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Utopien für Realisten

Die Zeit ist reif für die 15-Stunden-Woche, offene Grenzen und das bedingungslose Grundeinkommen

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Was sind heute die großen Ideen? Historischer Fortschritt basierte fast immer auf utopischen Ideen: Noch vor 100 Jahren hätte niemand für möglich gehalten, dass die Sklaverei abgeschafft oder die Demokratie wirklich existieren würde. Doch wie begegnen wir den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt, des Familienlebens, des gesamten globalen Gefüges? Der niederländische Vordenker Rutger Bregman sagt: «Das wahre Problem unserer Zeit ist nicht, dass es uns nicht gut ginge oder dass es uns in Zukunft schlechter gehen könnte. Das wahre Problem ist, dass wir uns nichts Besseres vorstellen können.» Wir müssen es wagen, das Unmögliche zu denken, denn nur so finden wir Lösungen für die Probleme unserer Zeit. Bregman macht deutlich, warum das bedingungslose Grundeinkommen eine echte Option ist und inwiefern die 15-Stunden-Woche eine Antwort auf die Digitalisierung der Arbeit sein kann. «Alternativlos» ist für Bregman keine Option, sogar die Armut kann abgeschafft werden, wie er am Beispiel einer kanadischen Stadt zeigt. Bregmans Visionen sind inspirierend, seine Energie ist mitreißend; er zeigt: Utopien können schneller Realität werden, als wir denken.
Portrait
Rutger Bregman, geboren 1988 in den Niederlanden, ist Historiker und Journalist und einer der prominentesten jungen Denker Europas. Bregman wurde bereits zweimal für den renommierten European Press Prize nominiert. Er schreibt für die «Washington Post» und die «BBC» sowie für niederländische Medien.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 23.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-63300-3
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/12,5/2,7 cm
Gewicht 261 g
Originaltitel Utopia for Realists
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Stephan Gebauer
Verkaufsrang 1125
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Super
von einer Kundin/einem Kunden aus Zwölfaxing am 09.02.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Wie immer in der Zeit und qualitativ hochwertiger Zustand des Buches

Die Kreativitätsgesellschaft der Zukunft
von S.A.W aus Salzburg am 17.11.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nur wer arbeitet, soll auch verdienen - wer Geld geschenkt bekommt, wird faul, so lautet der gängige Glaubenssatz. Wissenschaftliche Experimente belegen längst das Gegenteil: 13 Obdachlosen wurde Geld geschenkt, damit sie sich die wichtigsten Bedürfnisse erfüllen konnten. Bald hatten sich 9 davon so erfangen, dass sie nicht mehr... Nur wer arbeitet, soll auch verdienen - wer Geld geschenkt bekommt, wird faul, so lautet der gängige Glaubenssatz. Wissenschaftliche Experimente belegen längst das Gegenteil: 13 Obdachlosen wurde Geld geschenkt, damit sie sich die wichtigsten Bedürfnisse erfüllen konnten. Bald hatten sich 9 davon so erfangen, dass sie nicht mehr Obdachlos waren. In einer kanadischen und 4 US-Städten erhielten Menschen ein bedingungsloses Grundeinkommen schon vor Jahrzehnten. Als Ergebnis haben sich bei allen die Lebensumstände verbessert, sie nutzten das Geld, um ihre Wohnungen zu sanieren und eigene Geschäfte zu gründen. Sie arbeiteten um durchschnittlich 9% weniger, dafür aber effizienter und mit mehr Spaß an der Sache. Krankheits- und Sozialkosten gingen soweit zurück, dass das Grundeinkommen für den Staat wieder hereinkam. Diese Ergebnisse decken sich mit den Erkenntnissen der Motivationspsychologie: Menschen arbeiten am besten, wenn sie stark motiviert sind. Was wir am liebsten tun, können wir bald am besten, da wir es am meisten üben. Auf dieser Erkenntnis baut Bregman seine Utopie auf. Was wäre, wenn 10 Milliarden Menschen bar jeder Existenzsorgen sich voll entfalten könnten. Zweifellos würde sich jeder die für ihn sinnvollste Tätigkeit suchen und dabei die bestmöglichen Ergebnisse erzielen - aus reiner intrinsischer Motivation, weil er stolz auf sich selbst sein möchte. Wenn Extremsportler sich zu einem Ironman motivieren können (Marathon + 5km Schwimmen + 140km Radfahren am Stück) dann wären wohl viele Menschen zu außerordentlichen Leistungen fähig. Der kreative Output der Menschheit würde sich potenzieren, wenn niemand mehr aus Existenzangst ungeliebte Tätigkeiten mehr verrichten muss, die in Zukunft sowieso uns von den Maschinen abgenommen wird!


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