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Wer Wind sät

Kriminalroman. Originalausgabe

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Artikeldetails zu Wer Wind sät

AutorNele Neuhaus

Untertitel Kriminalroman. Originalausgabe

  • ISBN-103-548-28351-9
  • ISBN-139783548283517
  • Verlag Ullstein Taschenbuchverlag
  • ReiheUllstein-Bücher,...
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten558
  • Veröffentlicht13.05.2011
  • GenreKrimi
  • Gewicht588g
  • SpracheDeutsch

Leseprobe aus Wer Wind sät

Prolog

Sie rannte die menschenleere Straße entlang, so schnell sie rennen konnte. Am nachtschwarzen Himmel explodierten erste verfrühte Silvesterraketen. Wenn es ihr doch nur gelingen würde, den Park zu erreichen, die feiernden Menschenmassen, in denen sie untertauchen konnte! Sie kannte die Gegend nicht, hatte völlig die Orientierung verloren. Die Schritte ihrer Verfolger hallten von den hohen Häusermauern wider. Sie waren ihr dicht auf den Fersen, trieben sie immer weiter von den größeren Straßen weg, weg von Taxis, U-Bahn und Menschen. Wenn sie jetzt stolperte, war alles aus. Die Todesangst schnürte ihr die Luft ab, das Herz hämmerte gegen ihre Rippen. Lange konnte sie das Tempo nicht mehr durchhalten. Da! Endlich! Zwischen den endlosen Fassaden der hohen Häuser gähnte ein düsterer Spalt. Sie bog in vollem Lauf in die schmale Gasse ein, aber ihre Erleichterung dauerte nur den Bruchteil einer Sekunde, bis sie begriff, dass sie den größten Fehler ihres Lebens gemacht hatte. Vor ihr erhob sich eine fensterlose glatte Mauer. Sie saß in der Falle! Das Blut rauschte in ihren Ohren, ihr Keuchen war das einzige Geräusch in der plötzlichen Stille. Sie duckte sich hinter ein paar stinkende Mülltonnen, presste ihr Gesicht an die raue, feuchte Hausmauer und schloss die Augen in der verzweifelten Hoffnung, die Männer würden sie nicht sehen und weitergehen. »Da ist sie!«, rief jemand mit halblauter Stimme. »Jetzt haben wir sie.«

