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eine Kundin aus Frankfurt
Ort:
Frankfurt am Main
Rezensionen:
30 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 3

nicht hilfreich: 1

Rang:
1452

eine Kundin aus Frankfurts Rezensionen

123

50

10.04.2013

„Kommissar Dühnfort ermittelt wieder”

Kommissar Dühnfort ermittelt in seinem 4. Fall nach seiner Versetzung nach München. Ein Mann wird überfahren, und was zunächst wie Fahrerflucht aussieht, entpuppt sich als Mord. Aber ein Motiv ist nicht erkennbar. Als Zeuge käme Eugen Voigt in Frage, der als Frührentner seine Nachbarn und vorbeikommende Passanten beobachtet und fotografiert und alles, was ihm mißfällt zur Anzeige bringt. Der Unfall geschieht direkt unter seinem Fenster, aber dieses Mal will er nichts gesehen haben. Hätte er nur die Wahrheit gesagt, hätte das weitere Geschehen vermieden werden können. So aber geschehen weitere Morde und plötzlich ist Eugen Voigt unauffindbar verschwunden. Die Suche nach Zusammenhängen beginnt und tatsächlich lassen sich Berührungspunkte unter den Opfern ausmachen. Es findet sich auch eine Reihe Verdächtiger, aber niemandem kann etwas nachgewiesen werden. So gibt es bis zur Klärung des Falles viel zu tun für Kommissar Dühnfort und sein Team.

Inge Löhnig ist es auch dieses Mal wieder gelungen, einen spannenden Krimi zu schreiben, dessen unterschiedliche Handlungsstränge stimmig miteinander verbunden sind. Es geht um Menschen, die schwer an einer angeblichen Schuld tragen, die in Wirklichkeit aber an einem ihnen vorgeworfenen Sachverhalt schuldlos sind. Dies trifft auf einige Protagonisten des Buches zu. Aber wer hält sie dennoch für schuldig und bringt sie deshalb um. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite und ein Ende, das man nicht erwarten konnte. Sehr zu empfehlen für alle Krimifans.

40

01.04.2013

„Die Welt auf dem Kopf”

Milena Agus hat ein Buch geschrieben über besondere Menschen, in einem besonderen Haus und einer besonderen Gegend in Cagliari. Hier wohnen die Signora von unten mit ihrer Tochte Natascha, der Signore von oben mit seiner Frau und in der Mitte Alice, eine Literaturstudentin, die es bisher im Leben nicht leicht hatte, sich aber nun in ihrer Wohnung und mit diesen Nachbarn wohlfühlt. Und sie macht sich viele Gedanken über ihre Mitbewohner. Die Geschichte wird aus der Sicht von Alice erzählt und sie gibt eine wunderbare und einfühlsame Beschreibung der Protagonisten ab. Auch wenn alle Hausbewohner total unterschiedlich sind, hat man dank Alice doch für alle Verständnis und nimmt gespannt teil an deren Leben. Es ist ein Buch über die Liebe, über Geborgenheit, Eifersucht, Alter und Krankheit und die Erkenntnis, daß Erfolg und Geld nicht alles sind im Leben. Ein liebenswertes Buch, das zu lesen sich lohnt.

30

28.02.2013

„Dampfnudelblues”

Wer Winterkartoffelknödel gelesen hat, konnte schon ahnen, was ihn erwartet. Dampfnudelblues ist ebenfalls kein richtig spannender Krimi, sondern die Geschichte um den Franz Eberhofer und seine Familie sowie die Bewohner des Dorfes Niederkaltenkirchen. Man fragt sich schon, was dieser Franz Eberhofer für ein Typ ist, der eigentlich kein gutes Haar läßt an seinen Mitmenschen, außer an der Oma und der kleinen Sushi und der auch nicht in der Lage ist, zur Susi eine echte Beziehung aufzubauen, weshalb die Susi Niederkaltenkirchen dann auch verläßt.. Nach 4 Morden im 1. Teil, wird jetzt der Rektor der Schule ermordet. So richtig beschaulich ist es also nicht in Niederkaltenkirchen. Der Franz muß nun den Mord aufklären, was nicht so einfach ist, weil viele den Rektor gehaßt haben und es somit viele Tatverdächtige gibt. Zu guter Letzt bekommt er aber wieder Hilfe durch seinen früheren Kollegen Rudi, der ihm nicht nur bei der Festnahme des Mörders behilflich ist.

