Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

Von Helikopter-Eltern und Premium-Kids

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Von Dinkel-Zwang bis Noten-Klage: Helikopter-Eltern kreisen über ihren Kindern und fliegen ihnen sogar bis in die Uni hinterher. Sie sind ängstlich, ehrgeizig — und vor allem nervig. Wie sie ihren Kindern und dem Rest der Welt das Leben zur Hölle machen, davon erzählen Lena Greiner und Carola Padtberg in diesem Buch. Eine amüsante Realsatire darüber, wie Kinder vom Säuglings- bis ins Erwachsenenalter von ihren Eltern überwacht werden: ein schonungsloser Frontbericht aus dem Familienleben. Eltern, Kinder, Hebammen, Erzieher, Lehrer, Professoren und Studienberater haben ihre besten Episoden an die Redaktion von SPIEGEL ONLINE gesandt und erzählen, was sie mit übermotivierten Eltern erlebt haben.
Spleenig, grotesk — und leider wahr.
Portrait
Lena Greiner, Jahrgang 1981, stammt aus Hamburg. Sie studierte Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen in Hamburg, Berlin und Washington, DC. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als freie Journalistin und schrieb vor allem über Bildungspolitik. Seit 2013 ist sie Redakteurin bei SPIEGEL ONLINE.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 13.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-37749-0
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 185/121/22 mm
Gewicht 212
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 621
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
53 Bewertungen
Übersicht
22
24
4
2
1

man wünschte, vieles wäre nicht wahr...
von einer Kundin/einem Kunden am 07.01.2018

Das Buch hat mich hervorragend unterhalten. Das tun diese Bücher immer dann, wenn man mitreden kann, nicken während des Lesens oder auch mal an den Kopf greifen! Jeder von uns kennt diese „Übermütter und -väter“, die nichts an ihr Kind kommen lassen, weil das Kind perfekt ist oder auf... Das Buch hat mich hervorragend unterhalten. Das tun diese Bücher immer dann, wenn man mitreden kann, nicken während des Lesens oder auch mal an den Kopf greifen! Jeder von uns kennt diese „Übermütter und -väter“, die nichts an ihr Kind kommen lassen, weil das Kind perfekt ist oder auf jeden Fall noch wird. Da wird schon im Kindergarten nebenbei Chinesisch gelernt, aber paradoxerweise darf das Kind nicht schaukeln, denn es könne sich ja verletzen. Wer selbst ein oder mehrere Kinder hat, kennt auf jeden Fall so einem „Fall“ – aus dem Kindergarten, aus der Schule oder auch aus dem eigenen Umfeld. Die beiden Autorinnen haben hier viele Beispiele solcher Eltern zusammengetragen und daraus eine sehr kurzweilige, lustige, aber leider auch erschreckende Lektüre gemacht. Einige Szenen sind schon so abstrus, dass sie nur deshalb witzig sind. Bei manchen Äußerungen habe ich immer noch eine Weile gedacht: „Das ist doch aber jetzt ein Scherz, oder?“ Einige Berufssparten müssen da schon einiges aushalten! Sicherlich muss man sich das ein oder andere Mal an die eigene Nase greifen. Es gibt Situationen, da ist jede Mutter oder jeder Vater eigen. Auch ich fahre meine Tochter bei Regen teilweise zu ihren Terminen und lasse sie nicht Fahrrad fahren, sie muss ja nicht, wenn es auch anders geht. Natürlich nicht bei Nieselregen oder einzelnen Tropfen, da muss es schon regnen. Auch ich lerne Latein mit, zumindest ein bisschen, damit ich meiner Tochter beim Lernen helfen kann. Ja, ich lege ihr teilweise auch mit 12 Jahren noch morgens Klamotten hin, weil sie es abends vergessen hat! Damit man nicht in Panik ausbricht und darüber nachdenkt, ob man auch zu diesen „Helikoptern“ gehört, gibt es auf den letzten Seiten Fragen an den Psychologen und ich konnte ganz beruhigt das Buch zuschlagen und mir auf die Schulte klopfen. Nein, ich bin zwar fürsorglich, aber nicht permanent kreiselnd über meinem Kind! Meine Lieblingsanekdote in diesem Buch erzählt von einem Vater, der an der Universität anruft, um sich zu erkundigen, wann denn der erste Elternabend stattfinden würde! ? An der Universität!!!! Unglaublich, oder? Das Kapitel „Rettungshubschrauber an Arzt – Mein Kind stirbt – es hat geniest“ empfand ich als sehr bedrückend und traurig. So unsensibel und dumm kann doch niemand sein. Man muss doch erkennen, wer „schlimmer“ dran ist und wer aus diesem Grund zuerst behandelt werden muss. Da konnte und kann ich nur den Kopf schütteln und mich fremdschämen. Ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen. Es liest sich flüssig und in einem Rutsch durch. Der Stil ist passend modern und aufgelockert. 5 Stars (5 / 5) für wirklich gute Unterhaltung. Anmerkung: Das Buch eignet sich auch als Geschenk gut. Ich kenne da schon jemanden! ? Ihr auch???

