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Teufelskrone

Ein Waringham-Roman. Historischer Roman

Waringham Saga Band 6

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gebundene Ausgabe
England 1193: Als der junge Yvain of Waringham in den Dienst von John Plantagenet tritt, ahnt er nicht, was sie verbindet: Beide stehen in Schatten ihrer ruhmreichen älteren Brüder. Doch während Yvain und Guillaume of Waringham mehr als die Liebe zur selben Frau gemeinsam haben, stehen die Brüder John Plantagenet und Richard Löwenherz auf verschiedenen Seiten - auch dann noch, als John nach Richards Tod die Krone erbt. Denn Richards Schatten scheint so groß, dass er John schon bald zum Fluch zu werden droht ...
Portrait
Rebecca Gablé studierte Literaturwissenschaft, Sprachgeschichte und Mediävistik in Düsseldorf, wo sie anschließend als Dozentin für mittelalterliche englische Literatur tätig war. Heute ist sie freie Autorin und lebt mit ihrem Mann am Niederrhein und auf Mallorca. Ihre historischen Romane und ihr Buch zur Geschichte des englischen Mittelalters wurden alle Bestseller und in viele Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 926 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 30.08.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783732577750
Verlag Lübbe
Dateigröße 2027 KB
Verkaufsrang 47
eBook
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
55 Bewertungen
Übersicht
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Teufelskrone
von meggie aus Mertesheim am 17.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Yvain of Waringham tritt in den Dienst von Prinz John, der als Bruder des sagenumwobenen König Richards immer nur in dessen Schatten steht. Genauso ergeht es auch Yvain, denn sein Bruder Guillaume, der ein Ritter Richards ist, steht auch höher in der Gunst von Yvains Vater. Als Richard stirbt, wird John König und schon bald mer... Yvain of Waringham tritt in den Dienst von Prinz John, der als Bruder des sagenumwobenen König Richards immer nur in dessen Schatten steht. Genauso ergeht es auch Yvain, denn sein Bruder Guillaume, der ein Ritter Richards ist, steht auch höher in der Gunst von Yvains Vater. Als Richard stirbt, wird John König und schon bald merkt Yvain, dass die Herrschaft der beiden Brüder John und Richard sich gar nicht so unähnlich ist. Doch John ist unberechenbar. Seine herrschsüchtige Art, der grausame Zug und sein Hang zu jungen Frauen und Alkohol führen zu einigen Schwierigkeiten. Trotz allem bleibt Yvain ihm treu. Bis eine Entscheidung Yvain seinen besten Freund nimmt und Zweifel immer weiter in Yvains Innerem nagen. Yvain stellt sich die Frage: Ist John der König, den England verdient? Rebecca Gablé schafft auf ihre unvergleichliche Art aus dem in der Geschichte so verhassten König John eine fast sympathische Figur zu machen, der viele Wesenszüge zeigt, die ihn sehr menschlich machen. Auch Yvain von Waringham sieht diese "netten" Gesten und hält John deshalb die Treue. Mit teilweise großem Staunen las ich, wie die Autorin König John Momente andichtete, in denen er mit Yvain tiefgründige Gespräche führte, kurz darauf aber auch wieder die Grausamkeiten ins Licht rückte, für die er bekannt war. Fast kam es mir so vor, als wäre nicht Yvain, sondern John die Hauptfigur des Buches. Doch zum Glück ist dem nicht so und so besuchen wir ein Waringham in den Jahren 1193 bis 1216. Es ist, wenn man die anderen Romane der Waringham-Saga gelesen hat, wie ein nach Hause kommen. Wir lernen Yvain von Waringham sowie seinem Bruder Guillaume kennen, die genauso unterschiedlich sind wie König Richard und Prinz John. Doch es verbindet sie auch die Loyalität zu ihren Dienstherren, welche auch über den Tod hinaus Bestand hat. Beiden liegt jedoch auch noch eins am Herzen: Amabel, Guillaumes Ehefrau und Yvains unerfüllte Liebe. Wer jetzt jedoch denkt, es erwartet einem die typische Liebesgeschichte. Mann liebt Frau von Bruder, Bruder stirbt, Mann kommt mit Frau zusammen - Happy End, den muss ich enttäuschen. Die Autorin überrascht hier mit einigen Dingen. Wie immer sind die historischen Begebenheiten sehr gut recherchiert und Yvains Geschichte schmiegt sich wunderbar in die vorhandenen Lücken. Ich bewundere solch ein Talent bei Autoren. Nachdem ich vor Lesen des Buches eher im #TeamRichard war, muss ich nun jedoch sagen, dass auch John seine Reize hatte. An guten Tagen war er sympathisch, lustig und ein angenehmer Zeitgenosse. Doch seine grausame Seite überwiegt, gerade zum Ende seiner Herrschaft hin. Yvains Werdegang war spannend zu lesen, gerade die Szenen mit König John oder am Hofe des Königs. Natürlich läuft alles nicht nach Yvains Plänen, vor allem, da er selbst unglücklich in Amabel, die Ehefrau seines Bruders Guillaume verliebt ist. Doch merkt er selbst nicht, dass sein Glück eigentlich vor seinen Füßen liegt. Insbesondere Beatriz, Yvains von König John bestimmte Ehefrau, hat es mir angetan. Ihre zerstreute Art und ihr Talent, sich um andere zu kümmern, vor allem um Kinder. Ihre Art hat mir sehr imponiert, weil sie im richtigen Moment immer das Richtige zu sagen wusste. Außerdem hat sie eine besondere Gabe, die sich in den anderen Büchern der Saga weiter in der Familie ausprägt. "Teufelskrone" spielt zeitlich, ca. 230 Jahre vor dem ersten Band "Das Lächeln der Fortuna". Meggies Fussnote: König John und Yvain of Waringham, beide stehen im Schatten ihrer Brüder, beide gehen jedoch ihren eigenen Weg.