Ein Scheinwerfer flammte auf, sie hob einen Arm und blinzelte geblendet in das grelle Licht. Ihre Gedanken rasten. Sollte sie um Hilfe schreien? »Hier kommt sie nicht raus«, sagte ein anderer. Schritte auf dem Pflaster. Die Männer kamen näher, langsam jetzt, ohne Eile. Ihr Körper schmerzte vor Angst. Sie ballte die schweißfeuchten Hände zu Fäusten, ihre Fingernägel gruben sich schmerzhaft ins Fleisch. Und dann sah sie ihn! Er trat in das Licht und blickte auf sie herab. Für einen winzigen erleichterten Moment durchzuckte sie die wahnsinnige Hoffnung, er sei gekommen, um ihr zu helfen. »Bitte!«, flüsterte sie heiser und streckte die Hand nach ihm aus. »Ich kann alles erklären, ich ?« »Zu spät«, schnitt er ihr das Wort ab. Sie las kalten Zorn und Verachtung in seinen Augen. Der letzte Funken Hoffnung in ihrem Innern verglühte und zerfiel zu Asche, so, wie die schöne weiße Villa am Seeufer. »Bitte, geh nicht!« Ihre Stimme klang schrill. Sie wollte zu ihm kriechen, ihn um Verzeihung anbetteln, ihm schwören, dass sie alles, alles für ihn tun würde, aber er wandte sich ab und verschwand aus ihrem Blickfeld, ließ sie allein mit den Männern, von denen sie keine Gnade zu erwarten hatte. Die Panik schlug wie eine schwarze Welle über ihr zusammen. Sie blickte sich wild um. Nein! Nein, sie wollte nicht sterben! Nicht in dieser dunklen, dreckigen Gasse, die nach Pisse und Müll stank! Mit einer Kraft, die ihr die Angst verlieh, wehrte sie sich, sie trat und schlug um sich, kämpfte verbissen ihren allerletzten Kampf. Doch sie hatte keine Chance, die Männer drückten sie auf den Boden und bogen ihre Arme brutal nach hinten. Dann spürte sie den Stich an ihrem Arm. Ihre Muskeln wurden schlaff, die Gasse zerfloss vor ihren Augen, während man ihr die Kleider vom Leib zerrte, bis sie nackt und hilflos dalag. Sie fühlte sich davongetragen, erhaschte einen letzten Blick auf den schmalen Streifen nachtschwarzen Himmels zwischen den hohen Mauern, sah die blinkenden Sterne. Dann stürzte sie und fiel und fiel in endlose, schwarze Tiefe. Für einen kurzen, herrlichen Moment fühlte sie sich schwerelos, der rasende Fall raubte ihr den Atem, es wurde dunkel, und sie war ein klein bisschen verwundert, dass Sterben so leicht war. Sie fuhr in die Höhe. Das Herz raste in ihrer Brust, und sie brauchte ein paar Sekunden, um zu begreifen, dass sie nur geträumt hatte. Dieser Traum verfolgte sie seit Monaten, aber nie war er so real gewesen, und nie hatte sie ihn bis zu Ende geträumt. Zitternd schlang sie die Arme um ihren Oberkörper und wartete, bis sich ihre verkrampften Muskeln entspannten und die Kälte aus ihrem Körper wich. Das Licht der Straßenlaterne fiel durch das vergitterte Fenster. Wie lange war sie hier in Sicherheit? Sie ließ sich nach hinten sinken, presste ihr Gesicht ins Kopfkissen und begann zu schluchzen, denn sie wusste, dass diese Angst sie nie mehr loslassen würde. dere Ansichten als Marks Vater, der sich höchstens mal über die Steuerpolitik der Bundesregierung oder über die Linken und die GRÜNEN aufregte. Vor allen Dingen ließ Jannis seinen Worten Taten folgen. Schon ein paarmal hatte Mark ihn auf Demos und Kundgebungen begleiten dürfen und war tief beeindruckt, weil Jannis tausend Leute kannte. Er setzte gerade den Helm auf und ließ seinen Roller an, da kam Rickys dunkler Kombi die Straße hoch. Sein Herz machte einen Satz, als sie neben ihm anhielt und die Scheibe herunterließ. »Guten Morgen«, lächelte sie. »Tut mir leid, dass ich etwas spät bin.« »Morgen.« Er merkte, dass er knallrot wurde. Leider eine normale Reaktion bei ihm, dieses blöde Rotwerden. »Hilf mir doch schnell beim Füttern«, schlug sie vor. »Dabei können wir reden, okay?« Mark zögerte. Ach was, scheiß auf die Schule. Er hatte dort alles gelernt, was es fürs Leben zu lernen gab. Das wahre Leben fand sowieso woanders statt. »Okay«, sagte er. * Die Morgensonne spiegelte sich in der hohen, gläsernen Fassade des futuristisch anmutenden Gebäudes, das im Gewerbegebiet auf einer sorgfältig gemähten Rasenfläche hockte wie ein gestrandetes Raumschiff. Henning stellte seinen Kombi auf dem Parkplatz ab, der bis auf wenige Autos noch völlig leer war. Er nahm die beiden Alukoffer aus dem Kofferraum und brummte nur »Geht schon«, als Pia ihm einen abnehmen wollte. Seitdem sie Christoph vor einer Viertelstunde am Tor vor dem Birkenhof abgesetzt hatten, hatte er morgenmuffelig geschwiegen, aber da Pia sechzehn Jahre mit ihm verheiratet gewesen war und seine Eigenheiten bestens kannte, störte sie sich nicht daran. Manchmal schaffte Henning es, drei Tage lang überhaupt kein Wort von sich zu geben. Sie überquerten den gepflasterten Vorplatz mit üppig bepflanzten Blumenrabatten und einem Springbrunnen, neben dem zwei Streifenwagen parkten. Pias Blick streifte im Vorbeigehen das Firmenschild. WindPro GmbH. Das stilisierte Windrad daneben deutete an, womit sich die Firma beschäftigte. Ein Polizeibeamter stand gähnend auf der Treppe vor der Eingangstür und ließ sie mit einem Nicken passieren. Der unverwechselbar süßliche Geruch von verfaulendem Fleisch drang Pia in die Nase, kaum dass sie die imposante offene Eingangshalle betreten hatten. »Na, da lag wohl jemand übers ganze Wochenende in diesem Brutkasten«, bemerkte Henning neben ihr. Pia überhörte seinen Zynismus. Ihr Blick wanderte die drei Stockwerke hoch, die über geschwungene Freitreppen und einen gläsernen Aufzug zu erreichen waren. Vor dem langgestreckten Tresen aus Edelstahl auf der rechten Seite saß eine Frau vornübergebeugt auf einem Stuhl, die Ellbogen auf die Knie gestützt, das Gesicht in den Händen vergraben. Um sie herum standen ein paar uniformierte Beamte und ein Mann in Zivil. Das musste der neue Kollege sein, von dem Bodenstein gesprochen hatte. »Ach, schau an«, sagte Henning. »Was ist? Kennst du ihn?« »Ja. Cemalettin Altunay. Er war bis jetzt beim K11 in Offenbach. « Als stellvertretender Direktor des Instituts für Rechtsmedizin in Frankfurt kannte Henning die meisten Mitarbeiter der Dezernate für Gewaltdelikte im Rhein-Main-Gebiet und ganz Südhessen. Pia musterte den Mann, der sich über die Frau gebeugt hatte und leise mit ihr sprach. Höchstens Ende dreißig, schätzte sie, und rein optisch eine deutliche Verbesserung zu seinem Vorgänger Frank Behnke. Schneeweißes Hemd, schwarze Jeans, blitzblanke Schuhe, das dichte, schwarze Haar militärisch kurz geschnitten ? ein makelloses Erscheinungsbild. Sofort fühlte sie sich noch ein bisschen unwohler in ihrem zerknitterten grauen T-Shirt mit den Schweißrändern unter den Achseln und ihrer fleckigen Jeans. Vielleicht hätte sie sich doch noch duschen und umziehen sollen. Zu spät. »Hallo, Herr Dr. Kirchhoff«, sagte der Neue mit einer angenehmen, tiefen Stimme, dann wandte er sich Pia zu und reichte ihr die Hand. »Kriminaloberkommissar Cem Altunay. Ich freue mich, dich kennenzulernen, Pia. Kai und Kathrin haben schon eine Menge von dir erzählt. Hattest du einen schönen Urlaub?« »Ich ? äh ja, da? danke«, stotterte sie. »Ich bin erst vor einer halben Stunde gelandet, der Flug hatte neun Stunden Verspätung ?« »Und dann gleich eine Leiche. Tut mir leid.« Cem Altunay lächelte entschuldigend, als sei er dafür verantwortlich. Ein paar Sekunden sahen sie sich an, dann schlug Pia die Augen nieder. Sein Zartbitterschokoladenblick irritierte sie. Die Sekunden verstrichen, und ihr Schweigen wurde peinlich. Hinter ihnen stieß Henning ein kleines, spöttisches Schnauben aus, das Pia in die Realität zurückholte. Sie riss sich zusammen. »Was haben wir hier?«, erkundigte sie sich. »Der Tote heißt Rolf Grossmann und arbeitete seit ein paar Jahren hier als Nachtwächter. Sieht wie ein Unfall aus«, erwiderte Cem Altunay. »Eine Mitarbeiterin hat die Leiche heute Morgen gegen halb sieben gefunden. Kommt mit.« Der süßliche Geruch wurde stärker. Leichen, die schon so penetrant rochen, sahen meistens nicht mehr sehr appetitlich aus. Pia folgte ihm die Treppe hinauf und wappnete sich innerlich, dennoch verschlug ihr der Anblick für einen Moment den Atem. Der Tote, dessen aufgedunsenes und verfärbtes Gesicht kaum noch menschliche Züge hatte, lag mit grotesk verdrehten Gliedern auf dem Treppenabsatz zwischen dem zweiten und dem dritten Stock. Sie hatte in ihrem Beruf schon viel gesehen, trotzdem hob sich ihr Magen angesichts der Fliegen, die auf der Leiche herumkrabbelten. Nur ihre professionelle Selbstbeherrschung verhinderte, dass sie sich vor dem neuen Kollegen übergab. »Wieso denkst du, dass es sich um einen Unfall handelt?«, fragte sie und kämpfte den Brechreiz nieder. Die Hitze, die in der großen Halle herrschte, trieb ihr den Schweiß aus allen Poren. »Puh! Kann man nicht mal die Klimaanlage einschalten oder die Glaskuppel öffnen?« »Untersteh dich!«, rief Henning, der gerade einen weißen Einwegoverall überzog. »Wehe, du versaust mir den Fundort. « Pia bemerkte den erstaunten Blick ihres neuen Kollegen. »Wir waren mal verheiratet«, gab sie als knappe Erklärung. »Also, was denkst du?« »Es sieht so aus, als sei er gestolpert und die Treppe hinuntergefallen «, erwiderte Cem Altunay. »Hm.« Pias Augen folgten der Treppe, die sich in einem sanften Bogen hoch in den dritten Stock schwang. »Konntest du schon mit der Frau sprechen, die ihn gefunden hat? Was macht sie überhaupt morgens um halb sieben hier?« Henning klappte geräuschvoll seine Koffer auf. Die Fliegen summten um ihn herum, als er sich nun über die Leiche beugte und sie kritisch betrachtete. »Angeblich fängt sie immer so früh an. Arbeitet in der Buchhaltung.« Altunay drehte sich zu der Frau um, die noch immer reglos auf dem Stuhl saß. »Sie steht unter Schock. Offenbar haben sie und der Tote sich gut verstanden, öfter morgens eine Tasse Kaffee zusammen getrunken.« »Aber wieso soll er einfach so die Treppe hinuntergefallen sein?« »Er hatte wohl ein Alkoholproblem, das behauptet auf jeden Fall die Buchhalterin«, antwortete Cem Altunay. »Die Leiche riecht auch nach Alkohol, und in der Teeküche hinter dem Empfangstresen steht eine angebrochene Flasche Jack Daniels.«

