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Name:
Mone80
Rezensionen:
4 Rezensionen
Bewertung:

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Rang:
8159

Mone80s Rezensionen

buch

Elysion

Thomas Elbel

EUR 9,99 *
auf Merkliste

50

11.05.2013

„Spannung bis zur letzten Zeile”

Inhalt:
2135- Die Städte zerfallen, die Wälder breiten sich immer mehr aus und nehmen die Überbleibsel der Städte langsam ein. In den Städten regiert das Recht der Stärkeren, Gangs haben sich gebildet und herrschen in ihren Territorien. In den Wäldern sorgen die Malachim für Ordnung und Frieden, in dem sie die Menschen unterdrücken und jeden beseitigen, der sich gegen ihr System stellt.
In dieser Welt lebt die 17 jährige Cooper mit ihren Freunden Brent und Stacy. Jeden Tag kämpfen sie ums überleben und bestreiten ihren Unterhalt als Malachimjäger. Denn sie kennen die Schwachstelle der "unsterblichen" Malachim. Und das Produkt, welches von den Malachim übrigbleibt ist Teer. Eine beliebte Droge der Gangs.
Cooper wird in letzter Zeit immer häufiger von Visionen ihrer Kindheit heimgesucht und besonders der Tag der Ermordung ihrer Eltern rückt immer mehr in ihr Bewusstsein. Auf der Suche nach dringend benötigten Medikamenten stößt sie auf ein grauenhaftes Geheimnis...

Meine Meinung:
"Elysion" ist das zweite Buch von Thomas Elbel. Nachdem großen Erfolg von seinem Erstlin "Asylon", der mein Einstieg in die Welt der Dystopien war, hatte ich große Erwartungen an "Elysion". Und diese wurden sogar übertroffen. Ich bin restlos begeistert von dem neuen Buch.
Es war Spannung von der ersten bis zur letzten Seite die mich an das Buch fesselten. Es war fast unmöglich, dieses Buch aus den Händen zu legen und so inhalierte ich es es regelrecht.
Die Geschichte ist unvorhersehbar und wenn ich dachte, jetzt hätte ich einen kleinen Teil des Geheimnisses enträtselt, hatte Thomas Elbel geschickt noch ein paar kleine Wendungen eingebaut, die mich wieder verwirrten und zum zweifeln brachten.
Er hat eine Welt erschaffen, die auf der einen Seite die grausamen Taten der Menschen und auf der anderen Seite einen starken Willen der Menschen aufzeigt, die sich dem System nicht beugen wollen. Die grausamen Taten werden dabei sehr anschaulich beschrieben, was nichts für schwache Nerven ist, für mich aber dennoch gut zu lesen war.
Die Charaktere sind alle sehr, sehr schön beschrieben. Nach wenigen Sätzen hatte ich ein Gefühl für die Protagonisten bekommen. Sie bleiben aber nicht auf der Stelle stehen, sondern entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter und so manch einer machte dabei auch eine unerwartete Wandlung durch. Besonders gut hat mir die Figur Gregory gefallen. Er ist eine der vielen Randfiguren, aber durch sein Auftreten in der Geschichte wurde er so einen Art Ruhepol für mich. Und ruhige Momente waren bei all der Spannung ab und zu nötig.
Das Ende übertraf die vorhergehende Spannung nochmals um Längen. Ein fulminanter Showdown, der die wichtigsten Fragen beantwortete, bildete den Abschuss. Ich habe das Buch zufrieden zu klappen können. Dank dem Epilog darf man auch auf einen 2. Band hoffen, welches mich freuen würde, aber nicht unbedingt notwendig ist, da die Geschichte als solches erzählt wurde.

Fazit:
Eine großartige Dystopie mit Fantasyelementen. Hervorragend ausgearbeitete Charakteren, ein toller Handlungsort und nur schwer zu ertragende Spannung.

40

08.11.2012

„Auch für Leute die nicht aus OW kommen”

Gütersloh 2011- Ein Serientäter treibt sein Unwesen und positioniert seine Opfer entlang der A2. Sein Zeichen, ein Stempelaufdruck am Oberarm. Das frisch zusammengestellte Ermittlerteam Sarah und Patrick tappen im Dunkeln. Kann der Täter, der scheinbar immer einen Schritt voraus ist, gestoppt werden?

Meine Meinung:

Schon mit der ersten Seite, ist man sofort im Geschehen drin und das auch als Nicht-Ortsansässiger. Erasmus Herold beschreibt Personen und Handlungsorte sehr bildhaft und detailliert, ohne dabei zu sehr auszuschweifen. Die kurzen Kapitel, mit den Sprüngen zum Täter und in die Vergangenheit, heben die Spannung. Die dabei anfängliche verwirrenden Überschriften und Zeitangaben, erklären sich im Laufe des Buches.
Generell ist der Krimi im Verlauf oft sehr verwirrend. Denkt man, man hat das Rätsel gelöst, wird man sich auf der nächsten Seite wieder Fragen, ob er es denn wirklch gewesen sein könnte. Ein schönes Katz und Maus Spiel, welches der Autor mit dem Leser spielt. Doch all die Fragen werden am Ende beantwortet.
Aber es gibt einen einzigen Kritikpunkt:
Stellenweise erinnert das Buch sehr an Hollywood und das hätte es nicht nötig gehabt.

