Neukunde?

Hier starten

Erweiterte Suche
Name:
Wird nicht angezeigt Top 100 Rezensent
Rezensionen:
426 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 27

nicht hilfreich: 15

Rang:
57

Rezensionen

50

11.02.2013

„Fremde Welt”

Der pakistanische Schriftsteller Jamil Ahmad hält in seinen Geschichten einen Zeitraum von 30 bis 40 Jahren fest – wohl die 20er, 30er, 40er, 50er Jahre. Als europäischer Leser kann man das nicht so genau ausmachen. Mehr oder weniger lose verbunden sind die Geschichten durch die Figur des Tor Baz, dessen Eltern mit ihrer Liebe zueinander ihren Stamm gegen sich aufgebracht haben. Gleich in der ersten Geschichte erfährt man von ihrem unglücklichen Schicksal. Ahmad erzählt Geschichten aus dem Raum Afghanistan/ Pakistan, erzählt von der zum Teil noch archaischen Lebensweise der Stämme, vom gewaltsamen Ende von jahrhundertealten Traditionen, stammesbezogenen Weltsichten, dem scheinbar immer wieder aussichtslosen Kampf ums individuelle Glück und vielem mehr. Es ist, als würde man einen Blick in eine für uns unverständliche und überholte Welt tun und an der einen oder anderen Stelle verstehen können. Ahmad schildert diese Welt so wie sie ist – poetisch und fremd zugleich.

50

11.02.2013

„Fremde Welt”

Der pakistanische Schriftsteller Jamil Ahmad hält in seinen Geschichten einen Zeitraum von 30 bis 40 Jahren fest – wohl die 20er, 30er, 40er, 50er Jahre. Als europäischer Leser kann man das nicht so genau ausmachen.
Mehr oder weniger lose verbunden sind die Geschichten durch die Figur des Tor Baz, dessen Eltern mit ihrer Liebe zueinander ihren Stamm gegen sich aufgebracht haben. Gleich in der ersten Geschichte erfährt man von ihrem unglücklichen Schicksal.
Ahmad erzählt Geschichten aus dem Raum Afghanistan/ Pakistan, erzählt von der zum Teil noch archaischen Lebensweise der Stämme, vom gewaltsamen Ende von jahrhundertealten Traditionen, stammesbezogenen Weltsichten, dem scheinbar immer wieder aussichtslosen Kampf ums individuelle Glück und vielem mehr.
Es ist, als würde man einen Blick in eine für uns unverständliche und überholte Welt tun und an der einen oder anderen Stelle verstehen können. Ahmad schildert diese Welt so wie sie ist – poetisch und fremd zugleich.

ebooks

Herr aller Dinge

Andreas Eschbach

EUR 16,99 *
auf Merkliste

40

06.02.2013

„Zukunftsvision”

Im Mittelpunkt steht der Halbjapaner Hiroshi, dessen kindliches Schlüsselerlebnis, daß Arm und Reich sein, Gräben zwischen den Menschen zieht, der Auslöser für ein ganz besonderes Forschungsgebiet ist: Wie kann man den Reichtum abschaffen oder alle Menschen gleich reich machen? Spannende Idee, gewürzt mit einem Schuß Science Fiction (mit recht glaubwürdigen Thesen) hat die Geschichte leider einige Hänger und wird erst im letzten Drittel richtig spannend. Beeindruckend jedoch, welche Schlußfolgerungen Eschbach daraus zieht.

buch

Herr aller Dinge

Andreas Eschbach

EUR 22,00 *
auf Merkliste

40

06.02.2013

„Science Vision”

Im Mittelpunkt steht der Halbjapaner Hiroshi, dessen kindliches Schlüsselerlebnis, daß Arm und Reich sein, Gräben zwischen den Menschen zieht, der Auslöser für ein ganz besonderes Forschungsgebiet ist: Wie kann man den Reichtum abschaffen oder alle Menschen gleich reich machen?
Spannende Idee, gewürzt mit einem Schuß Science Fiction (mit recht glaubwürdigen Thesen) hat die Geschichte leider einige Hänger und wird erst im letzten Drittel richtig spannend. Beeindruckend jedoch, welche Schlußfolgerungen Eschbach daraus zieht.

30

29.01.2013

„Akhet”

Das Mädchen Cole wird bei einem Ausflug nach London mit ihrer besonderen Gabe konfrontiert: Sie ist ein Akhet, kann sich an ihre vorherigen Leben erinnern.
Im ersten Band geht es darum, erste Lebenslinien zu entschlüsseln und herauszufinden, wer Freund und Feind ist.
Schön zu lesen und macht neugierig auf die folgenden zwei Bände

50

29.01.2013

„Lieblingsbuch”

Wunderschön! Da tut sich ein ganzer Kosmos auf: Als erst Lorens Mutter, dann seine Grosseltern sterben, soll seine Tante sich um ihn kümmern. Doch bei ihrem ersten Ausflug ins Planetarium wird Loren von einer geheimnisvollen Frau entführt. Kurz darauf stellt sich heraus, dass ein reicher Grossonkel der Initiator der Aktion war und Loren das Leben bieten kann, das er sich schon immer gewünscht hat. In einem Brief erklärt der Junge seiner Tante den Entschluss dort zu bleiben. Doch der Brief kommt nie an und die Dinge nehmen ihren Lauf... Wunderschön geschrieben, ein Panorama der Zeit und eine spannende Familiengeschichte! Darin kann man einfach versinken!
Wer die darauffolgenden Werke des Autors liest, wird immer wieder einen Anklang an dieses Buch finden - doch bleibt sein Erstlingswerk einfach unerreicht!