Die witzigsten Geschichten über Helikopter-Eltern.
von Inge Weis aus Pirmasens am 09.12.2017

Helikopter sind die anderen. Lena Greiner und Carola Padtberg sammeln Anekdoten zu überbesorgten Eltern. Manche Kinder werden in Watte gepackt. Von der Wiege bis in den Hörsaal der Universität werden die Söhne und Töchter rund um die Uhr versorgt,... Helikopter sind die anderen. Lena Greiner und Carola Padtberg sammeln Anekdoten zu überbesorgten Eltern. Manche Kinder werden in Watte gepackt. Von der Wiege bis in den Hörsaal der Universität werden die Söhne und Töchter rund um die Uhr versorgt, mit komischen Folgen, die man nun in einem Buch nachlesen kann. Eltern können anstrengend sein. Wer in Kindergarten, Schule oder Sportverein tätig ist, weiß das. Das richtige essen (nur Bio), die passenden Noten (mindestens gut), die beste Förderung (für das eigene Kind), all das fordern besorgte Mütter und Väter ein. Das Beste, Schönste, Größte, drunter gehts nicht für die Sprösslinge, die nur deshalb so anstrengend seien, weil sie so genial sind. Helikopter-Eltern werden diese Erwachsenen auch genannt, die mit großem Getöse um ihre Lieblinge schwirren. Mit dem Wirbel, den sie dabei veranstalten, sind sie ein unerschöpfliches Thema für Anekdoten. Etwa die von dem Siebtklässler, der mit zwei Mädchen ins Kino gehen wollte. Allerdings hatte er nicht mit seinen Eltern gerechnet, die eine Bedingung stellten: Die Mutter würde ihnen inkognito folgen. Was für ein entspannter Ausflug, zumal für einen Teenager! Als die Deckung aufzufliegen drohte, stellte sich die Frau als eine Nachbarin vor. Auch nicht schlecht: Eltern, die einen 50 Jahre alten Apfelbaum im Garten fällen, weil ihrem Kind kein Apfel auf den Kopf fallen soll. Und dass bei schlechten Noten so manche Familien den Lehrern gleich mit dem Anwalt drohen, ist ohnehin nichts Neues mehr, wenn sie sich nicht direkt an die Schulaufsicht oder das Ministerium wenden. Ärgerlich auch die Eltern, die ihre Lieblinge in dicken Autos bis vor die Schultür karren. Rücksichtslos versperren sie Gehwege und bringen andere Kinder, die zu Fuß kommen in große Gefahr. Auch seit Jahren bitten die Lehrer auf Elternabenden in der Schule, dass die Eltern die Referate nicht für die kleinen Kinder schreiben sollen sagen die beiden Autorinnen die die Auswüchse des Helikopterns in dem vergnüglichen Buch "Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!" zusammengetragen haben. Sie wissen auch von Eltern zu berichten, die sich noch in die Berufsausbildung der Kinder einmischen oder sie bis an die Universität verfolgen und dort wissen wollen, wann der erste Elternabend stattfindet. Auswüchse die nicht gut sein können. Jeder muss mal scheitern, braucht mal ein aufgeschürftes Knie. Aber immer mehr Eltern reagieren auf Misserfolge ihres Kindes mit narzistischer Kränkung. Durch diese Überidentifizierung der Eltern mit ihren Kindern wird letztendlich eine unmündige Generation erzogen. Aber, wie es nun mal ist Eltern wollen für ihr Kind das Beste und das ist auch legitim. Viel wichtiger ist die Frage: "Warum muss eine Mutter wie ein Helikopter um das Kind kreisen?" Sie macht das Schulsystem verantwortlich, das die Mitarbeit der Eltern geradezu einfordere und in dem sich viele Familien alleingelassen fühlen. Auch Padtberg und Greiner räumen im Schlusswort ihres Buches ein, dass die meisten Eltern in Ordnung sind und cool bleiben, auch auf die Gefahr hin, als Rabeneltern zu gelten, etwa wenn ihr Kind fällt und sie nicht Globuli oder passende Hausmittel parat haben. Man kann sich freuen, dass Eltern generell fürsorglicher geworden sind und soll die Beziehung nicht discreditieren, die in vielen Familien sehr gut ist. Auch gibt es überhaupt keine Hinweise, dass die heutigen Kinder und Jugendlichen lebensunfähiger oder gar psychisch unpraktischer geworden sind. Doch - Hand aufs Herz - wer hat sich nicht schon mal selbst dabei ertappt, wie er mit der Fürsorge übertreibt, oder übertrieben hat? Irgendwie hat jeder schon mal so was erlebt, hält sich aber selbst nicht für betroffen, denn "Helikopter, sind immer nur die anderen." Spleenig, grotesk – und leider wahr. Eine amüsante Realsatire darüber, wie Kinder bis ins Erwachsenenalter von ihren Eltern überwacht werden. Dieses Buch ist kein Erziehungsratgeber und kein pädagogisches Plädoyer gegen Förderwahn, sondern ein schonungsloser Frontbericht aus dem Familienleben. Ein messerscharfes Plädoyer gegen den Förderwahn, gegen Überbehütung und Verwöhnung – und gleichzeitig der Appell, an Erziehung nicht planwirtschaftlich heranzugehen, sondern mit Intuition, Leichtigkeit und Humor.

