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Martha im Gepäck

Martha im Gepäck

Roman

buch
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Artikeldetails zu Martha im Gepäck

AutorUlrike Herwig

Untertitel Roman

  • ISBN-103-547-71180-0
  • ISBN-139783547711806
  • Verlag Verlag Marion von Schroeder
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten263
  • Veröffentlicht12.08.2011
  • GenreRoman
  • Gewicht456g
  • SpracheDeutsch

Rezensionen der Redaktion zu Martha im Gepäck

"Wundervoll unterhaltsam und kein bisschen platt erzählt, lässt einen die flotte Geschichte ein ums andere mal wissend schmunzeln." GONG, 16.09.11

Kurzbeschreibung zu Martha im Gepäck



Tante Martha liebt geknüpfte Deckchen, kitschige Malerei - und sie ist eine Despotin. Das bekommt auch die Familie ihrer Nichte zu spüren, als sie plötzlich zwischen den Kindern auf der Rückbank des Kombis sitzt: kariertes Reisekostüm, Koffer auf dem Schoß, mit Regenschirm bewaffnet. Selbstverständlich kommt sie mit in den Schottlandurlaub. Tante Martha zockt Truckfahrer beim Kartenspiel ab, bringt die Familie im Castle eines Liebhabers unter und entpuppt sich als Whisky-Expertin. Und Martha hat noch mehr Trümpfe im Ärmel.


Autorenportrait zu Martha im Gepäck

Ulrike Herwig arbeitete zehn Jahre in London als Deutschlehrerin. Seit 2001 lebt sie mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Seattle, USA. Um sich nicht den ganzen Tag über die verrückten amerikanischen Moms wundern zu müssen, zieht sich Ulrike Herwig so oft es geht an ihren Schreibtisch zurück. Außerdem regnet es ganz schön oft in Seattle, und da will man sowieso nicht vor die Tür. Ideal für eine Autorin!

Portrait

Ulrike Herwig:
Ulrike Herwig arbeitete zehn Jahre in London als Deutschlehrerin. Seit 2001 lebt sie mit ihrer Familie in Seattle, USA. Als Ulrike Rylance schreibt sie erfolgreich Jugendliteratur.

Autorenportrait

Ulrike Herwig arbeitete zehn Jahre in London als Deutschlehrerin. Seit 2001 lebt sie mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Seattle, USA. Um sich nicht den ganzen Tag über die verrückten amerikanischen Moms wundern zu müssen, zieht sich Ulrike Herwig so oft es geht an ihren Schreibtisch zurück. Außerdem regnet es ganz schön oft in Seattle, und da will man sowieso nicht vor die Tür. Ideal für eine Autorin!

description

Tante Martha liebt geknüpfte Deckchen, kitschige Malerei ? und sie ist eine Despotin. Das bekommt auch die Familie ihrer Nichte zu spüren, als sie plötzlich zwischen den Kindern auf der Rückbank des Kombis sitzt: kariertes Reisekostüm, Koffer auf dem Schoß, mit Regenschirm bewaffnet. Selbstverständlich kommt sie mit in den Schottlandurlaub. Tant...

Bewertung unserer Kunden zu Martha im Gepäck

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12

40

21.02.2013

„Martha im Gepäck”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Frankfurt am Main
Ursula Herwig ist es gelungen, ein locker leichtes Buch für unterhaltsame und amüsante Lesestunden zu schreiben.

Familie Thieme (Vater Bernd, Mutter Karen, Sohn Maximilian und die Tochter Teresa) wollen in den langersehnten Urlaub nach Schottland fahren. Bevor es losgeht, gilt es noch, sich bei Tante Martha, einer reichen (genaues weiß man nicht) Erbtante zu verabschieden. Völlig unerwartet steht diese aber bereits reisefertig da und behauptet, sie werde mitfahren, weil sie in Schottland etwas zu erledigen habe.

Die Familie kann nicht ablehnen und fürchtet nun um ihre sorglosen Urlaubstage. Wer möchte sich schon um eine über 80-Jährige demente alte Tante im Urlaub kümmern. Tatsächlich aber entpuppt sich die Tante als echte Überraschung. Sie ist weder dement noch hinfällig und hält für die Familie Thieme allerhand Überraschungen bereit, und was es mit dem Erbe auf sich hat, erfährt der Leser so nach und nach..

