Der Attentäter

Historischer Thriller

Ulf Schiewe

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Beschreibung

Juni 1914. Es ist die Woche, die alles entscheidet. Die Woche, in der sich drei junge Serben auf den Weg nach Sarajevo machen. Dort soll Franz Ferdinand, Thronfolger Österreich-Ungarns, einem Militärmanöver beiwohnen - und sterben. Gavrilo Princip und seine Gefährten haben sich seit Monaten auf diesen Tag vorbereitet. Doch dem Geheimdienst sind Gerüchte zu Ohren gekommen, und Major Rudolf Markovic tut alles, um den Thronfolger zu retten und eine diplomatische Katastrophe zu vermeiden ...

Ulf Schiewe lässt uns diese entscheidende Woche der europäischen Geschichte hautnah miterleben - packend und extrem spannend.


Ulf Schiewe wurde 1947 im Weserbergland geboren und wuchs in Münster auf. Er arbeitete lange als Software-Entwickler und Marketingmanager in führenden Positionen bei internationalen Unternehmen und lebte über zwanzig Jahre im Ausland, unter anderem in der Schweiz, in Paris, Brasilien, Belgien und Schweden. Schon als Kind war Ulf Schiewe ein begeisterter Leser, zum Schreiben fand er mit Ende 50.



Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 27.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17903-9
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,8/13,2/3,5 cm
Gewicht 433 g
Auflage 1. Auflage 2019
Verkaufsrang 66342

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Der Tod der Monarchie
von NiWa am 27.05.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der Juni 1914 hat das Gesicht der Welt verändert. Ausschlag gab das Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand, den Thronfolger Österreich-Ungarns, das nicht nur Europa aus den Angeln hob. Ulf Schiewe hat mit "Der Attentäter" ein beeindruckendes historisches Werk geschaffen. Bildhaft, schlüssig und packend erlebt der Leser die l... Der Juni 1914 hat das Gesicht der Welt verändert. Ausschlag gab das Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand, den Thronfolger Österreich-Ungarns, das nicht nur Europa aus den Angeln hob. Ulf Schiewe hat mit "Der Attentäter" ein beeindruckendes historisches Werk geschaffen. Bildhaft, schlüssig und packend erlebt der Leser die letzten Tage bis zum Anschlag, und lässt sich somit auf eine spannende Zeitreise ein. Sarajevo hat sich schon allein wegen der Ereignisse von 1914 in das Gedächtnis der Menschheit gebrannt. In dieser Stadt kam es 1914 zum verheerenden Attentat am österreichischen Thronfolger, das - mit weit schweifenden Blick - den Untergang der Monarchie eingeläutet und zwei Weltkriege ausgelöst hat. Dieser Roman veranschaulicht die letzten Tage bis die Bombe in Sarajevo platzte und die tödlichen Schüsse fielen. Ulf Schiewe nimmt sich dazu chronologisch der Ereignisse an, und lässt das Geschehen anhand mehrerer Perspektiven Revue passieren: Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie treten ihre letzte Reise an. Dabei ist der Autor sichtlich bemüht, ihren Charakter, ihre Sicht der Dinge und den Alltag zu reflektieren. Er thematisiert das aufbrausende, dennoch gutmütige Temperament, des Erzherzogs, setzt sich mit Sophies kurioser Stellung am Hof auseinander, und lässt den liebevollen Umgang des Paares mit ihren Kindern nicht außer Acht. Währenddessen wirft die Schwarze Hand ihren Schatten auf die Vorbereitungen des hochwohlgeborenen Besuchs in Sarajevo. Man ist auf einen Anschlag gefasst. Die Sicherheitsvorkehrungen laufen, Beamte patrouillieren und der Geheimdienst hat Andeutungen und Gerüchte aufgeschnappt. Als Stellvertreter des Geheimdiensts bedient sich der Autor des fiktiven Major Rudolf Markovics, der sich mit allen Mitteln gegen eine Bedrohung des Erzherzogs stellt. Nichtsdestotrotz sind in einer weiteren Perspektive drei junge Serben auf den Weg nach Sarajevo, um zu tun, was ihrer Meinung nach getan werden muss. Als Helden wollen sie sterben, sich für das Land opfern, und zeigen, was in ihnen steckt. Sämtliche Figuren sind facettenreich dargestellt. Niemand wird als böse oder teuflisch abgestempelt, sondern der Autor vermittelt geschickt die Motivation hinter dem Verhalten, und schafft Verständnis für die Handlungen. Die unterschiedlichen Perspektiven sind zu einem mitreißenden Roman verwoben. Obwohl man als Leser weiß, wie es endet, lassen einen die Ereignisse nicht los. Teilweise ist das Geschehen derart unglaubwürdig, dass man sich schon fragt, ob hier höhere Macht am Werk gewesen ist. Dabei beweist Ulf Schiewe ein Auge für’s Detail, weil es die Kleinigkeiten waren, welche zum Ziel, zum erschütternden Finale, führten. Ein Zufall jagt den nächsten, ein Zahnrad treibt das andere, und im Endeffekt kommt es zu einem Knall, der die Monarchie in den Untergang zieht. Ich bin von diesem historischen Roman absolut begeistert und beeindruckt. Die Spannung hält vom ersten Augenblick an. Neugierig lässt man sich auf die Umstände ein, erfährt interessante Hintergrunddetails und ich konnte mich dem allgemeinen Sog bis zum Ende hin nicht entziehen. Meiner Meinung nach ist "Der Attentäter" ein großartiges historisches Werk, der dem Tod der Monarchie, dem Beginn des Ersten Weltkriegs und dem Flair dieser Zeit erneut Leben verleiht, und dementsprechend faszinierend ist. Empfehlung.