Das Buch liest sich leicht an einem Sommerabend im Garten. Es ist locker und amüsant geschrieben und eigentlich interessiert nun mehr, wie die Geschichte um den Franz weitergeht als daß man auf eine spannende Kriminalgeschichte wartet.

Etwas weniger Schleimsau (der Leopold) oder Heizungspfuscher (der Flötzinger) hätte mir gut gefallen. Ein bißchen was Positives muß doch auch der Franz an seinen Mitmenschen finden.Einzig auf die Leberkässemmeln vom Simmerl läßt der Franz nichts kommen. Und das ist zu wenig. Deshalb nur 3 Sterne.

buch

Marina

Carlos Ruiz Zafón

EUR 9,99 *
auf Merkliste

30

28.02.2013

„Marina”

Carlos Ruiz Zafón ist ein großartiger Schriftsteller, was seit Schatten des Windes längst bewiesen ist. Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um die Geschichte von Oscar und Marina. Oscar lebt in einem Internat, das er jeden Nachmittag verläßt, um Marina zu treffen. Was die beiden erleben, erzählt Oscar 15 Jahre später und es scheint so zu sein, daß er sich in vielen Dingen an das erinnert, was nicht geschehen ist. Die Geschichte von Oscar und Marina ist sehr eindringlich und realistisch dargestellt, die Dinge, die die beiden erleben, sind jedoch mehr der Phantasie entsprungen, und es fiel mir teilweise schwer, die Abläufe im Buch nachzufühlen. Obwohl ich mir das Gewächshaus mit seinen unheimlichen Figuren sehr wohl vorstellen konnte, hatte ich Schwierigkeiten, sie als wahrhaftig in die Geschichte einzufügen. Erst zum Schluß des Buches hin erfolgen die Erklärungen, die mir zu einem früheren Zeitpunkt das Verständnis für das Buch erleichtert hätten.

Ich habe mich etwas schwer getan, das Buch zu lesen, obgleich die Geschichte von Oscar und Marina mich sehr interessiert hat, und auch die Schilderungen des Barcelonas der 70er Jahre fand ich spannend.

Die Geschichte von Oscar und Marina macht, obwohl sie sich natürlich durch das ganze Buch zieht, nur einen kleinen Teil aus. Es geht hier auch um den Arzt Kolwenik, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen mit körperlichen Behinderungen von ihren Leiden zu befreien. Und so experimentiert er an selbst erschaffenen Figuren und letztendlich auch an sich selbst und kommt eines Tages, obwohl längst für tot erklärt, völlig verwirrt wieder zurück. Das Leben von Kolwenik und die ihn begleitenden Personen ist so düster und unheimlich beschrieben, das ich diesen Teil des Buches nicht so gern gelesen habe.

Viele werden es lesen, und jeder muß für sich entscheiden, welchen Eindruck das Buch hinterläßt. Ich hatte mehr erwartet, deshalb nur 3 Sterne.

