Warenkorb
 

Das Weingut. Aufbruch in ein neues Leben

Roman

Weitere Formate

Die Ehe zwischen dem Dienstmädchen Irene und dem reichen Erben Franz sollte eine Liebesheirat sein. Doch nach einer ungeheuerlichen Enthüllung von Franz' Vater verlässt die schwangere Irene ihren geliebten Bräutigam ohne ein Wort. Einsam bringt sie ihren kleinen Sohn zur Welt und tritt eine Stelle als Textilarbeiterin in einer Fabrik an. Die Bedingungen dort sind grausam, und Irene muss bis zur Erschöpfung arbeiten. Aber dann lernt sie den charismatischen Arbeiterführer Josef kennen, der ihr Kraft und Geborgenheit gibt. Obwohl sie Franz noch immer liebt, beginnt sie eine Beziehung mit ihm. Aber kann Irene den Verlust von Franz wirklich überwinden?

Portrait
Lacrosse, Marie
Marie Lacrosse hat in Psychologie promoviert und arbeitet heute als selbstständige Beraterin überwiegend in der freien Wirtschaft. Unter ihrem wahren Namen Marita Spang schreibt sie erfolgreich historische Romane. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in einem beschaulichen Weinort. Ihre »Das Weingut«-Saga um die Weinhändler-Familie Gerban wurde zum Bestseller.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 704
Erscheinungsdatum 15.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-20555-4
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 20,8/14/5 cm
Gewicht 705 g
Verkaufsrang 1892
Buch (Paperback)
Buch (Paperback)
13,00
13,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Jetzt 3-fach Prämienmeilen für jeden vollen Euro sammeln



Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
22
1
0
0
0

Wunderbare Fortsetzung der Liebesgeschichte von Irene und Franz vor historischem Hintergrund
von einer Kundin/einem Kunden aus Boppard am 24.06.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Wer den ersten Band, Das Weingut in stürmischen Zeiten, gelesen hat, konnte es sicher kaum aushalten, zu erfahren, ob und wenn ja wie, es mit der großen Liebe von Irene und Franz, dem so ungleichen Paar weitergeht. Der erste Band ließ den Leser mit einem klassi-schen „Cliff-Hanger“ zurück. Gab der Deutsch / Französische Krieg... Wer den ersten Band, Das Weingut in stürmischen Zeiten, gelesen hat, konnte es sicher kaum aushalten, zu erfahren, ob und wenn ja wie, es mit der großen Liebe von Irene und Franz, dem so ungleichen Paar weitergeht. Der erste Band ließ den Leser mit einem klassi-schen „Cliff-Hanger“ zurück. Gab der Deutsch / Französische Krieg von 1870/71 die Kulisse für den Beginn der Geschich-te, spannt sich der Bogen nun vor dem Hintergrund der eigentlichen Aufgaben in einem Weingut auf. Wie immer fachlich perfekt recherchiert erfahren wir, was es mit dem Eiswein auf sich hat, wie der Wein hergestellt und vermarktet wurde. Mindestens genauso interessant sind die ebenfalls genau recherchierten Umstände der beginnenden Industrialisierung am Beispiel der Tuchfabriken. Ob es der Studienzeit der Autorin in Trier, dem Wirkort von Karl Marx, geschuldet ist? Aber unwillkürlich fühlt man sich an Begriffe wie „Ausbeutung des Proletariats“ oder „Profitmaximierung“ erinnert, wenn von den Anfängen der Arbeiterbewegung oder den ersten Streiks berichtet wird. Nicht umsonst ist eine der Hauptpersonen im zweiten Band der (fiktive) Arbeiterführer Josef Hartmann. Als weiteren Handlungsstrang führt uns die Autorin in die Psychiatrie des 19. Jahrhunderts ein, wobei die Behandlungsmethoden aus heutiger Sicht mehr als verwundern, nach damaligen Stand der Wissenschaft aber UpToDate waren. Wenn wir die konkreten und personalen Auswirkungen der Deutsch-Französischen Erbfeindschaft und die Folgen von Grenzverschiebungen auf die handelnden Personen erleben, wird deutlich, wie segensreich die europäische Einheit in Freiheit heute ist. Alles in Allem eine klare Kaufempfehlung, auch, wer den 1. Band noch nicht gelesen hat, kommt dank vielfältiger Hinweise, gut in die Handlung. Ich jedenfalls warte schon sehr gespannt auf den dritten Teil „Tage des Schicksals“, der Ende September erscheinen soll.

