Warenkorb

Große Elbstraße 7

Roman

Weitere Formate

Liebe in unruhigen Zeiten

Hamburg, Ende des 19. Jahrhunderts. Eigentlich soll Vicki zur Haiden in Lübeck das Lehrerinnenseminar besuchen, doch sie hält die Enge dort nicht aus. Heimlich kehrt sie nach Hamburg zurück – ausgerechnet als in den ärmeren Vierteln die Cholera ausbricht. Mit dem jungen, am Krankenhaus in Ungnade gefallenen Arzt Johannes Dreyer tut sie alles, um den Erkrankten zu helfen. Bis ihr Vater, der Chefarzt am Neuen Krankenhaus Eppendorf, ihr plötzlich gegenübersteht. Er verbietet seiner rebellischen Tochter den Umgang mit dem eigenwilligen Doktor. Doch Vicki hat sich längst in ihn verliebt und beschlossen, ihr eigenes Leben zu leben.

Die Saga über eine Hamburger Arztfamilie, die auf wahren Begebenheiten beruht. Von dem Bestsellerautor Wolf Serno.
Portrait

Wolf Serno war, bevor er begann, Romane zu schreiben, viele Jahre erfolgreich als Werbetexter und als Dozent tätig. Mit „Der Wanderchirurg" gelang ihm ein internationaler Bestseller. Er lebt mit seiner Frau und zwei Hunden in Hamburg und Nordjütland.

… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 473
Erscheinungsdatum 13.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-352-00925-9
Verlag Ruetten & Loening
Maße (L/B/H) 21,3/13,7/4,9 cm
Gewicht 662 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 2487
Buch (Klappenbroschur)
Buch (Klappenbroschur)
18,00
18,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Jetzt 5-fache Prämienmeilen für jeden vollen Euro sammeln



Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
8
3
2
0
0

Familiensaga aus Hamburg zu Zeiten der Cholera-Epidemie, nach wahren Begebenheiten
von Tanja W. am 13.11.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Klappentext: Liebe in unruhigen Zeiten Hamburg, Ende des 19. Jahrhunderts. Eigentlich soll Vicki zur Haiden in Lübeck das Lehrerinnenseminar besuchen, doch sie hält die Enge dort nicht aus. Heimlich kehrt sie nach Hamburg zurück – ausgerechnet als in den ärmeren Vierteln die Cholera ausbricht. Mit dem jungen, am Krankenhaus ... Klappentext: Liebe in unruhigen Zeiten Hamburg, Ende des 19. Jahrhunderts. Eigentlich soll Vicki zur Haiden in Lübeck das Lehrerinnenseminar besuchen, doch sie hält die Enge dort nicht aus. Heimlich kehrt sie nach Hamburg zurück – ausgerechnet als in den ärmeren Vierteln die Cholera ausbricht. Mit dem jungen, am Krankenhaus in Ungnade gefallenen Arzt Johannes Dreyer tut sie alles, um den Erkrankten zu helfen. Bis ihr Vater, der Chefarzt am Neuen Krankenhaus Eppendorf, ihr plötzlich gegenübersteht. Er verbietet seiner rebellischen Tochter den Umgang mit dem eigenwilligen Doktor. Doch Vicki hat sich längst in ihn verliebt und beschlossen, ihr eigenes Leben zu leben. Meine Meinung: Hamburg, 1892: Vicki, Tochter aus gutem Hause, reißt aus dem Lehrerinnenseninar aus. Sie lernt den jungen Arzt Hannes kennen, der aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Zusammen helfen sie kranken Menschen im Armenviertel, die an der Cholera erkrankt sind. Als sie zufällig ihrem Vater im Armenviertel begegnet, verbietet er ihr den Umgang mit Hannes. Vicky möchte gern Ärztin werden und den Menschen helfen. Doch ihr Vater, Chefarzt am Eppendorfer Krankenhaus, ist strikt dagegen. Sie soll sich in ihre Rolle als Frau fügen und heiraten. Vicky hat aber ihren eigenen Kopf und widersetzt sich ihrem Vater. Hat ihre Liebe zu Hannes eine Chance? Der Schreibstil von Wolf Sereno hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist in drei Kapitel (1892, 1895-1896 und 1897-1899) unterteilt. Die Situation in den Armenvierteln zu Zeiten der Cholera oder auch die Versorgung der Patienten im Krankenhaus werden sehr detailliert beschrieben, so dass man sich ein genaues Bild davon machen kann. Vicky ist eine starke, junge Frau, die sich nicht dem Willen des Vaters beugt, sondern ihren eigenen Weg geht. Hannes, ein junger Arzt, der nur den Menschen helfen will und dem seine Hilfsbereitschaft den Job kostet, ist meiner Meinung nach sehr blass beschrieben. Ich hätte ihn mir kämpferischer gewünscht. Leider tritt auch die Liebesgeschichte zwischen Vicky und Hannes sehr in den Hintergrund. Interessant fand ich die medizinische Entwicklung Ende des 19. Jahrhunderts, beispielsweise die Entdeckung der Röntgenstrahlen. Die politischen Veränderungen, etwa der Streik der Hafenarbeiter und den Kampf der Frauen um Gleichberechtigung werden ebenso eingebunden wie die große Kluft zwischen arm und reich. Ich vergebe für diesen historischen Roman nach wahren Begebenheiten von 5 Sternen.

