Neukunde?

Hier starten

Erweiterte Suche

Das Lied von Eis und Feuer 01. Die Herren von Winterfell

Game of thrones

buch
EUR 15,00 *
auf Merkliste

versandkostenfrei

Sofort lieferbar

Trailer

Get the Flash Player to see this player.

Wird oft zusammen gekauft

Zusammen jetzt für
30,00

jetzt beide kaufen

Kunden, die Das Lied von Eis und Feuer 01. Die Herren... gekauft haben, kauften auch:

Artikeldetails zu Das Lied von Eis und Feuer 01. Die Herren...

AutorGeorge R. R. Martin

Untertitel Game of thrones

  • bol.de-Verkaufsrang6.366
  • ISBN-103-442-26774-3
  • ISBN-139783442267743
  • VerlagBlanvalet
  • ReiheBlanvalet Taschenbücher (26774)
  • Serie Das Lied von Eis und Feuer (01)
  • ÜbersetzerJörn Aus dem Englischen...
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten571
  • Auflage14. Auflage
  • Veröffentlicht14.12.2010
  • Gewicht760g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelA Game of Thrones (Pages 1-359)

Mehr Artikel von

Leseprobe aus Das Lied von Eis und Feuer 01. Die Herren...

"Wir sollten umkehren", drängte Gared, als es im Wald um sie zu dunkeln begann. "Die Wildlinge sind tot."
"Machen euch die Toten Angst?", fragte Ser Weymar Rois mit nur dem Anflug eines Lächelns.
Gared ließ sich darauf nicht ein. Er war ein alter Mann, über fünfzig, und junge Lords hatte er schon so manchen kommen und gehen sehen. "Tot ist tot", sagte er. "Die Toten sind nicht unsere Sache."
"Sind sie denn tot?", fragte Rois leise. "Welchen Beweis haben wir?"
"Will hat sie gesehen", sagte Gared. "Wenn er sagt, dass sie tot sind, dann ist mir das Beweis genug."
Will hatte es gewusst. Früher oder später würde man ihn in den Streit hineinziehen. "Meine Mutter hat mich gelehrt, dass Tote keine Lieder singen", warf er ein.
"Das hat meine Amme auch gesagt", erwiderte Rois. "Glaub nie etwas, das du an der Zitze einer Frau hörst. Selbst von den Toten kann man etwas lernen." Seine Stimme hallte nach, zu laut im dämmrigen Wald.
"Wir haben noch einen langen Ritt vor uns", erklärte Gared. "Acht Tage, vielleicht neun. Und es wird Nacht. "
Unbeeindruckt sah Ser Weymar Rois zum Himmel auf. "Das wird es jeden Tag um diese Zeit. Beraubt dich die Dunkelheit deiner Manneskraft, Gared? "
Will konnte den angespannten Zug um Gareds Mund erkennen, den kaum unterdrückten Zorn in seinen Augen unter der dicken, schwarzen Kapuze seines Umhangs. Gared gehörte seit vierzig Jahren der Nachtwache an, als Mann und schon als Junge, und er war es nicht gewohnt, dass man sich über ihn lustig machte. Doch es war mehr als das. Hinter dem verletzten Stolz bemerkte Will noch etwas anderes bei diesem alten Mann. Man konnte es wittern, eine nervöse Anspannung, die der Angst gefährlich nahe kam.
Will teilte sein Unbehagen. Vier Jahre war er auf der Mauer. Als man ihn zum ersten Mal auf die andere Seite geschickt hatte, waren ihm all die alten Geschichten wieder eingefallen, und fast war ihm das Herz in die Hose gerutscht. Später hatte er darüber gelacht. Inzwischen war er ein Veteran, hatte hundert Patrouillen hinter sich, und die endlose, finstere Wildnis, welche die Südländer den Verfluchten Wald nannten, konnte ihn nicht mehr schrecken.
Bis zum heutigen Abend. Heute war irgendetwas anders. Eine Schärfe lag in dieser Finsternis, bei der sich ihm die Nackenhaare sträubten. Neun Tage waren sie geritten, nach Norden und Nordwesten und dann wieder nach Norden, hart auf den Fersen einer Bande von Plünderern. Jeder Tag war schlimmer als der Tag zuvor gewesen. Heute war der schlimmste von allen. Kalter Wind wehte von Norden her und ließ die Büsche rascheln, als wären sie lebendig. Den ganzen Tag schon schien es Will, als würden sie beobachtet, von etwas Kaltem, Unerbittlichem. Auch Gared hatte es gespürt. Will wollte nichts lieber als schnellstmöglich zurück in den Schutz der Mauer reiten, nur war das nichts, was man seinem Vorgesetzten anvertraute.
Besonders nicht einem Vorgesetzten wie diesem.
Ser Weymar Rois war der jüngste Sohn eines alten Geschlechts mit allzu vielen Erben. Er war ein hübscher Junge von achtzehn Jahren, mit grauen Augen, anmutig und schlank wie eine Klinge. Auf seinem mächtigen, schwarzen Streitross ragte der Ritter über Will und Gared mit ihren kleineren Kleppern hoch auf. Er trug schwarze Lederstiefel, schwarze Wollhosen, schwarze Hirschlederhandschuhe und ein feines, geschmeidiges Hemd aus schimmernden, schwarzen Ketten über Schichten von schwarzer Wolle und gehärtetem Leder. Ser Weymar gehrte noch kein halbes Jahr zu den Brüdern der Nachtwache, doch konnte niemand behaupten, er he sich auf seine Berufung nicht vorbereitet. Zumindest was seine Garderobe anging.
Sein Umhang war die Krönung. Zobel, dick und schwarz und weich wie die Sünde. "Ich wette, die hat er alle eigenhändig gemeuchelt, der Mann", hatte Gared in der Kaserne beim Wein erklärt, "hat den kleinen Biestern die Hälse umgedreht, unser großer Krieger. " Alle hatten in sein Lachen mit eingestimmt.
Es fällt schwer, Befehle von einem Mann anzunehmen, über den man lachen musste, wenn man mal zu tief ins Glas geschaut hat, dachte Will, während er zitternd auf seinem Klepper saß. Gared musste wohl ebenso empfinden.
"Mormont hat gesagt, wir sollten sie verfolgen, und das haben wir getan", sagte Gared. "Sie sind tot. Die werden uns keinen Ärger mehr machen. Vor uns liegt ein harter Ritt. Nur das Wetter gefällt mir nicht. Wenn es schneit, könnte der Rückweg zwei Wochen dauern, und es könnte sein, dass wir uns noch über Schnee freuen. Schon mal einen Eissturm erlebt, Mylord? "
Der junge Herr schien ihn nicht zu hören. Er betrachtete die herabsinkende Dämmerung, auf diese halb gelangweilte, halb abwesende Art und Weise, die er meist an den Tag legte. Will war lange genug mit dem Ritter unterwegs gewesen, um zu wissen, dass man ihn am besten nicht störte, wenn er so dreinblickte. "Erzähl mir noch einmal, was du gesehen hast, Will. Sämtliche Einzelheiten. Lass nichts aus. "
Will war Jäger gewesen, bevor er sich der Nachtwache angeschlossen hatte. Nun, eigentlich Wilderer. Reiter hatten ihn in Mallisters Wald auf frischer Tat ertappt, als er gerade einen Hirsch häutete, der dem Mallister gehrte, und ihm war nur die Wahl geblieben, das Schwarz anzulegen oder eine Hand einzubüßen. Niemand konnte so lautlos durch die Wer streifen wie Will, und die schwarzen Brüder hatten nicht lange gebraucht, um sein Talent zu erkennen.
"Das Lager liegt zwei Meilen von hier, hinter diesem Kamm, gleich neben einem Bach", sagte Will. "Ich war so nah dran, wie ich mich traute. Sie sind zu acht, Männer wie Frauen. Kinder konnte ich keine sehen. An den Fels haben sie einen Unterstand gebaut. Mittlerweile ist er ziemlich schneebedeckt, aber ich konnte ihn trotzdem erkennen. Es brannte kein Feuer, aber die Feuerstelle war nicht zu übersehen. Niemand hat sich gerührt. Ich habe sie lange beobachtet. Kein Lebender kann so lange still liegen".