Das Attentat von Sarajevo
von leseratte1310 am 17.04.2020

Die Geschichte beginnt eine Woche vor dem Anschlag auf Franz Ferdinand, den Thronfolger Österreich-Ungarns. Natürlich wissen wir alle, was dann geschah. Doch der Autor Ulf Schiewe lässt uns einen Blick auf die andere Seite werfen, auf drei junge Serben, die sich lange vorbereitet haben auf diese Tat, die – wie wir wissen – nicht... Die Geschichte beginnt eine Woche vor dem Anschlag auf Franz Ferdinand, den Thronfolger Österreich-Ungarns. Natürlich wissen wir alle, was dann geschah. Doch der Autor Ulf Schiewe lässt uns einen Blick auf die andere Seite werfen, auf drei junge Serben, die sich lange vorbereitet haben auf diese Tat, die – wie wir wissen – nicht ganz so gelaufen ist, wie man sich das vorgestellt hatte. Aber wir können auch miterleben, wie Major Rudolf Markovic alles versucht, um zu verhindern, was passieren soll, denn dem Geheimdienst waren Gerüchte zu Ohren gekommen. Die Katastrophe lässt sich nicht verhindern und die Folgen, die sich daraus ergeben, sind schrecklich für den ganzen Kontinent. Ich habe schon einige Bücher von Ulf Schiewe gelesen und er kann mich immer wieder fesseln, indem er historische Ereignisse interessant und spannend erzählt. Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig. Die Figuren sind gut und authentisch dargestellt. Mit Franz Ferdinand und seiner Familie konnte ich mitfühlen. Er uns seine Frau Sophie waren mir gleich sympathisch. Doch ich konnte mich sogar in die Attentäter hineinversetzen, die eben keine bösartigen Übeltäter waren, sondern verblendete Studenten, die krank und ohne Perspektive sind. Dabei haben sie durchaus Zweifel an der Richtigkeit ihres Tuns. Daneben gibt es aber noch andere Charaktere, auch einige fiktive. Obwohl ich die historischen Fakten gut kenne, konnte ich bei diesem Buch trotzdem mitfiebern. Die Spannung war die ganze Zeit sehr hoch. Ich kann diesen spannenden historischen Roman nur empfehlen.

Das Attentat auf Franz Ferdinand
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 05.03.2020

Sarajevo, 28. Juni 1914: zumindest jeder Geschichtsinteressierte kennt dieses Datum und die Folgen, die das Attentat auf den Thronfolger Österreich-Ungarns und seiner Gattin hatte. Ulf Schiewes Thriller beschreibt die Ereignisse, die sich in den Tagen vom 22. bis 28. Juni 1914 abgespielt haben, sehr akribisch und teilweise m... Sarajevo, 28. Juni 1914: zumindest jeder Geschichtsinteressierte kennt dieses Datum und die Folgen, die das Attentat auf den Thronfolger Österreich-Ungarns und seiner Gattin hatte. Ulf Schiewes Thriller beschreibt die Ereignisse, die sich in den Tagen vom 22. bis 28. Juni 1914 abgespielt haben, sehr akribisch und teilweise minutiös, exzellent recherchiert. Sehr geschickt verwebt der Autor historische Personen und Persönlichkeiten mit fiktiven Personen. Dabei wechselt er ständig die Perspektiven zwischen den Attentätern, dem Geheimdienst und dem Thronfolgerpaar. Orts- und genaue Zeitangaben erleichtern das Verständnis. Alle wichtigen Akteure werden detailliert vorgestellt und beschrieben, das gilt insbesondere für das Innenleben der Handelnden. Ängste, Sorgen, Hoffnungen und Zweifel der Protagonisten sind greifbar. Ausschnitte aus 1914 veröffentlichten Zeitungsartikeln verdeutlichen und ergänzen die Kapitel. Ein Ausschnitt aus dem Stadtplan Sarajevos im inneren Umschlag, ein Personenregister, in dem die fiktiven Charaktere gekennzeichnet sind, ein Glossar sowie Anmerkungen des Autors zur Vorgeschichte und dem weiteren Schicksal der Attentäter und der verantwortlichen Vertreter der Staatsmacht ergänzen den Thriller ausgezeichnet. Obwohl der Ausgang des Thrillers bekannt ist, wie oben bereits erwähnt, liest er sich so spannend, dass ich ihn nicht aus der Hand legen konnte. Fazit: ein packender historischer Thriller, dem ich eine absolute Leseempfehlung ausspreche.


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