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Heimkehren

Ungekürzte Lesung mit Bibiana Beglau, Wanja Mues u.v.a. (2 mp3-CDs), Lesung. MP3 Format

Ghana im 18. Jahrhundert: Die beiden Halbschwestern Effia und Esi wachsen auf, ohne voneinander zu wissen. Während Effia mit einem weißen Engländer verheiratet wird und ein komfortables Leben in Cape Coast führt, wird ihre Halbschwester Esi als Sklavin mit Tausenden anderen auf die Baumwollplantagen Amerikas verschleppt. Mit enormer emotionaler Kraft und über acht Generationen hinweg erzählt Yaa Gyasi die bis in die Gegenwart reichende Geschichte zweier Familien, die auf der afrikanischen und amerikanischen Seite des Ozeans ums Überleben kämpfen – und am Ende entgegen aller Wahrscheinlichkeit wieder vereint sind.

Ungekürzte Lesung mit Bibiana Beglau, Wanja Mues u.v.a.
2 mp3-CDs | ca. 11 h 55 min
Portrait
Yaa Gyasi, 1989 in Ghana geboren, ist in den USA aufgewachsen. Ihr Debüt »Heimkehren« erhielt ein überwältigendes Presseecho und wurde vielfach ausgezeichnet. Die Autorin lebt in Berkeley, Kalifornien.

Bibiana Beglau, 1971 geboren, wurde als Schauspielerin u.a. mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet und ist Ensemblemitglied am Münchner Residenztheater. 2017 gewann sie den Deutschen Hörbuchpreis als »Beste Interpretin«.

Wanja Mues, 1973 geboren, wirkte in zahlreichen TV- und Kinoproduktionen mit (u.a. »Der Pianist« und »Yella«) und ist als Privatdetektiv Leo Oswald in der ZDF-Krimireihe »Ein Fall für zwei« zu sehen. Für DAV las er zuletzt »Die Toten« von Christian Kracht und »Der Geschmack von Laub und Erde« von Charles Foster ein.

Britta Steffenhagen, 1976 geboren, ist Schauspielerin, Synchronsprecherin und Radiomoderatorin. Für DAV hat sie bereits zahlreiche Hörbücher eingelesen, zuletzt »Blutroter Tod« von Tetsuya Honda und »Was ich euch nicht erzählte« von Celeste Ng.

Götz Schubert, 1963 in Pirna geboren, studierte Schauspiel an der Schauspielschule Ernst Busch und stand u.a. am Deutschen Theater, am Maxim Gorki Theater und bei den Salzburger Festspielen auf der Bühne. Daneben spielte er in diversen Film- und Fernsehproduktionen, bspw. in der mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten ZDF-Serie »KDD – Kriminaldauerdienst« oder in »Der Staat gegen Fritz Bauer«. Für DAV hat er zuletzt »Der Eismann« von Silja Ukena eingelesen.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Bjarne Mädel, Judith Engel, Max Mauff, Britta Steffenhagen, Götz Schubert
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 04.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783742402370
Verlag Der Audio Verlag
Spieldauer 715 Minuten
Übersetzer Anette Grube
Hörbuch (MP3-CD)
Hörbuch (MP3-CD)
21,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Sehr bewegend!
von Lea S. am 21.02.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein wahnsinnig tiefgründiger und bewegender Roman. Beginnt im Ghana viele Jahrhunderte zuvor und spielt eine komplette Familiengeschichte durch. Unerwartet und spannend.

Feuer im Blut
von einer Kundin/einem Kunden aus Luzern am 12.11.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Rückkehr war schon immer schwierig, das wissen wir spätestens seit Heinrich Böll und Wolfgang Borchert. Das Heimkehren im vorliegenden Buch hat jedoch zusätzliche Dimensionen. Denn Welten liegen zwischen den beiden Zweigen einer Familie, zudem haben sich die Schwestern, nun Stamm-Mütter des jeweiligen Familienclans, nie gekannt.... Rückkehr war schon immer schwierig, das wissen wir spätestens seit Heinrich Böll und Wolfgang Borchert. Das Heimkehren im vorliegenden Buch hat jedoch zusätzliche Dimensionen. Denn Welten liegen zwischen den beiden Zweigen einer Familie, zudem haben sich die Schwestern, nun Stamm-Mütter des jeweiligen Familienclans, nie gekannt. Aber was den Platz in der Gesellschaft, die persönliche Identität betrifft, hatten beide schwer zu kämpfen. Man liest viel über die düstere Zeit und die Greuel des Sklaventums in Amerika, über die immer noch währenden Rassendiskriminierungen, auch über das Leben von Farbigen in Europa. Yaa Gyasi fügt noch weitere Facetten zu unseren Kenntnissen. Auch das afrikanische Dorfleben, von dem wir ohnehin nicht viel wissen, zeigt sich von einer neuen Seite. Anette Grube als bewährte Übersetzerin mach dieses starke Werk zu einem möglichen Bestseller. Feuer und Wasser auf dem Cover sind mehrfach zu deuten, in der Aussagekraft stark und mächtig, ein passender erster Eindruck.

