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Kamp-Bornhofen
Rezensionen:
95 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 9

nicht hilfreich: 1

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404

Rezensionen

50

25.04.2013

„Aus dem Leben”

Dies ist mein zweites Buch des Autors und nirgendwo bedaure ich mehr als bei diesem Autor, dass mein Englisch zu schlecht ist, um im Orginal zu lesen. Sonst würde ich mir sämtliche Bücher des Autors zulegen. Ich hoffe sehr, dass noch viele Bücher des Autors übersetzt werden.

Junikäfer, so nennt sie ihr Papa reist mit ihrem Papa in einem Wohnmobil durchs Land. Eines Tages entdeckt sie in einem Supermarkt ein Plakat mit einer Vermisstenanzeige. Das Mädchen darauf sieht so aus wie sie. Ist ihr Papa gar nicht ihr Papa und was ist passiert ?

Der Autor schreibt einfach wunderbar ! Als Leser nimmt man direkt am Leben der einzelnen Personen teil und das geht oft in die Tiefe. Das macht das Buch sehr authentisch, obwohl es fiktiv ist. Dies ist der erste Band von drei Bänden, die alle in dem kleinen Ort Dogwood spielen. Die Leute dort sind nicht besonders reich , gutaussehend oder erfolgreich. Sie sind wie Du oder Ich, ganz normal und doch etwas Besonderes. Der Autor liebt seine Mitmenschen und Gott. Dies kann man in seinen Büchern lesen und es macht sie zu etwas Besonderem.

Bücher wie diese beschäftigen den Leser noch länger und lassen etwas im Herzen zurück, das gilt vor allem für den zweiten Band der Reihe um Dogwood, den ich zuerst gelesen habe "Sinfonie des Himmels". Beide Bücher haben mir so gut gefallen, dass ich sie mindestens noch einmal lesen werde und sie beschäftigen mich auch weiterhin.

Wer Bücher sucht, die in die Tiefe gehen und das Herz berühren, sollte bei diesem Autor unbedingt zugreifen !

50

21.04.2013

„Sehr zum Nachdenken !”

Es ist das Jahr 1943. Der angehende Armeearzt Georg Ritchie stirbt an den Folgen einer Grippe. Und kehrt ins Leben zurück !
Er war nur wenige Minuten tot und was er da erlebt hat, erfährt der Leser in diesem Buch.

Die Leserstimmen vorne im Buch haben recht. Das Buch beschäftigt, berührt, überzeugt und fordert heraus. Leider beschäftigen wir uns gar nicht mit dem, was nach dem Tod kommt, dabei ist es doch das Wichtigste überhaupt. Schade, dass so viele Menschen ablehnen, dass es nach dem Tod weitergeht und oft auch den Glauben an Jesus.

Jeder Mensch hat die Freiheit, zu wählen. Bitte beschäftigt euch wenigstens damit, bevor ihr es ablehnt. Mich persönlich brauchte das Buch nicht mehr zu überzeugen, da ich das glaube, was ich hier lesen konnte. Das Leben geht nach dem Tod weiter und es hängt von uns ab, wie es weitergeht !

40

19.04.2013

„Justin Biebers Mutter”

Dies ist nun die Geschichte von Justin Biebers Mutter Pattie Malette. Justin Bieber kenne ich eigentlich nur aus den Negativ-Schlagzeilen und habe mich wegen diesem Buch etwas näher mit ihm beschäftigt.

Die Geschichte von Justin Biebers Mutter ist sehr interessant und auch schmerzhaft. Pattie Malette wurde als kleines Mädchen sexuell mißbraucht. Schon früh musste sie mit dem Verlust des Vaters zurechtkommen, der die Familie verlassen hatte. Pattie weiß nicht, wie sie mit dem inneren Schmerz zurechtkommen soll und flüchtet sich in Alkohol, Drogen und Beziehungen. Mit ihrer Familie gibt es oft nur Krach, weil sie nicht weiß, wie sie mit ihnen sprechen soll. Der Kontakt zur Kirche und dem christlichen Glauben ist nur sporadisch , aber immer wieder mal. Als Pattie eines Tages in der Psychiatrie ist, nachdem sie versucht hat, sich das Leben zu nehmen, besucht sie der Leiter der christlichen Einrichtung und er sagt etwas zu ihr, was ihr Leben verändert.Pattie Malettes Hinwendung zu Gott ist eindrucksvoll, besonders die Zeichen , die Gott ihr schickt. Egal, welche Umwege Pattie noch geht, an Gott hält sie weiter fest. Auch als sie ungewollt schwanger wird mit gerade 17 Jahren.