Das Weingut - Aufbruch in ein neues Leben
von Sabine aus Köln am 10.06.2019

Beim ersten Band der Weingut-Reihe war ich noch nicht so richtig überzeugt, weil mir vieles zu konstruiert erschien und ich auch ein bisschen Informationen zum Weinbau vermisst habe - beim zweiten Band war das ganz anders: Ich bin gut reingekommen in die Geschichte, habe die verschiedenen Handlungsstränge mit Spannung verfolgt u... Beim ersten Band der Weingut-Reihe war ich noch nicht so richtig überzeugt, weil mir vieles zu konstruiert erschien und ich auch ein bisschen Informationen zum Weinbau vermisst habe - beim zweiten Band war das ganz anders: Ich bin gut reingekommen in die Geschichte, habe die verschiedenen Handlungsstränge mit Spannung verfolgt und zudem noch einiges über den Weinbau, aber auch die Industrialisierung erfahren dürfen. Es fängt schon spannend an, und die Autorin hat geschickt die verschiedenen Charaktere kurz vorgestellt, so dass ich – obwohl das Lesen von Band eins schon einige Zeit zurücklag – keine Probleme hatte, in die Geschichte reinzukommen. Dennoch empfehle ich, die Bücher nacheinander zu lesen, denn sonst werden einige Zusammenhänge nicht richtig klar. Außerdem lernt man nur dann die Charaktere von ganz verschiedenen Seiten kennen. Es gibt diesmal drei große Handlungsstränge, die sich immer abwechseln – durch die Überschriften aber weiß man immer genau, wo man gerade ist. Irenes Erzählstrang bietet viele interessante Informationen zum Leben in Armut und als Arbeiterin, außerdem auch zu den Arbeitsbedingungen in den ersten Fabriken und den Beginn der Gewerkschaften. Franz kämpft auf dem Weingut, aber auch innerhalb der Familie, und auch hier gibt es viele interessante Einblicke in die Weinherstellung, insbesondere auch in die des Eisweines. Der dritte Erzählstrang spielt in einer Irrenanstalt, in die Pauline ja von ihrem Mann der Laudanum-Sucht wegen eingewiesen worden war. Und auch hier liest man Interessantes, vor allem aber auch Schockierendes über die damaligen „Heilmethoden“. Diesmal mochte ich die Charaktere sehr, alle drei, und habe sie alle gerne begleitet. Durch die Wechsel der Erzählstränge war es die ganze Zeit spannend und ich konnte das Buch nur schlecht aus der Hand legen. Die Mischung aus historischen Informationen und dem Erleben der Protagonisten war sehr ausgewogen und zu keinem Zeitpunkt war ich irgendwie gelangweilt oder fand irgendeine Beschreibung langatmig. Ganz im Gegenteil – die Autorin schreibt lebendig und sehr angenehm, dabei aber auch detailliert ohne sich darin zu verlieren. Und trotz der eher leichten Sprache gibt es doch ein historisches Feeling, das Gefühl, sich in genau dieser Zeit zu befinden. Dieser Band hat mich vollends begeistert, so dass ich 5 von 5 Sternen vergebe – und natürlich bin ich gespannt auf den letzten Band der Trilogie. Mein Fazit Spannend und lehrreich trifft es wohl am besten, wenn ich diesen Band in zwei Worte fassen sollte. Doch empfehle ich, vorab den ersten Teil zu lesen, um die Zusammenhänge besser zu verstehen. Diesmal habe ich die Charaktere geliebt und sie gerne begleitet. Die vielen Randinformationen zur damaligen Zeit haben mir zudem sehr gut gefallen, so dass ich 5 von 5 Sternen vergebe.

