Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren ...

Was passierte, als ich es trotzdem tat

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Eine Frau, ein Motorrad und die wagemutigste Reise ihres Lebens
Eines Tages entdeckt Lois Pryce in London einen Zettel an ihrem weitgereisten Motorrad: Eine persönliche Einladung in den Iran, ausgesprochen von einem Fremden namens Habib. Die Neugierde der Abenteurerin ist geweckt. Dass Frauen im Iran offiziell gar kein Motorrad fahren dürfen ... und alle Bekannten ihr dringend davon abraten ... geschenkt! Ihre ebenso mutige wie überraschende Reise in den echten Iran kann beginnen: 5000 Kilometer mit Helm und Hidschab - und zahllosen unvergesslichen Begegnungen.

Rezension

„Lois Pryce hat den wahren Iran entdeckt."
CNN

„Allein mit dem Motorrad durch den Iran – das hat bisher genau eine Frau gewagt.“
The Telegraph

„Stellenweise beängstigend, oft herrlich komisch, immer herzerwärmend.“
Ted Simon, Kultautor von JUPITERS TRAUM

„Von großer Leichtigkeit und gnadenlos zuversichtlich.“
The New York Times

Portrait

Lois Pryce, Jahrgang 1973, ist für ihr Leben gern unterwegs, je abenteuerlicher, desto besser. 2003 kündigte sie ihre Stelle bei einem bekannten britischen Radiosender und brach auf zu ihrem ersten großen Abenteuer: 20.000 Kilometer mit dem Motorrad von Alaska über Feuerland bis nach Argentinien. Seitdem bereist sie die Welt. Ihr Markenzeichen: das Schaffell auf dem Sattel ihres Motorrads. Sie schreibt regelmäßig für die New York Times, den Guardian u.a. und kuratiert das Adventure Travel Film Festival. Lois Pryce lebt mit ihrem Mann in London auf einem alten holländischen Frachtkahn. Die britische Zeitung The Telegraph zeichnete sie jüngst aus als eine der zehn größten Abenteurerinnen unserer Zeit.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 05.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7701-6681-7
Reihe DuMont Welt - Menschen - Reisen
Verlag Dumont Reise Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/3 cm
Gewicht 479 g
Originaltitel Revolutionary Ride
Abbildungen 20 Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Monika Baark
Buch (Taschenbuch)
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Dieses Buch öffnet Augen und Herz!
von monerl aus Langen am 08.05.2018

Dieses Buch ist wahrlich eine Offenbarung! Es öffnet die Augen und macht deutlich, wie negativ die Berichterstattung über den Iran in unseren Zeitungen, im Fernsehern und im Netz ist. Kaum fällt das Wort Iran, werden wir von einem negativen Gefühl und von schlechten Gedanken und Geschichten überflutet. Und doch... Dieses Buch ist wahrlich eine Offenbarung! Es öffnet die Augen und macht deutlich, wie negativ die Berichterstattung über den Iran in unseren Zeitungen, im Fernsehern und im Netz ist. Kaum fällt das Wort Iran, werden wir von einem negativen Gefühl und von schlechten Gedanken und Geschichten überflutet. Und doch wissen wir eigentlich nichts über die Menschen, die dort Leben, wer sie sind, wie sie sind, wie sie leben und wie sie über den Westen denken. Lois Pryce hat sich aufgrund einer ungewöhnlichen Einladung, die an ihr Motorrad gepinnt war, auf den Weg in den Iran gemacht, um zu erkunden, ob der Einlader recht hat mit seiner Behauptung: "... WIR SIND KEINE TERRORISTEN!!! Bitte kommen Sie in meine Stadt Schiraz. Sie gilt überall als die freundlichste Stadt Irans, sie ist die Stadt der Dichtkunst und des Weins!!! Ihr persischer Freund Habib" (Seite 12) Lois fasst Mut, stürzt sich in die Bürokratie für die Visabeantragung und schließlich betreten ihre Füße tatsächlich iranischen Boden. Und ihr Motorrad hat sie auch dabei. Nun blickt sie nach vorne. Sie hat ein paar Wochen, in denen sie Land und Leute erforschen und kennenlernen kann. Sie ist zuversichtlich, aber so ganz konnte sie die Sorgen und Warnungen der Mitmenschen, denen sie über ihren Trip in den Iran berichtet hat, nicht abschütteln. Gegen alle Voraussagen, brennt nach 4 erlebnisreichen Wochen ihr Herz für dieses Land und seine Menschen. Sie möchte in die Welt hinausposaunen, welch Woge der Menschlichkeit sie überrollt hat, die sie "in dieser Form nirgends auf der Welt erlebt hat." (Seite 314). Wie fantastisch muss es sein, wenn man am Ende einer Reise sagt: "Der Iran hatte mich auf eine essenzielle Weise verändert. Das Land hatte Hirn, Herz und Seele bei mir neu ausgerichtet, und das ist sicherlich das beste Resultat eines Abenteuers." (Seite 315) Nachdem ich es mir als virtuelle Sozia auf dem Rücksitz des Motorrads gemütlich gemacht habe, war ich begeistert von den Menschen, ihrer Aufgeschlossenheit und Gastlichkeit, denen die Autorin begegnet war. Obwohl sie permanent auf dem Präsentierteller stand, eine ausländische, motorradfahrende Frau mit leuchtend roten Haaren, wurde sie die meiste Zeit weder angefeindet noch gemieden oder attackiert. Bis auf drei negative und recht gefährliche Vorfälle, wurde alles dafür getan, um ihr den Aufenthalt so schön und angenehm wie möglich zu machen. Eine weitere sehr positive Erfahrung für Lois als auch für mich war, dass sie ihre Vorstellung von iranischen Frauen revidieren musste. Sie waren keineswegs unterdrückte und kuschende Frauen. Eine Menge ist gebildet, berufstätig, arbeiten in gehobenen Berufen wie Ärztinnen und Anwältinnen. Im Iran studieren mehr Frauen als Männer. Shirin, eine Frau, die Lois kennengelernt hat, fasste dies prägnant zusammen: >>"Im Westen denken die Leute, wir würden uns alle unter schwarzen Tschadors verstecken", "Dass wir unseren Männern gehorchen, dass wir nicht Auto fahren oder arbeiten gehen dürfen. Ich glaube, die Leute verwechseln uns mit Saudi-Arabien!"<< (Seite 102) Abgesehen von den Menschen, die sehr viel Lebensfreude versprühen und zu jeder Zeit versuchen das Maximum für sich an Lebensqualität herauszuholen, kann die Autorin auch das Land ganz wunderbar vor Augen bringen. Der Iran, das ehemalige Persien, tiefe, historisch getränkte Geschichte über Königreiche, Handelsstraßen, Kultur, Dichter unvm. Habib, der mysteriöse Einlader hat nicht übertrieben. Das Schönste zum Schluss, die Stadt Schiraz. Lois gelingt es die Andersartigkeit der Heimatstadt der Dichter Hafis und Saadi zu beschreiben. Sie strahlt einen besonderen Esprit aus, eine gewisse Leichtigkeit und Freiheit, die den anderen Städten fehlt. Woran es liegt, kann wohl keiner sagen. Doch diese Stadt pulsiert anders. Fazit: Ich habe durch Lois Pryce viel gelernt und auch ich muss meine Meinung nun über den Iran und seine Menschen revidieren. Wie gerne würde ich in ihre Haut schlüpfen und nachfühlen und sehen, was sie erlebt hat. Ich bin sehr, sehr froh, dass man auch hier wieder bestätigt bekommt, dass wir nie Menschen und ihr Regime in den gleichen Topf werfen dürfen! Es ist wichtig aufgeschlossen zu bleiben, der negativen Dauerbeschallung von unseren Medien und der Politik nicht blind zu vertrauen und manchmal ein Risiko zu wagen, um so reich belohnt werden zu können wie Lois Pryce. Dies ist ein Buch, das große Aufmerksamkeit verdient hat, da es zur Völkerverständigung beiträgt und eines meiner großen Lesehighlight in 2018 ist. Absolute Leseempfehlung!