40

28.02.2013

„Winterkartoffelknödel”

Rita Falk hat einen neuen Provinzpolizisten erschaffen, der von München in sein Heimatdorf Niederkaltenkirchen strafversetzt wird, was diesen aber nicht sonderlich stört, kann er doch wieder zu Hause bei der Oma wohnen und sich von ihr mit wunderbaren Kochkünsten verwöhnen lassen. Außerdem kann er wieder mit dem Flötzinger zum Wolfi gehen auf ein Bier und beim Simmerl die besten Leberkässemmeln kaufen. Also alles in schönster Ordnung. Franz Eberhofer heißt der Polizist, der mit überaus eigenwilligen Methoden seinen Dienst versieht und nachdem die vier Mitglieder der Familie Neuhofer auf mysteriöse Weise ums Leben kommen, wittert der Franz einen Vierfachmord. Er ist zwar auf der richtigen Spur, aber allein ist er nicht in der Lage, den Fall zu lösen. Dabei hilft ihm sein ehemaliger Teamkollege bei der Münchener Polizei, der Rudi. Der hat immer den richtigen Riecher, und so lösen die beiden den Fall gemeinsam. Zwischendurch verfällt der Franz noch der falschen Gutsbesitzerin und verärgert damit seine Susi.Es bedarf allerhand Anstrengungen, um die Sache wieder ins Reine zu bringen. Dann gibt es da noch den Papa, der ständig laut, lauter am lautesten die Beatles hört und den Bruder Leopold mit seinen Weibergeschichten. Niederkaltenkirchen gibt es nicht, aber ein bißchen hat es was von den bayerischen Dörfern, die man kennt. Deshalb könnte es das Dorf sein, das ich kenne.

Wer einen überaus spannenden Krimi erwartet, liegt falsch. Die Geschichte ist vorhersehbar und lebt von den Mitwirkenden. Die Personen sind liebevoll und humorig skizziert. Mir hat das Buch gefallen. Es ist amüsant und unterhaltsam, gerade recht für einen warmen Abend auf der Gartenbank. Und da es ja schon den "Dampfnudelblues" gibt, werde ich dem Franz Eberhofer ganz schnell mal wieder einen Besuch abstatten.

40

28.02.2013

„Staubige Hölle”

Ein wahrhaft gelungenes und spannendes Buch. Ganz schnell ist man mitten drin im Geschehen und wird gefesselt von den Ereignissen. Die Geschichte beginnt in Kapstadt. Eine wunderschöne Landschaft, aber eine äußerst gefährliche Stadt, um dort zu leben. Dies muß Dell erfahren, dessen Frau und seine zwei Kinder brutal ermordet werden, weil seine Frau den Mörder erkannt hat, als dieser den Geschäftsmann Ben Barker erschossen hat. Dell, der den Anschlag überlebt, und zunächst selbst verdächtigt wird, seine Familie umgebracht zu haben, begibt sich auf die Verfolgung von Inja, deem Mörder, der im Auftrag des Ministers alles aus dem Weg räumt, was sich diesem in seiner Gier nach Macht entgegenstellt.

Roger Smith erzählt eindringlich, mit welcher Brutalität und skrupellos Inka mordet, um seinem Auftraggeber gerecht zu werden. Hier herrschen auf der einen Seite Machtgier und Korruption und auf der anderen Seite Aberglaube und Angst. Noch immer werden junge schwarze Mädchen an reiche alte Männer verkauft. Ein Alptraum. Die Kluft zwischen arm und reich und schwarz und weiß ist groß.

Ich hoffe, daß viele dieses Buch lesen. 5 Sterne für ein besonderes Leseereignis.

buch

Nilowsky

Torsten Schulz

EUR 19,95 *
auf Merkliste

40

28.02.2013

„Nilowsky”

