Das Labyrinth des Fauns

Cornelia Funke, Guillermo del Toro

(178)
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Beschreibung

Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues Zuhause umgibt, wird für Ofelia zur Zufluchtsstätte vor ihrem unbarmherzigen Stiefvater: ein Königreich voller verzauberter Orte und magischer Wesen. Ein geheimnisvoller Faun stellt dem Mädchen drei Aufgaben. Besteht sie diese, ist sie die lang gesuchte Prinzessin des Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine
phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist und grausam zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen? Inspiriert von Guillermo del Toros grandiosem oscarprämiertem Meisterwerk »Pans Labyrinth« schafft Bestsellerautorin Cornelia Funke eine Welt, wie nur Literatur es kann.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Altersempfehlung 14 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 28.10.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7335-0552-3
Verlag FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Maße (L/B) 19/12,5 cm
Originaltitel The Labyrinth of the Faun
Abbildungen 29 schwarzweisse Abbildungen
Auflage 1. Auflage
Illustrator Allen Williams
Übersetzer Tobias Schnettler
Verkaufsrang 60544

Kundenbewertungen

Durchschnitt
178 Bewertungen
Übersicht
101
55
16
2
4

Märchen mit Startschwierigkeiten
von Josia Jourdan aus Muttenz am 03.06.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Mein erstes Buch von Cornelia Funke & dementsprechend hohe Erwartungen hatte ich auch. Ophelia ist eine sehr junge Protagonistin. Als Kind ohne Vater & mit einer Mutter, welche sie zwar liebt, aber nicht unbedingt das tut, was für ihr Kind das Beste ist, scheint sie einsam in dieser Welt. Einer Welt, die von Krieg, Mord & Intrig... Mein erstes Buch von Cornelia Funke & dementsprechend hohe Erwartungen hatte ich auch. Ophelia ist eine sehr junge Protagonistin. Als Kind ohne Vater & mit einer Mutter, welche sie zwar liebt, aber nicht unbedingt das tut, was für ihr Kind das Beste ist, scheint sie einsam in dieser Welt. Einer Welt, die von Krieg, Mord & Intrigen beherrscht wird. Die Geschichte spielt zum einen in der geheimnisvollen Welt des Labyrinths & zum anderen in der realen Welt, in der es um Rebellen geht, die von der Regierung gejagt werden. Cornelia Funke erzählt mit einem sehr ruhigen Schreibstil, der teilweise sehr kindlich erscheint & trotzdem eine gewisse Poesie beinhaltet. Zuerst ungewöhnlich, aber über die Geschichte hinweg habe ich diesen besonderen Schreibstil zu schätzen gelernt. Genauso wie die eingeschobenen Märchen zwischen den Kapiteln. Der Start in das Buch ist mir dadurch ganz schön schwergefallen, aber mit der Zeit haben die Märchen einen Sinn ergeben, ich habe mich an den Schreibstil gewöhnt & bin nur so durch die Seiten geflogen. Mit bisschen mehr als 300 Seiten ist das Buch auch kein wirklicher Wälzer & trotzdem reicht es aus, um eine Geschichte zu erzählen, die mich mitgerissen hat. Zudem versucht die Geschichte zu ergründen, warum Menschen sind wie sie sind & gibt uns anhand der Märchen einen Einblick in das Seelenleben der einzelnen Charaktere. Das gibt dem Buch etwas Besonderes & hat mir sehr gut gefallen. Fazit «Das Labyrinth des Fauns» ist ein fantastisches Märchen, das uns auf eine Reise in die Tiefe der Seele des Menschen mitnimmt & gleichzeitig auch noch eine mitreissende Geschichte in Zeiten der 50er in Spanien erzählt. Ophelias kindliche Naivität lässt einen als Leser zwar teilweise fast verzweifeln, ihr Mut & ihre Opferbereitschaft ist jedoch wieder bewundernswert. Cornelia Funke hat mit «Das Labyrinth des Fauns» ein Buch für alle Märchenliebhaber geschrieben, welches mir trotz einer Startschwierigkeiten gut gefallen hat. So vergebe ich 4 von 5 Sterne & empfehle das Buch allen, die phantastische Märchen gemischt mit Historik mögen. Ich danke dem Fischer Sauerländer für mein Exemplar!