Spannede Frau, spannende Reise
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 09.03.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

Mich hat das Buch gleich zu Beginn gefesselt. Wahre Abenteuergeschichten mit unbemerkter Geschichtenachhilfe sind einfach wunderbar. Man taucht in eine fremde und beeindruckende Kultur ein und ist fasziniert, was frau sich alles trauen kann. Sehr zu empfehlen.

"Geh und wecke dein Glück!"
von einer Kundin/einem Kunden aus Idstein am 10.11.2017

Mit diesen Worten und einem gefühlvollen Blick wünschte eine ältere Iranerin der Autorin gleich zu Beginn eine gute Reise. Dabei vollführte sie trotz ihres schweren, schwarzen Tschadors ausgelassen eine ekstatische Motorrad-Pantomime. Das passte so gar nicht in das Bild der britischen Bikerin vom Iran. Noch oft sollte sie die... Mit diesen Worten und einem gefühlvollen Blick wünschte eine ältere Iranerin der Autorin gleich zu Beginn eine gute Reise. Dabei vollführte sie trotz ihres schweren, schwarzen Tschadors ausgelassen eine ekstatische Motorrad-Pantomime. Das passte so gar nicht in das Bild der britischen Bikerin vom Iran. Noch oft sollte sie die tiefe Kluft zwischen dem iranischen Volk und dem strengen System erfahren. Als Frau allein mit dem Motorrad 5000 km durch den Iran! Ihre Freunde hielten Lois Pryce für verrückt. Mit großer Offenheit berichtet die Autorin von ihren Eindrücken und Gefühlen, verschweigt auch Unbehagen, Nervosität und Ängste nicht. Machtdemonstrationen, der Angriff eines Junkies, der mörderische Verkehr, Kälte und Schnee – die Reise war tatsächlich gefährlich und brachte die Abenteurerin manchmal an ihre Grenzen. Dank der Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft und unverkrampften Herzlichkeit der Iraner wurde sie während ihrer Reise trotz allem zu einer Iran-Liebhaberin. Erlebte sie doch eine bis dahin nicht gekannte lebendige Echtheit menschlicher Begegnungen. Bei so viel Wohlwollen der Bevölkerung war es für die Autorin manchmal recht schwer vom Fleck zu kommen Informativ, spannend und unterhaltsam gewährt sie einen Blick hinter die Kulissen der Sitten und Gebräuche des Landes, erklärt politische und geschichtliche Hintergründe. Man darf teilhaben am Alltag der Menschen sowie ihren Gedanken, Problemen und Überzeugungen. Überraschend das Aufspüren der Autorin von Gemeinsamkeiten zwischen Großbritannien und dem Iran. Einmal zitiert sie ihr Reisevorbild Freya Stark wie folgt: „Zu fühlen, zu denken und zu lernen, das ist es doch, was es heißt, lebendig zu sein.“ In diesem Sinne spürt der Leser bei der Lektüre dieses Buches selbst eine große Lebendigkeit.



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