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Name:
Buchwurm
Ort:
Ober-Ramstadt
Rezensionen:
241 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 36

nicht hilfreich: 20

Rang:
125
Über mich:

lese extrem viel und bin sehr kritisch, was Unterhaltungsliteratur anbelangt. Ein Buch muss mich mit seiner Geschichte, seinen Charakteren fesseln. Ich möchte eintauchen in die Geschichte, um meinen Alltagsstress zu vergessen.

Buchwurms Rezensionen

50

20.09.2012

„Game of Thrones Band 1”

Westeros: In dieser mittelalterlichen Fantasywelt können sich Jahreszeiten über Jahre und Jahrzehnte hinziehen. 15 Jahre nach einem Bürgerkrieg, in dem das Haus Targaryen als Herrscher gestürzt wurde, regiert König Robert Baratheon das Land. Jedoch gibt es weitere 6 Adelsgeschlechter, die um den Thron ringen und intrigieren. Insbesondere der Clan der Lennisters und Prinz Viserys, der letzte Drachenkönig des Hauses Targaryen, der "seinen" Thron zurück erobern möchte.

Der erste Band der großen Saga erzählt kapitelweise immer aus der Sicht eines Hauptcharakters. Da die Charaktere sehr vielschichtig dargestellt werden, gibt es (fast) keine klassischen Bösewichte bzw. "gute Menschen".

Mich hat die Geschichte derart in ihren Bann geschlagen, dass ich sogar parallel zum Lesen der Bücher mit der ersten Staffel der Serie auf DVD angefangen habe. Normalerweise stört es mich, wenn ich dann beim Lesen Figuren "vor Augen" habe, jedoch war es im Falle von Das Lied von Eis und Feuer sogar eher hilfreich, da ich leider recht gestückelt lesen musste und anfangs doch ziemlich zu kämpfen hatte, bis ich die verworrenen Handlungsstränge und die Zugehörigkeiten der einzelnen Personen "sortiert" hatte. Hierbei halfen die "Gesichter".

Ich kann diese Serie nur jedem wärmstens empfehlen. Aber versucht wirklich, soviel wie möglich am Stück zu lesen, da die Handlung doch wirklich sehr komplex ist. So! Jetzt geht es sofort weiter mit Band 2, juchuuu!!

30

03.08.2012

„Die Macht der Mundpropaganda”

Anastasia Steele, von allen nur Ana genannt, ist 21, studiert englische Literatur und hat bisher in ihrem Leben keinerlei Erfahrung mit der körperlichen Liebe gemacht. Umso mehr stürzt sie in einen Abgrund aus Verwirrung, Leidenschaft und Angst, als sie den steinreichen, aber nicht minder attraktiven Millonär/Milliardär (diese Aussage wechselt im Buch) Christian Grey vertretungsweise für die Studentenzeitung interviewen soll und sich Hals über Kopf in den charismatischen, aber sehr egozentrischen Mann verliebt. Doch Christian hütet ein dunkles Geheimnis: er ist Anhänger von BDSM und kann und will sich eigentlich auf keine "normale" Beziehung einlassen. Kann und wird die unschuldige Ana sich auf diese sexuellen und menschlichen Abgründe einlassen? Und hat diese Form der Beziehung eine Zukunft?

Nun, ich muss zugeben, dass ich das Buch eigentlich nur gelesen habe, weil die Mundpropaganda wirklich unglaublich war/ist und mich tatsächlich mein Verlobter eines Tages fragte: "Wieso hast Du ausgerechnet dieses Buch einmal nicht gelesen?" Hmm... Also griff ich dann doch im Buchladen zu und las mich dank schlafloser Nächte ziemlich zügig durch die Story. Nun ja, ich fand es ganz kurzweilig und angenehm, teilweise auch regelrecht witzig geschrieben. Aber wirklich überzeugt hat es mich nicht. Ich fand es auch nur mittelmäßig erotisch und kann den Hype um das Buch nicht wirklich nachvollziehen. Ich würde zwar die nächsten beiden Bände noch lesen, aber kaufen würde ich sie mir nicht mehr.

buch

Engelsnacht

Lauren Kate

EUR 8,99 *
auf Merkliste

30

21.07.2012

„Band 1 der Engelsserie von Lauren Kate”