" Hast du Blut gesehen? "
"Nein, das nicht", lenkte Will ein.
" Hast du Waffen gesehen? "
" Ein paar Schwerter, ein paar Bögen. Ein Mann hatte eine Axt. Sah schwer aus, mit doppelter Klinge, ein grausiges Stück Eisen. Es lag neben ihm, direkt bei seiner Hand. "
" Hast du darauf geachtet, wie die Leichen lagen? "
Will zuckte mit den Achseln. " Einige sitzen an den Stein gelehnt. Die meisten liegen am Boden. Als wären sie gestürzt. "
"Oder als würden sie schlafen", vermutete Rois.
"Als wären sie gestürzt", beharrte Will. "Eine Frau liegt da im Eisenholz, halb verborgen von den Zweigen. " Mit abwesendem Blick. Er lächelte leise. "Ich habe darauf geachtet, dass sie mich nicht sieht. Als ich näher kam, habe ich gesehen, dass auch sie sich nicht mehr rührt. " Unwillkürlich lief ihm ein Schauer über den Rücken. "Ist dir kalt? ", fragte Rois.
"Ein wenig", murmelte Will. "Der Wind, Mylord. "
Der junge Ritter wandte sich zu seinem ergrauten Krieger um. Erfrorene Blätter umflüsterten sie, und Rois' Streitross wurde unruhig. "Was, glaubst du, hat diese Leute getötet, Gared? ", fragte Ser Weymar beiläufig. Er strich über seinen langen Zobelmantel.
"Es war die Kälte", sagte Gared mit eiserner Bestimmtheit. "Ich habe im letzten Winter gesehen, wie Menschen erfrieren, und auch in dem davor, als ich fast noch ein Junge war. Alle reden von vierzig Fuß hohem Schnee und dass der Wind von Norden her heult, doch der eigentliche Feind ist die Kälte. Sie schleicht sich leise an als Wind, und anfangs zittert man, und die Zähne klappern, und man stampft mit den Füßen und träumt von Glühwein und hübschen, heißen Feuern. Sie brennt, das tut sie. Nichts brennt wie die Kälte. Doch nur eine Weile. Dann kriecht sie in dich hinein und fängt an, dich auszufüllen, und nach einer Weile hast du keine Kraft mehr, dich zu wehren. Es fällt leichter, sich hinzusetzen oder einzuschlafen. Man sagt, man spürt am Ende keine Schmerzen. Erst wird man schwach und müde, und alles lässt nach, und dann ist es, als würde man in einem Meer aus warmer Milch versinken. Friedlich eigentlich. "
"Diese Beredsamkeit, Gared", bemerkte Ser Weymar. "Nie häte ich so etwas bei dir vermutet. "
Ich hatte die Kälte selbst schon in mir, junger Herr." Gared schob seine Kapuze zurück und ließ Ser Weymar einen langen, gewissenhaften Blick auf die Stümpfe werfen, wo einst seine Ohren gesessen hatten. "Zwei Ohren, drei Zehen und der kleine Finger meiner linken Hand. Ich bin noch gut weggekommen. Meinen Bruder haben wir erfroren auf seinem Posten gefunden, mit einem Lächeln auf dem Gesicht. "
Ser Weymar zuckte mit den Schultern. "Du solltest dich wärmer anziehen, Gared. "
Gared warf dem jungen Lord einen bösen Blick zu, und die Narben um seine Ohrlöcher, wo Maester Aemon ihm die Ohren abgeschnitten hatte, wurden rot vor Zorn. "Wir werden sehen, wie warm Ihr Euch kleiden könnt, wenn der Winter kommt. " Er zog seine Kapuze hoch und kauerte auf seinem Klepper, schweigend und brütend.
" Wenn Gared sagt, dass es die Kälte war" setzte Will an.
"Hast du letzte Woche Wache geschoben, Will? "
"Ja, Mylord. " Es verging keine Woche, in der er nicht ein ganzes dutzendmal Wache schob. Worauf wollte der Mann hinaus?
"Und was hat die Mauer getan? "
"Geweint", sagte Will. Jetzt war alles klar, nachdem der junge Lord ihn darauf hingewiesen hatte. Sie hätten nicht erfrieren können. Nicht, wenn die Mauer weint. Es war nicht kalt genug.
Rois nickte. "Kluger Kopf. Wir hatten in dieser Woche ein paar Mal leichten Frost und hin und wieder einen leichten Schneeschauer, doch sicher keinen Frost, der so hart war, dass er acht erwachsene Menschen töten konnte. Menschen in Fell und Leder, wenn ich euch erinnern darf, mit Obdach in der Nähe und der Möglichkeit, ein Feuer zu machen. " Das Grinsen des Ritters war anmaßend. "Will, bring uns dorthin. Ich möchte diese Toten mit eigenen Augen sehen. "
Und dann war nichts mehr zu ändern. Der Befehl war erteilt, und die Ehre hieß sie, sich zu fügen.
Will ritt voraus, und sein zottiger, kleiner Klepper suchte sich sorgsam einen Weg durchs Unterholz. In der Nacht zuvor war ein wenig Schnee gefallen, und Steine und Wurzeln und verborgene Mulden lagen gleich unter der Kruste und warteten auf die Sorglosen und Unachtsamen. Dahinter kam Ser Weymar, und sein gros, schwarzes Streitross schnaubte voller Ungeduld. Ein Streitross war das falsche Reittier für Patrouillen, nur war das einem jungen Lord nicht beizubringen. Gared bildete die Nachhut. Beim Reiten murmelte der alte Krieger vor sich hin.
Immer dunkler wurde es. Der wolkenlose Himmel wandelte sich zu einem dunklen Rot, die Farbe einer alten Prellung, dann schließlich war er schwarz. Die ersten Sterne kamen hervor. Die Sichel des Mondes stieg auf. Will war dankbar für das Licht.
"Wir können doch bestimmt auch schneller vorankommen", sagte Rois, nachdem der Mond ganz aufgegangen war.
"Nicht mit diesem Pferd", sagte Will. Die Angst machte ihn unverschämt. "Vielleicht möchte Euer Lordschaft vorausreiten? "
Ser Weymar Rois geruhte nicht zu antworten.
Irgendwo tief in den Wäldern heulte ein Wolf.
Will lenkte seinen Klepper zu einem alten, knorrigen Stück Eisenholz und stieg ab.
"Wieso hältst du an? ", fragte Ser Weymar.
" Am besten gehen wir den Rest des Weges zu Fuß, Mylord. Es ist gleich dort hinter diesem Kamm. "
Rois wartete einen Moment lang, starrte in die Ferne mit nachdenklicher Miene. Kalter Wind flüsterte durch die Bäume. Sein großer Zobelmantel wehte hinter ihm, als steckte Leben darin.
"Irgendetwas stimmt hier nicht", murmelte Gared.
Der junge Lord warf ihm ein verächtliches Lächeln zu. "Ist das so? "
"Spürt Ihr es denn nicht? ", fragte Gared. " Lauscht der Finsternis! "
Will konnte es spüren. Vier Jahre war er bei der Nachtwache, und noch niemals hatte er sich so sehr gefürchtet. "Was war das? "
"Wind. Raschelnde Bäume. Ein Wolf. Was davon beraubt dich deiner Manneskräfte, Gared? " Als Gared nicht antwortete, glitt Rois elegant aus seinem Sattel. Er band das Streitross an einem tiefhängenden Ast fest, abseits der anderen Pferde, zog sein Langschwert aus der Scheide, sodass Mondlicht am schimmernden Stahl hinablief. Es war eine prachtvolle Waffe, auf einer Burg geschmiedet und allem Anschein nach nagelneu. Will bezweifelte, ob es je im Zorn des Kampfes geschwungen worden war.
"Die Bäume stehen eng", warnte Will. "Das Schwert wird Euch behindern, Mylord. Greift besser zum Messer. "
"Wenn ich Anleitung bräuchte, würde ich darum bitten", sagte der junge Lord. "Gared, bleib hier. Bewach die Pferde. "