Eine Tochter aus gutem Hause
von hasirasi2 aus Dresden am 21.10.2019

Dr. Johannes Dreyer wurde vom Eppendorfer Krankenhaus entlassen, weil er zu menschlich war. Er sieht auch nicht weg, als 1892 die Cholera in den Hamburger Gängevierteln ausbricht und lange vor der Öffentlichkeit verschwiegen wird, stattdessen hilft er den Ärmsten der Armen meist ohne Gegenleistung. „Er hat den Menschen ganz unei... Dr. Johannes Dreyer wurde vom Eppendorfer Krankenhaus entlassen, weil er zu menschlich war. Er sieht auch nicht weg, als 1892 die Cholera in den Hamburger Gängevierteln ausbricht und lange vor der Öffentlichkeit verschwiegen wird, stattdessen hilft er den Ärmsten der Armen meist ohne Gegenleistung. „Er hat den Menschen ganz uneigennützig geholfen, ... als viele seiner Kollegen noch nicht einmal wahrhaben wollten, dass die Cholera in Hamburg grassiert.“ (S. 83) Dabei begegnet er Victoria zur Haiden, der Tochter seines ehemaligen Chefarztes. Vicki ist von ihrem staubtrockenen Lehrerinnenseminar geflüchtet. Sie will Medizin studieren und wird seine Assistentin. Zudem versteckt sich vor ihren Eltern. Doch dann erkrankt sie selbst und als sie endlich gesund ist, ist Johannes verschwunden … Wolf Serno hat mit „Große Elbstraße 7“ ein sehr spannendes Sittengemälde beruhend auf wahren Begebenheiten um die Wende des 19. Jahrhunderts geschaffen. Geschickt verbindet er eine Hamburger Familiensaga mit Medizin- und Stadtgeschichte. Vickis Vater, Prof. Carl-Heinrich zur Haiden, ist Chirurg und beruflich ein Mann des Fortschritts. Er interessiert sich für neue Operationsmethoden und (Lokal-)Anästhesie. Aber privat ist er ein gestrenger, konservativer Patriarch. Vicki hat nicht studieren zu wollen – als Tochter aus gutem Hause muss sie nur eine passende Ehe eingehen. Doch Vicki „… will nicht heiraten! ... Ich will Menschen helfen, gesund zu werden. Nichts ist großartiger als das Gefühl, einen Kranken geheilt zu haben.“ (S. 177) Sie ist modern, neugierig, belesen und wissbegierig. Vicki brennt für die Medizin, liest alle Bücher darüber, derer sie habhaft wird und findet einen Weg, ihren Traum wenigstens etwas zu leben. Ich habe sie von Beginn an sehr gemocht und ihren Weg sehr gern verfolgt. Ihre Zielstrebigkeit und ihr Durchsetzungsvermögen haben mich beeindruckt. Ihr Bruder Benno hingegen, der nach dem Wunsch des Vaters Arzt werden soll, ist eine unangepasste Künstlerseele. Er arbeitet als erotischer Maler auf St. Pauli, träumt vom großen Durchbruch und will als Künstler ernst genommen werden. In St. Pauli kommt er mit Kommunisten, Hafenarbeitern, Gewerkschaftlern und Huren in Kontakt und lernt ihr Leben kennen und verstehen. Er engagiert sich, bleibt aber trotzdem eher ein Beobachter von außen und war mir manchmal etwas zu leichtlebig und unbedarft – und passte dadurch gut in die Rolle es des verwöhnten Sohns aus gutem Haus. Dazu kommen noch verschiedene Nebenstränge bzw. -figuren, die das Gesamtbild abrunden, alle Gesellschaftsschichten und deren Lebensumstände zeigen. Auch die Unterschiede zwischen arm und reich, der Streik der Hafenarbeiter und der Kampf der Frauen um Gleichberechtigung finden Eingang in die Handlung. Besonders erschreckend fand ich die Szenen während der Cholera, welche mehrere Jahre wütet und ganze Familien auslöschte. Obwohl Wolf Serno das Geschehen von vielen Seiten beleuchtet und immer wieder die Perspektive bzw. den Erzählstrang wechselt, steht Vickis Leben eindeutig im Vordergrund. Ich fand das Ende trotz vieler Abschlüsse etwas offen und hoffe, dass die Geschichte noch nicht auserzählt ist, sondern es eine Fortsetzung geben wird.

