Nullzeit

Gekürzte Lesung

Juli Zeh

(12)
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Beschreibung

Eigentlich ist die Schauspielerin Jola mit ihrem Lebensgefährten Theo auf die Insel gekommen, um sich auf ihre nächste Rolle vorzubereiten. Als sie Sven kennenlernt, entwickelt sich aus einem harmlosen Flirt eine fatale Dreiecksbeziehung, die alle bisherigen Regeln außer Kraft setzt. Sven hat Deutschland verlassen und sich auf der Insel eine Existenz als Tauchlehrer aufgebaut. Keine Einmischung in fremde Probleme – das ist sein Lebensmotto. Jetzt muss er erleben, wie er vom Zeugen zum Mitschuldigen wird. Bis er begreift, dass er nur Teil eines mörderischen Spiels ist, in dem er von Anfang an keine Chance hatte.

Juli Zeh, geboren 1974 in Bonn, studierte Jura in Passau sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie wurde bereits vielfach für ihr Schreiben ausgezeichnet und gilt längst als eine der erfolgreichsten jungen deutschen Autorinnen. Im DAV sind von ihr 'Spieltrieb', 'Schilf' und 'Corpus Delicti' als Hörbücher erschienen.

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Thomas Sarbacher, Britta Steffenhagen
Spieldauer 320 Minuten
Erscheinungsdatum 01.08.2012
Verlag Der Audio Verlag
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783862312214

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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Ein spannender und beklemmender Psycho-Thriller
von Claudia Sünderhauf am 20.05.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Aussteiger Sven hat sich eine erfolgreiche Tauchschule auf Lanzarote aufgebaut und ist mit seinem unkomplizierten Leben sehr zufrieden. Dann aber akzeptiert er das lukrative Angebot eines Promi-Pärchens – mit weitreichenden Folgen. Jola, ein Soap-Sternchen mit Ambitionen, und Theo, Schriftsteller mit Schreibblockade, sind ziemli... Aussteiger Sven hat sich eine erfolgreiche Tauchschule auf Lanzarote aufgebaut und ist mit seinem unkomplizierten Leben sehr zufrieden. Dann aber akzeptiert er das lukrative Angebot eines Promi-Pärchens – mit weitreichenden Folgen. Jola, ein Soap-Sternchen mit Ambitionen, und Theo, Schriftsteller mit Schreibblockade, sind ziemlich nervig und treiben Sven zur Weißglut. Die beiden haben eine komplizierte und zerstörerische Beziehung und Sven, obwohl zunächst entsetzt, ist bald in ihren Bann gezogen. Sven ist Experte in seiner geliebten Unterwasserwelt, doch an Land hilflos den gefährlichen Manipulationen seiner Klienten ausgeliefert. Dieser Psycho-Thriller hat drei Erzählperspektiven und so richtig glauben kann man keinem. Nur eins steht von vornherein fest: Es wird ein böses Ende nehmen. Ich fand den Roman mit seiner angenehm beklemmenden Grundspannung sehr unterhaltsam.

Nullzeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 06.03.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nullzeit ist ein kurzer Roman mit seltsam anmutenden Personen. Auf den ersten Seiten des Buches war mir lange unklar, worauf dieser Roman eigentlich hinauslaufen soll - um wen es eigentlich geht. Bei einem so kurzen Roman fällt das eben stark ins Gewicht. Gut: der Schluss des Romans war wirklich brillant. In was für ein Netz aus... Nullzeit ist ein kurzer Roman mit seltsam anmutenden Personen. Auf den ersten Seiten des Buches war mir lange unklar, worauf dieser Roman eigentlich hinauslaufen soll - um wen es eigentlich geht. Bei einem so kurzen Roman fällt das eben stark ins Gewicht. Gut: der Schluss des Romans war wirklich brillant. In was für ein Netz aus Lügen sich Sven verfängt! Doch dieser Abschnitt war meiner Meinung nach viel zu kurz. So blieben Jola und Theo zwei seltsame Personen, von denen es mir leider lange unklar war, warum die eigentlich zusammen sind. Insgesamt ganz interessant, vor allem der Schluss, aber gut, dass das Buch so kurz ist!

Noch mehr Tiefgang!
von Friedrich Hain aus Berlin am 05.04.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Geschichten werden von ihrem Ende her erzählt, gelesen werden sie vom Anfang. Das bedeutet, dass die Autorin uns Lesenden die Lösung von Anfang an voraus hat. Sie weiß um das Ende und konstruiert die Geschichte mit diesem Wissen auf die von ihr gewollte Wirkung hin. Das führt – zumindest mich – in die Irre. Ich glaube dem Ich... Geschichten werden von ihrem Ende her erzählt, gelesen werden sie vom Anfang. Das bedeutet, dass die Autorin uns Lesenden die Lösung von Anfang an voraus hat. Sie weiß um das Ende und konstruiert die Geschichte mit diesem Wissen auf die von ihr gewollte Wirkung hin. Das führt – zumindest mich – in die Irre. Ich glaube dem Ich-Erzähler zunächst, was er über seine Insel, seinen Job als Tauchtrainer und seine Klienten erzählt. Als dann Tagebuch-Aufzeichnungen seines weiblichen Gastes ins Spiel kommen, die merkliche und zunehmende Abweichungen in der Sicht auf dieselben Geschehnisse aufweisen, bin ich zunächst mehr irritiert als neugierig. Ich nehme den Ich-Erzähler lange Zeit in der Rolle eines objektiven Erzählers wahr - jedenfalls weitaus mehr als er es dann wirklich ist. Wie gesagt, die Autorin kennt das Ende als Erste. Und so lassen sich meine Leser-Fragen am Ende auch zu meiner literarischen Zufriedenheit lösen. Es erklärt sich, warum der Tagebuch-Teil so viel kürzer sein kann als der Bericht des Tauchtrainers, dass eben dieser ein nachträglich verfasster, aus gutem Grund verstärkt auf Wirkung bedachter subjektiver Text ist, und dass deshalb auch seine Sichtweise und sprachliche Form zunächst dem Typen von Tauchlehrer zuzuschreiben sind. Die Autorin bleibt außerhalb der Geschichte und gibt uns so ein anschauliches Beispiel für die Verschiedenheit von Figuren- und Autorenperspektive. Wir nehmen es damit in Kunstgenuss und Kunstbetrachtung nicht immer so genau. Außerdem hat uns Juli Zeh mit diesem Tauchgang, der mir am Ende insgesamt aber doch ein wenig im Flachen verblieb, gezeigt, dass sie so auch kann.


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