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Das Weingut. Tage des Schicksals

Das Weingut 3 - Roman

Das Weingut Band 3

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Schweighofen in der Pfalz, 1877. Das ehemalige Dienstmädchen Irene und ihr Mann, der Weinguterbe Franz Gerban, führen eine glückliche Ehe. Dennoch fühlt Irene sich fremd in seiner Welt der besseren Kreise. Als Franz häufig auf Reisen ist, leidet sie zunehmend unter der Einsamkeit und sucht sich eine Aufgabe. Sie beginnt, sich für die Rechte der Arbeiterfrauen einzusetzen - und trifft dabei ihren ehemaligen Geliebten, den Arbeiterführer Josef, wieder. Franz reagiert mit glühender Eifersucht, ihre Beziehung droht zu zerbrechen. Und dann erfährt Franz ein Geheimnis, das ihrer beider Leben vor eine große Herausforderung stellt ...
Rezension
»Vom ersten bis zum letzten Satz nimmt die Story einen über viele, viele Stunden lang restlos gefangen. Lesegenuss zum Niederknien. Definitiv nicht zu übertreffen!«
Portrait
Marie Lacrosse hat in Psychologie promoviert und arbeitet heute als selbstständige Beraterin überwiegend in der freien Wirtschaft. Unter ihrem wahren Namen Marita Spang schreibt sie erfolgreich historische Romane. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in einem beschaulichen Weinort. Ihre »Das Weingut«-Saga um die Weinhändler-Familie Gerban wurde zum Bestseller.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 736 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.09.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783641245962
Verlag Random House ebook
Dateigröße 3921 KB
Verkaufsrang 640
eBook
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Kundenbewertungen

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Ereignisreiche Zeiten für die Gerbans
von Dreamworx aus Berlin am 01.12.2019
Bewertet: Einband: Paperback

1877 Pfalz. Das Weingut ist seit einigen Jahren die Heimat von Franz Gerban und seiner Frau Irene, dem ehemaligen Dienstmädchen, die dort mit ihren Kindern bisher glücklich zusammenleben. Aber Franz‘ politische Ambitionen sowie das Weingeschäft lassen ihn immer weniger Zeit für die Familie finden, was nicht nur dazu führt, dass ... 1877 Pfalz. Das Weingut ist seit einigen Jahren die Heimat von Franz Gerban und seiner Frau Irene, dem ehemaligen Dienstmädchen, die dort mit ihren Kindern bisher glücklich zusammenleben. Aber Franz‘ politische Ambitionen sowie das Weingeschäft lassen ihn immer weniger Zeit für die Familie finden, was nicht nur dazu führt, dass Irene sich alleingelassen fühlt, sondern sie regelrecht auf die Idee bringt, sich selbst für die Rechte der Arbeiterfrauen zu engagieren. Dass sie dabei ihren ehemaligen Liebhaber Josef wiedertrifft, verschweigt Irene Franz wohlweißlich. Allerdings kommt es bald ans Tageslicht und lässt die Ehe zwischen Franz und Irene zu einem Pulverfass werden, das jede Minute explodieren kann. Dann kommt auch noch ein Geheimnis ans Licht, dass nicht nur für Franz eine große Überraschung ist… Marie Lacrosse hat mit „Das Weingut-Tage des Schicksals“ den finalen Band ihrer Weingut-Trilogie vorgelegt, der den krönenden Abschluss der Geschichte um Franz und Irene bildet. Der Schreibstil ist flüssig, bildreich und gefühlvoll, der Leser ist von der ersten Zeile an gefesselt und lässt sich zum letzten Mal auf dem herrlichen Weingut nieder, um die Familie Gerban, ihre Freunden und Widersacher ein letztes Mal zu begleiten und schicksalhafte Tage mit ihnen zu verbringen. Mit ihrer akribischen Recherche gelingt es der Autorin, auch in diesem Teil der Trilogie den Leser wieder mit fundiertem historischen Hintergrund zu versorgen, den sie erneut famos mit ihrer Geschichte verwebt hat. Nicht nur die unterschiedlichsten gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse untermauern die Handlung, vor allem lässt sie den Leser an der Frauenrechtsbewegung und den unerträglichen Arbeitsbedingungen der arbeitenden Bevölkerung nahezu bildlich teilhaben. Aber allem voran sind es die zwischenmenschlichen Beziehungen der Protagonisten untereinander, die immer wieder für spannende Momente sorgen. Zusätzlich erhält der Leser ausführliche Informationen über die Widrigkeiten im Weinbau, allen voran die schädliche Reblaus. Lacrosse lässt auch in diesem Teil wieder allerlei gutdurchdachte Wendungen einfließen, so dass der Leser immer wieder aufs Neue spekulieren und miträtseln kann, wie wohl alles am Ende ausgeht. Die Landschaftsbeschreibungen sind farbenfroh und lassen den Leser von einem Streifzug durch die Weinberge träumen. Der Spannungslevel ist wieder hoch angelegt und hält den Leser durchgängig in Atem. Die bereits liebgewonnenen Charaktere erfahren auch in diesem Teil eine Weiterentwicklung und bestechen durch Wahrhaftigkeit und Authentizität. Der Leser fühlt sich als Teil der Familie, ist in vieles eingeweiht und kann so mitleiden, mitfiebern und hoffen. Irene ist an ihrer Position als Gutsherrin gewachsen, hat aber ihre Herkunft nie vergessen. Sie ist eine tatkräftige und unangepasste Frau, die ihrem Herzen folgt, auch wenn es dabei oftmals nicht ohne Blessuren abgeht. Franz ist ein feiner Kerl und zudem ambitioniert. Sein Tag müsste eigentlich mehr als 24 Stunden haben, so kann er einigen Dingen nicht Rechnung tragen, und seine Familie kommt dabei definitiv zu kurz. Sowohl Mathilde als auch Tante Ottilie sind zwei streitlustige und intrigante Damen, die mit ihrer Boshaftigkeit immer wieder für spannende Entwicklungen sorgen. Aber auch Sophia, Klara, Thea, Marie oder Pauline haben wichtige Rollen innerhalb der Handlung und sorgen für einigen Wirbel. Mit „Das Weingut-Tage des Schicksals“ ist Marie Lacrosse ein fulminanter Abschluss der Weingut-Trilogie gelungen. Neben einem wunderbar recherchierten Hintergrund und einem herrlichen Erzählstil sind es vor allem die lebendigen Charaktere, die das Herz des Lesers im Sturm erobern. Der Abschied fällt schwer, da man als Leser bereits Teil der Weinbauerfamilie geworden ist. Absolute Leseempfehlung für ein Highlight dieses Jahres! Chapeau – besser geht es nicht!!!