Rezensionen der Redaktion zu Wer Wind sät

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 30.05.11
Nach Schneewittchen muss sterben der nächste Nummer-1-Bestseller aus Nele Neuhaus Krimiwerkstatt. In Wer Wind sät spannt Nele Neuhaus ein psychologisch engmaschiges Netz, das den Leser immer tiefer in das Figurengeflecht hineinzieht. So steigt die Spannung von Seite zu Seite an. Aktueller kann ein Krimi nicht sein. Nele Neuhaus trifft mit ihrem neunten Fall um Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein voll ins Schwarze. Unsere Politiker diskutieren über Wind, Sonne & Co. und hier zeigt ein Kriminalfall, welche Probleme vorherrschen, um das Ziel Atomausstieg schnell umzusetzen. Wenn die Bürger nicht mitspielen, wird es schwer. Wenn die Konzerne nicht die Netze bauen und Firmen wie die WindPro den Staat betrügen, dann wird es noch schwerer. Nele Neuhaus hat die Krimileser im Sturm erobert, wie einst Henning Mankell. Nach und nach stehen nun alle ihrer Krimis auf der Bestsellerliste.

Kurzbeschreibung zu Wer Wind sät

Ein Nachtwächter stürzt zu Tode. Ein Grundstück im Taunus, das plötzlich zwei Millionen Euro wert ist, kostet einen alten Mann das Leben. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein ermitteln im Kreise von Verdächtigen, die alle vorgeblich für eine gute Sache kämpfen. Doch jeder von ihnen hat sein eigenes Motiv – nichts ist, wie es scheint. Bis die Lügengebäude einstürzen. Rachsucht und Gier offenbar werden. Liebe in Hass umschlägt und Menschen büßen müssen.

Autorenportrait zu Wer Wind sät

Nele Neuhaus, geboren 1967 in Münster / Westfalen, lebt seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt bereits ebenso lange. Ihr 2010 erschienener Kriminalroman Schneewittchen muss sterben brachte ihr den großen Durchbruch, seitdem gehört sie zu den erfolgreichsten Krimiautorinnen Deutschlands. Ihre Romane wurden bisher in 17 Ländern verkauft.

Portrait

Nele Neuhaus:
Nele Neuhaus, geb. 1967 in Münster/Westfalen, lebt seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt bereits ebenso lange. Sie arbeitete in einer Werbeagentur und studierte Jura, Geschichte und Germanistik. Heute lebt die begeisterte Pferdenärrin mit Mann und Hund im Vordertaunus. Mit ihren Krimis um das Ermittlerduo Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff hat sich Nele Neuhaus eine begeisterte Fangemeinde geschaffen.

Autorenportrait

Nele Neuhaus, geboren 1967 in Münster / Westfalen, lebt seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt bereits ebenso lange. Ihr 2010 erschienener Kriminalroman Schneewittchen muss sterben brachte ihr den großen Durchbruch, seitdem gehört sie zu den erfolgreichsten Krimiautorinnen Deutschlands. Ihre Romane wurden bisher in 17 Ländern verkauft.