Gared stieg ab. "Wir brauchen ein Feuer. Ich kümmere mich darum. "
"Wie dumm bist du, alter Mann? Wenn Feinde in diesem Wald sind, ist ein Feuer das Letzte, was wir brauchen. "
"Es gibt auch Feinde, die ein Feuer fernhält", sagte Gared. "Schattenwölfe und andere"
Ser Weymars Mund wurde zu einem schmalen Strich. "Kein Feuer. "
Gareds Kapuze verbarg sein Gesicht, doch Will konnte das harte Funkeln in seinen Augen sehen, als er den Ritter anstarrte. Einen Moment lang fürchtete er, der ältere Mann könne zum Schwert greifen. Es war ein kurzes, häßliches Ding, der Griff vom Schweiß entfärbt, die Klinge vom vielen Gebrauch gekerbt, doch Will hätte keinen Eisenschilling für das Leben des Lords gegeben, wenn Gared es aus seiner Scheide gezogen hätte.
Schließich sah Gared zu Boden. "Kein Feuer", murmelte er leise.
Rois nahm es als Einwilligung und wandte sich ab. "Geh voraus", wies er Will an.
Will bahnte ihnen einen Weg durchs Dickicht, dann stieg er den Hang zum flachen Kamm hinauf, wo er seinen Aussichtspunkt unter einem Wachbaum gefunden hatte. Unter der dünnen Schneekruste war der Boden feucht und matschig, rutschig, mit Steinen und verborgenen Wurzeln, über die man stolpern konnte. Lautlos kletterte Will voran. Hinter sich hörte er das sanfte, metallische Rasseln vom Kettenhemd seines Herrn, das Rascheln der Blätter und unterdrückte Flüche, als lange Äste nach seinem Langschwert griffen und an seinem prachtvollen Zobel zerrten.
Der große Wachbaum stand genau dort oben auf dem Kamm, wo Will ihn in Erinnerung hatte, die untersten Äste kaum einen Fuß über dem Boden. Will schob sich darunter, flach auf dem Bauch durch Schnee und Schlamm, und blickte auf die leere Lichtung unter sich hinab.
Ihm stockte das Herz. Einen Moment lang wagte er nicht zu atmen. Mondlicht schien auf die Lichtung hinab, die Asche der Feuerstelle, den schneebedeckten Unterstand, den großen Felsen, den kleinen halb gefrorenen Bach. Alles war genau so, wie er es noch wenige Stunden zuvor verlassen hatte.
Nur war keiner mehr da. Alle Leichen waren verschwunden.
"Bei allen Göttern! ", hörte er hinter sich. Ein Schwert schlug gegen einen Ast, als Ser Weymar Rois den Kamm erklomm. Er stand neben dem Wachbaum, das Langschwert in der Hand, der Umhang wehte in seinem Rücken, da Wind aufkam, edel und im Licht der Sterne für jedermann gut zu sehen.
"Runter! ", flüsterte Will aufgebracht. Irgendwas stimmt hier nicht.
Rois rührte sich nicht von der Stelle. Er schaute auf die leere Lichtung hinab und lachte. "Deine Toten scheinen ihr Lager abgebrochen zu haben, Will. "
Wills Stimme versagte ihm den Dienst. Er rang um Worte, die nicht kommen wollten. Es war nicht möglich. Sein Blick ging über das verlassene Lager hin und her, blieb an der Axt hängen. Die riesenhafte Streitaxt mit doppelter Klinge lag noch immer da, wo er sie zuletzt gesehen hatte, unangetastet. Eine wertvolle Waffe
"Steh auf, Will! ", befahl Ser Weymar. "Da ist niemand. Ich will nicht, dass du dich unter einem Busch versteckst. "
Widerstrebend fügte sich Will.
Ser Weymar musterte ihn mit offener Verachtung. "Ich werde nicht von meinem ersten Streifzug in die Schwarze Festung zurückkehren, ohne einen Erfolg vorweisen zu können. " Er sah sich um. Auf den Baum. "Beeil dich! Such nach einem Feuer. "
Will wandte sich wortlos ab. Es hatte keinen Sinn zu streiten. Der kalte Wind fuhr ihm in die Glieder. Will trat an den Baum, einen gewölbten, graugrünen Wachbaum, und begann zu klettern. Bald schon klebten seine He vom Harz, und er hatte sich in den Nadeln verirrt. Wie eine Mahlzeit, die er nicht verdauen konnte, breitete sich Angst in seiner Magengrube aus. Er flüsterte ein Gebet an die namenlosen Götter des Waldes und befreite seinen Dolch aus dessen Scheide. Er klemmte ihn zwischen die Zähne, um beide Hände zum Klettern frei zu haben. Der Geschmack von kaltem Eisen schenkte ihm Trost.
Weit unten rief plötzlich der junge Lord: "Was gibt es da? " Will spürte die Unsicherheit in seiner Stimme. Er hörte auf zu klettern. Er lauschte. Er suchte.
Der Wald gab Antwort: das Rascheln des Laubs, das eisige Rauschen des Baches, der ferne Schrei einer Schnee-Eule.
Die Anderen machten kein Geräusch.
Aus den Augenwinkeln bemerkte Will eine Bewegung. Fahle Formen glitten durch den Wald. Er wandte den Kopf um, sah einen weißen Schatten in der Dunkelheit. Dann war er wieder verschwunden. Zweige schwankten sanft im Wind. Will öffnete den Mund, um einen Warnruf auszustoßen, doch die Worte erfroren ihm in der Kehle. Vielleicht täuschte er sich. Vielleicht war es nur ein Vogel gewesen, ein Schatten auf dem Schnee, das Mondlicht, das ihn täuschte. Was hatte er denn schon gesehen?
"Will, wo bist du? ", rief Ser Weymar herauf. "Kannst du etwas erkennen? " Langsam drehte er sich um, das Schwert in seiner Hand. Er musste sie gespürt haben, ganz wie Will sie spürte. Es war nichts zu sehen. "Antworte mir! " Warum ist es so kalt?
Es war kalt. Zitternd klammerte sich Will fester an seinen Sitz. Sein Gesicht presste sich hart an den Stamm des Wachbaumes. Er konnte das s, klebrige Harz an seiner Wange fühlen.
Ein Schatten trat aus dem Dunkel des Waldes. Er blieb direkt vor Rois stehen. Hoch ragte er vor ihm auf, hager und hart wie alte Knochen, mit Haut so weiß wie Milch. Seine Rüstung schien die Farbe zu verändern, wenn er sich bewegte. Hier war er weiß wie frischer Schnee, dort schwarz wie ein Schatten, überall gesprenkelt mit dem dunklen Graugrün der Bäume. Mit jedem Schritt verliefen die Muster wie Mondlicht auf dem Wasser.
Will hörte Ser Weymar Rois mit langem Zischen den Atem ausstoßen. "Kommt nicht näher", warnte der junge Lord. Seine Stimme überschlug sich wie die eines Kindes. Er warf den langen Zobelmantel über die Schulter, um die Arme für den Kampf frei zu haben, und nahm sein Schwert in beide Hände. Der Wind hatte sich gelegt. Es war sehr kalt.
Mit lautlosen Schritten trat der andere vor. In seiner Hand hielt er ein Langschwert, wie Will es nie zuvor gesehen hatte. Kein den Menschen bekanntes Metall war zu dieser Klinge geschmiedet worden. Es lebte im Mondlicht, durchscheinend, eine kristallene Scherbe, so dünn, dass sie fast zu verschwinden schien, wenn man sie von der Seite sah. Ein schwacher, blauer Schimmer lag über dieser Waffe, gespenstisches Licht, das seinen Rand umspielte, und irgendwie wusste Will, dass es scher als jedes Barbiermesser war.
Ser Weymar trat ihm tapfer entgegen. Dann tanzt mit mir. Herausfordernd hob er sein Schwert hoch über den Kopf. Die Hände zitterten vom Gewicht oder vielleicht auch von der Kälte. Doch in diesem Augenblick, so dachte Will, war er kein Junge mehr, sondern ein Mann der Nachtwache.