Es wird mir gehen wie Markus Bäcker. Nilowsky läßt einen so schnell nicht los. Es ist ein ganz eigenwilliges Buch, manchmal ergreifend, dann in der Sprachwahl auch wieder grob und abstoßend, aber den Leser immer im Geschehen festhaltend bis zum Schluß. Markus Bäcker, 14 Jahre alt, mißfällt es sehr, daß er mit seinen Eltern aus der gewohnten Umgebung am Prenzlauer Berg an den Stadtrand in Berlin ziehen muß, da seine Eltern dort eine Anstellung in einer Chemiefabrik gefunden haben. Das Haus, in dem sich die neue Wohnung befindet, liegt an einem Bahndamm und dort donnern die Züge vorbei und lassen die Wohnung erzittern. Markus vermißt seine gewohnte Umgebung und seine früheren Freunde. In dem Haus befindet sich auch die Kneipe "Bahndamm-Eck". Der Wirt, ein ständig betrunkener Alkoholiker, zwingt seinen Sohn, in der Kneipe zu arbeiten und prügelt ihn, wenn dieser nicht nach seiner Pfeife tanzt. Eines Tages macht Markus Bäcker die Bekanntschaft mit Reiner Nilowsky und eine gefährliche Freundschaft entwickelt sich. Nilowsky hat sich eine Scheinwelt aufgebaut, mit der er sein trübes Dasein zu vedrängen sucht. Markus versucht, den absurden Ansichten von Nilowsky zu folgen, auch wenn er sie nicht versteht, um die Freundschaft nicht zu gefährden. Das Buch umfaßt eine Zeitspanne von ca. 20 Jahren, in denen auch Carola, die Freundin von Nilowsky eine wichtige Rolle spielt. Markus verliebt sich in Carola, aus Freundschaft zu Nilowsky will er seine Gefühle aber nicht zugeben. Nachdem der Vater von Nilowsky an seiner Trunksucht gestorben ist, verfällt Nilowsky in eine tiefe Depression und der Geist seines Vaters verfolgt ihn bis in seine Träume. Es ist ein bedrückendes Buch über Jugendliche, die unbeschützt und um ihre Kindheit betrogen, einen Weg in ein eigenes geordnetes Leben nicht finden können. Witzig kann ich das Buch an keiner Stelle finden, melancholisch vielleicht, schräg sind die Ansichten von Nilowsky allemal. Mir ist zum Schluß eher zum Weinen zumute. So möchte man Kinder nicht aufwachsen sehen.

30

19.01.2013

„Wie Blüten im Wind”

Wer die Bücher von Kristin Hannah kennt, weiß, was den Leser erwartet - viel Gefühl und Herzschmerz. So auch dieses Mal. Die junge Lexi kommt nach vielen Jahren in mehreren Pflegefamilien zu ihrer Tante Eva, die sie herzlich aufnimmt und sich trotz ärmlicher Verhältnisse bemüht, Lexi ein gesichertes Familienleben zu bieten. An ihrem ersten Tag auf der Highschool lernt Lexi die junge Mia kennen, die einsam und allein auf dem Schulhof sitzt und offensichtlich keinen Anschluß an die anderen Schüler gefunden hat. Die beiden Mädchen freunden sich an und sind von nun an unzertrennlich. Mia hat einen Zwillingsbruder, Zach, in den sich Lexi unsterblich verliebt. Auch für Zach ist es die große Liebe. Die drei jungen Leute unternehmen allerhand gemeinsam. Der Besuch einer Party zum Highschoolabschluß wird ihnen allerdings zum Verhängnis. Es kommt zu einem folgenschweren Autounfall, und da Lexi das Auto in angetrunkenem Zustand gefahren hat und sich für schuldg bekennt, muß sie für mehrere Jahre ins Gefängnis.

Bis hierhin fand ich das Buch zwar interessant, aber doch etwas langatmig. Die besorgte Mutter von Mia und Zach wird zu oft in Wiederholungen dargestellt, daß ich schon überlegt habe, ob ich überhaupt weiterlesen werde. Ein paar Seiten weniger hätten dem Buch hier gutgetan.

Mit dem Unfall nimmt die Geschichte an Spannung zu. Jetzt habe ich wirklich mit Interesse weitergelesen und obwohl das Ende ziemlich vorhersehbar ist, wollte ich doch wissen, welchen Weg die Protagonisten nehmen müssen, um schließlich die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Es ist ein Buch über Freundschaft, Liebe, Trauer, Wut und die Erkenntnis, daß auch die größte Trauer zu bewältigen ist, wenn man sich ihr stellt in dem Wissen, daß das Leben weitergeht.