Ich finde es sehr beeindruckend, wie sich Pattie Malette mit Hilfe von Gott aus ihrer Vergangenheit befreit hat. Auch dass sie sich trotz aller Widerstände für ihr Baby entschieden hat, sogar als die eigene Mutter sie deshalb vor die Türe setzt. Es zeigt sich aber, dass nicht alles aus der Vergangenheit so schnell bereinigt werden kann, gerade die Erinnerungen an den sexuellen Mißbrauch kommen immer wieder hoch.

Am Ende vom Buch fehlt mir ein wenig ihre weitere Entwicklung, nur von Justin Biebers Entwicklung lesen wir. Wobei sie am Rande schreibt, wie es ihr so geht. Aber ich hätte lieber noch was von ihr gelesen, als darüber wie Justin trommelt und wie sein Auftritt bei einem Wettbewerb läuft. Zum Schluß habe ich mich gefragt, was sie heute über Justin schreiben würde. Im Buch werden nur die Anfänge beschrieben, das ist noch weit entfernt von dem, was er heute macht.

Fazit: Pattie Malettes Geschichte ist sehr interessant und kann anderen Menschen helfen, die in ähnlicher Situation sind. Das Buch wird vor allem auch für Justin Bieber Fans interessant sein, die alles über ihn wissen möchten

50

14.04.2013

„Schöne Fortsetzung”

Dies ist die Fortsetzung des Romans "Und die Herzen zieht´s nach Westen. Kanada -Leben für den Traum Band 1" und genau wie der erste Roman der Autorin, ist dies wieder ein eher beschaulicher Roman, in dem man sich schnell zu Hause fühlt.

Kanada, Ende des 19.Jahrhunderts. Aus vielen Ländern haben sich hier Aussiedler zusammengefunden, die ihr eigenes Stück Land in Besitz nehmen und bearbeiten wollen. Das Zusammenleben ist nicht immer einfach und auch die Natur fordert den Menschen einiges ab. Für die jungen Menschen gibt es regelmäßige Treffen. Linn, eine junge Frau verliebt sich, wird aber zurückgewiesen und verletzt. Sie lernt einen anderen jungen Mann kennen, dem sie Gefühlsmäßig näher kommt, aber auch er scheint es nicht ehrlich zu meinen....

Auch dieser Roman der Autorin lebt von den einzelnen Charakteren. Das Leben zu der Zeit wirkt im Großen und Ganzen sehr beschaulich auf den Leser. Aber es brodelt unter der Oberfläche. Nicht jeder ist das, was er vorgibt und manche falsche Entscheidung wird getroffen, um dann den richtigen Weg zu erkennen. Die Gefühle der Protagonisten spielen hier wieder eine große Rolle, gleichzeitig zeigt der Roman, was alles passieren kann, gerade wenn Gefühle verletzt werden. Der Roman wirkt dadurch sehr authentisch, zumal die Autorin eigene Erlebnisse hat einfließen lassen.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen, mal etwas ganz anderes. Ich werde die Reihe weiter verfolgen und freue mich schon auf Fortsetzungsbände.

buch

Patricia Green

Eleina G. Eriksson

EUR 15,99 *
auf Merkliste

50

14.04.2013

„Bewundernswert !”

