderne: Das Wachstum der Wirtschaft ist der Maßstab für die Entwicklung der Menschheit. Er deutet den "Faust" als Werk über die Kräfte der Alchemie, und er legt bestechend dar, dass der "Faust 2" ein böses Märchen über die vergebliche Suche nach der einfachen Geldvermehrung ist. Carl Friedrich von Weizsäcker forderte die Leser auf: "Ich kann nur sagen: Nimm und lies!" Der Nationalökonom Hans Christoph Binswanger führt mit der neuen Ausgabe von Geld und Magie seine Auslegung des Faust noch näher an die tagesaktuellen Debatten heran - und verblüfft abermals mit seiner Auslegung des Hauptwerkes der deutschen Literatur, denn als Wirtschaftsfachmann wurde Goethe bisher nicht wahrgenommen.

Hans Christoph Binswanger wurde 1969 als Professor für Volkswirtschaftslehre an die Universität St. Gallen berufen. Für seine Arbeit auf dem Gebiet der Nationalökonomie hat er zahlreiche Ehrungen erhalten.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 165
Erscheinungsdatum 11.03.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-938017-25-8
Verlag Murmann Publishers GmbH
Maße (L/B/H) 21,3/14,4/1,7 cm
Gewicht 231 g
Auflage 3. Auflage

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  • TEIL I
    Die moderne Wirtschaft als alchemistischer Prozess
    Der historische Faust als Alchemist
    Alchemie: Die Herstellung des künstlichen Goldes und die Überwindung der Vergänglichkeit
    "Faust ist ein alchemistisches Drama von Anfang bis Ende"
    Die "Chymische Hochzeit" von Quecksilber und Schwefel
    Vom Gold zum Geld
    Das philosophische Mercurium:
    Die erste Stufe des alchemistischen Prozesses
    Das philosophische Sulphur:
    Die zweite Stufe des alchemistischen Prozesses
    Das philosophische Sal:
    Die dritte Stufe des alchemistischen Prozesses
    Das große Werk
    Die moderne Wirtschaft:
    Fortsetzung der Alchemie mit anderen Mitteln
    Die Wirtschaft als Schöpfungs-Tat
    Tat und Untat
    Die zwei Wetten im Faust-Drama
    Das Scheitern Fausts
    Die Zeit wird Herr
    Plus ultra
    TEIL II
    Der Mensch als Herr der Zeit?
    Wissenschaft, Kunst und Wirtschaft als faustischer
    Versuch zur Überwindung der Vergänglichkeit
    Auf der Suche nach dem Weg zum Baum des Lebens
    Der Weg der Wissenschaft
    Der Weg der Kunst
    Wissenschaft, Kunst und Wirtschaft im Wettstreit mit der Zeit
    Die Wirtschaft als Herrschaft über die Zeit
    TEIL III
    Goethe und die Ökonomie
    Die ökonomische Praxis:
    Wirtschaftliche Aufgaben am Weimarer Hof
    Justus Möser als Vorbild: Der gemäßigte Liberale
    Johann Georg Schlosser und die Physiokratie:
    Die Idee der "imaginären Bedürfnisse"
    Georg Satorius und die Lehre Adam Smiths:
    Zustimmung und Kritik
    Eine ethische Grundlage des Wirtschaftens?
    Der technische Fortschritt und die "großen Projekte"
    Der Saint- Simonistische Irrtum
    Die Kritik am Maschinenwesen und
    der Zauberlehrling von Simonde de Sismondi
    Das Geld als Schlüsselgröße
    Anmerkungen
    Autorenverzeichnis