Der 3. Teil ist der Beste!
von einer Kundin/einem Kunden aus Boppard am 24.11.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Wem die ersten beiden Bände von „Das Weingut“ gefallen haben, wird vom dritten begeistert sein! Ich habe mit großer Spannung auf den 3. Teil gewartet und wurde nicht enttäuscht. Besonders praktisch finde ich, dass zunächst noch einmal alle Personen kurz vorgestellt werden. Im dann folgenden Prolog wird der Leser kurz „auf den... Wem die ersten beiden Bände von „Das Weingut“ gefallen haben, wird vom dritten begeistert sein! Ich habe mit großer Spannung auf den 3. Teil gewartet und wurde nicht enttäuscht. Besonders praktisch finde ich, dass zunächst noch einmal alle Personen kurz vorgestellt werden. Im dann folgenden Prolog wird der Leser kurz „auf den Stand“ gebracht, also die wichtigsten Punkte der bisherigen Romane kurz erzählt. Lesern, die mit dem 3. Teil einsteigen, verstehen so trotzdem auf Anhieb die Handlung und die Leser, bei denen das Lesen der ersten beiden Bände schon etwas her ist, sind sofort wieder „in der Geschichte“ drin. Am Ende folgen noch die historische Einordnung und ein umfangreiches Quellenverzeichnis. Doch nun zur eigentlichen Geschichte, natürlich ohne zu Spoilern Im bisherigen Verlauf der beiden Bände haben die beiden Protagonisten, Irene und Franz um Ihre Liebe gekämpft und vor allem darum, überhaupt zueinander zu finden. Der dritte Teil beginnt mit der Hochzeit und nun muss die Liebe sich erst so richtig bewähren und zwar im Alltag, der bei Gerbans natürlich deutlich spannender ist, als bei Familie Müller, Meier oder Schmidt. Die Autorin versteht es einfach meisterhaft, verschiedene Handlungsstränge aufzubauen und immer wieder miteinander zu verknüpfen und das vor dem Hintergrund der Liebesgeschichte von Franz und Irene, die wiederum viele Irrungen, Wirrungen und Intrigen überstehen muss. Obwohl die eigentliche Geschichte über 500 Seiten umfasst, wird es nie langweilig und der Leser hat nicht den Eindruck, irgendwo würden Nebengeschichten erzählt, einfach nur, um Seiten zu füllen. Zentrale Themen sind erneut die unmenschliche Situation der Arbeiterschicht und die beginnende Entwicklung der Sozialdemokratie in Deutschland. Gerade in diesem Zusammenhang ist auch das Verhalten und die Einstellung des (Geld)-Adels ein Thema. Natürlich geht es auch wieder um das Weingut und alles, was mit der Herstellung von Wein zu tun hat. Ich habe beim Lesen immer wieder den Wunsch verspürt, das Lesevergnügen noch durch den Genuss eines guten Weines zu vertiefen. Die gesamte Trilogie ist ein absoluter Lesetipp, eine Verfilmung, wie in einigen Kommentaren schon angesprochen, wäre eine sehr gute Idee und sicher ein großer Erfolg.