Der Andere zögerte. Will sah seine Augen, dunkler und blauer, als Menschenaugen jemals sein konnten, ein Blau, das brannte wie Eis. Sie richteten sich auf das Langschwert, das dort oben bebte, betrachteten das Mondlicht, das kalt über das Metall lief. Einen Herzschlag lang wagte er zu hoffen.
Lautlos traten sie aus der Dunkelheit hervor, Zwillinge des Ersten. Drei von ihnen, vier, fünf! Ser Weymar musste die Kälte gespürt haben, die mit ihnen kam, doch sah er sie nicht, hörte sie nicht mehr. Will hätte schreien müssen. Es war seine Pflicht. Und sein Tod, wenn er es täte. Er zitterte, klammerte sich an den Baum und schwieg.
Das helle Schwert schnitt durch die Luft.
Ser Weymar trat ihm mit Stahl entgegen. Als sich die Klingen trafen, erklang kein Singen von Metall auf Metall, nur ein hoher, dünner Ton, den man kaum hören konnte, wie ein Tier, das vor Schmerzen schrie. Rois hielt einem zweiten Hieb stand und einem dritten, dann wich er einen Schritt zurück. Ein weiteres Blitzen von Hieben, und wieder wich er zurück.
Hinter ihm, rechts von ihm und links, überall um ihn herum, standen schweigend Zuschauer, und die sich wandelnden Muster auf ihren feinen Rüstungen machten sie beinahe unsichtbar im Wald. Dennoch rührten sie sich nicht, um einzugreifen.
Wieder und wieder trafen die Schwerter aufeinander, bis Will sich am liebsten die Ohren zugehalten he, um das seltsam gequälte Klagen der Hiebe nicht hören zu müssen. Schon keuchte Ser Weymar von den Mühen, und sein Atem dampfte im Mondlicht. Seine Klinge war weiß vom Frost, doch die des Anderen tanzte mit blassblauem Licht.
Dann kam Rois' Parade um einen Herzschlag zu spät Das helle Schwert schnitt unter seinem Arm durchs Kettenhemd. Der junge Lord schrie vor Schmerzen auf. Blut quoll zwischen den Ketten hervor. Es dampfte in der Kälte, und die Tropfen leuchteten rot wie Feuer, als sie in den Schnee tropften. Ser Weymar strich mit der Hand über seine Seite. Als er sie wieder fortnahm, waren seine Hirschlederhandschuhe blutdurchtränkt.
Der Andere sagte etwas in einer Sprache, die Will nicht kannte. Seine Stimme klang wie das Knacken von Eis auf einem winterlichen See, und die Worte waren voller Hohn.
Ser Weymar geriet in Wut. "Für Robert! ", rief er und richtete sich ächzend auf, hob das eisbedeckte Langschwert und schwang es mit seinem ganzen Gewicht in flachem Bogen. Die Parade des Anderen kam beinahe sofort.
Als sich die Klingen trafen, zerbarst der Stahl.
Ein Schrei hallte durch den nächtlichen Wald, und das Langschwert sprang in hundert spröde Teile, deren Scherben wie ein Nadelregen niedergingen. Rois fiel auf die Knie, schrie und schützte seine Augen. Blut quoll zwischen seinen Fingern hervor.
Wie ein Mann traten die Zuschauer vor, als hätte jemand ein Zeichen gegeben. Schwerter hoben sich und stießen herab, all das in tödlicher Stille. Es war ein kaltes Schlachten. Die blassen Klingen durchschnitten die Ketten wie Seide. Will schloss die Augen. Weit unter sich hörte er Stimmen und Gelter, das spitz wie Eiszapfen klang.
Als er den Mut fand, wieder hinzusehen - und es war viel Zeit vergangen -, fand er den Kamm unter sich leer.
Er blieb auf dem Baum, wagte kaum zu atmen, während der Mond langsam über den schwarzen Himmel kroch. Schließlich, als seine Muskeln verkrampften und seine Finger von der Kälte schon taub waren, kletterte er hinunter.
Rois' Leiche lag bäuchlings im Schnee, den einen Arm von sich gestreckt. Der dicke Zobelmantel war an einem Dutzend Stellen zerschnitten. Als er da so tot im Schnee lag, sah man, wie jung er war. Ein Kind.
Er fand, was von dem Schwert noch übrig war, in einigen Schritten Entfernung, das Ende zersplittert und verdreht wie ein Baum, in den der Blitz geschlagen hatte. Will kniete nieder, sah sich wachsam um und sammelte es auf. Das geborstene Schwert sollte sein Beweis sein. Gared würde es erklären können, und wenn nicht er, dann sicher der alte BMormont oder Maester Aemon. Ob Gared noch bei den Pferden wartete? Er musste sich beeilen.
Will erhob sich. Ser Weymar ragte über ihm auf.
Seine feinen Kleider waren zerfetzt, das Gesicht eine Ruine. Eine Scherbe seines Schwertes steckte in der blinden, weißen Pupille seines linken Auges.
Das rechte Auge stand offen. Die Pupille brannte blau. Sie sah.
Das zerbrochene Schwert glitt aus kraftlosen Fingern. Will schloss die Augen, um zu beten. Lange, anmutige Hände strichen über seine Wange, dann schlossen sie sich um seinen Hals. Sie waren in feinstes Hirschleder gehüllt und vom Blut verklebt, aber dennoch waren sie kalt wie Eis.
Kalt und klar hatte der Tag begonnen, mit einer Frische, die vom Ende des Sommers kündete. Sie brachen im Morgengrauen auf, zwanzig insgesamt, um der Enthauptung eines Mannes beizuwohnen, und Bran ritt unter ihnen, ganz nervös vor Aufregung. Es war das erste Mal, dass man ihn für alt genug erachtete, mit seinem Hohen Vater und seinen Brüdern zu gehen und zu sehen, wie das Recht des Königs vollstreckt wurde. Es war das neunte Jahr des Sommers und das siebte in Brans Leben.
Man hatte den Mann vor eine kleine Festung in den Bergen geführt. Robb hielt ihn für einen Wildling, der mit seinem Schwert einen Eid auf Mance Rayder, den König-jenseits-der-Mauer, abgelegt hatte. Beim bloßen Gedanken daran bekam Bran eine Gänsehaut. Er erinnerte sich an die Geschichten, die die Alte Nan ihnen am Ofen erzählt hatte. Die Wildlinge seien grausame Mörder, so sagte sie, Sklavenhändler und Mörder und Diebe. Sie verkehrten mit Riesen und Ghulen, entführten kleine Mädchen mitten in der Nacht und tranken Blut aus polierten Hörnern. Und ihre Frauen teilten in der Langen Nacht die Betten mit den Anderen, um schreckliche, halbmenschliche Kinder zu zeugen.
Doch der Mann, der dort mit Händen und Füßen an die Mauer der Festung gefesselt das Recht des Königs erwartete, war alt und knochig, nicht viel größer als Robb. Er hatte beide Ohren und einen Finger an den Frost verloren und war ganz in Schwarz gekleidet wie ein Bruder der Nachtwache, nur dass seine Kleider zerlumpt und dreckig waren.
Der Atem von Mann und Pferd vermischte sich, dampfte in der kalten Morgenluft, als sein Hoher Vater den Mann von der Mauer lösen und zu ihnen bringen ließ Robb und Jon saßen aufrecht und regungslos auf ihren Pferden, dazwischen auf seinem Pony Bran, der sich Mühe gab, älter als sieben zu wirken, und so tat, als he er das alles schon einmal gesehen. Leiser Wind ging durch das Tor der Festung. er ihren Köpfen flatterte das Banner der Starks von Winterfell: ein grauer Schattenwolf, der über ein eisweis Feld hetzt.
