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Deutscher Herbst
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Deutscher Herbst

Die verlorene Ehre der Katharina Blum; Deutschland im Herbst; Die dritte Generation; Messer im Kopf; Die bleierne Zeit; Stammheim

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Artikeldetails zu Deutscher Herbst

UntertitelDie verlorene Ehre der Katharina Blum; Deutschland im Herbst; Die dritte Generation; Messer im Kopf; Die bleierne Zeit; Stammheim

SchauspielerHeinz Bennent, Wolf Biermann, Mario Adorf, Eddie Constantine, Hanna Schygulla

Regie Reinhard HauffMargarethe TrottaVolker SchlöndorffAlf BrustellinHans Peter CloosRainer Werner FassbinderAlexander KlugeBeate Mainka-JellinghausMaximiliane MainkaEdgar ReitzKatja RupéPeter SchubertBernhard Sinkel

GenreDrama

SpracheDeutsch (Untertitel: Deutsch)

  • Anzahl6 DVDs
  • FSK16
  • EAN4006680043814
  • StudioArthaus
  • Veröffentlicht20.03.2008
  • Medium DVD
  • OriginaltitelDeutscher Herbst

Kurzbeschreibung zu Deutscher Herbst



In dieser Box: "Deutschland im Herbst", "Die bleierne Zeit", "Die Dritte Generation", "Die Verlorene Ehre der Katharina Blum", "Messer im Kopf" und "Stammheim".


Beschreibung der Redaktion zu Deutscher Herbst

-> Deutschland im Herbst (Deutschland 1977, 119 min., FSK 12):
Herbst 1977: Deutschland ist überschattet von den Auseinandersetzungen um die terroristischen Aktionen der RAF: Der Arbeitgeberpräsident Hanns-Martin Schleyer wird entführt und ermordet, ein Lufthansa-Jet wird von Palästinensern nach Mogadischu entführt und im Hochsicherheitstrakt in Stammheim sterben die RAF-Häftlinge Gudrun Ensslin, Jan Carl Raspe und Andreas Baader, deren Begräbnis unter massivem Polizeieinsatz stattfindet. Diese angespannte politische Situation in Deutschland war Anlass für elf namhafte Filmemacher, Position zu beziehen und der Nation einen Spiegel vorzuhalten. In unzusammenhängenden Episoden beschreiben sie ihre ganz persönliche Sicht der Ereignisse. Ein Film mit Bildern, die niemals im Fernsehen liefen und von denen die Zeitungen nicht Bericht erstatteten.

-> Die bleierne Zeit (Deutschland 1981, 107 min., FSK 16):
Zwei Frauen in Deutschland, zwei Schwestern, geboren in Kriegsjahren, aufgewachsen in der "bleiernen Zeit" der 50er Jahre, engagieren sich mit der 68er Bewegung für gesellschaftspolitische Veränderungen und eine neue Zeit. Sie tun das auf sehr unterschiedliche Weise und geraten dadurch in eine Gegnerschaft. Juliane geht den pragmatischen Weg als Redakteurin einer feministischen Frauenzeitschrift. Marianne geht für ihre Ziele in den Untergrund. Aber weil sie Schwestern sind, verbindet sie ein Zwang zu Zusammengehörigkeit und gegenseitiger Aufmerksamkeit, der in der Kindheit begonnen hat und über Mariannes gewaltsamen Tod hinausreicht.

-> Die Dritte Generation (Deutschland 1979, 105 min., FSK 16):
Westberlin 1978. Ein Haufen gelangweilter Aussteiger verübt aus Protest eine Reihe von Anschlägen. Was die Möchtegern-Terroristen nicht ahnen: Sie werden manipuliert. Ein internationaler Computerkonzern nutzt ihre Aktionen geschickt für seine eigenen Zwecke. Der Staat soll gezwungen werden, neue Fahndungscomputer zu kaufen...