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12

30

31.03.2013

„Der Wind und seine Tücken...”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent



Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein stellen schnell fest, dass es sich um ein Tötungsdelikt handelt, als ein Nachtwächter in einem Parkhaus tot aufgefunden wird. Als sich ihre Ermittlungen in Richtung Bürgerinitiative bewegen, wird den Beiden bewusst, dass die erneuerbaren Energien nicht nur Befürworter haben und dass der Markt knallhart ist. Als dann auch noch Grundstücksspekulationen das Bild abrunden, haben die Kommissare im Taunus einen Berg aus Lügen und Intrigen vor sich.
Im zweiten Fall der sympathischen Kommissare aus dem Taunus wird der Leser in die Welt des Klimawandels, der Spekulationen und der Scheinheiligkeit geführt. Dieser Krimi ist fast schon ein Öko- Thriller, spannend und überaus interessant.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

07.03.2013

„Wer Wind sät”

von cybersyssy aus Hamburg
*** Klappentext ***
Ein Nachtwächter stürzt zu Tode. Ein Grundstück im Taunus, das plötzlich zwei Millionen Euro wert ist, kostet einen alten Mann das Leben. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein ermitteln im Kreise von Verdächtigen, die alle vorgeblich für eine gute Sache kämpfen. Doch jeder von ihnen hat sein eigenes Motiv - nichts ist, wie es scheint. Bis die Lügengebäude einstürzen. Rachsucht und Gier offenbar werden. Liebe in Hass umschlägt und Menschen büßen müssen.

*** Meine Meinung ***
Erstaunlich, wie Neuhaus es auch in diesem Band wieder schafft, die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite langsam und kontinuierlich zu steigern. Nach und nach kommt ein Puzzlestück zum anderen und es ist erstaunlich, wie die unterschiedlichen Handlungsstränge miteinander verwoben werden.
Immer wieder führt Neuhaus den Leser auf die falsche Fährte und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, weil ich endlich die Auflösung wissen wollte.
Die Charaktere sind sehr lebensecht gestaltet und besitzen Ecken und Kanten - wie im echten Leben - es könnten Freunde oder Bekannte von mir sein. Der Schreibstil ist der Situation angepasst - mal detailliert und mal kurz und knackig. Aber immer gut und leicht lesbar.
Die Vorgängerbände sind nicht zwingend notwendig, aber da mir diese auch sehr gut gefallen haben, empfehle ich euch diese auch.
Auch hier vergebe ich gern wieder volle Punktzahl.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

30

30.01.2012

„Wer Wind sät ...”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Tübingen
Alles beginnt mit einer Verfolgungsjagd. Eine Frau versucht vor ihren Verfolgern zu fliehen. Als die Männer sie einholen und ihr Leben dem Ende zugeht ... wacht sie auf. Alles nur ein Traum.

Ein Mann vertreibt mit seinem Gewehr Arbeiter aus dem Wald. Sie wollten illegal Bäume fällen um eine Fläche für eine geplante Bebauung von Windkrafträdern zu roden.

Kommissarin Pia Kirchhoff kommt mit 9 Stunden Verspätung aus dem Urlaub zurück. Kaum gelandet, erhält sie einen Anruf von ihrem Kollegen, Oliver von Bodenstein. Dieser bittet sie – gemeinsam mit ihrem neuen (attraktiven!) Kollegen Cem Altunay – einen Fall zu übernehmen. Ein alkoholisierter Nachtwächter ist zu Tode gestürzt. Mord oder Unfall?

Der Nachtwächter ist im Foyer der Firma WindPro eine Treppe hinuntergestürzt und gestorben. Bei der Spurensuche finden die Ermittler außerdem einen toten Hamster auf dem Schreibtisch des Geschäftsführers Theissen. Wollte die Gruppe von Aktivisten um Jannis Theodorakis (ein ehemaliger Angestellter der Firma) ein Zeichen gegen den Bau der Windkrafträder im Taunus setzen und ist es dabei zu einem folgenschweren Unfall gekommen??

Kurz darauf stirbt einer der Aktivisten. Er hatte sich geweigert eine Wiese für 3 Millionen Euro an die WindPro zu verkaufen. Dadurch stand das ganze Projekt auf der Kippe. Wer hat ihn umgebracht?? Verdächtige gibt es viele. Jannis Theodorakis – der eine schwere Auseinandersetzung mit dem Toten hatte. Die WindPro – da der Erfolg ihres Projektes von dieser Wiese abhängig war. Die Kinder des Verstorbenen – die allesamt Geldprobleme haben und ihren verhassten Vater zum Verkauf nötigen wollten.

Alles wird immer verworrener, als dann auch noch das BKA auftaucht und sich – gemeinsam mit dem Klimaforscher Professor Dr. Dirk Eisenhut, Leiter des Deutschen Klimainstituts, in die Sache einmischt und mit großer krimineller Energie nach dessen ehemaliger Assistentin Nika sucht, die sich seit Monaten auf der Flucht befindet und bei Jannis Theodorakis und dessen Lebensgefährtin Ricky Franzen untergetaucht ist.

Pia Kirchhoff deckt schlussendlich – nachdem ihr Kollege Oliver von Bodenstein wegen privater Verwicklungen (sein Vater hat die 3-Millionen-Euro-Wiese von seinem toten Freund geerbt) von dem Fall abgezogen wurde – ein Geflecht aus Lügen, Hass, Rache und Gier auf...

Ich habe schon einige Bücher von Nele Neuhaus gelesen und habe mich daher sehr gefreut mal wieder mit Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff auf Spurensuche zu gehen. Leider hat mir dieser Fall nicht ganz so gut gefallen, wie bspw. "Schneewittchen muss sterben". Es war alles ziemlich verworren und ich hatte zu Beginn große Probleme die unterschiedlichen Handlungsstränge zu verstehen. Trotzallem ist es wieder mal ein sehr gelungener Krimi von einer tollen deutschen Autorin.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

10.01.2012

„Wer Wind sät”

von Themistokeles aus Neustadt am Rübenberge
Inhalt: Pia Kirchhoff kehrt grade aus dem Urlaub zurück, da muss sie direkt vom Flughafen zu einem Leichenfund. Der Nachtwächter der WindPro wurde im Firmengebäude tot aufgefunden.
Gleichzeitig soll in einem kleinen Ort im Taunus eine Windkraftanlage von der WindPro gebaut werden, deren Probleme eine Bürgerinitiative und eine Wiese sind. Die Wiese wird als Zufahrtsweg zum geplanten Standort der Windkraftanlage benötigt, jedoch will der Besitzer nicht verkaufen, denn er ist führendes Mitglied der Bürgerinitiative. In diesem Umfeld, in dem alle vorgeben für eine gute Sache zu arbeiten und doch ihre ganz eigenen Motive haben, müssen Pia und ihre Kollegen ermitteln, bis es eine weitere Leiche gibt.

