Elektrische Fische

Ausgezeichnet mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2020 und dem Friedrich-Gerstäcker-Preis 2020. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020, Kategorie Jugendbuch

Susan Kreller

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Beschreibung


Heimweh und erste Liebe

Emma muss mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern von Dublin nach Mecklenburg-Vorpommern ziehen. Sie vermisst Irland, den Atlantik, die irischen Großeltern. Nicht mal die Ostsee kann sie trösten. Emma will nur eins: schleunigst nach Dublin zurückkehren. Levin aus ihrer neuen Klasse, der selbst große Sorgen hat, bietet ihr seine Hilfe an, scheint aber irgendwann gar nicht mehr zu wollen, dass sie wieder fortgeht. Und auch Emma beginnt allmählich an dem Fluchtplan zu zweifeln …

Ein meisterlich erzählter Roman, für den die Autorin für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020 nominiert und mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet worden ist. 

Susan Kreller schreibt in einer lyrischen, einfühlsamen Sprache, die das Buch zu einem literarischen Hochgenuss macht.

Susan Kreller, 1977 in Plauen geboren, studierte Germanistik und Anglistik und promovierte über deutsche Übersetzungen englischsprachiger Kinderlyrik. Sie lebt mit ihrer Familie in Bielefeld und arbeitet als freie Journalistin und Autorin. Susan Kreller ist Gewinnerin des Kranichsteiner Literaturstipendiums, wurde bereits dreimal für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und hat ihn 2015 für ihren Roman »Schneeriese« gewonnen.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Altersempfehlung 12 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 31.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-58404-5
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 22,1/14,2/2,5 cm
Gewicht 340 g
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 12768

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Ein Juwel
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 21.04.2020

Feinfühlig und mit einem enormen sprachlichen Geschick erzählt Susan Kreller in „elektrische Fische“ die Geschichte eines Mädchens, ihrer Familie und deren Heimweh, das sie aus Irland mit nach Deutschland gebracht haben. Bald schon schmiedet Emma mit einem Schulkameraden einen Plan, wie sie zurück nach Irland kommen kann. Doch ... Feinfühlig und mit einem enormen sprachlichen Geschick erzählt Susan Kreller in „elektrische Fische“ die Geschichte eines Mädchens, ihrer Familie und deren Heimweh, das sie aus Irland mit nach Deutschland gebracht haben. Bald schon schmiedet Emma mit einem Schulkameraden einen Plan, wie sie zurück nach Irland kommen kann. Doch natürlich ist es schwieriger als gedacht, den Plan in die Tat umzusetzen. „Elektrische Fische“ hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung. Ab 12 Jahren.

Was macht man, wenn man plötzlich in einemm anderen Land leben soll, fliehen?
von Daggy am 05.04.2020

Ich lese meist sehr schnell und überlese dabei einiges, aber dieses Buch hat so viel schöne Sätze und Formulierungen, dass ich es ganz genüsslich gelesen habe. Susann Kreller schreibt Sätze wie „Ich bin in einem Deutsch gelandet, in dem ich mich immer wieder verlaufe.“ „…, dass man mit Heimweh immer alleine ist, Heimweh ist ein ... Ich lese meist sehr schnell und überlese dabei einiges, aber dieses Buch hat so viel schöne Sätze und Formulierungen, dass ich es ganz genüsslich gelesen habe. Susann Kreller schreibt Sätze wie „Ich bin in einem Deutsch gelandet, in dem ich mich immer wieder verlaufe.“ „…, dass man mit Heimweh immer alleine ist, Heimweh ist ein winziger Raum,…“ Emmas Mutter ist als junge Frau aus Mecklenburg nach Dublin gekommen, hat geheiratet und drei Kinder bekommen. Nach der Geburt jetzt siebenjährigen Aoife weiß sie, dass die Ehe mit ihrem ständig betrunkenen Mann keine Zukunft hat. Jetzt wagt sie den Schritt und fährt zu ihren Eltern zurück. In dem kleinen Dorf ist alles anders, als es die Kinder gewohnt sind. Die Großeltern und die Mutter schweigen, der Raum in dem kleinen Haus ist knapp. Aoife spricht nach einem Vorfall in der Schule nicht mehr, der große Bruder versucht sich mit der Dorfjugend anzufreunden und Emma trifft auf Levin. Einen Mitschüler dessen Mutter sich mit elektrischen Fischen auskennt, die aber psychische Probleme hat. Emma will hier nicht bleiben und Levin entwickelt für sie einen Plan, wie sie nach Dublin zu den Großeltern flüchten könnte. Im Laufe der Geschichte erfahren wir einiges über Dublin und Irland und einiges über die DDR-Vergangenheit. Aber auch viel über Emmas Gefühle und ihr Ankommen in Deutschland. Ich hätte noch einige Fragen und wüsste gerne, wie es weitergeht, aber da ist meine Fantasie gefragt.

Ein Buch, das mir schon zu Beginn tief unter die Haut geht.
von Erst|Ein|Druck am 18.03.2020

Emma muss ihr zuhause in Dublin verlassen und mit ihrer Mutter und ihren zwei Geschwistern nach Mecklenburg-Vorpommern ziehen – hier ist alles fremd und keiner der Kinder ist mit dem Umzug glücklich. Jeder trauert auf seine eigene Weise und Emma schmiedet von Beginn an einen Plan: Einen Fluchtplan. Ihr Mitschüler Levin hilft ihr... Emma muss ihr zuhause in Dublin verlassen und mit ihrer Mutter und ihren zwei Geschwistern nach Mecklenburg-Vorpommern ziehen – hier ist alles fremd und keiner der Kinder ist mit dem Umzug glücklich. Jeder trauert auf seine eigene Weise und Emma schmiedet von Beginn an einen Plan: Einen Fluchtplan. Ihr Mitschüler Levin hilft ihr, doch dann ist sie sich gar nicht mehr sicher, ob sie wirklich zurück nach Irland will. Elektrische Fische ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Was mir sofort auffiel, ist die großartige Art und Weise, Gefühle bildhaft darzustellen. Dadurch hat mich das Buch tief ergriffen und mitfühlen lassen, ohne dass es kitschig wirkte. Es ist ein bisschen wie das Cover: sanft. Es gibt keine Szene, in denen Emma ihre Gefühle wirklich extrem nach außen agiert und andere so ihre Trauer spüren lässt. Auch sind Dialoge im Großen und Ganzen in der Unterzahl, vielmehr erfährt der Leser die Gefühle von Emma hauptsächlich aus ihren Gedanken, ihren Überlegungen zu ihrer Situation. Das Heimweh wird dabei greifbar und verständlich. Auch Levin, ihr Mitschüler, versteht sie wortlos. Dieser ist, auch wie die anderen Figuren, durch markante Merkmale sehr gut beschrieben. Obwohl der Klappentext schon alles verrät, was geschieht, ist die Handlung nicht langweilig. Dies liegt an den Gefühlen und Beobachtungen der Protagonistin, dem Schreibstil der Autorin, der das Buch einzigartig macht. Das Buch hat mich wirlich fasziniert, vor allem der Umgang mit der Sprache gefiel mir sehr gut. Ein Buch, das nachwirkt und manchen Leser zum Denken bringt. Und eines, das ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Jeder Mensch ist für sich allein – und das kann ihn trösten.


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