Brans Vater saß feierlich auf seinem Pferd, das lange braune Haar wehte leicht im Wind. Mit dem gestutzten Bart wirkte er jünger als die fünfunddreißig Jahre, die er zählte. Etwas Grimmiges lag an diesem Tag um seine grauen Augen, und er wirkte ganz und gar nicht wie der Mann, der abends am Feuer saß und mit sanfter Stimme aus den Zeiten der Helden und der Kinder des Waldes erzählte. Er hatte sein väterliches Gesicht abgenommen, so dachte Bran, und das Gesicht des Lord Stark von Winterfell aufgesetzt.
Es wurden Fragen gestellt und Antworten gegeben, dort in der kalten Morgenluft, doch konnte sich Bran später nicht an vieles von dem erinnern, was gesagt worden war. Schließich gab sein Hoher Vater das Kommando, und zwei seiner Gardisten schleppten den zerlumpten Mann zu dem Eisenbaumstumpf in der Mitte des Platzes. Sie zwangen seinen Kopf auf das harte, schwarze Holz. Lord Eddard Stark stieg ab, und sein Mündel Theon Graufreud holte das Schwert hervor. Eis wurde dieses Schwert genannt. Es war so breit wie eine Merhand und größer noch als Robb. Die Klinge war aus valyrischem Stahl, mit Zauberkraft geschmiedet und schwarz wie Rauch. Nichts war so scharf wie valyrischer Stahl.
Sein Vater löste die Handschuhe von den Händen und reichte sie Jory Cassel, dem Hauptmann seiner Leibgarde. Er packte Eis mit beiden Händen und sagte: Im Namen Roberts aus dem Geschlecht Baratheon, des Ersten seines Namens, König der Andalen und der Rhoynar und der Ersten Menschen, Lord der Sieben Königslande und Protektor des Reiches, durch das Wort Eddards aus dem Geschlecht der Starks, Lord von Winterfell und Wächter des Nordens, verurteile ich dich zum Tode. Er hob das Großschwert hoch über seinen Kopf.
Brans Halbbruder Jon Schnee kam näher heran. "Halt dein Pony gut fest", flüsterte er. "Und wende dich nicht ab. Vater wird merken, wenn du es tust."
Bran hielt sein Pony gut fest und wandte sich nicht ab.
Mit einem einzigen, festen Hieb schlug sein Vater den Kopf des Mannes ab. Blut spritzte über den Schnee, rot wie Sommerwein. Eines der Pferde bäumte sich auf und wäre fast durchgegangen. Bran konnte seine Augen nicht vom Blut lösen. Gierig sog es der Schnee um den Stumpf auf und färbte sich rot.
Der Kopf prallte von einer dicken Wurzel ab und rollte davon. Fast kam er bis zu Graufreuds Füßen. Theon war ein schlanker, dunkler Jüngling von neunzehn Jahren, der alles amüsant fand. Er lachte, setzte seinen Fuß an den Kopf und stieß ihn von sich.
"Esel", murmelte Jon so leise, dass Graufreud es nicht hören konnte. Er legte Bran eine Hand auf die Schulter, und Bran sah seinen Halbbruder an. "Gut gemacht", erklärte Jon feierlich. Jon war vierzehn, ein alter Hase, was Recht und Gesetz anging.
Auf dem langen Weg zurück nach Winterfell schien es noch kälter geworden zu sein, obwohl sich der Wind inzwischen gelegt hatte und die Sonne hoch am Himmel stand. Bran ritt mit seinen Brüdern weit vor der Gesellschaft, und sein Pony hatte alle Mühe, mit den Pferden der anderen mitzuhalten.
"Der Deserteur ist tapfer gestorben", befand Robb. Er war groß und breit und wurde jeden Tag noch größer, besaß die Farbe seiner Mutter, die helle Haut, rotbraunes Haar und die blauen Augen der Tullys von Schnellwasser. Wenigstens hatte er Courage.
"Nein", erwiderte Jon Schnee leise. "Es war keine Courage. Er ist voller Furcht gestorben. Das konnte man seinen Augen ansehen, Stark. " Jons Augen waren grau, dunkelgrau, fast schwarz, doch ihnen entging nur wenig. Er war im gleichen Alter wie Robb, doch sie sahen sich überhaupt nicht ähnlich. Wo Robb muskulös war, war Jon schlank, wo Robb hell war, Jon dunkel, und wo sein Halbbruder stark und schnell war, zeigte Jon Grazie und Behäbigkeit.
Robb blieb unbeeindruckt. "Sollen sich die Anderen seine Augen holen", fluchte er. "Er ist gut gestorben. Um die Wette bis zur Brücke? "
"Gemacht", sagte Jon und trat sein Pferd in die Flanken. Robb fluchte und folgte ihm, und so galoppierten sie den Pfad hinab, Robb lachend und johlend, Jon still und konzentriert. Die Hufe der Pferde warfen Mengen von Schnee auf.
Bran versuchte nicht, ihnen zu folgen. Sein Pony konnte nicht mithalten. Die Augen des zerlumpten Mannes kamen ihm wieder in den Sinn. Nach einer Weile war Robbs Lachen verklungen, und im Wald kehrte wieder Stille ein.
So tief war er in Gedanken versunken, dass er den Rest der Gesellschaft gar nicht hörte, bis sein Vater schon neben ihm ritt. "Geht es dir gut, Bran? ", fragte er nicht unfreundlich.
"Ja, Vater", erklärte Bran. Er blickte hoch. In Fell und Leder gewickelt, hoch auf seinem großen Streitross, ragte sein Vater wie ein Riese über ihm auf. "Robb sagt, der Mann sei tapfer gestorben, aber Jon sagt, er hätte sich gefürchtet. "
"Was glaubst du? ", fragte sein Vater.
Bran dachte darüber nach. "Kann ein Mann tapfer sein, auch wenn er sich fürchtet? "
"Das ist der einzige Moment, in dem er tapfer sein kann", erklärte ihm sein Vater. "Verstehst du, warum ich es getan habe? "
"Er war ein Wildling", sagte Bran. "Sie verschleppen Frauen und verkaufen sie den Anderen. "
Sein Hoher Vater lächelte. "Die Alte Nan hat euch wieder Geschichten erzählt. In Wahrheit war der Mann ein Eidbrüchiger, ein Deserteur aus der Nachtwache. Niemand ist gefährlicher. Der Deserteur weiß dass sein Leben verwirkt ist, wenn er gefasst wird, daher wird er vor keinem Verbrechen zurückschrecken, so schlich es auch sein mag. Doch du missverstehst mich. Die Frage ist nicht, warum der Mann sterben musste, sondern warum ich es tun musste. "
Darauf wusste Bran keine Antwort. "König Robert hat einen Henker", sagte er unsicher.
"Das stimmt", bestätigte sein Vater. "Wie alle Könige der Targaryen vor ihm. Doch unsere Tradition ist die Erste. Das Blut der Ersten Menschen fließt noch heute in den Adern der Starks, und wir halten an dem Glauben fest, dass ein Mann, der ein Urteil spricht, auch selbst das Schwert führen soll. Wenn du jemandem das Leben nehmen willst, bist du es ihm schuldig, ihm in die Augen zu blicken und seine letzten Worte zu hören. Wenn du es nicht ertragen kannst, dann verdient der Mann vielleicht auch nicht den Tod. Eines Tages, Bran, wirst du Robbs Vasall sein und selbst ein Lehen von deinem Bruder und deinem König erhalten, dann wird es an dir sein, Recht zu sprechen. Wenn dieser Tag kommt, darfst du keine Freude an dieser Aufgabe empfinden, doch darfst du dich auch nicht abwenden. Ein Herrscher, der sich hinter bezahlten Henkern versteckt, vergisst bald, was der Tod bedeutet. "
Das war der Moment, in dem Jon wieder auf der Kuppe des Hügels vor ihnen erschien. Er winkte und rief ihnen zu: "Vater, Bran, kommt schnell und seht, was Robb gefunden hat! " Dann war er erneut verschwunden.
Jory schloss zu ihnen auf. "Ärger, Mylord? "
"Zweifellos", sagte sein Hoher Vater. "Kommt, sehen wir mal, welches Unheil meine Söhne diesmal ausgegraben haben. " Er setzte sein Pferd in Trab. Jory und Bran und alle anderen folgten ihm.

