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Der Trick

1934, in Prag, bestaunt der fünfzehnjährige Rabbinerssohn Mosche Goldenhirsch im Zirkus die Zauberkunststücke des legendären ›Halbmondmanns‹ und seiner liebreizenden Assistentin – es ist um ihn geschehen, und zwar gleich doppelt. Er rennt von zu Hause weg und schließt sich dem Zirkus an, der nach Deutschland weiterzieht. 2007, in Los Angeles, klettert der zehnjährige Max Cohn aus dem Fenster seines Zimmers, um den Großen Zabbatini zu finden, einen alten, abgehalfterten Zauberer. Der Junge ist überzeugt: Nur Magie kann seine Eltern, die vor der Scheidung stehen, wieder zusammenbringen. Eine bewegende und aberwitzige Geschichte, die Zeiten und Kontinente umspannt, ein Roman über die Zerbrechlichkeit des Lebens und den Willen, sich verzaubern zu lassen.
Portrait
Emanuel Bergmann, geboren 1972 in Saarbrücken, ging nach dem Abitur nach Los Angeles, um dort Film und Journalismus zu studieren. Er war viele Jahre lang für verschiedene Filmstudios, Produktionsfirmen und Verlage in den USA und Deutschland tätig. Derzeit unterrichtet er Deutsch, übersetzt Bücher und schreibt Artikel für diverse deutsche Medien. ›Der Trick‹ ist sein erster Roman. Rechte verkauft an: Prometheus (Niederlande), La nave di Teseo (Italien), Belfond (Frankreich), Atria/Simon&Schuster (USA), Anagrama (Spanien), La Campana (Katalanisch), Europa Könyvkiado (Ungarn)
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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Stefan Kaminski
Anzahl 8
Erscheinungsdatum 24.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783257803686
Reihe Diogenes Hörbuch
Verlag Diogenes Verlag AG
Spieldauer 583 Minuten
Hörbuch (CD)
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25,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Auf der Suche nach dem Zauber für die ewige Liebe...
von Lia48 am 11.06.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

INHALT: Der jüdische "Große Zabbatini" trat 1939 in Berlin als erfolgreicher Bühnenzauberer auf. Heute möchte der alte Mann nichts mehr davon wissen. Überhaupt hält ihn doch nichts mehr auf dieser Welt... Der knapp 11-jährige Max dagegen spürt, dass sich zwischen seinen Eltern etwas verändert hat. Dass diese dann bekannt geb... INHALT: Der jüdische "Große Zabbatini" trat 1939 in Berlin als erfolgreicher Bühnenzauberer auf. Heute möchte der alte Mann nichts mehr davon wissen. Überhaupt hält ihn doch nichts mehr auf dieser Welt... Der knapp 11-jährige Max dagegen spürt, dass sich zwischen seinen Eltern etwas verändert hat. Dass diese dann bekannt geben, sich scheiden zu lassen, trifft ihren Sohn schwer. Doch da fällt Max glücklicherweise die alte Schallplatte eines Zauberers in die Hände. Diese bringt ihn auf eine Idee: “Er musste den Großen Zabbatini finden. Nur der Große Zabbatini konnte seine Familie retten.“ (S.84) “Wenn der Spruch funktionierte, würde Dad wieder einziehen, Mom würde endlich aufhören zu putzen und die Scheidung würde abgesagt werden. Dann wäre alles wieder gut." (S.77) Und so begibt sich Max auf die Suche nach dem Zauber für die ewige Liebe... MEINUNG: Dies ist ein Buch, das ich wirklich gerne gelesen habe. Es beinhaltet eine tolle Vielfalt an Themen. So spielen Inhalte wie z.B. Familie, Trennung, Zauberei oder Antisemitismus eine große Rolle im Buch, wobei der geschichtliche Teil wunderbar in die Handlung eingebunden wurde. Ebenso für Abwechslung sorgen die beiden Handlungsstränge der Geschichte. Der eine fängt zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Prag an und beinhaltet u.a. einiges über den Holocaust, der andere beginnt Anfang des 21. Jahrhunderts in Kalifornien und erzählt die Geschichte von Max und seinen Eltern. Anfangs dachte ich noch, wie das denn bitte mal zusammenpassen soll. Doch der Autor hat hier tatsächlich ganze Arbeit geleistet! Geschickt verwebt er die einzelnen Fäden der beiden Erzählstränge nach und nach ganz langsam zu einem harmonischen Ganzen, das sich fließend lesen lässt. Den Schreibstil habe ich vor allem auf den ersten Seiten des Buches als ganz unterschiedlich wahrgenommen. So war die Sprache im früheren Handlungsstrang ein kleines bisschen anspruchsvoller und beinhaltete auch mehr ältere oder selten verwendete Wörter. Beim anderen Teil dagegen wirkte die Sprache etwas einfacher. Zu Beginn musste ich mich etwas an die Unterschiede gewöhnen, doch bald fielen sie mir gar nicht mehr auf und sie passten wunderbar zur entsprechenden Zeit. Im Gegensatz zur Beschreibung im Klappentext, fand ich persönlich das Buch alles andere als "aberwitzig". Viel mehr war ich dafür aber angetan von der Handlung! Diese konnte mich vor allem am Anfang und gegen Ende sehr bewegen - im Mittelteil hätte es noch etwas emotionaler sein dürfen. Trotzdem hat mich die Geschichte die meiste Zeit gefesselt und ich konnte sie kaum zur Seite legen. Dem ein oder anderen Leser könnte das Ende evtl. etwas zu konstruiert sein, doch mich hat es hier nicht sonderlich gestört - Zufälle passieren manchmal im Leben! FAZIT: Insgesamt ein wirklich tolles Buch mit vielfältigen Themen, einigen bewegenden Momenten und mit einem ausgezeichneten Zusammenführen der beiden Handlungsstränge. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5/5 Sterne!

Ein Juwel
von einer Kundin/einem Kunden am 26.12.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kaum zu glauben, dass es sich bei diesem Buch um ein Debüt handeln soll. Bergmann spielt hervorragend mit der Sprache. Die Geschichte verwebt die beiden Zeitebenen geschickt zu einem großartigen Ganzen. Es ist Magie!

Wenn ein Buch lesen, dann dieses!
von einer Kundin/einem Kunden aus Grüningen am 13.09.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine Familiengeschichte mit viel Tiefgang. Regt zum Nachdenken an und der Humor zaubert immer wieder ein Lächeln auf Gesicht. Interessanter Aufbau und spannend bis zum letzten Satz.

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