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Name:
Asti Top 100 Rezensent
Rezensionen:
579 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 601

nicht hilfreich: 432

Rang:
34
Über mich:

liebe Bücher :))

Astis Rezensionen

50

26.02.2012

„Toll!!!!”

Beeindruckend erzählt die derzeitige Präsidentin des lange als "Kriegsland" bekannten Liberias nicht nur ihre persönliche Lebensgeschichte, sondern auch die Geschichte Liberias seit der Mitte des 20. Jahrhunderts. Sirleaf´s persönliche Entwicklung ist eng verwoben mit der Geschichte des Landes - für ihre laut ausgesprochene Kritik an der Regierung saß sie im Gefängnis, bevor sie für die Weltbank und die Vereinten Nationen arbeiten kann, und für einige Jahre Sicherheit in ihrem Leben hat. Doch ihre Passion ist ihr Heimatland, und so kehrt sie während des Bürgerkrieges zurück ins Land und stellt sich bei den Präsidentschaftswahlen gegen den Diktator zur Wahl. Sie verliert diese erste Wahl, schafft es jedoch schlussendlich 2006 liberianische Staatschefin.
Sirleaf zeichnet in ihrem Buch nicht nur ihre äußerst beeindruckende Lebensgeschichte, sondern legt auch die Entwicklung ihres Landes, die vielen Schicksalsschläge, die die heutige Entwicklung derart schwierig machen, dar und zeichnet ein schonungsloses Bild ihrer Heimat, für deren Entwicklung sie so lange gekämpft hat. Der Beweis, dass sich ihr langer Kampf gelohnt hat, sind ihre Erfolge als Präsidentin des Landes. Ein absolut lesenswertes Beispiel für eine kampfstarke Frau, die sich gegen alle Widerstände durchzusetzen vermochte.

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30

26.02.2012

„...”

Nach Jahrzehnten im Exil kehrt Harun in seine irakische Heimatstadt zurück. Dort, in Amaria, wandert er zwischen den Ruinen, die jahrelanger Krieg und Terror in seiner Heimat hinterlassen haben. In unzähligen Erinnerungen träumt er von seiner Kindheit, von einer Vergangenheit, in der das Zusammenleben zwischen den Religionen im Irak noch möglich war, in der er und seine Freunde lange Zeit friedlich zusammen leben konnten - bis irgendwann alles immer schlimmer wurde und der Alltag bereits Jahre vor dem Beginn des Krieges immer grausamer wurde - so grausam, dass sich Harun irgendwann entschloss, seine Heimat für immer zu verlassen.
Najem Wali gelingt es wieder einmal, ein eindrucksvolles Bild der Geschichte des Irak zu zeichnen - wie das Leben war, und wie sehr die Jahrzehnte von Konflikten und Kriegen alles veränderten.

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50

04.02.2012

„Romatnik mit Fantasy”

Als Jacinda Will zum ersten Mal sieht, ist sie eigentlich auf der Flucht vor ihm. Denn Jacinda ist eine Draki, ein Nachfahre der letzten Drachen. Und Will ist ein Jäger - auf der Jagd nach Drakis.
Als sie ihn das nächste Mal sieht, weiß sie, dass sie sich eigentlich von ihm fernhalten sollte - aber wird sie das schaffen?

Eine wunderschöne Love-Story gemischt mit Fantasy. Sehr schön und flüssig geschrieben, das Lesen macht wirklich Spass! Leider wars viel zu schnell zu Ende - da bleibt nur Warten auf Band 2!!

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buch

Ruht das Licht

Maggie Stiefvater

EUR 18,90 *
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50

29.01.2012

„Wundervolle Fortsetzung”

Sam hat es endlich geschafft - er scheint "geheilt". Doch nun ist es Grace, der es immer schlechter geht. Wird sie nun doch zu einem Wolf? Nachdem bei ihr über 10 Jahre keine Verwandlung stattgefunden hat?

Die Geschichte über Sam und Grace geht genauso wundervoll weiter wie in Band 1. Die Kapitel wechseln immer zwischen versch. Sichten, sodass die Spannung nicht zu kurz kommt. Ständig fragt man sich, ob und wenn ja wann sich Grace verwandeln wird. Und dann gibt es ja noch Cole, einer von Becks neuen Wölfen, der Sam das Leben schwer macht.

Pflichtlektüre für jeden Fantasy-Fan!

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buch

Links

Nuruddin Farah

EUR 12,00 *
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50

21.01.2012

„....”

Der Somali Jeebleh kommt nach langen Jahren, die er in New York lebte, in seine Heimat zurück. Dort will er seiner vor Jahren verstorbenen Mutter ein letztes Andenken erweisen. Was er vorfindet, ist eine durch Bürgerkrieg und Staatszerfall verrohte Gesellschaft. Die Tochter einer früheren Bekannten wurde entführt, und schon bald macht es sich Jeebleh zur Aufgabe, nicht nur das Kind und deren Freundin zurück zur Mutter zu bringen, sondern sich auch an seinem früheren Erzfeind zu rächen, der ihn zu Zeiten Siad Barres für Jahre ins Gefängnis brachte. Ein eindrucksvolles Buch über das Leben in einer Gesellschaft, die seit Jahren nur Krieg und Clanherrschaft kennt und in der jeder auf seine Weise versucht, das Beste aus seinem Leben zu machen. Obwohl Autor Farah schon lange nicht mehr in Somalia lebt, beschreibt er auch aus seinem südafrikanischen Exil kenntnisreich die somalische Gesellschaft, als hätte er sie nie verlassen.