Rezensionen der Redaktion zu Das Lied von Eis und Feuer 01. Die Herren...

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 14.01.13
Es gibt mehrere Fantasy-Epen, die einen begeistern und von deren Welt man sich nicht mehr trennen will. Die Saga von Das Lied von Feuer und Eis steht über diesen. George R. R. Martin schreibt seit 1996 an diesem sagenhaften Werk. Wenn man heldenhafte Spannung will, gepaart mit einer Welt, der man sich nicht entziehen kann, und Figuren, die so voller Leben stecken, dann kommt man an diesem Fantasy-Meisterwerk nicht vorbei. George R. R. Martin steht auf einer Stufe mit J. R. R. Tolkien.

Beschreibung der Redaktion zu Das Lied von Eis und Feuer 01. Die Herren...

Die größte Fantasy-Saga unserer Zeit in vollständig überarbeiteter Neuausgabe!

Eddard Stark, der Herr von Winterfell, wird an den Hof seines Königs gerufen, um diesem als Berater und Vertrauter zur Seite zu stehen. Doch Intriganten, Meuchler und skrupellose Adlige scharen sich um den Thron, deren Einflüsterungen der schwache König nichts entgegenzusetzen hat. Während Eddard sich von mächtigen Feinden umringt sieht, steht sein Sohn, der zukünftige Herrscher des Nordens, einer uralten finsteren Macht gegenüber. Die Zukunft des Reiches hängt von den Herren von Winterfell ab!

Autorenportrait zu Das Lied von Eis und Feuer 01. Die Herren...

George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos Das Lied von Eis und Feuer wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie Game of Thrones verfilmt. George R.R. Martin wurde u. a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, zweimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico.

Portrait

George R. R. Martin:
George R. R. Martin, geb. 1948 in Bayonne/New Jersey, veröffentlichte seine ersten Kurzgeschichten im Jahr 1971 und gelangte damit in der Science-Fiction-Szene zu frühem Ruhm. Gleich mehrfach wurde ihm der renommierte Hugo Award verliehen. Danach arbeitete er in der Produktion von Fernsehserien, etwa als Dramaturg der TV-Serie 'Twilight Zone', ehe er 1996 mit einem Sensationserfolg auf die Bühne der Fantasy-Literatur zurückkehrte: Sein mehrteiliges Epos 'Das Lied von Eis und Feuer' wird einhellig als Meisterwerk gepriesen. George R. R. Martin lebt in Santa Fe, New Mexico.
Jörn Aus dem Englischen Ingwersen:
Jörn Ingwersen, geboren 1957, ist ein Allroundtalent. Er hat sich als Musiker, Übersetzer und Autor einen Namen gemacht.

Autorenportrait

George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos Das Lied von Eis und Feuer wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie Game of Thrones verfilmt. George R.R. Martin wurde u. a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, zweimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico.

Bewertung unserer Kunden zu Das Lied von Eis und Feuer 01. Die Herren...

Wie ist Ihre Meinung zu „Das Lied von Eis und Feuer 01. Die Herren...”?

Geben Sie Ihre Bewertung ab.

123

50

24.08.2014

„Klug und komplex”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Hamburg
Bereits im Auftakt des Epos besticht die Geschichte durch die vielen verschiedenen Charaktere, deren Erlebnisse abwechselnd geschildert werden. Wer die Serie gesehen hat, den kann das Buch trotz allem immer noch fesseln; mit vielen Hintergrundinformationen, Einblicken in Ambitionen und Lebenswelten der vielen Figuren und einer fesselnden und abwechslungsreichen Erzählweise. Die vielen Handlungsstränge, die sich manchmal kreuzen, zusammengeführt werden und wieder trennen sind das herausstechende Qualitätsmerkmal der Reihe, wobei die Vielfalt der Erzählung mit jedem Band weiter zunimmt.
Sehr zu empfehlen!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

12.05.2014

„Ein wahrhaftiger Bestseller!!!”

von Sandra Hütter aus Braunau
Der Titel des Buches lautet "Die Herren von Winterfell" und ist der erste Teil der "Das Lied von Eis und Feuer" Reihe vom Autor George R. R. Martin.
Basierend auf diesem Werk wurde die Serie "Game of Thrones" verfasst und gedreht.

George R. R. Martin erschuf mit diesen Epen Meisterwerke der Extraklasse, die für Jung und Alt zum Lesen geeignet sind

Im ersten Teil geht es primär um die Häuser Lennister, Stark, Targaryen & Baratheon. König Baratheon regiert über die sieben Königslande und will Ned Stark als seine Rechte Hand, nachdem Jon Arryn "starb". Als sich Ned Stark, Lord von Winterfell, mit seinen Töchtern Arya und Sansa nach Königsmund aufmacht, scheint alles aus den Fugen zu geraten.

Zu viel möchte ich euch nicht über das Werk verraten, denn ich will euch nicht die Spannung vorweck nehmen. Dadruch, dass ich die Serie schon länger verfolge, wusste ich um was es sich im ersten Teil schon primär handelt. Ich kann euch auf jedenfall den Roman wärmstens weiterempfehlen udn bin schon sehr auf die anderen Teile gespannt.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

03.04.2014

„Vorsicht, das Buch ist gut!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Bielefeld
Die "Eis und Feuer" Reihe von George R.R. Martin ist eine ausgesprochen gute Reihe. Ich habe schon sehr viele Bücher gelesen und muss zu geben, das ich diese Reihe ursprünglich nicht beginnen wollte. Doch als ich bei einem Thalia Besuch mal wieder um den Stand mit der Reihe rumgetänzelt bin, habe ich mich entschieden, es doch zu kaufen. Keine Reue! Die Reihe ist wirklich interessant und klasse geschrieben, es gibt mehrere Erzählperspektiven, die einem die Möglichkeit geben, das Geschehen aus mehreren Winkeln zu betrachten. Blöd finde ich nur, das Anfangs sehr viele Namen auftauchen. Auch der Umfang der Reihe macht mich stutzig, da 10 Bücher für je 15E eine ganz ordentliche Summe ergeben. Ein weitere Kriterium ist vlt die Sexualität, die sehr ausgeprägt ist (daher eher was für 16+), die das Buch aber trotzdem irgendwie authentisch macht. Wenn Sie gerne eine Geschichte voller Intrigen, Verrat, Sex und Macht lesen wollen, die einen wundervollen, mittelalterlichen und sagenhaften Touch hat, so ist diese Reihe perfekt. 4 Sterne!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

Diese Artikel haben mir auch gefallen: Eragon, Herr der Ringe

50

04.03.2014

„Super Buch!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Rheine
Ich habe mir dieses Buch gekauft, nachdem ich ein Teil der Serie gesehen habe. Ich kann nur sagen, dass die Serie nah am Buch ist, jedoch ist das Buch durch die Gesamtheit der Details meiner Meinung nach um Meilen besser. An manchen Stellen ist es zwar sehr langweilig und schlecht zu lesen, doch dies kommt nur sehr selten vor und wird durch die spannende Geschichte in den Schatten gestellt.

Meine Empfehlung - Kaufen!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

15.05.2013

„Episch”

von Pia Lemberger aus Wien
George R.R. Martin hat mit dem Lied von Eis und Feuer ein episches Meisterwerk geliefert. All denjenigen, die die Geschichte bislang nur durch die Fernsehserie kennen, sei gesagt: bitte unbedingt lesen, das Buch hat so viel mehr zu bieten als die Serie!

In Zeiten von Intrige & Verrat ist es schwierig, wahre Freunde und Verbündete zu finden und diese auch zu halten. König Robert Baratheon ist sich dessen wohl bewusst, und als seine rechte Hand stirbt, reist er viele hundert Meilen gen Norden nach Winterfell um seinen guten Freund Ned Stark als seine neue Hand zu gewinnen. Dieser kann seinem alten Freund und König diese Bitte nicht abschlagen, und so zieht Ned Stark mit seinen zwei Töchtern in die Stadt des Eisernen Throns, Königsmund. Noch vor der Abreise beginnt das Schicksal seinen Lauf zu nehmen...