Mit viel Humor und Witz beschreibt die Autorin die Familie Thieme und vor allem Tante Martha. Sehr empfehlenswert für einen entspannenden Leseabend.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

25.05.2012

„schrullig”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die alte Tante will unbedingt mit nach Schottland und stellt somit alle Familienpläne auf den Kopf. Die Generationen lernen sich mit der Zeit besser kennen und verstehen und alles endet "happy". Das Buch ist witzig, manchmal nachdenklich und macht Lust auf Schottland.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

13.05.2012

„Ein Buch voller Situationskomik!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Endlich Urlaub. Die Kinder und der Mann sitzen im Auto, nur noch von Tante Martha (80) verabschieden denn schließlich ist die alte Dame der einzige Hoffnungsschimmer auf ein Erbe und somit auf eine bessere Zukunft.

Tante Martha jedoch sieht das völlig anders und sitzt unversehens in ihrem muffigen Schottenrock mit im Auto. Der spießigen Mutter passt das natürlich gar nicht, denn mal ehrlich…mal einen Tag mit der alten, verwirrten Tante zu verbringen die an gehäkelten Deckchen und Malerei ihre Freude hat und dies auch gern kund tut, mag ja noch auszuhalten sein...aber den ganzen wohlverdienten Urlaub?! Das stellt man sich dann doch etwas anders vor!
Und tatsächlich, schon nach den ersten Kilometern scheint alles in Stress auszuarten.
Aber! Tanta Martha hat viele Fähigkeiten von denen die Familie erst jetzt etwas mitbekommt.
Sie zieht Truckerfahrer beim pokern über den Tisch und rette somit den Einkaufsbummel, entpuppt sich als Expertin für Whisky, bringt die Familie in einem Castle einer ihrer Liebhaber unter.
Sie ist herrlich schmerzfrei, passt sich wenn es sein muss der Jugendsprache des dauer verkabelten und mauligen Sohnes an, wird zur Heldin seiner kleinen Schwester und schafft es mit viel Witz und Humor einen ganz neuen Stellenwert einzubeziehen.
Einfach ein wundervolles Buch mit einer Tante wie man sie sich nur wünschen kann!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

04.05.2012

„Martha im Gepäck”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Olbersdorf
Große Erwartungen hatte ich an "Martha im Gepäck", denn ich liebe solche Geschichten, die mich zum Lachen bringen. Und was soll ich sagen: Ich wurde nicht enttäuscht. Martha ist eine wunderbare Protagonistin, die den Urlaub der Familie komplett auf den Kopf stellt. Dabei entpuppt sie sich als ganz anders, als ihre Familie sie bisher kannte, was sicher auch daran lag, dass man kaum Zeit mit ihr verbringen wollte, da sie ja nur die alte schrullige Tante ist, die ja eh total verrückt ist. Dementsprechend geschockt reagieren alle, als Tante Martha spontan mit auf die Reise nach Schottland geht. Nach und nach kommen ihre Gründe dafür zum Vorschein und immer wieder gerät die Familie durch Martha in komische Situationen, die mich stellenweise wirklich laut loslachen ließen, was mir immer mal wieder komische Blicke eingebracht hat. Familie Thieme ist eine ziemlich normale Familie, die ihre großen und kleinen Sorgen hat und mit der man sich so direkt verbunden fühlt, denn man kann ihnen wunderbar nachfühlen, wie sie sich fühlen. Da wäre Karen, die Mutter, die ständig an sich selbst zweifelt, ihren Job und Chef hasst und sich heimlich zu ihrem Kollegen hingezogen fühlt. Bernd, Karen´s Mann, der seine Nase kaum aus dem Reiseführer nehmen kann, alles besser weiß und sich kaum noch um Karen bemüht. Mark, der pubertierende Sohn, dem das Handy schon beinah angewachsen zu sein scheint und der kaum etwas mit seinen Eltern zu tun haben will. Und die kleine Tochter Teresa, die Martha ganz besonders in ihr Herz geschlossen hat und noch so herrlich unschuldig ist. Alle aus dieser Familie machen im Laufe ihrer Reise eine große Veränderung durch, jeder entwickelt sich weiter. Es hat mir unheimlich gut gefallen, zu sehen, wie die Familie plötzlich bestimmte Dinge ganz anders sieht, als vorher und vor allem natürlich, dass sie bemerken, wie sehr sie Martha bisher unterschätzt bzw. falsch eingeschätzt haben.
Ulrike Herwig hat einen schönen, flüssigen Schreibstil und es macht einfach Spass dieses Buch zu lesen. Auch die Beschreibung der Fahrt nach und in Schottland hat mir total gut gefallen, denn es wirkt gut recherchiert und es hat wirklich Urlaubsfeeling bei mir aufkommen lassen. Deswegen ist "Martha im Gepäck" das perfekte Urlaubs- und/oder Sommerbuch und das war sicher nicht das letzte Buch, dass ich von Ulrike gelesen habe.