Humor vom Feinsten!
von einer Kundin/einem Kunden aus Schönkirchen am 06.12.2017

Verschieben sie die Deutscharbeit - Mein Sohn hat Geburtstag von Lena Greiner und Carola Padtberg-Kruse ist eine humoristische Bestandsaufnahme der elterlichen Erziehung Deutschlands. Das Augenmerk liegt hier speziell auf den sogenannten "Helicopter" Müttern und Vätern, die überfürsorglich und übereifrig von morgens bis abends um ihre Kinder herumschwirren. Dabei begleiten... Verschieben sie die Deutscharbeit - Mein Sohn hat Geburtstag von Lena Greiner und Carola Padtberg-Kruse ist eine humoristische Bestandsaufnahme der elterlichen Erziehung Deutschlands. Das Augenmerk liegt hier speziell auf den sogenannten "Helicopter" Müttern und Vätern, die überfürsorglich und übereifrig von morgens bis abends um ihre Kinder herumschwirren. Dabei begleiten wir Eltern vom Moment der Schwangerschaft an, über die Grundschuljahre bis hin zum Studium der Kinder. Der Titel des Buches ist Programm. Man wird während des Lesens immer wieder mit Bespielen aus dem echten Leben konfrontiert, so dass ich wirklich fast auf jeder Seite entweder schmunzeln oder den Kopf vor all dem Irrsinn schütteln musste. Dadurch dass der Text so locker geschrieben ist, kommt man außerdem sehr schnell beim Lesen voran und ich glaube, dass ich schon lange nicht mehr so herzhaft beim Lesen eines Buches lachen musste.


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