Lucinda Price, von allen Luce genannt, muss mit ihren 17 Jahren auf die Sword & Cross, eine Schule für kriminelle und schwer erziehbare Jugendliche wechseln. Während sie versucht, diesen Schock zu verdauen, trifft sie auf den geheimnisvollen Daniel Grigori, der Luce vom ersten Augenblick in seinen Bann schlägt. Was hat es mit dem Gefühl der Seelenverwandtschaft auf sich? Und warum verhält sich Daniel ihr gegenüber so abweisend? Welche Ziele verfolgen ihre neuen Bekanntschaften Cam, Arriane und Penn? Wem kann sie vertrauen? Und wird Luce am Ende ausgerechnet in der Sword & Cross mehr über ihr dunkles Geheimnis erfahren, das sie seit ihrer Kindheit begleitet und wegen dem sie alle für verrückt halten?

Ich bin auf dieses Jugendbuch wegen seines wunderschönen Gothic-Covers gestoßen. Nach einem kurzen Überfliegen des Buchrückens war klar: da lese ich mal rein. Die Geschichte ist ganz klar auf Jugendliche und Jungerwachsene zugeschnitten, was mich aber nicht wirklich gestört hat. Da ich leichte Kost suchte, kam mir dies gerade richtig. Der erste Band klärt einige grundlegende Dinge in der Beziehung zwischen Daniel und Luce, lässt aber noch einige Fragen offen, die in Band 2 und 3 wohl noch geklärt werden dürften. Mein Fazit: eine leicht zu lesende Story mit sympathischen Charakteren, die am Ende leichte Verwirrung auslöst und definitiv noch Entwicklungspotential hat.

50

10.07.2012

„Der 3. Fall für die Detectives Robert Hunter und Carlos Garcia”

Eine junge, bildhübsche Frau wird tot aufgefunden. Im ersten Moment ist die Todesursache nicht erkennbar. Aber es ist klar, es handelt sich um kaltblütigen Mord. Denn der Frau wurden Lippen und Vagina zugenäht. Während der Obduktion gibt es einen grausigen Zwischenfall, und die Detectives Robert Hunter und Carlos Garcia müssen ermitteln. Denn bald steht fest: Es agiert erneut ein Serienkiller in L.A. Und er ist extrem intelligent und perfide in seiner Handlungsweise und den beiden immer einen Schritt voraus.

Chris Carter hat sich wieder einmal einen Ehrenplatz in meinen Bücherregalen, in denen ich nur die "Creme de la Creme" der von mir gelesenen Bücher aufbewahre, verdient. Wieder ist ihm ein äußerst spannender und vor allem blutrünstiger und beängstigender Thriller gelungen. Konnte trotz extremen Schlafmangels durch mein Baby das Buch nur sehr schwer aus der Hand legen, da die Handlung einen von der ersten bis zur letzten Seite packt und ich vor allem keine Chance hatte, den Killer zu "erraten". Dies alleine ist ja schon immer eine Leistung. Die Auflösung hat mich zwar nur zu 90% zufrieden gestellt, aber ich werde auf jeden Fall jedes weitere Buch des Autoren lesen. Und auch dieses Buch werde ich später mit Sicherheit nochmal lesen. Absolute Kaufempfehlung von mir!

buch

Shadowfever

Karen Marie Moning

EUR 8,99 *
auf Merkliste

30

18.12.2011

„Fever Band 5”

Barrons ist tot. Er musste sterben, damit Mac erkennt, was er wirklich ist. Am Boden zerstört, plant sie, die Welt neu zu erschaffen. Doch wer von ihren Mitstreitern ist wirklich ihr Freund und wer ist Feind? In ihrer Not geht sie sogar einen Pakt mit Darroc, dem Mörder ihrer Schwester Alina, ein, um das Sinsar Dubh in ihre Gewalt zu bringen und endgültig zu zerstören. Doch es stehen noch viele Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen für Mac an. Und welche Rolle wurde ihr in diesem großen Verwirrspiel des Universums zugedacht? Die Jägerin wird zur Gejagten, als sich das dunkle Buch gegen sie wendet. Und was will das Schicksal ihr sagen, als Mac ihr Gesicht auf einer alten Tarotkarte entdeckt?