-> Die verlorene Ehre der Katharina Blum (Deutschland 1975, 106 min., FSK 16):
Am Mittwoch, den 20.02.1975, am Vorabend von Weiberfastnacht, verlässt eine junge Frau von 27 Jahren gegen 18.45 Uhr ihre Wohnung, um an einem privaten Tanzvergnügen teilzunehmen. Vier Tage später, nach einer dramatischen Entwicklung am Sonntagabend um fast die gleiche Zeit - genauer gesagt gegen 19.04 Uhr - klingelt sie an der Wohnungstür des Kriminaloberkommissars Walter Moeding und gibt zu Protokoll, sie habe mittags gegen 12.15 Uhr in ihrer Wohnung den Journalisten Werner Tötges erschossen ...

-> Messer im Kopf (Deutschland 1978, 108 min., FSK 16):
Polizeirazzia, ein Mann wird angeschossen. Als er nach langer Bewusstlosigkeit erwacht, ist er ein Mann ohne Erinnerung, ohne Sprache. Wer ist dieser Mann? Ist er - wie seine Freunde behaupten - der weltabgewandte, in einem Forschungsinstitut vor sich hin laborierende Biogenetiker Hoffmann, 35, ein "Opfer des Polizeiterrors"? Oder ist er - wie Polizei und Presse erklären - ein gefährlicher "Terrorist" und sein Beruf eine Tarnung?

-> Stammheim (Deutschland 1985, 108 min., FSK 16):
Im Verhandlungsraum des Hochsicherheitsgefängnisses Stammheim treffen 1975 die härtesten Gegner aufeinander: die Terroristen der RAF und der Staat. Gegner, die sich vorher nur bei Schießereien, Geiselnahmen oder der Flucht begegnet sind, müssen ihren Krieg im Gerichtssaal rein argumentativ ausfechten. Der Prozess wird zu einem Kampf, der 192 Tage dauert. Auf Grundlage der Originalprotokolle ist ein Film entstanden, bei dem beide Seiten schonungslos zu Wort kommen und der die Ideen und Stimmungen dieser Zeit intensiv erleben lässt.

Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe - sieben Jahre hielten sie die Bundesrepublik in Atem. 1975 wurde ihnen der Prozess gemacht.

System-Anforderungen von Deutscher Herbst

Kodierungsart: 2. TV-Norm: PAL. Ausgabeformat: 4:3 / 16:9. Aufnahmeformat: Diverse. Sprachversion: Diverse