Meinung: Nele Neuhaus ist mit diesem Roman wieder ein genialer Krimi gelungen, bei dem vor allem die Brisanz und Aktualität des Themas besonders sind.
Zum einen die Bestechlichkeit vieler in Wirtschaft und Politik und dies in Bezug auf den Klimaschutz gemünzt und zum anderen der Verdacht, dass die Klimaerwärmung eine gezielte Lüge von Politik und Wirtschaft ist. Gerade diese Themen werden auf spannende Weise behandelt und verarbeitet. Das alles auf eine Weise, die einen selbst zum Nachdenken bringt, ob die Theorien vielleicht der Wahrheit entsprechen.
Neben diesem stehen die Charaktere, die durchweg sehr glaubhaft sind und durch ihre unterschiedlichen Motive und ihre Charakterisierungen eine große Tiefe erreichen und den Roman durch die Vielfalt deutlich spannend gestalten, da jeder einzelne Charakter es schafft die Geschichte zu bereichern.
Insgesamt gefällt mir auch die Darstellung der Ermittlungen, da sie mir relativ real erscheint und nicht so abgehoben wie in vielen amerikanischen Werken, zudem man auch die Kommissare von ihrem Charakter her kennen lernt und die Geschichte nicht rein auf den Fall beschränkt ist. Insbesondere, da sich die Charaktere in jedem Buch ein wenig verändern und langsam wachsen, macht sie glaubwürdig.
Alles in allem einer der besten Krimis in der heutigen Zeit, die ich in letzter Zeit gelesen habe, auch wenn er schwer zu rezensieren ist, ohne zu viel zu verraten. Ich freu mich ehrlich schon auf einen weiteren Roman mit Pia Kirchhoff.

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40

10.01.2012

„Wer Wind sät”

von Themistokeles aus Neustadt
Inhalt: Pia Kirchhoff kehrt grade aus dem Urlaub zurück, da muss sie direkt vom Flughafen zu einem Leichenfund. Der Nachtwächter der WindPro wurde im Firmengebäude tot aufgefunden.
Gleichzeitig soll in einem kleinen Ort im Taunus eine Windkraftanlage von der WindPro gebaut werden, deren Probleme eine Bürgerinitiative und eine Wiese sind. Die Wiese wird als Zufahrtsweg zum geplanten Standort der Windkraftanlage benötigt, jedoch will der Besitzer nicht verkaufen, denn er ist führendes Mitglied der Bürgerinitiative. In diesem Umfeld, in dem alle vorgeben für eine gute Sache zu arbeiten und doch ihre ganz eigenen Motive haben, müssen Pia und ihre Kollegen ermitteln, bis es eine weitere Leiche gibt.

Meinung: Nele Neuhaus ist mit diesem Roman wieder ein genialer Krimi gelungen, bei dem vor allem die Brisanz und Aktualität des Themas besonders sind.
Zum einen die Bestechlichkeit vieler in Wirtschaft und Politik und dies in Bezug auf den Klimaschutz gemünzt und zum anderen der Verdacht, dass die Klimaerwärmung eine gezielte Lüge von Politik und Wirtschaft ist. Gerade diese Themen werden auf spannende Weise behandelt und verarbeitet. Das alles auf eine Weise, die einen selbst zum Nachdenken bringt, ob die Theorien vielleicht der Wahrheit entsprechen.
Neben diesem stehen die Charaktere, die durchweg sehr glaubhaft sind und durch ihre unterschiedlichen Motive und ihre Charakterisierungen eine große Tiefe erreichen und den Roman durch die Vielfalt deutlich spannend gestalten, da jeder einzelne Charakter es schafft die Geschichte zu bereichern.
Insgesamt gefällt mir auch die Darstellung der Ermittlungen, da sie mir relativ real erscheint und nicht so abgehoben wie in vielen amerikanischen Werken, zudem man auch die Kommissare von ihrem Charakter her kennen lernt und die Geschichte nicht rein auf den Fall beschränkt ist. Insbesondere, da sich die Charaktere in jedem Buch ein wenig verändern und langsam wachsen, macht sie glaubwürdig.
Alles in allem einer der besten Krimis in der heutigen Zeit, die ich in letzter Zeit gelesen habe, auch wenn er schwer zu rezensieren ist, ohne zu viel zu verraten. Ich freu mich ehrlich schon auf einen weiteren Roman mit Pia Kirchhoff.

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40

10.01.2012

„Wer Wind sät”

von Themistokeles aus Neustadt am Rübenberge
Inhalt: Pia Kirchhoff kehrt grade aus dem Urlaub zurück, da muss sie direkt vom Flughafen zu einem Leichenfund. Der Nachtwächter der WindPro wurde im Firmengebäude tot aufgefunden.
Gleichzeitig soll in einem kleinen Ort im Taunus eine Windkraftanlage von der WindPro gebaut werden, deren Probleme eine Bürgerinitiative und eine Wiese sind. Die Wiese wird als Zufahrtsweg zum geplanten Standort der Windkraftanlage benötigt, jedoch will der Besitzer nicht verkaufen, denn er ist führendes Mitglied der Bürgerinitiative. In diesem Umfeld, in dem alle vorgeben für eine gute Sache zu arbeiten und doch ihre ganz eigenen Motive haben, müssen Pia und ihre Kollegen ermitteln, bis es eine weitere Leiche gibt.