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40

01.04.2012

„Martha im Gepäck”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Frankfurt am Main
Ursula Herwig ist es gelungen, ein locker leichtes Buch für unterhaltsame und amüsante Lesestunden zu schreiben.
Familie Thieme (Vater Bernd, Mutter Karen, Sohn Maximilian und Tochter Teresa) wollen in den langersehnten Urlaub nach Schottland fahren. Bevor es losgeht, gilt es noch, sich bei Tante Martha, einer reichen (genaues weiß man nicht) Erbtante zu verabschieden. Völlig unerwartet steht diese aber bereits reisefertig da und behauptet, sie werde mitfahren, weil sie in Schottland noch etwas zu erledigen habe.
Die Familie kann nicht ablehnen und fürchtet nun um ihre sorglosen Urlaubstage. Wer möchte sich schon um eine 80-jährige alte demente Tante im Urlaub kümmern. Tatsächlich aber entpuppt sich die Tante als echte Überraschung. Sie ist weder dement noch hinfällig und hält für die Familie Thieme allerhand Überraschungen bereit, und was es mit dem Erbe auf sich hat, erfährt der Leser so nach und nach.
Mit viel Humor und Witz beschreibt die Autorin die Familie Thieme und vor allem Tante Martha. Sehr empfehlenswert für einen entspannten Leseabend.

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50

03.01.2012

„Unterhaltung pur”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Altdorf
Unterhaltung pur
Das Buch hat mich sofort angesprochen, vor allem das Cover, daß einen schon in gute Laune versetzt. Das Buch ist genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. Das Buch handelt von Familie Thieme (Vater Mutter zwei Kinder)- könnten wir sein, wenn wir in Urlaub fahren, die einen Urlaub in Schottland geplant haben. Doch als Tante Martha noch überraschenderweise mitfährt, beginnt das ganze erst richtig lustig zu werden. Ich habe mir bei den ersten Seiten schon Tränen gelacht, weil ich mir alles so bildlich vorstellen kann. Der erste Zwischenfall auf dem Parkplatz, die Überfahrt nach Dover (Martha alis Marie Popppins) wo alle Martha um ihrer Umbrella neidisch waren. Der Rehunfall den Martha mit Bravour gemeistert hat. Ursprunglich war ja Cambridge eingeplant, aber Tante Martha bringt die Thiemes dazu nach Schottland zu fahren. Ein tolles Bild, wenn man sich Martha auf dem Rastplatz beim Pokern vorgestellt und damit Karins Einkaufsbummel gerettet ist. Auch der Arztbesuch von Bernd ist nicht ohne, ebenfalls die Dudelsackspieler auf dem Parkplatz. Was es jedoch mit Glen Manor und den Mac Gregors auf sich hat wird nicht verraten. Tante Martha ist jedoch noch für eine weitere Überraschung gut. Ich hoffe, daß noch weitere Roman von Ulrike Herwig folgen, denn ich bin total begeistert. Das Buch hat Spaß gemacht zu lesen und man konnte sich wirklich alles bildlich vorstellen. Weiter so.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Tante Inge haut ab, Die Bucht des grünen Mondes

50

20.12.2011

„Lustig!”

von tiger
Die alte Tante, die sich aufdrängt mit in den Urlaub nach Schottland zu fahren. Die Familie fährt noch einmal bei ihr vorbei, weil die Mutter sich unbedingt noch von Tante Martha verabschieden will. Und schwupps - sitzt Tante Martha mit im Auto. Mit den Worten: Denkt an euer Erbe! Diese Drohung zieht sich durch das ganze Buch. Doch die alte, senile Tante Martha wandelt sich. Sie pokert so gut, daß die Familie flüchten muß und hat noch jede Menge Überraschungen auf Lager.