In diesem Buch lernen wir Patricia Green kennen, die Gründerin von "Rahab Ministries". Jahrelang lebte die gebürtige Neuseeländerin in Bangkok, Thailand , wo sie Ansprechpartnerin für Frauen in der Prostitution wurde. Sie hat nicht nur versucht, so viele Frauen wie möglich von der Strasse zu holen, sondern erzählte ihnen von Gott, sorgte für ein warmes Getränk, schaute auf ihre Gesundheit und ist immer zum Gespräch für sie bereit gewesen. Egal, ob die Frauen nur jemand zum Sprechen brauchten oder aussteigen wollten.
Auch heute noch reist Patricia Green in viele Länder und klärt darüber auf, wie es den Frauen auf der Strasse und in der Prostitution geht. Im Lauf der Jahre hat sie so vielen Frauen aus der Prostitution geführt und
ihnen zum Glauben an Gott geholfen.

Ein weiteres Thema, auch in Deutschland im Kommen , sind sogenannte "Loverboys". Das sind junge Männer, die erst junge Mädchen umwerben und beschenken, um sie dann nachher unter Zwang in die Prostitution zu führen.

Das Buch fand ich sehr interessant und teilweise erschreckend. Viel zu wenig wird sich Gedanken darüber gemacht, wie es den Frauen in der Prostitution geht. Viele machen es nicht freiwillig und möchten gerne aussteigen. Das wiederrum ist oft nicht einfach und gefährlich. Patricia Green ist sehr mutig. Was würde geschehen, wenn noch mehr Menschen diesen Mut hätten ?

Dieses Buch macht betroffen und rüttelt auf, einen Teil der Welt muss man nun mit anderen Augen sehen. Und oft bleibt nur das Gebet und die Hoffnung, dass Gott was ändert.

buch

Rose der Prärie

Cathy Marie Hake

EUR 12,95 *
auf Merkliste

50

09.04.2013

„Unterhaltung mit Tiefgang”

Hier nun das neue Buch von Cathy Marie Hake, da ich das letzte verschlungen habe, musste ich das hier auch direkt nach Erscheinen lesen.

Maggie Rose lebt nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Onkel und versorgt ihn und andere Junggesellen. Daneben handelt sie mit allerlei Waren und kümmert sich um das Vermächtnis der Familie, das immer von der Mutter an die Tochter weitergegeben wird, Rosen und Rezepte für Seifen, Lotionen uä. Maggis Onkel Ben betet schon lange darum, dass Maggie endlich einen Mann findet und eine Familie gründet. Kurz darauf landet Todd Valmer mit seiner kranken Mutter bei einem Schneesturm in ihrem Haus. Nur eine Woche später folgt Maggie Todd auf seine Farm. Doch statt des ersehnten Glücks warten erstmal allerlei Schwierigkeiten auf das junge Paar.

Wie gewohnt, lässt sich das Buch wunderbar leicht lesen. Zunächst ist es ein leichter Roman, in dem der Humor nicht zu kurz kommt. Doch schnell merkt man, dass dieser Roman auch Tiefgang hat. Es geht eben nicht nur um die Liebe eines jungen Paares, sondern der Roman stellt sehr gut dar, dass das Eheleben gar nicht so einfach ist. Ein anderes großes Thema ist das Vertrauen auf Gott, gerade wenn Schwierigkeiten kommen. Und am Ende zeigt es auch, dass manchmal Opfer gebracht werden müssen und auch dass durch diese Opfer Gottes Segen dahinter warten kann.

Daneben geht es aber auch um Freundschaft, das Miteinander von junger und alter Generation und um Achtung des Anderen.
Auch dieses Buch habe ich verschlungen und ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.

Fazit: Ein wunderbar unterhaltsamer Roman mit Tiefgang, besonders für alle Fans von Cathy Marie Hake !

50

06.04.2013

„Wunderbar !”

Dies ist ein außergewöhnliches Buch und ganz anders , als ich zuerst gedacht habe. Auch das Ende fiel anders aus, als ich es erwartet habe. Das zeigt, dass das Buch von Anfang bis Ende spannend war und kein bischen vorhersehbar.