Meinung: Nele Neuhaus ist mit diesem Roman wieder ein genialer Krimi gelungen, bei dem vor allem die Brisanz und Aktualität des Themas besonders sind.
Zum einen die Bestechlichkeit vieler in Wirtschaft und Politik und dies in Bezug auf den Klimaschutz gemünzt und zum anderen der Verdacht, dass die Klimaerwärmung eine gezielte Lüge von Politik und Wirtschaft ist. Gerade diese Themen werden auf spannende Weise behandelt und verarbeitet. Das alles auf eine Weise, die einen selbst zum Nachdenken bringt, ob die Theorien vielleicht der Wahrheit entsprechen.
Neben diesem stehen die Charaktere, die durchweg sehr glaubhaft sind und durch ihre unterschiedlichen Motive und ihre Charakterisierungen eine große Tiefe erreichen und den Roman durch die Vielfalt deutlich spannend gestalten, da jeder einzelne Charakter es schafft die Geschichte zu bereichern.
Insgesamt gefällt mir auch die Darstellung der Ermittlungen, da sie mir relativ real erscheint und nicht so abgehoben wie in vielen amerikanischen Werken, zudem man auch die Kommissare von ihrem Charakter her kennen lernt und die Geschichte nicht rein auf den Fall beschränkt ist. Insbesondere, da sich die Charaktere in jedem Buch ein wenig verändern und langsam wachsen, macht sie glaubwürdig.
Alles in allem einer der besten Krimis in der heutigen Zeit, die ich in letzter Zeit gelesen habe, auch wenn er schwer zu rezensieren ist, ohne zu viel zu verraten. Ich freu mich ehrlich schon auf einen weiteren Roman mit Pia Kirchhoff.

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30

21.12.2011

„Wer Wind sät”

von Nefret
Ein Nachtwächter wird tot in einem Firmengebäude gefunden. Die Firma stellt Windräder her und bemüht sich entgegen dem Widerstand einer Bürgerinitiative um ein Grundstück, um dort einen Windpark zu bauen. Dann wird der Besitzer dieses Grundstücks ermordet. Ein neuer Fall für Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff.

„Wer Wind sät“ ist der fünfte und neueste Fall von Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Leider handelt es sich um den schwächsten Fall der Reihe, auch wenn dieser Krimi immer noch sehr spannend ist. Nur ist der Leser von Nele Neuhaus besseres gewöhnt.

Nele Neuhaus' Krimis zeichnen sich dadurch aus, dass es am Ende immer noch ein paar überraschende Wendungen gibt. Hier ist die Lösung so unspektakulär, dass der Leser sich fragt, ob es das wirklich schon war.

Neben der Suche nach dem Mörder dreht sich viel in „Wer Wind sät“ um die privaten Probleme von Oliver von Bodenstein.

Das Ende verspricht spannende Entwicklungen für die nächsten Bücher der Reihe. Es ist abzuwarten, wie es mit dem Ermittlerteam weitergeht.

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40

08.11.2011

„Wer Wind sät, wird Mord ernten”

von einer Kundin oder einem Kunden
Auch mit dem vierten Fall um Ermittlerduo Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein schafft Nele Neuhaus es wieder zu begeistern.
"Wer Wind sät" ist ein spannender Kriminalroman zu einem sehr aktuellen Thema, wie immer sehr spannend erzählt.
Ich freue mich schon auf weitere Bücher von Nele Neuhaus!

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40

25.10.2011

„Mord und Lügen im Taunus”

von Kerstin Thieme aus Zittau
Nach einem Urlaub in China kaum auf deutschem Boden gelandet wird Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff von ihrem Chef Oliver von Bodenstein an einen Tatort beordert. Im Firmengebäude der WindPro GmbH wird die halb verweste Leiche eines Nachtwächters gefunden. Auf der Suche nach dem Mörder stoßen die Ermittler des K 11 auf eine Bürgerinitiative, die sich gegen die Errichtung eines Windparks im Taunus ausspricht. Dann geschieht ein weiterer brutaler Mord und die Zahl der Verdächtigen wächst ständig. Pia Kirchhoff kämpft gegen ein Konglomerat aus Lügen, Korruption und Hass, wobei ihr der auf Liebespfaden wandelnde Oliver von Bodenstein keine große Hilfe ist.

In „Wer Wind sät“ setzt Erfolgsautorin Nele Neuhaus ihr Ermittler-Duo Kirchhoff und Bodenstein bereits zum fünften Mal gemeinsam auf die Lösung eines Kriminalfalls an. Der Roman ist wie immer mit sehr viel Lokalkolorit ausgeschmückt, man merkt der Autorin ihre Liebe zur Heimat an. Durch ständige Perspektivenwechsel und auch Rückblenden in die Vergangenheit bleibt der Roman stets abwechslungsreich und die Spannung auf ausreichend hohem Niveau. Es werden sehr viele Charaktere mit überwiegend negativen Eigenschaften eingeführt, sodass die Zahl der Verdächtigen schnell wächst. Glaubt man als Leser sich endlich auf einen Täter festlegen zu können, hat Nele Neuhaus doch immer wieder eine überraschende Wendung parat.

Sie packt in ihr mit über 550 Seiten recht umfangreiches Werk Themen wie Missbrauch, Hörigkeit, Massenpanik, Klimaverschwörung und auch eine Geiselnahme, was fast ein wenig viel anmutet. Dennoch ist alles untereinander perfekt verwoben. Auf die Hintergründe der Klimalüge hätte durchaus noch näher eingegangen werden können, schließlich ist der Leser ja auch Verbraucher und somit Leidtragender von politischen Entscheidungen.

Da ich von der Autorin bisher leider nur den Vorgänger „Schneewittchen muss sterben“ kenne, kann ich zu den ersten drei Romanen keinen Vergleich ziehen und so auch die Entwicklung der Ermittlerfiguren nicht recht beurteilen. Auf jeden Fall gelang es Nele Neuhaus mit ihrem vierten Roman noch ein ganzes Stück mehr, mich völlig in die Geschichte zu katapultieren, weswegen ich diesem Werk auch einen Punkt Abzug geben muss, weil einfach diese besondere Sogwirkung fehlte. Dennoch ist der neue Taunus-Krimi allemal eine Empfehlung wert.

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50

23.10.2011

„Wer Nele Neuhaus mag,”

von Mandy B
wird auch hier wieder nicht enttäuscht.