Bis sich zum Schluß die Sache mit dem Erbe aufklärt. Und dann wird auch klar, warum Tante Martha mit nach Schottland wollte.

Dieses Buch hat viel Spaß bereitet.

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50

20.11.2011

„Echt zum Lachen”

von einer Kundin oder einem Kunden
Familie Thieme freut sich auf ihren gemeinsamen Sommerurlaub. Doch plötzlich sitzt Tante Martha auf der Rückbank des Familienautos. Aber Martha stellt die ganze Schottlandreise auf den Kopf. Sie zockt Truckerfahrer ab, kennt sich echt gut mit Whisky aus und hat noch mehr Trümpfe im Ärmel. Dieses Buch ist wirklich zum Lachen und super wenn man einfach mal abschalten möchte.

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40

19.11.2011

„Generationsübergreifender Urlaub”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin
Martha im Gepäck ist eine unterhaltsame Geschichte, die den Alltag und die Beziehungen der unterschiedlichen Generationen mit einem Augenzwinkern betrachtet.

Ausgangspunkt ist der Beginn des gemeinsamen Familienurlaubes, das von einem Ehepaar, deren Beziehung schon leicht abgestumpft ist, sowie von den beiden Kindern, ein Junge im Teenager-Alter und ein Mädchen im Mini-Teenie-Alter getragen wird. Die Konstellation allein verspricht schon reichlich Reibungspunkte, jedoch drängelt sich sozusagen als i-Tüpfelchen die Tante Martha recht rabiat in den Urlaub hinein. Mit der Androhung der Enterbung und dem lapidaren Satz, sie habe in Schottland, dem Reiseziel, etwas zu tun, erobert sie einen Platz im Familienauto.

Da man die Tante für senil und anstrengend hält, droht der Urlaub schon von Anfang an zum Eklat zu geraten. Doch wie sich bald herausstellt, kennt man die Tante nicht gut genug, so dass einige Überraschungen auf die Familie warten.

Der Roman ist locker und unterhaltsam geschrieben, ohne dass der Humor bis zum Überdruss bemüht wird. So lässt sich das Buch bis zum Ende mit einem Schmunzeln auf den Lippen lesen. Das Ende wird betont harmonisch gestaltet, aber wer so ein Buch in die Hand nimmt, erwartet auch keinen Ausgang a la Arte-Film.

Die Charaktere sind liebevoll gestaltet. Besonders das Ehepaar in den Endvierzigern lässt tiefgründige Blicke in das Seelenleben zu, wobei die Schriftstellerin da genau den Nerv und die Denkweise dieses Jahrgangs trifft.

Insgesamt ist es ein angenehm zu lesendes Buch, das einem ein bisschen glücklicher sein lässt.

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50

18.11.2011

„Martha mit Geheimnissen”

von einer Kundin oder einem Kunden
Schon das Cover verspricht witzig-spritzige Lektüre und der Eindruck täuscht auch nicht.

Familie Thieme möchte in den Schottlandurlaub und sich nur kurz von Erbtante Martha verabschieden. Doch Martha will mit. Im Verlauf der Reise entpuppt sich die "alte senile gebrechliche Tante" als ganz anderes Format. Eine Frau mit Geheimnissen und vielen Talenten, die mit beiden Beinen im Leben steht und den Jüngeren so manches vormacht.

Wunderbar dargestellt sind die Protagonisten, die Handlung kurzweilig und in gut lesbarem Schreibstil geschrieben. Ein unterhaltsames Buch für zwischendurch.

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40

03.10.2011

„Die unbekannte Seite von Tante Martha”

von melange aus Bonn
Zum Inhalt: Martha, ihres Zeichens Erbtante, lädt sich selbst auf die Urlaubsreise der Familie ihrer Großnichte Karen ein. Auf dem Weg nach und in Schottland zeigt sie nicht nur unbekannte Seiten, sondern trägt Einiges zum Familienglück ihrer Verwandten bei.

Zum Cover: Vogel in Gummistiefeln vor tosendem Wasser. Diese Aufmachung lässt zwar auf einen humorvollen Roman schließen, weder Vögel, noch Gummistiefel, noch Meer spielen jedoch eine größere Rolle. Von daher finde ich das Cover nicht sonderlich gelungen, - Zauberer, eine Whiskyflasche oder Spielkarten hätten besser gepasst.