30

28.01.2013

„Nachmittagslektüre”

Fred Firneis, ehemals erfolgreicher Lyriker, soll nach dem Willen seiner Verlegerin endlich einen neuen Lyrikband schreiben. Zur Erholung und Inspiration wird er von ihr in die Berge geschickt.
Herrlich zu lesen, wie Fred auf dem Weg in die Berghütte an vermeintlich kauzigen Bergbewohnern vorbeikommt, er gleich nach der ersten Nacht aufgrund eines Unwetters von der Außenwelt abgeschnitten wird und beim verzweifelten Versuch, den Rückweg zu finden, fast ums Leben kommt (das passiert natürlich nicht).
Doch dann geht es aufwärts; er wird vom Förster gerettet, lernt das Jodeln, fängt wieder an zu putzen, pflegt das Haschisch-Feld des Försters und lernt die Biologin Mara kennen.
Klasse die Szene, als eigentlich alles schön ist und Fred nichts besseres zu tun hat, sich auf den Verfall der Welt, des Menschen und sich im Speziellen zu konzentrieren. Ja, ja, alles geht den Bach runter. Aber darauf hat Peter Freund eine gute Antwort.
Nett zu lesen, viel zu schmunzeln und auch die eine oder andere Weisheit verbirgt sich in dem Buch.

50

08.12.2012

„Herrlich”

Nicht schon wieder ein Buch über das Alter! Das hatten wir in letzter Zeit genug! - so dachte ich. Doch nachdem ich die ersten 30 Seiten geschafft hatte, gewann das Buch an Fahrt. Wie ein schwedischer Schwejk stolpert Alan Karlsson mit einem Koffer voller Geld durch die schwedischen Weiten und hinterlässt unfreiwillig und eher zufällig eine Spur von toten und weniger toten Gangstern. Auch die Lebensgeschichte Alan Karlssons, beginnend in den zwanziger Jahren, ist ähnlich turbulent. Denn eigentlich ist er der Schlüssel für die bedeutendsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Ich kann nur aufrufen, das Buch zu lesen: herrlich komisch, nimmt sich nicht ernst und mit einer überzeugenden Philosophie!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

50

21.11.2012

„Diplomatisch kurzweilig”

Anläßlich einer im November 2012 stattgefundenen Lesung mit dem aus Detmold stammenden Autoren, also schon fast ein Regionalautor, muß ich natürlich eine Rezension zu dem Buch schreiben. Eigentlich könnte man meinen, daß jemand, der selbst den gefürchteten Diplomatentest nicht bestanden hat, nun traurigen Gedanken nachhängt. Aber nein. Er ist dem Metier treu geblieben; neben seiner Hauptprofession als Rechtsanwalt bereitet er zusammen mit einem Freund andere Bewerber für das Diplomatenamt auf das komplizierte Auswahlverfahren vor. Und wenn in der Familie dann auch noch Diplomaten vertreten sind, dann kommt die eine oder andere Anekdote über dieselben zusammen. Kurzweilig erzählt, kommt man schnell ins Schmunzeln, lernt so einiges über diesen Berufsstand dazu und wird mit dem Wahrheitsgehalt von Diplomaten-Mythen konfrontiert. Schönes Geschenk für politisch und kulturell und reisetechnisch interessierte Leser!

50

21.11.2012

„Diplomatisch kurzweilig”

Anläßlich einer im November 2012 stattgefundenen Lesung mit dem aus Detmold stammenden Autoren, also schon fast ein Regionalautor, muß ich natürlich eine Rezension zu dem Buch schreiben. Eigentlich könnte man meinen, daß jemand, der selbst den gefürchteten Diplomatentest nicht bestanden hat, nun traurigen Gedanken nachhängt. Aber nein. Er ist dem Metier treu geblieben; neben seiner Hauptprofession als Rechtsanwalt bereitet er zusammen mit einem Freund andere Bewerber für das Diplomatenamt auf das komplizierte Auswahlverfahren vor. Und wenn in der Familie dann auch noch Diplomaten vertreten sind, dann kommt die eine oder andere Anekdote über dieselben zusammen. Kurzweilig erzählt, kommt man schnell ins Schmunzeln, lernt so einiges über diesen Berufsstand dazu und wird mit dem Wahrheitsgehalt von Diplomaten-Mythen konfrontiert. Schönes Geschenk für politisch und kulturell und reisetechnisch interessierte Leser!