Spannend, spannend, spannend! Allzu viel darf man über den Inhalt ohnehin nicht ausplaudern, zu groß ist die Gefahr eines Spoilers! Aber so viel kann man sagen: Martin hat sich von der üblichen Schwarz-Weiß-Malerei, die im Fantasygenre besonders ausgeprägt ist, verabschiedet. Gut kann auch böse sein und böse kann gut sein. Oder anders gesagt: es ist nicht alles Gold was glänzt. Viele überraschende Wendungen, jede Menge Intrigen, Verdächtigungen und falsche Entscheidungen machen das Lied von Eis und Feuer zum Epos des Jahrhunderts!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

26.02.2013

„ein MUSS”

von MissRichardParker
tiefgründig, intrigant, bösartig, mitreissend, fesselnd, mitfiebernd...
WOW. die story ist absolut realistisch und schonungslos. da kann der herr der ringe einpacken!
undbedingt lesen!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

26.01.2013

„Eher historisch als phantastisch …”

von Kat aus dem Münsterland
Der Auftakt dieser hoch gepriesenen Reihe ist ein spannendes und unterhaltsames Lesevergnügen, dass durch die wechselnden Erzählperspektive weitreichende Einsicht in die komplexe Handlung gewährt. Allerdings enthält der erste Band nicht wirklich viele um nicht zu sagen gar keine Phantasyelemente, abgesehen davon, dass die Handlung in einem fiktiven Königreich spielt. Bis jetzt lässt sich das ganze in meinen Augen gut als Mischung aus den Säulen der Erde und dem Heeren der Ringe beschreiben. Da beides großartige Bücher sind, sicher kein unschmeichelhafter Vergleich!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

23.01.2013

„...”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich hätte vielleicht zuerst das Buch lesen sollen, bevor ich die Serie geschaut habe...aber die Story ist wirklich sehr spannend und lesenswert. Man will einfah mehr über die Personen erfahren. Einziger Schwachunkt: da die Kapitel über einzelne Personen handeln, muss man sich ab und zu in Geduld üben, bis wieder ein Kapitel über diese Person erscheint. Wem der Herr der Ringe gefällt wird auch diese Reihe verschlingen.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

10

02.01.2013

„Schade um Zeit und Geld”

von einer Kundin oder einem Kunden
Diese Rezension bezieht sich auf den gesamten Zyklus, nicht nur auf Band 1.

Nach dem gestern beendeten Lesen von ungefähr 6000 Seiten Inhalt (die restlichen 800 bis 1000 Seiten sind teils wirklich überflüssige Stammbäume usw.), die vom Verlag mehr als geschäftstüchtig auf 10 Bände verteilt sind, während das engl. Original mit 5 Bänden auskommt, komme ich mir - entschuldigung - regelrecht verarscht vor.

Die ersten 4 Bände lesen sich gut, spannend, flüssig und lebendig, rechtfertigen aber deswegen noch lange nicht den großspurig auf den Covern ständig wiederholten Anspruch, Martin sei der "amerkianische Tolkien". Davon ist er sprachlich und handlungsmäßig weit entfernt. Die weiteren Bände sind bestimmt von immer ausführlicher werdenden Detailschilderungen, die auf mich manchmal wirklich den Eindruck machen, sie dienten rein dem Schinden von Seiten, da sie für den Handlungsverlauf völlig irrelevant sind und auch keine Stimmung vermitteln, sondern teilweise einfach nur langweilig sind.

Martin eröffnet gefühlte 125 Handlungsstränge und schafft es auf 6000 Seiten nicht, auch nur einen einzigen davon zu Ende zu führen, abgesehen von einigen überraschenden gewaltsamen Todesfällen (von denen einige von extrem unplausiblen plötzlichen Wiederauferstehungen rückgängig gemacht werden - fragt sich bloß wozu, da die betroffenen Personen dann erst wieder von der Bildfläche verschwinden). Die bis zum 6. Band geschickt genährten Hoffnungen des Lesers, bis zum 10. Band werde es ein wie auch immer geartetes Ende der groß angelegten Handlung geben, werden bitter enttäuscht. Alles hängt lose und traurig in der Luft. Manche Personen, deren Schicksal zuerst ausführlichst erörtert wird, sind am Ende keine Erwähnung mehr wert, dafür wird der Leser mit einer nicht enden wollenden Reihe neuer Charaktere konfrontiert, die dann am Ende auch wieder einfach in der Luft hängen. Ich gehe hier nicht näher auf dieses Problem ein, um denen, die sich bis zum Ende durchkämpfen wollen, den "Spaß" nicht zu verderben.

Das alles lässt für mich nur zwei Erklärungsmöglichkeiten zu: Entweder betreibt Martin auf diese Art Leser- bzw. Kundenfang (wie erfolgreich, sei dahingestellt - mich hat er vergrault), oder er hat im Laufe des Schreibens völlig die Kontrolle über seine Charaktere und die Handlung verloren - beides disqualifiziert ihn als guten Autor. Laut englischer Wikipedia hat er für den 5. Band (dt. Bd. 9&10) fünf Jahre gebraucht - umso enttäuschender ist das Ergebnis!

Ein Letztes: War am Anfang die explizite Erwähnung sexueller und defäkierender Vorgänge noch irgendwie reizvoll (weil relativ neu), öden die sich häufenden Beschreibungen in derber Wortwahl im Lauf der Zeit nur noch an. Abgesehen davon strotzt die Übersetzung der Bände (v.a.) 9 und 10 vor Grammatikfehlern. Übersetzer und Lektoren waren da wohl nicht wirklich bei der Sache. Kein Wunder bei diesem miesen Inhalt.

Mein Fazit: Schade um die Zeit und das Geld.

5 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

30

11.11.2012

„!!!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Da alle so geschwärmt haben, wollte ich die Reihe auch lesen.
Zumal sie sehr umfangreich ist und ich als Vielleser somit mal einige Zeit beschäftigt gewesen wäre.
Aber überzeugt hat es mich nicht wirklich.

Der Schreibstil ist eigentlich ganz gut und könnte auch sehr fesselnd sein.
Es hieß auch Fantasygenre, aber in den ersten Bänden konnte ich noch nicht so sehr viel Elemente daraus erkennen. Nun lese ich auch gerne Historische Romane und hab 4 Bände durchgehalten.

Was mich letzendlich raus gebracht hat, waren die diversen Charaktere.
Das Buch ist so aufgebaut, dass immer aus der Sicht eines Charakters erzählt wird und im nächsten Kapitel auf einen anderen geschwenkt wird.

Es sind so viele interessante Charaktere dabei und ich hätte gerne mehr davon gehabt, aber es gab auch dazwischen welche, die waren so langweilig und ich war so genervt, dass ich dann irgendwann aufgehört habe zu lesen.

Deswegen von mir nur 3 Punkte.

3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

06.10.2012

„ein Muss”

von Dani aus Berlin
Für jeden Fantasy Fan, der nichts gegen "Suchtlektüre" hat, ist dies ein absoluter Muss.
Man bekommt alle Karakter detailiert beschrieben und lernt sie lieben oder auch hassen. In jedem Buch gibt es am Ende eine Auflistung der Charaktere und der großen Häuser, damit man auch nicht durcheinander kommt. Klasse!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

26.09.2012

„Sehr gut!”

von Julia Kummer aus Köln
Ich muss zugeben, ich hatte Einstiegsschwierigkeiten! Der Leser wird mit einer unglaublichen Anzahl von Name und Dynastien bomberdiert, deren Zusammenhänge Anfangs wirklich nicht leicht zu verstehen sind. Doch nach und nach hat man sich die wichtigsten Charaktere gemerkt und es fängt an spannend zu werden. Dem ein oder anderen rate ich als Einstiegshilfe auch tatsächlich dazu sich die ersten paar Folgen der Serie anzusehen. Es hilft wirklich wenn man zu den Namen Gesichter im Kopf hat.

