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Connect

Thriller - deutschsprachige Ausgabe

"Ein überwältigender Technothriller - absolut fesselnd." The Guardian

Nevada, in naher Zukunft: Colt ist der clevere Sohn einer Wissenschaftlerin und eines Geheimdienstlers. Als er heimlich die bahnbrechende Forschung seiner Mutter Naomi bei einer Biotech-Konferenz einreicht, wird die Studie vom Geheimdienst sofort unter Verschluss genommen. Mutter und Sohn sind gezwungen zu flüchten. Jetzt muss Colt alles daran setzen, mit seinen Programmierkenntnissen Daten zu manipulieren, um ihr Leben zu retten. Und er ist gezwungen, die virtuelle Realität zu verlassen, denn er muss sich seinem größten Schrecken stellen: der Liebe. »Connect« zeigt, wie das Verhältnis zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz im digitalen Zeitalter aussehen könnte.
Rezension
»Julian Gough ist ein wunderbarer Schriftsteller.«
Portrait
Julian Gough, geboren 1966 in Irland, aufgewachsen in der Nähe von London, war Sänger der Rockgruppe »Toasted Heretic«, schrieb Romane, Gedichte, Kinderbücher (»Rotzhase und Schnarchnase«) und die Geschichte, die das Computerspiel »Minecraft« abschließt (Minecraft End Game Poem). 2007 gewann er den National Short Story Award der BBC. Sein von der Presse gefeierter Roman »Connect« erscheint in zahlreichen Ländern. Julian Gough lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 624 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.08.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783641188511
Verlag Random House ebook
Dateigröße 2981 KB
Übersetzer Karl-Heinz Ebnet
Verkaufsrang 31800
eBook
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Komplex, tiefgründig und anders
von Tamira Schäffer aus Bad Soden-salmünster am 05.02.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

»Im richtigen Leben hast du nicht unendlich Munition. Im richtigen Leben könnten sie dich töten.« Ich habe jetzt dieses Buch angefangen und ich kann nur sagen, dass das Buch anders ist, als ich erwartet hatte. Die erste Hälfte war recht unspannend, man erfährt viel über Colt, über die Welt und Naomis Forschung. Für mich kein ty... »Im richtigen Leben hast du nicht unendlich Munition. Im richtigen Leben könnten sie dich töten.« Ich habe jetzt dieses Buch angefangen und ich kann nur sagen, dass das Buch anders ist, als ich erwartet hatte. Die erste Hälfte war recht unspannend, man erfährt viel über Colt, über die Welt und Naomis Forschung. Für mich kein typischer  Thriller, aber nichtsdestotrotz ein spannendes Buch, da ich die Sichtweise und die Perspektiven ziemlich interessant finde. Erst jetzt, in der zweiten Hälfte des Buches wird es richtig spannend und fesselnd, denn nun beginnt die Jagd zwischen dem Geheimdienst, Ryan und Naomi und Colt. Insgesamt ist es ein komplexes Buch, nichts für zwischendurch, denn wenn man nicht aufpasst, verliert man schneller den Faden bei wen Wissenschaftlichen Fakten, als man will. Am interessantesten finde ich Colt und Naomis Forschung bei der es kurz gesagt um die Optimierung der Hirnstruktur geht. Am Anfang bin ich recht schwer damit warm geworden, der Schreibstil ist ein wenig anstrengend aber wenn man sich dem etwas öffnet dann taucht man schnell in das Buch ein. Es ist vielleicht etwas detaillierter und der Autor lässt die Figuren nicht einfach von Emotionen leiten sondern analysiert die Handlung. Das mag für viele nichts sein, aber ich finde es interessant und erfrischend, eine Abwechslung zu all den emotional mitreißenden Geschichten die mich in andere fremde Welten entführen. Aber dennoch möchte ich euch das Buch ans Herz legen, es regt zum nachdenken an und verändert ein klein wenig die Sicht auf manche Dinge. Danke an den C. Bertelsmann Verlag und das Bloggerportal für das wunderbare Exemplar.