Nachdem ich mit dem ersten Teil des Buches meine Schwierigkeiten hatte, bin ich nach dem Lesen der ganzen Geschichte der Meinung, daß es sich durchaus lohnt, das Buch zu lesen und sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.

40

11.01.2013

„Die Frage nach dem Sinn des Lebens”

Die Schriften von Accra sind ein typisches, unverwechselbares Werk von Paulo Coelho, eingebettet in eine kurze Handlung über die Stadt Jerusalem zur Zeit der Kreuzritterzüge. Es ist das Jahr 1099. Die Kreuzritter stehen vor den Toren Jerusalems, um die Stadt am nächsten Tag zu stürmen. Die Menschen haben Angst und versammeln sich, um sich mit einem griechischen Besucher, genannt der Kopte, um einen Ausweg aus der Bedrohung zu bemühen. Doch der Kopte bittet die Menschen, ihm Fragen zu ihrem Leben zu stellen. Und er gibt ihnen Antworten zu Fragen über den Sinn des Lebens, über die Liebe, über Sexualität, über Siege und Niederlagen, über Ängste und deren Bewältigung. Wer die Bücher von Paulo Coelho kennt, wird ähnliches schon gelesen haben. Ungeachtet dessen, gibt dieses Buch Anlaß über viele der Fragen und der gegebenen Antworten nachzudenken. Mich hat dieses Buch sehr bewegt und wird mich noch eine lange Weile begleiten.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

30

29.12.2012

„In diesem Sommer”

Drei befreundete Paare treffen sich, wie jedes Jahr am 14. Juli, in der Normandie im Haus von Denis und Delphine, um gemeinsam den Nationalfeiertag zu begehen. Aber nach all den vielen Jahren ist in diesem Sommer nichts mehr wie es war. Vorbei die fröhlichen Tage am Strand mit den Kindern, die inzwischen erwachsen geworden sind. Sie haben ihre eigenen Freunde dabei, die den Eltern fremd sind. Die gewohnte Atmosphäre wird nicht mehr aufkommen, schon gar nicht, als auch noch ein schwer zu durchschauender junger Mann namens Dimitri auftaucht, der jedem eine andere Geschichte erzählt und offensichtlich an Jeanne, der Tochter des Hauses interessiert ist. Aber auch die drei Paare haben sich verändert. So steht die Ehe von Denis und Delphine vor dem Aus, obwohl sich beide noch zueinander hingezogen fühlen, sich aber über ihre Probleme nicht verständigen können. Niclas und Marie haben Geldsorgen. Marie ist Schauspielerin und bekommt keine Rollen mehr, die ihr zusagen. So hat sie keine Einnahmen mehr und muß sich Geld leihen. Niclas ist depressiv. Den Grund hierfür hat er Marie aber nie mitgeteilt. Durch das Auftauchen von Dimitri fühlt er sich in die Enge getrieben. Und schließlich Lola, die jedes Jahr mit einem neuen Liebhaber auftaucht, trägt ein bitteres Geheimnis mit sich herum, das sie bislang noch niemandem anvertraut hat. Dieses Mal hat sie den 12 Jahre jüngeren Samuel mitgebracht, der aber in die Gruppe nicht so recht hineinpaßt. Das Buch läßt an Spannung einiges zu wünschen übrig. Es ist eine Erzählung über das menschliche Miteinander, über gegenseitiges Vertrauen und Verständnis, aber es birgt keine großen Überraschungen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, und ich fand die einzelnen Protagonisten gut beschrieben, so daß mich die einzelnen Lebensgeschichten sehr interessiert haben. Aber vieles war doch vorhersehbar und nicht sehr überraschend.

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