In ihrem 5. Krimi mit dem Ermittlerpaar Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein nimmt sie sich einem brisanten Thema, welches hervorragend in die aktuellen Zeitgeschehnisse übertragen lässt.

Im Taunus soll eine Windkraftanlage gebaut werden - lediglich ein "urwüchsiger" Zeitgenosse verweigert den Verkauf seines Grundstückes.

Auch dieser Krimi ist mit vielen unterschiedlichen Personen gespickt, die alle sehr gut beschrieben sind; aber man sollte schon mit dem Kopf dabei bleiben, um nicht durcheinander zu kommen.

Ich mag den flüssigen und klaren Schreibstil von Nele Neuhaus sehr gern. Es war mir dieses Mal ein weiteres kurzweiliges Vergnügen, ihren Verstrickungen, einer Prise Mord, viel Missgunst, Neid und Hass zu folgen und auch die vielen verschiedenen Handlungsstränge am Ende zum Finale zusammenlaufen zu sehen.

Für mich ist es auch immer wieder nett zu lesen, dass jemand bei seinen Büchern in der Heimat bleibt.

Nele Neuhaus ist ein Garant für kurzweiligen und recht unblutigen Krimispaß! Germany 5 points :-)

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

30.09.2011

„Nette Krimireihe”

von Manuela2205
Auch in diesem Krimi von Nele Neuhaus geht es wieder um die Ermittler Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Rund um einen geplanten Windpark passieren Morde, gibt es Bestechung und Erpressung.

Nele Neuhaus versteht es, die handelnden Personen sehr menschlich und nachvollziehbar darzustellen. Sprachlich ist dieser Krimi locker-flockig geschrieben und lässt sich flüssig lesen, auch wenn mich ab und an verwendete umgangssprachliche Ausdrücke irritiert haben. Natürlich werden auch hier viele Fährten verfolgt, bei denen von vornherein klar ist, dass sie falsch sein müssen. Auf die endgültig richtige Spur kam ich relativ spät, konnte jedoch leider das Motiv des Mörders nicht richtig nachvollziehen, was ich schade fand und einen leicht schalen Eindruck hinterließ. Auch das Privatleben des Ermittlerteams kommt nicht zu kurz und ich kann mich des EIndrucks nicht erwehren, dass Pia und Oliver sich irgendwann in Folgebänden näher kommen könnten.

Alles in allem eine nette Krimireihe, wenn auch kein Meisterwerk.

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50

19.09.2011

„Super”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wieder ein klasse Buch von Nele Neuhaus welches ich gerade mal an einem Tag verschlungen habe;)
Schade dass man immer so schnell fertig ist!
Meiner Meinung nach kann man auch beruhigt mit diesem Band anfangen,denn die Vorgeschichte wird immer nochmal kurz zusammengefasst!

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50

17.09.2011

„Wer Wind sät”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Ein toter Wachmann im Gebäude einer Windenergiefirma, damit beginnt der neue Fall von Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Die Spur führt zu einer Bürgerinitiative, die gegen einen geplanten Windpark kämpft, Auftraggeber: eben jene Firma, in der der Tote gefunden wurde. Als dann schließlich noch einer der führenden Köpfe der Initiative ermordet wird, ist die Verwirrung komplett...
Spannend von Anfang bis Ende, mit einem Thema von großer Aktualität. Auch der 5. Fall des Duo Kirchhoff/ von Bodenstein ist wieder mehr als gelungen. Nachschub absolut erwünscht!!!

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40

10.09.2011

„Nele Neuhaus überzeugt mal wieder!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Klimawandel, Erneuerbare Energien und Bürgerinitiativen sind die zentralen Themen, um die es im fünften Fall des Ermittlerduos Kirchhoff und von Bodenstein geht. Ein aktuelles Thema spannend umgesetzt, häufiger Perspektivwechsel und viel Lokalkolorit machen diesen deutschen Krimi zu etwas ganz besonderen. Auch die Vorgänger Bände sind sehr zu empfehlen!

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50

29.08.2011

„fesselnder Krimi zu aktuellem Thema”

von einer Kundin oder einem Kunden
Auch diesen Roman von Nele Neuhaus konnte ich bis zum Schluß nicht aus der Hand legen. Ein absolut fesselnder Krimi, den man lesen sollte. Das Ermittlerduo Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein haben einen Toten in einer Firma für Windkraftanlagen. Die Ermittlungen führen zu einer Bürgerinitiative, welche sich mit der Firma einen erbitterten Krieg liefert. Es geht um Korruption und gefälschte Gutachten. Viel zu tun für Pia und Oliver, das tolle Duo aus dem Taunus.

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50

29.08.2011

„Superspannendes Buch”

von einer Kundin oder einem Kunden
Nele Neuhaus hat mit ihrem neusten Buch wirklich wieder einen super spannenden Krimi verfasst. Es ist fast unmöglich dieses Buch beiseite zu legen, wenn man begonnen hat.
Hoffentlich kommt bald der nächste Band von Pia Kirchhoff und Oliver Bodenstein.
Weiter so ...

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50

23.08.2011

„Extrem spannend”