Heimat und Identität
von KrimiElse am 30.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Roman „Heimkehren“ spannt mutig und beeindruckend einen weiten Bogen vom Sklavenhandel an der Goldküste im heutigen Ghana über acht Generationen verschleppter afrikanischer Ureinwohner bis in die Gegenwart. Wochenlang stand das Debüt der Autorin Yaa Ghasi auf den Bestsellerlisten der USA, wurde mehrfach preisgekrönt und in 2... Der Roman „Heimkehren“ spannt mutig und beeindruckend einen weiten Bogen vom Sklavenhandel an der Goldküste im heutigen Ghana über acht Generationen verschleppter afrikanischer Ureinwohner bis in die Gegenwart. Wochenlang stand das Debüt der Autorin Yaa Ghasi auf den Bestsellerlisten der USA, wurde mehrfach preisgekrönt und in 20 Sprachen übersetzt. Die Familiengeschichte nimmt ihren Anfang mit den Halbschwestern Effia und Esi, beide leben im 18. Jahrhundert und wissen nichts voneinander. Effia, eine schöne Frau vom Stamm der Fante, heiratet einen britischen Offizier, der vom Sklavenhandel in Cape Coast lebt. Ihre Halbschwester Esi gehört zum kriegerischen und starken Stamm der Asante weiter im Landesinneren, wird im Auftrag der Britischen Kolonialmacht geraubt und aus ihrem Dorf verschleppt und als Sklavin im Cape Coast Castle bis zu ihrem Abtransport in die USA gefangen gehalten. Effias Familienzweig ist über mehrere Generationen mit dem Sklavenhandel verbandelt, ihre Nachkommen profitieren davon oder sind Opfer. Esis Kinder und Kindeskinder müssen in den USA um ihr Leben kämpfen, als Sklaven auf unmenschlich geführten Plantagen in den Südstaaten, in den Kohleminen in Alabama als Zwangsarbeiter, zu Beginn des 20. Jahrhunderts im unterdrückten und abgeschotteten schwarzen Stadtteil Harlem in New York als völlig unterbezahlte Arbeitskräfte. Erst die letzte Generation in der Jetztzeit bekommt die Chance auf einen Platz gleichberechtigt in der Gesellschaft und wird damit nicht wie ihre Vorfahren als minderwertige, gejagte und geprügelte Menschen behandelt. Yaa Ghasi erzählt die Geschichte kraftvoll und bewegend. Einerseits packendes Familienepos, das die Seiten nur so fliegen lässt, und andererseits ein eindringliches und aufrüttelndes Portrait zur Sklaverei mit all ihren Abscheulichkeiten und Folgen ist dieses Buch ein überaus wichtiges Stück Literatur. Faszinierende Recherchearbeit der Autorin zu Ghana, zur Kolonialmacht der Briten und zur Sklaverei in den USA sorgen für große Authentizität, auch wenn alles in einen spannenden Familienroman verpackt ist. Es ist ein sehr wirkungsvolles Mittel, um die Traditionen der Stämme an der Goldküste, die Anschürung und Förderung kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen den als Sklaven sehr begehrten Asante und anderen Stämmen durch die Briten zum Zweck des Menschenraubes und die Schrecken der Sklaverei, der Zwangsarbeit und der schwarzen Ghettos einem breiten Publikum eindringlich näher zu bringen. Die Geschichte springt kapitelweise von Generation zu Generation, abwechselnd in Afrika und in den USA, man findet einen zeitlichen Anker bei der Erwähnung von geschichtlichen Ereignissen oder beim Alter der jeweiligen Protagonisten. Man begleitet den jeweiligen Charakter beim Lesen eine kurze Zeit und kann durch eingebaute Rückblicke oder mit Hilfe anderer Generationen das Bild vervollständigen. Jeder der Familienmitglieder im Roman ist von seinem Umfeld und seinen jeweiligen Vorfahren beeinflusst und hat eine individuelle Geschichte, ohne dass hier Schwarz/Weiß-Malerei betrieben wird. Die Autorin macht lobenswerterweise nicht pauschal Opfer aus den afrikanischen Sklaven und Mörder aus den Weißen, auch wenn ganz klar gemacht wird, wer die größere Schuld hat. Sie zeigt die Fehler beider Seiten, und genau das macht ihr Buch glaubhaft. Das Thema Sklaverei ist auch heute leider nicht nicht vom Tisch, und damit ist der Roman wichtig und hochaktuell. In Anlehnung an die im Buch beschriebene Zwangsarbeit von Inhaftierten in den Kohleminen von Alabama sehen sich Menschen auch heute noch Zwängen ausgesetzt, werden bei minderwertigen und krank machenden Arbeiten verheizt, im Auftrag der Billigproduktion auf der anderen Seite des Erdballs. Menschen werden nach wie vor in wichtig und minderwertig eingeteilt, auch in unseren doch so aufgeklärten Köpfen. Der Roman „Heimkehren“ kämpft dagegen an, mit Bildern des Schreckens der Sklaverei und Unterdrückung und des langen Kampfes für Gleichberechtigung aller. Ich gebe eine uneingeschränkte Leseempfehlung für dieses aufwühlende, gut recherchierte und wichtige Buch. Die Autorin Yaa Gyasi wurde 1989 in Ghana geboren, und kam 1991 in die USA. Der Roman »Heimkehren«, im Alter von 26 Jahren geschrieben, verdankt sein Erscheinen ihrer Recherchearbeit nach einem Besuch der Sklavenfestung Cape Coast Castle an der Goldküste von Ghana. Die Autorin lebt heute in Kalifornien.


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