Feature zu Deutscher Herbst

Kapitel- / Szenenanwahl

Portrait

Heinrich Böll:
Heinrich Böll, am 21. Dezember 1917 in Köln geboren, war nach dem Abitur Lehrling im Buchhandel, danach Studium der Germanistik, von 1939-45 Soldat, dann Gefangenschaft; nach dem Krieg Student und Hilfsarbeiter in der Tischlerei des Bruders.§Seit 1947 veröffentlichte er Erzählungen, Romane, Hör- und Fernsehspiele, Theaterstücke als freier Schriftsteller in Köln. U. a. war er auch als Übersetzer aus dem Englischen tätig. Für sein Werk erhielt er 1967 den Büchner-Preis und 1972 den Nobel-Preis für Literatur, war Präsident des bundesdeutschen und des internationalen PEN-Clubs. Er starb am 16. Juli 1985 in Langenbroich.
Wolf Biermann:
Wolf Biermann, geboren 1936 in Hamburg, ist Liedermacher, Dichter, Übersetzer und Essayist. 1953 ging er in die damalige DDR und 1976 wurde er ausgebürgert. Lebt seitdem wieder in seiner Vaterstadt.§Literaturpreise u.a.: Theodor-Fontane-Preis 1968, Jacques-Offenbach-Preis 1971, Friedrich-Hölderlin-Preis 1989, Georg-Büchner-Preis 1991, Heinrich-Heine-Preis 1993, 2006 Joachim-Ringelnatz-Preis für Lyrik der Stadt Cuxhaven. 2006 erhielt Wolf Biermann das Bundesverdienstkreuz.
Mario Adorf:
Der Schauspieler und Schriftsteller Mario Adorf wurde 1930 in Zürich geboren. Er verbrachte seine Kindheit und Jugend in Mayen bei Koblenz und studierte später Philologie und Theaterwissenschaften. Von 1953 bis 1955 besuchte er die Otto-Falckenberg-Schule in München und war bis 1962 an den Münchener Kammerspielen beschäftigt. Inzwischen hat Mario Adorf über 100 Filme im In- und Ausland gedreht und Engagements an ungezählten Theaterbühnen gehabt. Zu seinen wichtigsten Filmen gehören "Nachts, wenn der Teufel kam", "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" von Volker Schlöndorff und "Lola" von Rainer Werner Fassbinder. Für herausragende Verdienste um den deutschen Film wurde Mario Adorf mit dem Deutschen Filmpreis 2004 ausgezeichnet.
Angela Winkler:
Angela Winkler erhielt 1975 für ihre Hauptrolle in Schlöndorffs Die verlorene Ehre der Katharina Blum den Bundesfilmpreis, und auch Die Blechtrommel brachte ihr großes internationales Ansehen. Zuletzt widmete sie sich verstärkt dem Theater, u.a. als Mitglied des Berliner Ensembles.
Jürgen Flimm:
Jürgen Flimm, geboren 1941 in Gießen (D), Regisseur, leitet Bühnen in Köln und Hamburg, seit 2006 Intendant der Salzburger Festspiele, ab 2010 Intendant der Berliner Staatsoper "Unter den Linden".
Alexander Kluge:
Alexander Kluge wurde am 14. Februar 1932 in Halberstadt geboren. Er studierte in Marburg und Frankfurt/Main Rechtswissenschaften, Geschichte und Kirchenmusik. Nach seiner Zulassung als Rechtsanwalt absolvierte er ein Volontariat bei dem Filmregisseur Fritz Lang und betätigte sich mit Erfolg als Filmemacher und literarischer Autor. Er erhielt zahlreiche Preise, unter anderem den Deutschen Filmpreis 2008 (Ehrenpreis).
Edgar Reitz:
Edgar Reitz, Jahrgang 1932, gehörte zu den bedeutenden deutschen Filmschaffenden. Mit der 'Geschichte der Familie Simon aus dem Hunsrückdorf Schabbach' verarbeitete er auch seine eigene Lebensgeschichte. Für sein Lebenswerk u. a. ausgezeichnet mit der Carl-Zuckmayer-Medaille.
Peter Schubert:
Dr.-Ing. Peter Schubert, Institut für Bauforschung ibac an der RWTH Aachen
Bernhard Sinkel:
Bernhard Sinkel wurde am 19.01.1940 in Frankfurt a.M.geboren. 1.und 2. Juristisches Staatsexamen. Von 1970 bis 1972 Leiter des Archivs und der Dokumentation des "Spiegel". Seit 1974 Arbeiten als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor. Seine Filme und TV-Mehrteiler wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.§§Filmografie:1973 "Clinch"(mit Michael Krüger); 1974 "Lina Braake" (mit Lina Carstens und Fritz Rasp), Bundesfilmpreis; 1975 "Berlinger" (mit Martin Benrath und Hannelore Elsner) zusammen mit Alf Brustellin; 1975 "Mädchenkrieg" (mit Hans Christian Blech, Adelheid Arndt) zusammen mit Alf Brustellin, Bundesfilmpreis und Silberne Muschel von San Sebastian; 1977 "Taugenichts" (mit Jacques Breuer, Wolfgang Reichmann, Mathias Habich), Bundesfilmpreis. 1978 "Deutschland im Herbst" zusammen mit Kluge, Fassbinder, Schlöndorff, u.a. Bundesfilmpreis; 1980 "Kaltgestellt" (mit Martin Benrath, Helmut Griem und Angela Molina); 1981 "Felix Krull" nach dem Roman von Thomas Mann (mit John Moulder-Brown, Rita Tushingham, Fernando Rey, Magali Noel) als 5teilige TV-Serie; 1986 "Väter und Söhne"( mit Burt Lancaster, Julie Christie und Bruno Ganz) als 4teilige TV-Serie; 1987 "Hemingway" (mit Stacy Keach, Marisa Berenson, Geraldine Chaplin und Pamela Reed) als 4teilige TV-Serie, Golden Globe für Stacy Keach als bester Schauspieler; 1992 "Der Kinoerzähler" (mit Armin Müller-Stahl, Martin Benrath, Udo Samel, Eva Mattes), Preis der C.I.C.A.E. Zur Zeit verfilmt er Cees Nootebooms Roman "Die folgende Geschichte".

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