Herausragend recherchiertes unglaublich spannendes Historiendrama
von einer Kundin/einem Kunden am 23.05.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Klappentext: Die Ehe zwischen dem Dienstmädchen Irene und dem reichen Erben Franz sollte eine Liebesheirat sein. Doch nach einer ungeheuerlichen Enthüllung von Franz' Vater verlässt die schwangere Irene ihren geliebten Bräutigam ohne ein Wort. Einsam bringt sie ihren kleinen Sohn zur Welt und tritt eine Stelle als Textilarbeite... Klappentext: Die Ehe zwischen dem Dienstmädchen Irene und dem reichen Erben Franz sollte eine Liebesheirat sein. Doch nach einer ungeheuerlichen Enthüllung von Franz' Vater verlässt die schwangere Irene ihren geliebten Bräutigam ohne ein Wort. Einsam bringt sie ihren kleinen Sohn zur Welt und tritt eine Stelle als Textilarbeiterin in einer Fabrik an. Die Bedingungen dort sind grausam, und Irene muss bis zur Erschöpfung arbeiten. Aber dann lernt sie den charismatischen Arbeiterführer Josef kennen, der ihr Kraft und Geborgenheit gibt. Obwohl sie Franz noch immer liebt, beginnt sie eine Beziehung mit ihm. Aber kann Irene den Verlust von Franz wirklich überwinden? Fazit: Irene hat alles verloren, ihre Liebe, ihre Heimat und ihre Zukunft. In der Fremde versucht sie alles, um ihrem Sohn Fränzel ein lebenswertes Leben zu bieten und nimmt dafür auch die schlimmsten Arbeitsverhältnisse in Kauf. Sie schuftet Tag ein Tag aus, um dennoch unter fast menschenunwürdigen Bedingungen zu überleben. Trotz Arbeit muss Irene um das tägliche Brot bangen. Eine eigene Wohnung kann sie sich nicht leisten, so dass sie bei einer Familie zur Untermieterin lebt. Auch diese Familie ist gezeichnet durch die unsagbar schlechten Arbeitsbedingungen und Irene leidet so lange, bis ihr ein glücklicher Zufall zu Hilfe kommt. Das müsst ihr selbst lesen, denn ich will nicht zu viel verraten. Die Verhältnisse in der Fabrik werden von Marie Lacrosse unglaublich bildlich und spannen beschrieben, so dass ich öfter das Gefühl hatte, mitten in diesem Elend zu sein. Ob Hungerlohn, unglaublich schlechte, gesundheitsschädliche Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit oder fehlender Unfallschutz, die Autorin zeichnet das Bild dieser Zeit, so dass kein Leser unberührt bleiben kann. Ich habe schon oft von diesen menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen gelesen, die Beschreibung in dieser Geschichte ging mir richtig unter die Haut und hat mich sehr nachdenklich zurückgelassen. Fakt ist, dass es ohne mutige Menschen, wie sie in diesem Roman beschrieben werden, keine Verbesserung der Arbeitsverhältnisse eingetreten wäre. Das Leben dieser Zeit in der Arbeiterklasse war unglaublich hart und der Lohn reichte kaum zum Leben. Die Verhältnisse wurden von der Autorin sehr bildlich und packend dargestellt. Mich hat auch sehr beeindruckt, dass die Arbeiterklasse sehr viel aufrichtiger war und solche schlimmen Dinge, wie ein uneheliches Kind zu keinen nennenswerten Nachteilen führte. Unglaublich unter welchen Bedingungen die Menschen und ganz besonders Frauen und Kinder lebten. Was sich seit dieser Zeit verbessert hat, macht mich sehr nachdenklich. Auch wenn Irene alles verloren hat und ihrer Liebe nachtrauert, zeigt sich wieder die starke Kämpferin, die immer weitermacht und nicht aufgibt. Sie lernt den charismatischen Arbeiterführer Josef kennen und schließt sich seiner Bewegung an. Sie unterstützt ihn und findet einen Weg, auch Frauen für diesen Arbeitskampf auf ihre Seite zu holen. Auch