Ich bin wohl wirklich eine Ausnahme. Habe mich auch durch den letzten Band eher mehr als weniger durchgequält. Die Story ist zwar spannend geschrieben und endlich mal nicht von diesem "Naivchen-Schema" durchdrungen, allerdings wechselt die Geschichte so oft von einer Handlung in die nächste, dass mir trotz des Durchlesens am Stück irgendwann der rote Faden verloren ging. Fand die Geschichte alles in allem äußerst verwirrend und zum Teil auch absolut unlogisch und konstruiert. Man erfährt jedoch endlich (fast) alles über Barrons und Macs Herkunft und Wesen. Auch ihre "Freunde" halten noch die ein oder andere Überraschung parat.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

50

13.12.2011

„Zum Glück hab ich keinen Schuh-Tick”

Brighton, England: Nach einer ausgelassenen Silvesterfeier im Metropole Hotel wird eine junge Frau in ihrem Hotelzimmer brutal vergewaltigt. Eine Woche später erfolgt ein weiterer Überfall auf eine zweite Frau. Gemeinsamkeit: der Täter stiehlt den beiden die teuren Designer-Schuhe.

Detective Superintendent Roy Grace erkennt schon bald die Zusammenhänge zwischen einer 12 Jahre zurück liegenden Vergewaltigungsserie, die dann plötzlich ungeklärt abbrach. Den Täter nannten alle nur den "Schuh-Dieb". Um ihn zu stellen, muss er weit in die Vergangenheit zurück reisen und sogar die Polizeikreise kommen als Täterkreis in Frage.

Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen und hatte keins der vorherigen 5 gelesen. Dies stellte allerdings keinerlei Problem dar, da es sich zwar um eine Serie handelt, die Geschichte in sich aber abgeschlossen ist und die wenigen Informationen, die man "drumrum" benötigt, auch so beim Lesen erhält. Die Geschichte liest sich flüssig und sehr spannend, vor allem, weil ziemlich schnell mehrere in Frage kommende Täter ins Spiel geworfen werden, es aber bis zum Schluss spannend bleibt, wer von ihnen es nun tatsächlich auch ist. Oder sind es gar mehrere...?

Jedenfalls war ich beim Lesen sehr froh, festzustellen, dass es auch von Vorteil sein kann, einen Buch- und keinen Schuhfetisch zu haben Mich hätte er nämlich definitv nicht zum Opfer erkoren, denn O-Ton: "Frauen in Turnschuhen sind ein Graus!" =)

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

20

09.12.2011

„Band 9 der Betsy-Taylor-Serie”

Betsy fühlt sich immer noch für den Tod der Werwölfin Antonia verantwortlich. Und auch zwischen Sinclair und ihr läuft es nicht so wirklich rund. Und so befindet sie sich, ehe sie sich versieht, an Lauras Seite, um deren Mutter in der Hölle zu besuchen. Diese möchte mehr über ihre Herkunft erfahren und bittet daher um Betsys Begleitung. Zuerst weigert sich die Vampirkönigin, doch als sie von Luzifer mit Designerschuhen bestochen wird, wird sie schwach und willigt schließlich ein. Der Ausflug wird zu einer Reise in die Vergangenheit - mit ungeahnten Folgen für Gegenwart und Zukunft.

Nach so langer Pause hätte ich eigentlich erwartet, mehr Freude an Betsy & Co zu haben, aber dem war leider nicht so. Mich hat das Buch absolut gelangweilt und ich empfand die Geschichte als verworren und zusammenhanglos. Einzig interessanter Lichtblick waren die kurze Zusammenfassung am Anfang "Was bisher geschah", die half, wieder in die Geschichte hinein zu finden und der Epilog. Das wars dann aber auch. Die restlichen 300 Seiten fand ich leider einfach nur langweilig und oberflächlich/sinnlos.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

40

04.12.2011

„Band 17 der Black-Dagger-Serie”

Nach 8 Monaten Pause geht es nun endlich weiter mit den Brüdern der Bruderschaft:

Nach dem tragischen Trainingsunfall zwischen König Wrath und Payne ist diese gelähmt und hat jeglichen Lebenswillen verloren. Doc Jane sieht die einzige Möglichkeit, Hilfe durch ihren ehemaligen Chef und Freund Manny Manello, zu holen. Dies bedeutet jedoch, dass Mannys gelöschtes Gedächtnis erneut manipuliert werden muss. Jedoch rechnet keiner der Brüder damit, dass sich zwischen Payne und Manny, einem Menschen, mehr als eine Arzt-Patienten-Beziehung entwickelt, die das Ganze zusätzlich verkompliziert. Vishous ist mit der gesamten Situation vollkommen überfordert und fällt in alte Verhaltensmuster zurück, die ihn seine Beziehung zu Jane zerstören lässt. Wird er es schaffen, seine Liebe zu ihr zu retten?