Mein Eindruck: Wunderbar warmherzig und mit viel Humor schildert Ulrike Herwig die Annäherung zwischen Großtante und Familie und den Weg zum gegenseitigen Verständnis sämtlicher Familienmitglieder untereinander. Wenn auch in der dritten Person geschrieben, wird dabei Karens Sicht auf die Dinge zur Beschreibung von Reise, äußerer Umstände und Urlaubsbekanntschaften genutzt. Dadurch kann sich der Leser sehr leicht einfühlen und erlebt allen Unbill (Hitze und Medizingeruch im Auto), Überraschungen (Martha spielt fantastisch gut Poker), Umdenkprozesse (doch, Karens Mann hat durchaus noch positive Seiten) und letztendlich das große Glück hautnah mit. Frau Herwig beachtet immer den Grundsatz Agatha Christies: Der Leser darf nicht mehr wissen, als der Detektiv (oder hier Karen). Tante Marthas verblüffende Fähigkeiten und das Geheimnis um ihre Vergangenheit erschließen sich erst nach und nach, bei allem Humor bleibt die Geschichte dennoch glaubhaft, die Handlungen der Personen stimmig und der Abschluss liebenswert.

Fazit: Eine Wohlfühllektüre, wunderbar geeignet für Liegestuhl, Couch und als Geschenk für Erbtanten.

4 Sterne

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40

26.09.2011

„Ein Urlaub voller Überraschungen”

von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath
Familie Thieme, als da sind Mutter Karen, Vater Bernd, der pubertierende Mark und die kleine Teresa , freuen sich auf den wohlverdienten Sommerurlaub in den schottischen Highlands. Sie wollen nur raus aus dem täglichen Trott und Stress. Alles ist zur Abreise bereit, man muss sich nur noch schnell von Großtante Martha verabschieden. Doch sie haben die Rechnung ohne Tante Martha gemacht. Die alte Dame besteht darauf, mit nach Schottland zu kommen, da sie dort noch etwas Wichtiges zu erledigen hat. In Schottenrock und mit Reiseköfferchen steht sie fix und fertig in der Tür und der Familie bleibt nichts anderes übrig, als sie - zähneknirschend- mitzunehmen. Sie machen sich auf eine mehr oder weniger anstrengende Reise gefasst. Doch der Urlaub verläuft völlig anders als gedacht. Denn die exzentrische Tante Martha ist bei weitem nicht so hilfsbedürftig, wie sie auf den ersten Blick erscheint. Im Gegenteil, sie ist ziemlich resolut und weiß sich durchzusetzen. Sie sorgt immer wieder für Überraschungen und die Familie muss erkennen, dass sie ihre unfreiwillige Reisegefährtin eigentlich gar nicht richtig kennen. Martha spricht überraschend gut Englisch, spielt Poker, kennt sich mit Whisky aus und lässt sich sogar als "Jungfrau" von einem Zauberkünstler zersägen. Woher kann sie das alles? Und was hat sie Dringendes in Schottland zu erledigen ? Die Familie steht vor einem Rätsel, dessen Lösung Martha erst am Ende der Reise offenbart.

Das Buch ist leicht und humorvoll geschrieben und lädt häufig zum Schmunzeln ein. Die Charaktere werden anschaulich dargestellt; man kann sich die einzelnen Familienmitglieder lebhaft vorstellen. Man kann sich gut in die geschilderte , zunächst eher stressige und nervenaufreibende Situation hineinversetzen. Manchmal könnte einem die Familie direkt ein bißchen leid tun. Aber dazu besteht überhaupt kein Grund, denn Martha ist zwar ein wenig schrullig, aber sie ist auch eine äußerst warmherzige, selbstbewußte Frau, mit dem Herzen am richtigen Fleck.

Mir hat das Buch recht gut gefallen, auch wenn die Grundidee der Handlung nicht neu ist . Die häufig entstehende Situationskomik hat mich angenehm unterhalten. Es ist eine prima Sommerlektüre mit einem guten Schuss Humor, aber auch mit ein paar kleinen Ansätzen, die zum Nachdenken über den Umgang der verschiedenen Generationen miteinander anregen können.