von Volker M. Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Ich habe ehrlich gesagt Vorurteile gegen Werbetexter die schreiben, seit ich die geschwätzigen Bücher von Frank Schätzing kenne. Seit ich allerdings "Wer Wind sät" gelesen habe, ist das Vorurteil gründlich widerlegt. Nele Neuhaus' Schreibstil ist geradlinig und präzise, die Metaphern sind stimmig und nicht pompös. Dabei hat sie meiner Meinung nach ein überaus feines Gespür für Dramaturgie und Timing, wobei ich aber keinen Vergleich mit den früheren Bänden der Reihe habe: Dieses Buch ist mein erstes, aber ich werde ganz bestimmt noch andere von Neuhaus lesen. Übrigens finde ich es sehr gut, dass man die Vorgängerbände nicht kennen muss, um das Ermittlerduo Bodenstein/Kirchhoff zu "verstehen". Der Einstieg gelingt ganz unverkrampft auch für einen Neuling wie mich.
Ein bisschen zur Geschichte (keine Sorge, ich erzähle nicht zu viel. Das wäre gemein): Der Titel ist nicht zufällig gewählt. Mitten in der Diskussion um erneuerbare Energien sorgen zwei Morde in einem Taunusstädchen für Aufregung. Wer hat ein Interesse an dem Grundstück für den geplanten Windpark? Welche politischen Ränkespiele laufen da in dunklen Hinterzimmern ab? Nichts ist wie es vordergründig scheint und in raffinierten Wendungen werden die Guten plötzlich ziemlich Böse und es tun sich Abgründe der Gier auf vor der malerischen Taunuskulisse. Man merkt schon, dass Nele Neuhaus diese manchmal etwas bräsige Kleinstadtgesellschaft aus eigener Anschauung kennt (sie lebt im Taunus). Die Charaktere sind stimmig und entwickeln sich sehr glaubwürdig. Wie gesagt, es gibt eine Menge unerwarteter Entdeckungen über die "feine Gesellschaft" und man sollte sich besonders vor denen hüten, die mit den lautersten Absichten öffentlich prahlen. Wo der Staat seine Subventionsmilliarden mit dem Füllhorn ausschütet, lockt man eine Menge Schmeissflegen an. Wer Wind sät, wird Sturm ernten.... Ich habe das Buch mit abgekauten Fingernägeln in einem Rutsch durchgelesen. Sehr zu empfehlen für alle Krimijunkies.

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50

03.08.2011

„Super spannender Krimi”

von einer Kundin oder einem Kunden
Super spannender Krimi. Nele Neuhaus gelingt es immer wieder den Leser in die Ermittlungen eintauchen zu lassen.
Man hofft, dass noch viele Fälle gelöst werden müssen.

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40

26.07.2011

„Band 5 für Bodenstein und Kirchhoff”

von Spatzi79
Mit einem toten Nachtwächter im Gebäude einer Windkraft-Firma fängt es an. Was zuerst nach einem normalen Fall, eventuell sogar einem Unfall aussieht, entwickelt sich schnell zu einer undurchsichtigen, komplizierten Ermittlung. Was hat die Bürgerinitiative gegen den geplanten Bau von Windrädern im Taunus mit der Sache zu tun?

Auch in diesem mittlerweile 5. Fall für Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein lässt die Autorin den Leser bis zum Ende rätseln. Es werden reichlich Verdächtige präsentiert, vor allem als es einen zweiten Todesfall gibt.
Mir ist aufgefallen, dass es zwar immer noch reichlich Personen in der Handlung gibt, aber doch deutlich weniger als in den vorhergehenden Büchern, so dass ich beim Lesen nicht ganz so verwirrt war.

Pia Kirchhoff muss in diesem Fall deutlich mehr Verantwortung übernehmen, da Bodenstein noch immer unter seinem schwierig gewordenen Privatleben leidet. Die Trennung von seiner Frau Cosima nimmt ihn noch ganz schön mit und mit seinem Urteilsvermögen in Bezug auf Frauen scheint es nicht mehr weit her zu sein.

Erfreulich ist, dass es endlich mal keine Reibereien mehr im Team gibt, der Neue Cem Altunay fügt sich harmonisch ein und ist eine echte Bereicherung für das K11.

Insgesamt kommt das Privatleben der Ermittler mir in diesem Band allerdings etwas zu kurz, ich hätte gerne ein bisschen mehr über Bodenstein gelesen oder über das Verhältnis zwischen Pia und Christoph, in dem es einerseits eine wichtige Veränderung gegeben hat, aber andererseits auch Probleme durch Pias Job und Christophs Unverständnis dafür.

Erschreckend deutlich wird in diesem Buch dargestellt, dass vordergründige Motive wie Umweltschutz und der Gedanke an die Allgemeinheit meist eher zweitrangig sind und es den meisten Menschen nur um Geld oder Rache geht – also nur um ihre eigenen Ziele. Ein bisschen deprimierend, aber durchaus nicht unrealistisch.

Für mich nicht das beste Buch aus der Reihe, aber das Ende lässt mich schon gespannt auf den nächsten Band warten!

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Schneewittchen muss sterben

50

24.07.2011

„Gelungen und topaktuell”

von Alexia Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Das Grundstück von Ludwig Hirtreiter wird dringend gebraucht, um einen Windpark errichten zu lassen. Doch Hirtreiter stellt sich stur. Auch drei Millionen Euro können ihn nicht locken. Allerdings seine Kinder, die verschuldet sind und ihren Vater dazu bringen wollen, zu verkaufen. Doch Ludwig Hirtreiter, der auch im Vorstand der Bürgerinitiative „Keine Windräder im Taunus“ ist, gibt keinen Zentimeter nach. Die Situation eskaliert. Als dann noch der Nachtwächter der Firma WindPro GmbH, die den Windpark bauen will, tot in der Firma aufgefunden wird, beginnt sich die ganze Geschichte zu verselbständigen.

Oliver von Bodenstein und seine Kollegin Pia Kirchhoff müssen in einem Sumpf aus Intrigen, Korruption und Lügen ermitteln. Doch schnell ist klar, dass Bodenstein überfordert ist. Seine private Situation hat ihn völlig aus der Bahn geworfen und dass auch seine Eltern Mitglieder der Bürgerinitiative sind und um ihr Leben fürchten müssen, macht die Situation für Bodenstein auch nicht besser. Er begeht Fehler und unterlässt wichtige Informationen. Alles scheint aus dem Ruder zu laufen.

„Wer Wind sät“ ist, dass kann man mittlerweile sagen, ein Nele Neuhaus-Krimi in bewährter Manier. Spannend geschrieben, mit viel Auge fürs Detail und die menschlichen Abgründe. Bei Neuhaus Figuren hat man nicht das Gefühl, dass es sich um Romanfiguren, sondern um Menschen aus Fleisch und Blut handelt. Mit allen Stärken und Schwächen, die die Menschen ausmachen.Und auch das Thema Windkraft, um das es vordergründig in diesem Kriminalfall geht, ist topaktuell und auf den Punkt gebracht.

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