Wie bereits bei den letzten Bänden kann ich auch hier nur sagen, dass die Geschichten mit der Zeit immer interessanter werden. Dieser Band scheint eine Art Vorgeschichte zum nächsten, Nachtseele, zu sein. Bin gespannt, wie es weiter geht.

30

29.11.2011

„Zurück in Buchhaim”

Ich muss mich meinen Vorrezensenten anschließen. Auch ich wurde leider von der Fortsetzung enttäuscht und habe mich ziemlich geärgert.

Über 200 Jahre sind seit dem großen Brand in Buchhaim vergangen, als Hildegunst, dem der Erfolg mittlerweile zu Kopf gestiegen ist, einen mysteriösen Brief erhält, der ihn zurück nach Buchhaim lockt. Dort angekommen, trifft er auf neue und alte Bekannte und lernt viel über den "Puppetismus", der im Puppaecircus Maximus unter Direktor Corodiak perfektioniert wurde. Mythenmetz' Suche nach dem Urheber des Briefes führt ihn erneut in seine Alpträume und schlussendlich sogar zurück zum Labyrinth der träumenden Bücher.

Auf der einen Seite fand ich die Idee mit dem Puppenzirkus ganz witzig und gut umgesetzt, auf der anderen Seite habe ich mich immer wieder beim Lesen gefragt, was dieser eigentlich mit Büchern, bzw. der Stadt der träumenden Bücher, zu tun hat. Die erste Hälfte des Buches war noch ganz interessant, da noch einigermaßen abwechslungsreich, doch als es nur noch um den Puppetismus ging, wurde die Story immer langweiliger und abschweifender. Und als sie dann endlich am Ende des Buches in Fahrt kommt, steht man als Leser plötzlich vor einem ganz fiesen Cliffhanger und erfährt erst hier, dass es sich eigentlich nur um die Vorgeschichte zur Fortsetzung handelt, da Moers Terminprobleme mit seinem Verlag hatte und das eigentliche Buch erst noch erscheinen wird. Was für eine miese Tour! Habe mich richtig grün und blau geärgert, dass ich für die langersehnte Fortsetzung bezahlt habe, um dann demnächst nochmal zur Kasse gebeten zu werden. Pfui, lieber Verlag und lieber Autor! Das ist meines Erachtens nach nichts als Abzocke und hat meine Meinung über die Bücher von Herrn Moers definitiv negativ beeinträchtigt. Sehr sehr schade!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

50

23.11.2011

„Willkommen in Buchhaim”

Wer schon Zamonienromane von Walter Moers gelesen hat, dem ist der Name Hildegunst von Mythenmetz ganz klar ein Begriff. In "Die Stadt der träumenden Bücher" wird sozusagen Mythenmetz' Vorgeschichte und Werdegang beschrieben.

Als Danzelot von Silbendrechsler, Hildegunst Dichtpate, das Zeitliche segnet, übergibt er diesem ein geheimnisvolles Manuskript. Dieses ist so vollkommen perfekt und ergreifend geschrieben, dass Hildegunst von nun an wie getrieben nach dem geheimnisvollen Verfasser sucht. Diese Reise führt ihn nach Buchhaim, der Stadt der Städte für Bücherliebhaber. Dort lernt er, dass Bücher nicht nur spannend und geheimnisvoll, sondern durchaus auch gefährlich sein bzw. sogar töten können. Eine abenteuerliche Reise beginnt...

Ich liebe die Romane von Walter Moers einfach. Wer bei seinem Namen an Figuren wie das kleine Arschloch denkt, liegt eigentlich vollkommen falsch. Moers schafft es immer wieder, einen mit seiner unglaublichen Phantasie und Sprachgewandheit in seinen zamonischen Bann zu ziehen. Die Geschichten sind absolut phantastisch und fesselnd, andererseits trotzdem auch lustig und äußerst unterhaltsam. Ich bin ein absoluter Fan dieses Autors, seit ich "Die 13,5 Leben des Käpt'n Blaubär" gelesen habe. Auch hier hat man durch die Kindersendung ein völligst falsches Bild von den Figuren bzw. den Geschichten.

Mein Fazit: Walter Moers Zamonien Romane sind ein absolutes Muss! Wer sie nicht liest, verpasst was. Ich behaupte sogar, er ist der deutsche Terry Pratchett.


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