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40

18.09.2011

„Tante Martha - Urlaubslektüre wie sie sein soll”

von SusanneB aus Baden-Württemberg

Familie Thieme fährt in den Urlaub nach Schottland. Alles ist vorbereitet. Wirklich? Nein, denn mit Erbtante Martha hatte niemand gerechnet, am wenigsten ihre Nichte Karen, die Tante Martha für reichlich merkwürdig und senil hält. Martha behauptet, sie hätte in Schottland was zu erledigen. Nach und nach erfährt Familie Thieme zusammen mit dem Leser, was in Tante Martha steckt und das ist eine ganze Menge. Schon auf der Fahrt nach Schottland geht es los: Sie spricht gut Englisch, hat hervorragende Ortskenntnisse, saniert so nebenbei die klamme Urlaubskasse, ist äußerst whiskey-trinkfest und war außerdem mit einem Zauberkünstler unterwegs, so gekonnt wie sie sich auf der Bühne "zersägen" lässt. Familie Thieme staunt jedenfalls nicht schlecht über die vermeintlich so gebrechliche "Alte Schachtel". Und dann geht es nach Glen Manor, das große Geheimnis von Tante Martha. Und da wartet schon die nächste große Überraschung auf Nichte Karen und ihre Familie. Spätestens da müssen alle Vorurteile über alte Leute über Bord geworfen werden.

Mir hat die Lektüre von "Martha im Gepäck" viel Spaß gemacht. Es ist ein unterhaltsamer Roman für zwischendurch oder auch für den Urlaub. Er liest sich flüssig und bietet viel Abwechslung mit heiteren Passagen und unvorhersehbaren Verwicklungen, in die Familie Thieme durch Martha gerät. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Mir gefällt die Schreibe der Autorin, von der ich schon mehrere Bücher gelesen habe. Ich wünsche ihr weiterhin viel Erfolg mit dem Roman und freue mich schon auf das nächste Buch von ihr.

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50

11.09.2011

„Ungewollter aber überraschender Urlaub mit Tantchen”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Kirchardt
Die 4 köpfige urlaubsreife Familie Thieme, die sich auf dem Weg in ihren 2 wöchigen Schottland Urlaub befindet, will sich nur noch kurz von Erbtante Martha verabschieden. Tante Martha steht aber bereits komplett reisefertig in der Tür und will mit nach Schottland, da Sie dort "noch etwas zu erledigen" haben.
Nichte Karen willigt zögerlich ein, da Tante Martha ihr Mal wieder unter die Nase reibt, das Sie ja schließlich ihr Vermögen erben würde. Bereits auf der Fahrt nach Schottland, lernt die Familie ihre Tante von einer ganz anderen Seite kennen, und das Tantchen weit weniger plemplem, alt oder senil ist, wird der Familie mit jedem weiteren gemeinsamen Urlaubstag bewusst. Sie schließen die witzige und einem guten Pokerspiel nicht abgeneigte rüstige lebenskluge Martha immer mehr in ihre Herzen.
Nur was hat Tantchen so dringendes in Glen Manor zu erledigen, das keinen Aufschub duldet? Welche Geheimnisse hat Tante Martha noch?
Die Familie kommt jedenfalls aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Die Autorin schildert die Charaktere der Figuren sehr detailgetreu und liebevoll sympathisch. Das Buch läßt sich durch die sprachliche Leichtigkeit sehr gut lesen, trotzdem hat es Tiefgang und legt die Gedankenwelt der jungen Generation offen, die erst lernen muss, dass alte Leute auch mal jung waren, und diese auch ein Leben vor dem „Altenheim" hatten. Dieser lern und Umdenkprozess der Familie wird in diesem Roman wunderbar humorvoll und mit Augenzwinkern erzählt. Ein wunderbares Buch.

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30

09.09.2011

„Was trägt Tante Martha unter ihrem Schottenrock?”

von coffee2go
Kurze Inhaltszusammenfassung:
Familie Thieme, bestehend aus Mutter Karen, Vater Bernd und ihren beiden Kindern Theresa und Mark begeben sich auf eine Reise nach Schottland, als sich plötzlich Karens Tante Martha, die schon über 80 Jahre alt ist, anschließt. Familie Thieme lernt Tante Martha auf dieser Reise von einer ganz anderen Seite kennen und erfährt auch vieles aus Marthas Jugendzeit, was der Verwandtschaft bis dato unbekannt war. Mit der Zeit wird Tante Martha immer sympathischer und Familie Thieme ist froh, dass Martha sie nach Schottland begleitet hat.