Fazit:
Ein toller Regionalkrimi, den man auch ausserhalb von Gütersloh lesen kann.

buch

Die Wildrose

Jennifer Donnelly

EUR 9,99 *
auf Merkliste

50

25.05.2012

„Die Wildrose”

Wie häufig bei Mehrteilern ist irgendwann die Luft raus, nicht so bei der Rosen- Trilogie. Auch der 3. Band "Die Wildrose" zog mich von Anfang an in den Bann und liess mich nicht mehr los. Wieder geht es um Liebe, aber auch um Macht und Intrigen.
Diesmal steht die Liebesgeschichte von Seamus und Willa im Vordergrund, die so gut gestartet hat, aber nach einem Unglück ein vorerst rasches und unglückliches Ende findet. Beide können mit dieser Situation nur schlecht umgehen, flüchten sich in Affären, aber ihr Herz schlägt auch nach Jahren noch für einander.
Der andere Handlungsstrang findet in der Politik kurz vor dem 1. Weltkrieg statt. Während die Liberalten lieber den Armen eine bessere Zukunft ermöglichen wollen, die Frauen für das Wahlrecht kämpfen, wollen die Konservativen die Streitkräfte aufrüsten, da Deutschland alle Zeichen für einen Krieg setzt. Mittendrin hat der Doppelagent Max von Brandt seine Finger im Spiel, der mir die ganze Geschichte über sehr unsympathisch war und gegen Ende erst einige wenige Sympathiepunkte erhält.
Auch, wenn mir Politik oft zu trocken rüber kommt, besonders beim Lesen, wurde es mir hier in diesem Buch nicht zu langeweilig, die Abschnitte zu lesen.
Die Autorin schreibt beide Handlungsstränge mit viel Gefühl und hält eine gewisse Spannung aufrecht, die sich durchs ganze Buch zieht.
Zwischendurch erhält man immer wieder einen kleinen Einblick in die Vergangeheit der Protagonisten, auch Rückblicke zu den Vorgängerbüchern sind enthalten. Diese sind kurz und nicht ausschweifend, auf´s Wichtigste reduziert.
Zum Ende hin nimmt die Geschichte nochmals an Geschwindigkeit zu, ohne überladen zu wirken oder das Ziel aus den Augen zu verlieren.

Fazit:
Ein flüssig geschriebener Roman, voller Gefühl und Spannung. Es garantiert wunderschöne Lesestunden. Irgendwie schade, dass diese Reihe nun ein Ende findet. Aber ein Schönes.
Auf jeden Fall ein Buch, welches ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann, auch wenn man die Vorgänger nicht kennt. Diese sollte man trotzdem Lesen, weil alle Rosenbücher wundervoll sind.

40

25.05.2012

„Zorn- Tod und Regen”

Man nehme ein Ermittler-Duo, welches unterschiedlicher nicht sein könnte und Morde die unglaublich brutal sind, ein Prise wortwitz und heraus kommt "Zorn- Tod und Regen".

Claudius Zorn, Hauptkommissar, hasst seinen Job und macht kein Geheimnis draus. Seit Jahren passiert nicht und er sitzt seine Stunden im Büro ab, immer darauf bedacht, pünktlich seinen Feierabend zu machen. Seine Laune ist mies, genauso mies wie das Wetter in diesem Krimi. An Intuition glaubt er nicht, aber wie man einen Fall löst, weiss er nicht mehr. Ist aber auch egal, er hat ja Kommissar Schröder an seiner Seite. Er ist der Kopf des Teams, ein Mann, der den Überblick behält und der sich nichts notieren muss, da er sich alles merkt. Zwar ist auch er aus der Übung, aber er möchte diesen Fall lösen, auch wenn dafür die ein oder andere Überstunde und Schlafentzug sein müssen. Zwar hat er ein sonnigeres Gemüt, aber es kommt in manchen Situationen doch raus, dass ihn Zorns Verhalten nervt und er auch anders kann.

Das Buch beginnt rasant und hat einen schnellen Spannungsaufbau. Leider hält diese Spannung nicht lange an, aber durch Zorn und Schröder kommt kaum Langeweile auf, ihre Dialoge brachten mich häufig zum Schmunzeln. Ab und zu füttert der Autor den Leser mit Hinweisen auf den wahren Täter, aber mir persönlich ist erst gegen Ende klar geworden, wer der Täter ist und wie die Morde zusammenhängen.
Die Geschichte endet mit einem gewaltigen und explosiven Showdown, der zwar den Fall ohne Fragen abschliesst, aber für mich dann doch zu überladen war.

Fazit:
Alles in allem ein guter Auftakt zu einer vielversprechenden Krimiserie. Das Buch war angenehm zu lesen, mit ein wenig Spannung und etwas Humor.


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