Große Elbstraße
von Katjuschka am 20.10.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ende des 19. Jahrhunderts strebt die junge Viktoria nach Selbstständigkeit. Entgegen der Wünsche ihrer Familie will sie nicht als brave Hausfrau und Mutter an der Seite eines standesgemäßen Mannes landen. Sie will, genau wie ihr Vater Medizin studieren! Als ihr dieser Wunsch verweigert wird, setzt sie mit Mut und Entschlossenhei... Ende des 19. Jahrhunderts strebt die junge Viktoria nach Selbstständigkeit. Entgegen der Wünsche ihrer Familie will sie nicht als brave Hausfrau und Mutter an der Seite eines standesgemäßen Mannes landen. Sie will, genau wie ihr Vater Medizin studieren! Als ihr dieser Wunsch verweigert wird, setzt sie mit Mut und Entschlossenheit zumindest eine Ausbildung zur Krankenschwester durch! In der dramatischen Zeit des Cholera-Ausbruches lernt sie den Arzt Johannes Dreyer kennen und lieben. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit den beiden und verschiedene Ereignisse ziehen teils dramatisch Folgen nach sich... In der Geschichte spielt Viktoria, genannt Vicky, eindeutig die Hauptrolle. Die Liebesgeschichte zu Hannes gerät über weite Strecken jedoch in Vergessenheit. Es geht zum größten Teil um die Zustände zur Zeit der Cholera-Epedemie, sowie die politischen Veränderungen dieser Zeit. Die auftretenden Protagonisten sind allesamt sehr interessant, werden jedoch zu oft nicht so in die Handlung miteinbezogen, wie es das Potential hätte hergeben können. Dadurch entstand für mich manchmal der Eindruck, verschiedene Aspekte würden nur abegehakt und waren nicht richtig in der Gesamthandlung eingebettet. Das Ende kam dann auch etwas überhastet und glich eher einem Epilog. Alles in allem eine angenehme Lektüre, die etwas mehr Tiefgang verdient gehabt hätte!


FAQ