Ein stilvolles Märchen für Erwachsene, mit dem Charakter eines grandiosen Psychothrillers
von MoMe am 04.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch basiert auf dem Film „Pans Labyrinth“ von Guillermo del Toro, welchen ich aber bisher noch nicht gesehen habe. Daher kann ich auch keinerlei Vergleiche zwischen den beiden Versionen ziehen. Somit hatte ich auch keinerlei Erwartungen an das Buch und bin völlig unvoreingenommen beim Lesen gewesen. Unterteilt wurde ... Dieses Buch basiert auf dem Film „Pans Labyrinth“ von Guillermo del Toro, welchen ich aber bisher noch nicht gesehen habe. Daher kann ich auch keinerlei Vergleiche zwischen den beiden Versionen ziehen. Somit hatte ich auch keinerlei Erwartungen an das Buch und bin völlig unvoreingenommen beim Lesen gewesen. Unterteilt wurde das Buch in insgesamt elf Abschnitte von denen jeder, wie auch die einzelnen Kapitel, betitelt waren. Oftmals gaben die Titel keinen Hinweis, was mich erwarten würde. Am Ende ergaben sie jedoch ein schlüssiges und einprägsames Gesamtbild. In jedem Abschnitt baute Cornelia Funke eine Märchenerzählung und tatsächliche Begebenheiten, mit teilweise verbundenen Rückblenden ein. Obwohl die Schauplätze damit wechselten, gab es dennoch erstaunlich viele Ähnlichkeiten, sodass ich nie gewiss sagen konnte, ob die magische Welt Ofelias Fantasie entsprang oder tatsächlich existierte. Mir hatte diese Kombination der Erzählweise extrem gut gefallen. Es hatte den Charme eines Erwachsenenmärchens mit reichlich Thriller Elementen. Insgesamt wurde in dieser Geschichte sehr viel mit Gegensätzen gearbeitet. Gut und Böse sind so klar ausgearbeitet worden, dass es kaum ein Zweifel darangab, welche Figur auf welcher Seite stand. Die einzige Ausnahme war der Faun. Er war ein, für mich, ziemlich undurchsichtiges Wesen und bis kurz vorm Schluss bin ich mich nicht sicher gewesen, ob er Freund und Feind war. Untermalt wurde das Ganze von extrem düsteren Schauplätzen, die oft eine unheimliche und teilweise beängstigende Atmosphäre ausstrahlten. Die Emotionen der Figuren wurden damit noch verstärkt und die Brutalität einiger Handlungen traten dadurch noch schärfer hervor. Sehr erstaunt hatte mich aber die Vielschichtigkeit der Geschichte. Sie wartete mit einer Menge psychologischer Spitzfindigkeiten auf, in der es auf den ersten und auch auf den zweiten Blick nie eine richtige Lösung oder gar einen einfachen Weg gab. Alles wurde in ein so sensibles Gleichgewicht gesetzt, dass es trotz aller Irrungen und Wirrungen, trotz Realität und Märchen, ein schlüssiges und absolut packendes Gesamtbild ergab. Ein ganz besonderes Highlight waren die Zeichnungen von Allen Williams. Sie waren ebenso komplex wie die Geschichte und unterstrichen, ja intensivierten, die gelesenen Handlungen. Dabei störten diese Zeichnungen nie meine eigenen entstandenen Bilder im Kopf, sondern ergänzten sie bis zur Vollkommenheit. Fazit: Ein beeindruckendes Werk, dass mich überrascht, begeistert und zugleich entsetzt hat. Ein stilvolles Märchen für Erwachsene, mit dem Charakter eines grandiosen Psychothrillers.

Düster und poetisch!
von SandrasBookcorner am 01.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Meine Meinung Märchenhaft, magisch, poetisch, düster und bildgewaltig! Dies sind die ersten Worte, welche mir durch den Kopf gehen, wenn ich an diese unglaublich wunderbare Geschichte denke! Und eine junge Heldin, die mutig und tapfer ist. Und die auch an Dinge glaubt, die eigentlich nicht möglich sein sollten. In ... Meine Meinung Märchenhaft, magisch, poetisch, düster und bildgewaltig! Dies sind die ersten Worte, welche mir durch den Kopf gehen, wenn ich an diese unglaublich wunderbare Geschichte denke! Und eine junge Heldin, die mutig und tapfer ist. Und die auch an Dinge glaubt, die eigentlich nicht möglich sein sollten. In dieser Geschichte werden Realität, Phantasie und eine weitere Welt voller Geschichten zu einem großen Ganzen verwoben. Ofelia lebt nun mit ihrer Mutter und dem ungeborenen Baby bei ihrem neuen Vater. Ein durch und durch schlechter Mensch. Nur ihre Mutterhat dies noch nicht ganz verstanden. Ofelia entdeckt das Labyrinth im Wald und stößt dabei auf den Faun, der ihr verschiedene Aufgaben stellt. Zwischen dieser Erzählebene und Ofelias tristem Leben in der Mühle, werden immer wieder kurze Erzählungen eingeflochten. Mal erzählen von der Mühle, mal von den handelnden Personen, oder von der Geschichte des Labyrinths. So ergibt sich eine ganz wunderbare Geschichte, die einen magischen Sog auf den Leser ausübt! Man kann sich ihren Wundern und auch ihren Schrecken nicht entziehen. Ofelia ist ein schüchternes Mädchen, mit einer großen Liebe zu ihren Büchern. Sie ist offen, für Dinge, die man nicht gleich auf den ersten Blick sehen kann. Das macht sie wohl auch so empfänglich, für den Faun und das Labyrinth. Einen großen Teil der Geschichte nimmt natürlich auch die Handlung ihres Stiefvaters ein. Zur Zeit Frankos ist er in dem Waldgebiet mit seinem Trupp stationiert. Vidal ist ein brutaler Mann, welcher mit eiserner Faust seine Männer und seine Angestellten im Griff hat. Also Niemand, mit dem man sich anlegen sollte. Ein weniger schöner Teil der Geschichte.... Cornelia Funke hat es auch mit diesem Buch wieder einmal geschafft mich zu begeistern! Bild- und sprachgewaltig schlägt sie mich in ihren Bann! Auch das Cover ist wunderschön, ebenso wie die zahlreichen Zeichnungen im Inneren. Ein wahres Schmuckstück! Innen wie außen!


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