Es ist wie der Klappentext so treffend schreibt, "die Geschichter einer Mutter und einer Tochter". Die 16 Jährige Charlie verschwindet plötzlich. Entführt oder weggelaufen ? Lange weiß Isabelle nicht, woran sie ist. Der Leser erlebt hautnah, die Gefühle, Sorgen und Ängste von Isabelle, Charlies Mutter mit. Die Familie scheint beinahe zu zerbrechen. Charlies Vater Tom reagiert dauernd über, Charlies Schwester Maxie hat Angst, ihre Schwester nie mehr zu sehen. Zum Glück gibt es noch Tante Pete und Hazel, die hilft, wo sie gebraucht wird. Und wo ist Gott in dieser Situation ?

Das Buch ist sehr realistisch und einfühlsam geschrieben. Gerade Isabelles Kampf mit ihrem Glauben an Gott machen das Buch sehr authentisch. Mir hat auch die Entwicklung der einzelnen Personen, besonders Isabelle gefallen. Es ist ein Roman, der im Gedächtnis bleibt und das eigene Verhalten überdenken lässt. Unbedingte Leseempfehlung für alle Mütter und Töchter !
Ich hoffe, dass von der Autorin noch weitere Romane erscheinen werden.

buch

Trotzdem.

Jud Wilhite

EUR 14,99 *
auf Merkliste

50

31.03.2013

„Ein Trostbuch im Leiden”

Das Buch heißt "Trotzdem". Den Titel finde ich passend. Trotzdem an Gott festhalten, egal was kommt. Das hört sich banal an, besonders für die Menschen, die Gott skeptisch gegenüber stehen oder zweifeln. Jedoch denke ich, dass jeder Mensch, dem es mal richtig schlecht geht, an Gott nicht vorbeikommt und wenn es die letzte Möglichkeit ist, die er versucht.

Dieses Buch bietet eine ausgezeichnete Hilfestellung für alle Menschen, die sich in ihrer Not an Gott wenden. Es geht den Ursachen auf den Grund. Der Autor beschreibt treffend, wie es einem geht und welche Gedanken einem dabei in den Sinn kommen. Er verabschiedet sich vom oft vorhandenen Denken auch bei gläubigen Menschen, dass derjenige selbst schuld ist, weil er nicht genug glaubt oder dass es eine Folge/Bestrafung seiner Sünden oder der Sünden der Eltern ist.

Sehr eindrucksvoll sind die Beispiele, die der Autor bringt, wenn er davon berichtet, dass Johannes vom Kreuz ein Jahr bei Wasser und Brot eingesperrt wurde oder wenn man erfährt, unter welchen Krankheiten Charles Haddon Spurgeon gelitten hat und was er alles erdulden musste und trotzdem immer weiter gemacht hat. Der Autor gibt Hilfestellungen , wie man aus dem dunklen Tal wieder herauskommen kann. Wobei Geduld sehr wichtig ist, aber auch z.B. Vergebung. Auch zum Thema Vergebung nennt der Autor sehr berührende Beispiele.

Der Weg ist oft alles andere als einfach, doch das Ziel und/oder das Ergebnis ist dafür umso schöner. Um dahin zu gelangen helfen uns nicht nur die Bibel, das Gebet und unser Vertrauen zu Gott sondern auch unsere Mitmenschen und nicht zuletzt dieses Buch, das viele Zusammenhänge sehr gut erklärt, wie ich finde.

Fazit: Ein Buch, das Trost schenken kann in dunklen Stunden des Lebens, für alle, die sich an Gott wenden möchten und/oder ihm vertrauen.

50

24.03.2013

„Unheimlich tiefsinnig und wunderbar !”

Ein wundervolles Buch durfte ich gerade lesen und ich wünsche mir mehr davon ! Zum Glück habe ich noch ein Buch des Autors hier liegen und kann bald wieder in den Seiten versinken.

Dieser Roman ist einer der besten Romane, die ich je gelesen habe. Unheimlich viel kann man darin entdecken und für sich mitnehmen. Das Thema ist wenig spektakulär, es geht um Billy, der in den Augen der Welt auf der Verliererseite steht. Viel mehr kann man auch nicht schreiben, ohne zu viel vorweg zu nehmen. Das Buch ist spannend und fesselnd von der ersten Seite an und bis zum Ende gibt es einige Überraschungen. So vielfältig wie das Leben, so vielfältig ist dieser Roman.