Connection lost
von FrauSchafski am 21.12.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Wir haben es hier mit zwei zentralen Figuren zu tun, Mutter und Sohn, die beide schwierige Charaktere sind. Naomi, eine renommierte Neurowissenschaftlerin, ist auf dem Gebiet der Hirnforschung führend. Ihr Ziel: Eine Optimierung der Hirnstruktur. So erfolgreich sie im Job ist, so schwer tut sie sich im Umgang mit Menschen. Panik... Wir haben es hier mit zwei zentralen Figuren zu tun, Mutter und Sohn, die beide schwierige Charaktere sind. Naomi, eine renommierte Neurowissenschaftlerin, ist auf dem Gebiet der Hirnforschung führend. Ihr Ziel: Eine Optimierung der Hirnstruktur. So erfolgreich sie im Job ist, so schwer tut sie sich im Umgang mit Menschen. Panikattacken drohen, wenn sie sich in die Öffentlichkeit begibt. Colt, ihr Sohn, hat es nicht besser erwischt. Er zeigt ausgeprägte Symptome von Asperger, ist gleichzeitig aber ein Genie auf dem Gebiet der Computerprogrammierung. Sein „Lebenswerk“ ist ein Online-Game, das von Millionen Nutzern bevölkert wird und parallel zur Realität funktioniert. Bedeutet, er kann über die Straße spazieren, während er ingame in einer völlig anderen Welt rumläuft. Das scheint für ihn die einzige Möglichkeit zu sein, überhaupt mit der Realität klar zu kommen, jederzeit in seine eigene Wirklichkeit flüchten zu können, wo er sich konsequenterweise meist auch aufhält. Bis zu diesem Punkt war ich völlig okay damit. Die Charaktere sind zwar sperrig, aber interessant, der Schreibstil eigen, aber nachvollziehbar. Wie das nun einmal so ist, geht etwas mit Naomis Forschung völlig schief, auf einmal sind beide in Lebensgefahr und müssen flüchten. So weit, so gut. Doch ab diesem Zeitpunkt beginnt die Story zu kippen. Das liegt erst einmal vor allem daran, dass der Autor sich dafür entscheidet, seine Figuren mit dem Kopf und nicht mit den Füßen fliehen zu lassen. Konkret: Es wird ewig rumschwadroniert und erklärt, jede Bewegung wird analysiert, was das Tempo, welches eine Flucht bedarf, völlig rausnimmt. Spannung Fehlanzeige. Nun sollte man annehmen, das ändert sich, irgendwann muss die Story ja auf den Punkt kommen. Leider treibt der Autor das Zerdenken der gesamten Handlung so auf die Spitze, dass sie im Prinzip völlig ins Stocken gerät. Schlimmer noch, er schweift so sehr in informatischen Fachjargon und informatisches Spezialwissen ab, dass der Leser - sollte er nicht entsprechende Kenntnisse haben - völlig verloren geht. Fazit: Für Kenner von Softwareprogrammierung ist das vielleicht ein genial erzählter Roman. Alle anderen verlieren spätestens nach der Hälfte die Verbindung. Enttäuschte 2/5 Sterne.

Ist das unsere Zukunft?
von Tina Bauer aus Essingen am 06.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Colt findet sich in der realen Welt nur schwer zurecht. Er leidet an Autismus. Daher flüchtet er sich die meiste Zeit in seine Spielwelt, die er zum großen Teil mit erschaffen hat. In dieser Welt ist er für viele andere Gamer ein Held. Die Probleme beginnen, als er einen Aufsatz seiner Mutter Naomi für eine Konferenz einreicht... Colt findet sich in der realen Welt nur schwer zurecht. Er leidet an Autismus. Daher flüchtet er sich die meiste Zeit in seine Spielwelt, die er zum großen Teil mit erschaffen hat. In dieser Welt ist er für viele andere Gamer ein Held. Die Probleme beginnen, als er einen Aufsatz seiner Mutter Naomi für eine Konferenz einreicht. Naomi Chiang ist Wissenschaftlerin und befasst sich mit der Transformation der Raupe zum Schmetterling und versucht dies auf den Menschen anzuwenden. Als sie den Vortrag auf der Konferenz hält, sorgt sie damit für mächtig Wirbel. Kurz danach werden alle Kopien des Vortrags von allen Servern und Geräten von der NDSA gelöscht. Man möchte verhindern, dass der Feind an dieses Wissen gelangen könnte. Gleichzeitig möchte man Naomi davon überzeugen, für die Regierung bzw. das Militär zu arbeiten. Sie würde dann ihrem Ex-Mann Ryan unterstehen, der mittlerweile einen ziemlich hohen Rang im Militär bekleidet. Doch sie möchte das nicht. Sie möchte weiterhin für ihren Sohn da sein, der Veränderungen nur schwer ertragen kann. Colt hingegen hat die Zeit, in der seine Mutter auf der Konferenz war, für seine eigene Veränderung genutzt. Er hat die Transformation an seinem eigenen Gehirn vorgenommen… Die Handlung ist wie ein reißender Strom. Ich habe selten ein Buch so schnell ausgelesen wie dieses! Julian Gough versteht es ausgezeichnet, sich eine Zukunft auszumalen, die erschreckend nah an der Gegenwart ist und gleichzeitig so überwältigend neu. Er beschreibt Techniken, die (hoffentlich) nie Wirklichkeit werden und deren Anfänge jetzt schon erkennbar sind. Die Story um Colt, seine Krankheit und seine Familie werden grandios in den rasanten Plot eingebettet. Gleichzeitig entwickelt sind eine Liebesgeschichte und am Ende des Buches befasst man sich mit den ganz großen Themen unserer Welt: Mythen, Religionen, politische Systeme, Wirtschaftssysteme, Armut… Was läuft da eigentlich in unserer Zeit so grundlegend verkehrt? Julian Gough ist hier ein ganz großer Thriller gelungen, der eine dunkle Zukunft heraufbeschwört. Unbedingt lesen!