eine private Bindung zwischen Josef und Irene scheint möglich zu sein. Ob Irene ihr Glück finden kann? Das lest bitte selbst. Was passiert währenddessen auf dem Gut und mit Franz? Franz steht ebenso wie Irene vor den Scherben seines Glücks. Er ahnt nicht, warum Irene ihn Hals über Kopf verlassen hat und versucht die Wahrheit herauszufinden. Er bekommt weder von Irenes Freundin Minna noch von der Hausdame Frau Burger eine Antwort auf seine brennenden Fragen. Er erhofft sich antworten von seiner Mutter Pauline, die jedoch von seinem Vater ins Irrenhaus gebracht wurde und wegen den menschenverachtenden Therapien keinen Kontakt zu Franz wünscht. So bleibt Franz mit seinen Fragen alleine und verzweifelt immer mehr. Er will seine Heimat verlassen und in der Fremde sein Glück suchen. Ob er dies dann wirklich tut, oder um das Weingut kämpft? Tja, leider müsst ihr auch das selbst lesen. Franz war mir, wie im ersten Teil wieder sehr sympathisch, da er außer für sein eigenes Glück auch für das Wohlsein anderer Menschen kämpft. Er ist eine bemerkenswerte Ausnahme, da er sich die Achtung vor der Würde auch von Menschen aus den unteren Schichten bewahrt. Er fühlt sich ihnen weder charakterlich noch intellektuell überlegen und verachtet Menschen, die dies anders sehen. Franz ist für mich ein sehr starker Mensch mit hohem moralischem Anspruch, dem ich das Glück von ganzem Herzen gönne. Ob er es noch findet? Pauline lebt, wie schon erwähnt unter schlimmsten Verhältnissen im Irrenhaus. Sie wird auf verschiedene Arten „therapiert“ und gequält. Von diesen unglaublichen Behandlungsmethoden habe ich schon gehört und kann sie nicht fassen. Die Psyche war zu dieser Zeit noch unerforscht und so wurden Menschen mit psychischen Leiden durch die Behandlung eher richtig irre, statt Hilfe zu bekommen. Pauline zeigt hier ihre unglaubliche Stärke und hält den Therapien stand, um Besserungen für sich zu erreichen. Ihr oberstes Ziel ist es, dieses Irrenhaus zu verlassen, um ihrem Sohn die Wahrheit berichten zu können. Ob sie dieses Ziel erreichen kann? Auch das lest bitte selbst. Die übrige Familie der Gerban verhält sich wie im ersten Band. Wilhelm will das Erbe seiner Frau auf keinen Fall verlieren und auf seine Macht natürlich auch keinesfalls verzichten, auch wenn er dafür über Leichen gehen müsste. Mathilde ist immer noch das unglaublich arrogante Ekelpaket und ob ein heftiger Schock sie zum Nachdenken und Umdenken bringt, lest bitte selbst. Mir gefiel sehr gut, dass manche Protagonisten eine unglaubliche Entwicklung durchmachten und sich dadurch noch liebenswerter machten, oder sogar erst halbwegs sympathisch wurden. Auch die Protagonisten in den Nebenrollen wurden wieder sehr liebevoll, facettenreich und authentisch beschrieben, so dass ich mich sehr gut in sie hineinfühlen konnte. Für mich ist dieser Teil eine unglaublich gelungene Fortsetzung und wieder herausragend. Ich empfehle auf jeden Fall, vorher den ersten Teil zu lesen, da er als Grundlage dient, auch wenn die Autorin geschickt die Hintergründe aus Teil eins einbaut. Da ich den ersten Teil kenne, war der Umfang des Buches keine Überraschung für mich und ich habe die vielen Seiten fast in einem Rutsch verschlungen. Die Fortsetzung ist unglaublich packend und spannend und die Handlung mit ihren Wendungen, liebenswerten Protagonisten und den historischen Fakten sorgt für ein ungewöhnliches Lesevergnügen. Ich freue mich schon unglaublich auf Band drei und vergebe voller Begeisterung 7 von 5 möglichen Sternen.


FAQ