Meine Meinung zum Buch:
Ulrike Herwig schreibt sehr mitreißend, teilweise mit ironischen Spitzen und in sehr einfacher Sprache, sodass ein rasches Lesen des Buches, quasi in einem Zug, gut möglich ist. Die Hauptperson spielt Tante Martha, die schon über 80 Jahre alt ist, aber, was Familie Thieme sich nicht vorstellen kann, war auch Tante Martha einmal jung und hat ein sehr spannendes Leben geführt. Nachdem sie auf ihrer Reise mehr Zeit mit Martha verbringen, lernen sie die alte, sympathische Dame besser kennen und schätzen sie, auch mit ihren Eigenheiten. Ein wenig spiegelt das Buch auch die Gegebenheiten der heutigen Zeit wieder: Die älteren Leute leben isoliert, die Familien empfinden sie als lästig und anstrengend und verbringen wenig Zeit mit ihnen und eigentlich weiß man über ihr Leben kaum Bescheid. Aber auch die älteren Leute haben oft sehr interessante Lebensgeschichten zu erzählen, auch sie waren einmal jung und aktiv und haben ein Leben geführt, das wir ihnen eventuell gar nicht zugetraut hätten. Etwas mehr Zeit miteinander zu verbringen und miteinander zu reden ist oft für mehrere Generationen sehr spannend.

Titel und Cover:
Der Titel ist stimmig mit dem Inhalt des Buches, das Cover ist farblich und aufgrund des lustigen Möwenmotivs ansprechend gestaltet, hat aber relativ wenig Bezug zur Schottlandreise, dafür ist die stabile Qualität des Covers sehr hochwertig und unempfindlich.

Mein Fazit:
„Tante Martha im Gepäck“ ist ein durchschnittlicher Ferienroman mit einer ungewöhnlichen Erbtante als Hauptakteurin, die einige Überraschungen aus ihrer Jugendzeit für ihre Verwandtschaft bereithält. Leider sind die Handlungen vorhersehbar und vor allem der Schluss sehr unrealistisch und klischeebehaftet.

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50

07.09.2011

„Martha”

von anyways aus Greifswald, Hansestadt
Wer eine locker, leichte Urlaubslektüre sucht wird hier fündig!



Endlich Urlaub, Karen die gestresste Bankkauffrau packt ihren Mann Bernd und die Kinder ins Auto und dann nichts wie weg nach Schottland. Vorher muss sie sich nur kurz von Großtante Martha verabschieden. Neben Haushalt, Job und Kindern kümmert sich Karen ab und an um die alte Dame, ist sie doch ihre einzige Verwandte, noch dazu eine die sie in ihrem Testament bedenken will. Doch auch Martha hat so ihre Pläne und ehe sich Karen versieht sitzt Martha bei ihnen im Auto und fährt mit, schließlich hat sie dort dringende Angelegenheiten zu klären. Na das kann ja heiter werden! Da Karen der alten Dame aber auch nichts abschlagen kann ist die Familie nun zu fünft und so gar nicht auf die Abenteuer gefasst die ihnen bevorstehen.



Ein ganz wundervolles Buch in dem sich jeder auf die ein oder andere Art wieder finden kann, denn mit der Protagonistin habe ich festgestellt, habe ich so einiges, bis auf s Tantchen, gemeinsam. Die gestresste Familie die aufbricht in die Ferien. Am Anfang ist jeder nur mit sich selbst beschäftigt und zwar so sehr, dass er den anderen gar nicht mehr oder völlig verändert wahrnimmt. So hat Martha in Karens Augen nur Flausen im Kopf und wirkt senil, bloß weil diese ein paar Dinge behauptet, die laut Karen niemals wahr sein können. Selbst das Ehepaar unter einander hat sich über die Jahre so weit entfremdet, dass Karen sogar ernsthaft über außereheliche Aktivitäten nachdenkt. Aber zum Glück fahren sie nach Schottland, das man nach diesem Roman wohl mit anderen Augen sehen wird. Wirklich gut gefallen hat mir außerdem das knuffige Lesezeichen in Form eines Kofferanhängers und die Möwe mit den Gummistiefeln auf dem Buchumschlag ist ja so was von cool.