Bildgewaltig und mit einem tollen Gespür für politische Zusammenhänge beschreibt Martin seine ganz eigene mittelalterliche Fantasy-Welt, die im ersten Band noch mehr an einen historischen Roman erinnert, als an ein Fantasywerk. Der Autor schreckt auch vor brutalen Gewaltschilderungen nicht zurück, die aus meiner Sicht jedoch das Ganze nur authentisch wirken lassen.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich am Ende dieser Lektüre doch nach dem nächsten Band lechze, obwohl ich das zu Beginn wirklich nicht gedacht hätte. Ein wirklich gutes Stück anspruchsvoller Fantasyliteratur!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

20.09.2012

„Game of Thrones Band 1”

von Buchwurm aus Ober-Ramstadt
Westeros: In dieser mittelalterlichen Fantasywelt können sich Jahreszeiten über Jahre und Jahrzehnte hinziehen. 15 Jahre nach einem Bürgerkrieg, in dem das Haus Targaryen als Herrscher gestürzt wurde, regiert König Robert Baratheon das Land. Jedoch gibt es weitere 6 Adelsgeschlechter, die um den Thron ringen und intrigieren. Insbesondere der Clan der Lennisters und Prinz Viserys, der letzte Drachenkönig des Hauses Targaryen, der "seinen" Thron zurück erobern möchte.

Der erste Band der großen Saga erzählt kapitelweise immer aus der Sicht eines Hauptcharakters. Da die Charaktere sehr vielschichtig dargestellt werden, gibt es (fast) keine klassischen Bösewichte bzw. "gute Menschen".

Mich hat die Geschichte derart in ihren Bann geschlagen, dass ich sogar parallel zum Lesen der Bücher mit der ersten Staffel der Serie auf DVD angefangen habe. Normalerweise stört es mich, wenn ich dann beim Lesen Figuren "vor Augen" habe, jedoch war es im Falle von Das Lied von Eis und Feuer sogar eher hilfreich, da ich leider recht gestückelt lesen musste und anfangs doch ziemlich zu kämpfen hatte, bis ich die verworrenen Handlungsstränge und die Zugehörigkeiten der einzelnen Personen "sortiert" hatte. Hierbei halfen die "Gesichter".

Ich kann diese Serie nur jedem wärmstens empfehlen. Aber versucht wirklich, soviel wie möglich am Stück zu lesen, da die Handlung doch wirklich sehr komplex ist. So! Jetzt geht es sofort weiter mit Band 2, juchuuu!!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

Diese Artikel haben mir auch gefallen: Die Säulen der Erde, Der Herr der Ringe, Die Hebammen-Serie

50

11.09.2012

„Fesselnder Einstieg in eine faszinierende Serie!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wer nach "Der Herr der Ringe" Trilogie eine packende Fantasy Serie sucht, wird hier fündig. Hier mit Band 1 der packende Einstieg in ein mitreißendes mittelalterliches Epos. Eindrucksvoll werden die verschiedenen Adelsdynastien und deren Konflikte geschildert. Machtgier und Intriegenspiel sind an der Tagesordnung und man kämpft um den Thron des Kontinets Westeros und gegen "die Anderen", eine tödliche Gefahr aus dem kalten Norden.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

29.08.2012

„Genial”

von Martina Hofmarcher aus Amstetten
Super Auftakt einer genialen Fantasyreihe! Spannend, fesselnd und immer wieder überrascht die Geschichte einen aufs Neue. Ich freue mich auf alle anderen Teile, zum Glück gibts schon 10 ;)

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

05.08.2012

„Die Herren von Winterfell”

von Niklas Roling aus Lingen (Ems)
Der Auftakt zur großartigen Fantasyreihe " Das Lied von Eis und Feuer" hat mich von Anfang an gefesselt und mich immer wieder überrascht. Durch die vielen Erzählperspektiven lernt man die einzelnen Charaktere sehr schnell kennen und fiebert mit ihnen mit. Ich bin schon jetzt sehr gespannt wer am Ende der Reihe auf dem Eisenthron Platz nehmen wird.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

03.08.2012

„Suchtgefahr .. !!”

von Alica Hilbig aus Köln
Jaa, ich gebs zu. Mich hat der Hype gepackt. Auch ich habe den ersten Teil verschlungen.
Da das Buch aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird, verliert es nie an Spannung.

Ich freue mich somit auch schon auf die weiteren Teile und vorallem auf die dazugehörige Serie.


1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

22.05.2012

„Macht süchtig”

von Jon Snow aus Zeiningen
Komplex, unberechenbar, düster, wundervoll, abwechlungsreich, vielfältig, unterhaltsam, gnadenlos. So könnte man das Epos beschreiben, hätte aber nur einen Bruchteil der Saga erfasst.
Dies ist Fantasy auf höchstem Niveau!

Was am speziellsten an den Büchern ist, ist, dass man nie erwarten kann, was geschieht. In dieser Hinsicht ist der Autor äusserst skrupellos. Es gab Momente, in denen ich nur noch dasass und nicht glauben konnte, was ich eben gelesen habe.

Ich merkte relativ schnell, dass ich kein einfach gestricktes Buch mit Helden und Bösewichten in der Hand halte. Doch eine derart unberechenbare Handlung habe ich noch nie erlebt (und ich habe schon sehr viele Bücher gelesen).

Die Fantasy, wie Magie, Monster etc, ist anfangs nur gering vorhanden. Bei den ersten Büchern gleicht es eher einem Mittelalterroman, Magie ist Aberglaube. Dafür wird die Fantasy, die nach und nach zum Vorschein kommt, umso pompöser inszeniert.

Anm.: Ich bin jetzt bei Band 8, und die Fernsehserie ist auch sehr empfehlenswert...

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

Diese Artikel haben mir auch gefallen: EAN Das Lied von Eis und Feuer 06. Die Königin der Drachen (9783442268474), EAN Das Lied von Eis und Feuer 09. Sohn des Greifen (9783764531041), EAN 5051890097965

50

03.05.2012

„Grandioser Lesestoff”

von Kathi Kromer aus Schaffhausen
Habe diese Reihe schon vor vielen, vielen Jahren für mich entdeckt und freue mich sehr über die Verfilmung, die sehr gelungen ist und dieser Saga einen neuen Aufschwung verschafft. Kein mir bekanntes Epos hat solch einzigartige Charaktere, tiefgründig und vielschichtig und vor allem nicht durch und durch böse oder super gut. Eine Intrige jagt die andere, so dass man mitleidet, mitliebt und mitfiebert. Sprachlich ist es ebenfalls ein Lese-Genuss - lassen Sie sich diesen nicht entgehen!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

20

19.04.2012

„Keine klassische Fantasy”

von Gertrud K. aus Küssnacht
Für mich ist diese Geschichte keine klassische Fantasy. Ich würde das Buch als mittelalterlichen Roman bezeichnen. Kurz nach meinem Kauf, lief zufällig der Film im Fernsehen, welcher meine Einschätzung bestätigte. Mich hat die Erzählung weder im Buch, noch im Film, vom Hocker gerissen. Es ist eines der wenigen Bücher, welches ich nicht mal fertig gelesen habe.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

123

Häufig gestellte Fragen

  • Wie viele PAYBACK Punkte kann ich für ein Produkt sammeln?

    Für jeden vollen Euro Warenwert erhalten Sie 1 PAYBACK Punkt.
  • Wo sehe ich, wie viel PAYBACK Punkte ich für ein Produkt sammeln kann?

    Die für ein Produkt zu sammelnden Punkte finden Sie in der Detailansicht eines Artikels (rechts unter "Bonusprogramm"), ebenso im Warenkorb und in der Bestellübersicht.
  • Wie kann ich bei bol.de bezahlen?

    Wählen Sie im Bestellprozess oder unter "Mein Konto" im Punkt "Zahlungsart" Ihre gewünschte Zahlungsweise aus. Näheres erfahren Sie in unserer Hilfe.

BonusprogrammHilfe

Payback

0 Punkte sammeln