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Name:
°Convallaria°
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4 Rezensionen
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Rang:
9457

°Convallaria°s Rezensionen

30

29.02.2012

„Geld macht nicht korrupt - kein Geld schon eher”

Glen’s Welt gerät gefährlich ins Wanken. Seine Ehefrau Sheila verursacht - scheinbar volltrunken - einen tödlichen Autounfall, bei dem zwei weitere Menschen sterben. War sie wirklich eine Alkoholikerin und er hat die ganze Zeit nichts davon mitbekommen? Jetzt muss er sich allein um seine 8-jährige Tochter Kelly - die in der Schule „Säuferkind“ genannt wird - kümmern. Als wäre das Alles nicht bereits schwierig genug, läuft es beruflich nicht sehr gut. Seine Firma wirft kaum noch Profit ab und er hat wegen einem Hausbrand mit der Versicherung zu kämpfen.
Dann stirbt auch noch die Mutter von Kelly’s bester Freundin Emily unter mysteriösen Umständen und Glen muss erkennen, dass nichts so ist wie es scheint und er niemand in seinem sozialen Umfeld wirklich trauen kann und darf. Außerdem muss er sich mit der Frage auseinandersetzen: War Sheilas Tod wirklich ein Unfall?

Erst mal muss ich sagen: Wenn die ganzen Flüchtigkeitsfehler nicht gewesen wären, hätte das Buch besser abgeschnitten. Normalerweise störe ich mich gar nicht so sehr daran, aber hier war es wirklich sehr auffällig. Die Beschaffenheit der Seiten war auch eher dürftig. Auf dem Weg zu mir war es normaler Luftfeuchtigkeit ausgesetzt, aber weil das Papier so dünn ist, war es zum Teil arg gewellt. Das Cover gefällt mir gut. Es sticht durch seine hellen Farben stark aus dem ganzen Thriller-Cover-Einheitsbrei heraus und vermittelt, durch seine gedämpften Farben, trotzdem was Beklemmendes. Ich frage mich, welche der toten Frauen dort abgebildet ist. Ich schätze, dass es sich um Sheila handelt. Wer den Schluss des Buches kennt, weiß was ich meine. Was mich verwirrt hat, waren die vielen Frauennamen mit dem Anfangsbuchstaben B: Belinda, Bonnie, Betsy. Da bin ich manchmal ins Straucheln gekommen. Kelly hätte ich jetzt eher auf zwölf Jahre geschätzt, denn ich kenne keine Achtjährige, die sich teilweise so reif verhält. Ansonsten... so viel Mist auf einmal, das ist schon unnormal. Kaum einer der Protagonisten war ein achtbarer Charakter und irgendwie hatten alle Dreck am Stecken.
Erst im zweiten Drittel des Buches nahm die Geschichte Fahrt auf und ich konnte es kaum erwarten endlich ALLE Hintergründe zu erfahren. Normalerweise bin ich auch von Drogengeschichten nicht so leicht zu begeistern, da mir daran einfach das Interesse fehlt. Thriller sind für mich Geschichten mit Serienmördern und Psychopathen. Letztendlich hat mir „Weil ich euch liebte“ allerdings sehr gut gefallen. Der Erzählstil ist unkompliziert und trotz der Anlaufschwierigkeiten bezüglich Spannung flüssig zu lesen. Wegen der Fehler... auch im Buchverlauf... gibt es von mir nur drei Sterne. Das hätte echt nicht sein dürfen und fließt leider auch mit in die Bewertung ein.

buch

Mondspiel

Christine Feehan

EUR 5,99 *
auf Merkliste

30

18.03.2011

„Die Magie kommt zu kurz...”

Jessica Fitzparick ist beunruhigt. Die Kinder des Rockstars Dillon Wentworth, um die sie sich wie eine Mutter kümmert, sind scheinbar in Gefahr. Sie beschließt die Zwillinge Tara und Trevor zu ihren Vater zu bringen. Diesen haben sie seit über sieben Jahren nicht mehr gesehen. Damals wurde Dillon bei einem Hausbrand zum Teil entstellt. Bei einem Feuer, in dem auch seine Frau und ihr Liebhaber verbrannten. Auf der Insel angelangt, auf der der ehemalige Rockstar zurückgezogen lebt, treffen sie nicht nur auf einen total veränderten Freund und Vater, sondern auch auf die Mitglieder der ehemaligen Band. Es ist ein Comeback geplant. Aber selbst auf der Insel, geschehen weiter mysteriöse Unfälle und es macht den Eindruck, dass es dort spukt. Als wäre das Ganze nicht schlimm genug, muss Jess entdecken, dass sie sich zu Dillon hingezogen fühlt. Und auch Dillon, kann seine Leidenschaft für die Nanny kaum noch bändigen.

In dieser magischen Novelle ist die Magie kaum auszumachen. Gerade mal auf den letzten Seiten wird es ein bisschen fantastisch. Ich würde -Mondspiel- eher in Richtung Liebesroman/Erotik einordnen. Von der gibt es dort mehr als genug. Obwohl aus der Sicht von Jess geschrieben wird, wechselt gelegentlich kurz die Erzählperspektive zu der von Dillon.
Das Cover spricht einen sofort positiv an und von dem Material des Umschlages, bin ich begeistert. Leicht geriffelt und dadurch widerstandsfester als es sonst für Taschenbücher üblich ist, sieht man dem Buch nicht an, dass es bereits einmal gelesen wurde.

Für mich war es eindeutig zu wenig Fantasy und zu viel Erotik. Die Protagonisten werden mit Ausnahme der Hauptpersonen leider zu wenig beleuchtet. Lange bleiben sie Persönlichkeiten ohne Gesicht. Erst im letzten Drittel des Buches lernt man sie ein bisschen besser kennen. Das ist auch die generelle Schwäche dieser Geschichte. Es fehlen Umschreibungen um die Erzählung lebendig werden zu lassen. Ein Manko, was vielleicht für manche unter die unwichtigeren Details rutschen würde: Ich hätte gerne gewusst wie die Insel heißt auf der Dillon und seine Familie lebt.
Natürlich gibt es nicht nur Negatives zu -Mondspiel- zu sagen. Sehr gefallen hat mir die Art, wie die Geschichte vorangetrieben wurde. Erst liest man immer weiter, weil man wissen will, was damals zwischen Jess und Dillon geschehen ist um dann nahtlos weiterlesen zu wollen, weil man erfahren möchte, wer oder was hinter den Unfällen steckt.

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