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buch

Tor der Tränen

Abdourahman A. Waberi

EUR 16,00 *
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50

21.01.2012

„...”

Dschibril muss nach langen Jahren des Exils aus beruflichen Gründen in seine dschibutische Heimat zurück kehren. Dort erlebt er eine im teilweise völlig fremd gewordene Welt, erinnert sich jedoch auch an seine gesamte aufwühlende Kindheit. Nur sein Zwillingsbruder Dschamal nimmt - für Dschibril erstaunlich - keinerlei Kontakt zu ihm auf. Was Dschibril nicht weiß - Dschamal sitzt als verurteilter Terrorist im Hochsicherheitsgefängnis des Landes, und verfolgt ihn von dort in seinen Gedanken. Dschamal fühlt sich von Dschibril verlassen, den er beschuldigt, seine Familie im Stich gelassen zu haben. Beide schreiben ein Tagebuch - doch während der eine immer tiefer in seine Erinnerungen dringt, beschäftigt den anderen seine islamistische Weltsicht - bahnt sich ein tragisches Ende ihrer Beziehung an?

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10

21.01.2012

„Enttäuschender Abschluss”

Teil 4 der als Trilogie gedachten Reihe ist in keinerlei Hinsicht mit seinen Vorgängern vergleichbar. Paolini schreibt auf knapp tausend Seiten, was man auch auf 300 hätte bringen können. Bei jedem Kapitel hatte ich den Eindruck, dass er krampfhaft versucht, möglichst viele Seiten zusammenzubekommen.
Jede Schlacht wird bis ins kleinste Detail beschrieben -was natürlich zur Folge hat, dass Teil 4 sehr blutig und brutal daherkommt.

Eragon will jetzt endlich Galbatorix besiegen und ist mit den Varden auf dem Vormarsch. Doch selbst er ist sich nicht sicher, ob ihnen dieses schwierige Unterfangen gelingen wird.

Das eigentlich wichtige an dem Buch wird dann auf wenigen Seiten abgehandelt, danach kommt nur noch unwichtiges Geplänkel.
Für mich eine absolute Enttäsuchung, die ich sicher nicht noch einmal lesen werde!!

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buch

Hexenkind

Joana Adesuwa Reiterer

EUR 19,95 *
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50

03.01.2012

„Toll!”

Die Autorin wurde als 16-jährige von ihrem Vater aus dem Zuhause geworfen - er warf ihr vor, wie ihre Schwester und ihre Mutter als Hexe für seinen beruflichen Misserfolg verantwortlich zu sein. Alleine meisterte sie danach ihr Leben, zuerst in Afrika, inzwischen in Österreich, wo sie eine eigene Familie gegründet hat und einen Verein zum Schutz gegen Menschenhandel gegründet hat. Für Film-Arbeiten befasst sie sich mit dem Thema Hexerei in Afrika - und notgedrungen auch mit ihrer eigenen Vergangenheit.
Eine packende Erzählung über heute noch in großen Teilen Afrikas weit verbreitete Ängste vor Hexen, die häufig für Misserfolge oder Unglück verantwortlich gemacht werden, weil man noch immer nicht versteht, weshalb man eine Krankheit erleidet, beruflich nicht erfolgreich ist oder keine Kinder bekommt. Adesuwa schafft es, spannend ihre eigene Lebensgeschichte mit viel Hintergrundwissen und aktuellen Beispielen über Hexerei, Hexenaustreibungen und andere okkulte Praktiken zu erzählen.

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30

03.01.2012

„...”

Churchill berichtet hier über seine Erfahrungen aus dem Krieg Großbritanniens gegen das Reich des Mahdi im heutigen Sudan. Bevor er in die Politik wechselte, war Churchill als Journalist tätig, seine Kriegsberichte im heimischen England äußerst bekannt. Sehr detailreich stellt er die Vorgänge des Kreuzzugs der Engländer gegen den islamischen Staat Sudan dar, die in erster Linie dazu dienten, den zuvor von den Kämpfern des Mahdi ermordeten britischen Statthalter im Sudan zu rächen. Dabei kommt ein wenig bekannter, rassistischer Churchill zum Vorschein, für den ein Krieg gegen - wie er sie nennt - Barbaren und Wilde offenbar wenig kritikwürdiges beinhaltet. Die Menschen des Sudan nennt er "Neger, (...) wie wir uns prähistorische Menschen vorstellen". Die Natur des ungerechten Kampfes, den die Engländer nur gewinnen konnten, weil sie moderne Waffen gegen die nur spärlich bewaffneten Krieger des Mahdi einsetzten, leuchtet ihm offenbar wenig ein - zu wichtig ist es doch, ein für ihn selbstverständlich zu England gehörendes Territorium zurück zu erobern. Kritik am Vorgehen der Engländer wird nur sehr leise laut.
Für alle, die die andere Seite des elder Statesman Churchill und eine zur damaligen Zeit sicher weit verbreitete Einschätzung über Kriege gegen Barbaren kennen lernen möchte, sicherlich ein lesenswertes Buch - für alle anderen ein bemerkenswertes und erschreckendes Zeugnis europäischer Kolonialgeschichte in Afrika.

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