Was zuerst ins Auge springt, ist der wundervolle Schreibstil. Als Leser nimmt man direkt teil an Billys Leben und das mit einer Tiefe, die es selten gibt. Alles liegt offen vor einem, die guten wie die schlechten Dinge, Entscheidungen, Emotionen, Gedanken und doch gibt es Verborgenes, dass erst viel später ans Licht kommt und doch so viel Einfluss hat. Dabei werden wir alles, was wir erleben, nie ganz ablegen können. Das wird auch in dieser Geschichte sehr deutlich.

Beim Lesen ist mir aufgefallen, dass der Autor schon sehr viel Lebenserfahrung hat, weil er immer genau den richtigen Ton trifft. Man fühlt sich direkt zu Hause. Dazu kommt, dass der Autor was den Glauben betrifft, ein unheimlich fundiertes Wissen haben muss und ein tiefes Erleben desselben, dies kann man immer wieder erkennen. Manchem Leser werden die zweite Perspektive des Romans, die Beobachtungen und Erlebnisse des Engels Malachi seltsam vorkommen. Ich fand sie genau richtig. An anderer Stelle habe ich schon von Engeln und ihren Gegenspielern gelesen, so dass ich sagen muss, dass diese Schilderungen dem entsprechen, was man davon weiß.

Völlig zurecht hat dieser Roman den Christy Award gewonnen und ich wünsche ihm ganz viele Leser, die ein Stück daraus für sich mitnehmen können. Ein Leser (Klappentext) hat geschrieben und dem kann ich nur voll zustimmen:
"Es gibt Bücher, die liest man, weil sie gut geschrieben sind. Weil sie Spaß machen.Weil sie uns informieren oder interessieren oder inspirieren. Und dann gibt es Bücher, die verändern unser Leben. Sie Berühren uns ganz tief und erreichen unser Herz und unsere Seele, und wir sind nie mehr diesselben. Dieses Buch ist so eines ."

50

22.03.2013

„Leben mit Parkinson”

Dies ist wieder ein Buch, dass man eigentlich schlecht bewerten kann, da es ein sehr persönlicher Einblick in das Leben eines Menschen ist.

Jürgen Mette, erfolgreicher Theologe, steht mitten im Leben als er bei Fernsehdrehs zum ersten Mal dieses unkontrollierte Zittern erlebt. Zuerst will er es nicht wahrhaben, aber irgendwann weiß er, dass er an Parkinson erkrankt ist. Sein Leben wird nie mehr so sein, wie vorher. Im Buch erfährt der Leser, wie es Jürgen Mette geht, welche Gedanken und Gefühle ihn nun beschäftigen. Und auch, dass ihn diese Erkrankung in eine Glaubenskrise stürzt.

Wer schon mal ernsthaft erkrankt war oder wer es noch ist, weiß, dass diese Gedanken gerade dann kommen. Die Frage nach dem "Warum ?" oder "Warum gerade ich ?" . Wir können sie nicht beantworten. Entweder wächst man daran oder man verzweifelt. Jürgen Mette nimmt sich da Hiob zum Vorbild. Er gibt ihm Kraft und Trost in dieser schwierigen Zeit.

Ich finde den Einblick in das Leben von Jürgen Mette sehr berührend. Es zeigt gleichzeitig auch, dass wir uns oft viel zu wenig Zeit nehmen, um das Wichtigste im Leben zu finden oder zu sehen. Wir leben in dieser schnellebigen Zeit, sind oft im Stress und beschäftigen uns mit den angeblich wichtigen Dingen im Leben. Dabei übersehen wir oft, das was wirklich wichtig ist und sind zu wenig dankbar dafür, was wir haben.

Dieses Buch erinnert uns wieder ein wenig daran,unser Leben nicht zu vergeuden und ist gleichzeitig ein Mutmacher für alle, die sich in ähnlicher Situation wie der Autor befinden. Gerade wenn Glaubenszweifel auftreten, macht es Mut und zeigt einen Weg daraus.


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