Yvain
von einer Kundin/einem Kunden am 07.11.2019

Die Waringham-Reihe geht mit diesem Band endlich weiter, bereits der sechste Band. Auch hier beweist die Autorin Rebecca Gablé wieder einmal, dass sie gekonnt historische Fakten mit einem fesselnden Roman verbinden kann und uns tief in die mittelalterliche Welt eintauchen lässt, was neben der Geschichte auch an ihrem tollen Schr... Die Waringham-Reihe geht mit diesem Band endlich weiter, bereits der sechste Band. Auch hier beweist die Autorin Rebecca Gablé wieder einmal, dass sie gekonnt historische Fakten mit einem fesselnden Roman verbinden kann und uns tief in die mittelalterliche Welt eintauchen lässt, was neben der Geschichte auch an ihrem tollen Schreibstil liegt. Im Mittelpunkt der Geschichte steht dieses Mal Yvain und die Leser der Reihe müssen sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit begeben, denn Yvain ist ein Vorfahre von Robin of Waringham, mit dem der erste Band, "Das Lächeln der Fortuna", startet. Ich fand es sehr spannend, mehr über die Vorfahren zu erfahren und auch hier rückt die Autorin ihren Protagonisten wieder nah an bedeutende historische Persönlichkeiten, dieses Mal ist es Richard Löwenherz.

Große Erzählkunst trifft auf spannende Historie
von Lesendes Federvieh aus München am 03.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

England 1193: Der junge Yvain of Waringham tritt in den Dienst von John Plantagenet und ahnt dabei nicht, dass sie die Tatsache im Schatten ihrer ruhmreichen älteren Brüder zu stehen verbindet. Allerdings haben John und Guillaume of Waringham mehr als die Liebe zur gleichen Frau gemeinsam während die Brüder John Plantagenet und ... England 1193: Der junge Yvain of Waringham tritt in den Dienst von John Plantagenet und ahnt dabei nicht, dass sie die Tatsache im Schatten ihrer ruhmreichen älteren Brüder zu stehen verbindet. Allerdings haben John und Guillaume of Waringham mehr als die Liebe zur gleichen Frau gemeinsam während die Brüder John Plantagenet und Richard Löwenherz auf gänzlich unterschiedlichen Seiten stehen. Das ändert sich auch nicht, als John nach Richards Tod dessen Krone erbt, da der Schatten seines Bruders scheinbar so groß ist, dass er ihn wie einen Flucht zu verfolgen beginnt. „Teufelskrone“ ist der nunmehr sechste Band der mitreißenden Waringham Saga von Rebecca Gablé, den ich abermals sehr gerne gelesen habe. Während der vorherige Teil zur Zeit der Seefahrer und großen Entdecker ab 1560 spielte, ist diese Erzählung einige Jahrhunderte vorher zur Zeit der Regentschaft von König Richard Löwenherz angesiedelt. Im Zentrum des Geschehens steht dabei Yvain of Waringham, der als Zweitgeborener des Adelsgeschlechts als Knappe am Königshof anheuert. Er wird einer der engsten Vertrauten von John Plantagenet, dem jüngeren Bruder von König Löwenherz, der diesem auf den Thron folgt. Auf den knapp 900 Seiten entspinnt sich eine nach kleinen Startschwierigkeiten fesselnde Geschichte von Herzschmerz und Kriegen sowie dem schmalen Grat zwischen blinder Loyalität und wahrer Freundschaft. Empfand ich das erste Drittel aufgrund der ständigen Belagerungen und dem fortwährenden Schließen und Brechen von Bündnissen als stellenweise zäh, so nahm die Handlung zunehmend an Fahrt auf. Dank der Einbettung der fiktiven Geschichte Yvain of Waringhams in echte Historie wird diese für den ansonsten nicht unbedingt an geschichtlichen Details interessierten Lesers schmackhaft und greifbarer. Doch auch Fans der zugrundeliegenden historischen Begebenheiten kommen in diesem Schmöker gänzlich auf ihre Kosten. Besonders gut hat mir hierbei die lebensechte Schilderung der verschiedenen Charaktere gefallen. Das mittelalterliche Leben umfasst nicht nur dasjenige am Königshof, sondern auch das der ärmlichen, arbeitenden Bevölkerung auf Burg Waringham. Die einfachen Leute und Dorfmenschen, die Bauern und Pferdeknechte werden hier genauso charakterlich bunt und interessant beschrieben wie die Reichen und Adeligen, was der Geschichte an Plastizität und Glaubhaftigkeit verleiht. Obwohl der letzte Twist für mich nicht ganz stimmig war, da er nach vorangegangenem andauernden Hin und Her doch recht plötzlich und überraschend kam, war ich dennoch traurig als dieses erzählerische Epos nach 900 Seiten ein Ende fand. „Teufelskrone“ ist ein eposähnlicher Roman voller Herzschmerz, Dramatik sowie schillernd echter Charaktere und erzählt von bedingungsloser Loyalität und Freundschaft, die zunehmend durch den Irrsinn eines Protagonisten belastet wird. Große Erzählkunst trifft auf spannende Historie.


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