Tage des Schicksals
von Sabine aus Köln am 22.11.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Ein würdfiger Abschluß der Trilogie um die Weingutsfamilie Gerban ist dieser dritte Band – man sollte die Bücher aber in der richtigen Reihenfolge lesen, um alle Zusammenhänge auch wirklich zu verstehen. Auch der dritte Band konnte mich wieder sehr begeistern und es war schön, die vielen liebgewonnen Charaktere wiederzutreff... Ein würdfiger Abschluß der Trilogie um die Weingutsfamilie Gerban ist dieser dritte Band – man sollte die Bücher aber in der richtigen Reihenfolge lesen, um alle Zusammenhänge auch wirklich zu verstehen. Auch der dritte Band konnte mich wieder sehr begeistern und es war schön, die vielen liebgewonnen Charaktere wiederzutreffen, und ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Die Autorin hat immer wieder kleine Wiederholungen von Geschehenem eingebaut und so meinem Gedächtnis, was mich an der einen oder anderen Stelle dann doch verlassen hat, auf die Sprünge geholfen. Irene und Franz bilden den Mittelpunkt der Geschichte, die wieder durch viele Wendungen und Überraschungen glänzt. Geschickt hat die Autorin politische Umbrüche eingewebt, hier vor allem den steinigen Weg der Emanzipation der Frau. Schon im mittleren Band der Trilogie hat Irene sich für jene eingesetzt, die ausgebeutet und benutzt werden, in diesem Band bekommt man nochmal mehr Einblicke in das mühsame Vorankommen, die Stellung der Frau in der Gesellschaft und auch im politischen Geschehen zu verbessern. Gefallen haben mir aber auch die erneuten Einblicke in den Weinanbau – auch, dass die große Reblausplage, die es zwar – wie die Autorin im Nachwort erläutert – nicht in der Pfalz, dafür aber in anderen Gebieten gegeben hat und dort zum Ruin vieler Winzer geführt hat, mit aufgegriffen wird. Das hat mir sehr gefallen und war zudem auch spannend. Die Charaktere kannte ich ja schon aus den Vorgängerbänden, diesmal aber wer mir Irene nicht ganz so sympathisch. Sie steht ihre Frau und setzt ihre Interessen durch, an vielen Stellen aber war sie mir zu dickköpfig und stur – und hat damit vieles für ihr politisches Engagement riskiert. Franz hat mir dagegen viel besser gefallen, nicht nur, weil er seine Frau unterstützt, in dem er ihr viel Freiraum lässt, sondern weil er sich und seine Ansichten überdenkt und reflektiert und dann auch ändert, wenn er einsieht, dass er Falschem gefolgt ist. Der Schreibstil ist, wie bereits aus den Vorgängerbänden bekannt, sehr angenehm und flüssig zu lesen, ohne dabei zu modern zu sein – immer hatte ich das Gefühl für die Zeit, in der die Geschichte spielt. Die Autorin hat wieder mal sehr gut recherchiert und Fiktives mit Wahrem geschickt verknüpft – so lernt man ganz nebenbei vieles über die Geschichte des Elsass, über den Weinbau und die Emanzipation der Frau. Dass es nun nicht zur vollen Punktzahl gereicht hat, liegt einzig an dem vielen Hin und Her, da war mir einfach zu viel vor und zurück – für mich hätte es ruhig einmal weniger sein können. Ich hatte schöne Lesestunden und empfehle die Reihe gerne weiter – diesem Abschlussband gebe ich gute 4 von 5 Sternen. Mein Fazit Ein gelungener Abschlussband, in dem es nicht nur um das Weingut geht, sondern auch um die politischen Umbrüche der damaligen Zeit. Angenehm zu lesen war der flüssige Schreibstil, so dass die Zeit mit den liebgewonnen Charakteren rasch vorbeigezogen ist – ich gebe gute 4 von 5 Sternen und empfehle die Weingut-Reihe gerne weiter.

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