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40

06.09.2011

„Großtante Martha muss nach Schottland -”

von CabotCove aus Herford
und zwar ganz dringend !

Deswegen wird auch nichts aus der netten Verabschiedung der Familie Thieme, die zu viert in den wohlverdienten Urlaub nach Schottland dem stressigen Familienalltag entfliehen möchte...

Denn Großtante Martha will sich nicht verabschieden, sondern mitkommen und wartet schon mit gepackten Koffern auf Karen, Bernd, Mark und Teresa !

Zuerst wird nur aufgrund der klammen Urlaubskasse zugestimmt, aber die Thiemes merken schnell, dass Tante Martha eine echte Bereicherung ist.

Ulrike Herwig hat mit "Martha im Gepäck" fast schon ein Plädoyer für die Integration älterer Familienmitglieder geschrieben - das allerdings sehr lustig, augenzwinkernd und unterhaltsam. Tante Martha wird als lästiges Anhängsel erstmal zähneknirschend mitgenommen, mausert sich aber rasch zum unverzichtbaren Familienmitglied und überrascht ihre Familie mit der einen oder anderen Wendung des Geschehens und verschollenen Geheimnissen.

Ganz abgesehen von der flüssigen, unterhaltsamen Schreibweise und den glaubwürdig dargestellten Protagonisten fand ich auch die Rundreise mit den Thiemes durch Schottland klasse, denn die Autorin schafft es, dass man das Gefühl hat, man sitzt mit im Auto (auch wenn da natürlich wegen der Galeonsfigur gar kein Platz mehr ist ...). Sie beschreibt auch die kleinen Zwistigkeiten der Familie untereinander - dass sich die Mutter eigentlich mittlerweile eher nach ihrem Arbeitskollegen als nach ihrem Mann sehnt, dass die Kinder eben auch mal quengelig oder bockig sind und dass nicht immer Eitel Sonnenschein herrscht. Das machte das Buch und insbesondere die Hauptfiguren nur noch authentischer und hat mir gut gefallen.

Kurz möchte ich auch noch bemerken, dass das Cover ein richtiger "Eye-Catcher" war - die Möwe mit den Gummistiefeln, herrlich !

Mein Fazit: ein kurzweiliges, wirklich unterhaltsames Buch für die Leser, die nette und witzige Unterhaltung bevorzugen. Ich habe das Buch gern gelesen und hatte meinen Spass damit.

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30

02.09.2011

„Leichtes Gepäck für Schottland”

von Brilli aus Hagen
Lustig und urlaubsmäßig ist das cover des Romans "Martha im Gepäck" von Ulrike Herwig gestaltet, wenn man davon ausgeht, dass die Möve in den Gummistiefeln eine schottische ist. Auch der Gepäckanhänger im Jeanslook als Beigabe der Firma Bree ist recht originell.

Die Story handelt von der Familie Thieme, bestehend aus Vater Bernd, Mutter Karen, Sohn Marc und Tochter Teresa, die dem heißen Deutschland entfliehen will, um Urlaub im angenehm kühlen schottischen Hochland zu machen. Welcher Genuß wartet auf die gestreßten Städter, nur noch eben von Erbtante Martha verabschieden und dann den highlands und einem köstlichen englischen Roastbeef entgegen, wie Bernd gerne zu sagen pflegt. Die Rechnung geht nicht auf, denn Martha steht abreisefertig, stilecht im Schottenrock und muß mitgenommen werden. Erbtanten haben Previlegien! Die Urlaubsfreude der Familie erstickt im Hustensaftgeruch, den Martha im Auro verbreitet, der Schottland-Trip könnte ein Horror-Trip werden, wenn man ständig diese senile alte lady dabei hat.

Doch das ist ein Irrtum auf voller Bandbreite. Die lady ist zwar alt aber nicht senil, sie wirkt betulich, kann aber ungeheuer flott reagieren, spricht gepflegt, ist aber lernfähig und beherrscht in kürzester Zeit die sprachlichen Kürzel der Teeniekonversation, was ihr deren uneingeschränkte Bewunderung einbringt. Allerdings ist dies nur ein kleiner Teil ihrer überraschenden Wesenszüge. Bernd und Karen hatten wohl vorher zu wenig Kontakt mit ihr, sonst wäre ihnen sicher noch aufgefallen, dass sie pokern kann wie ein Spielhöllenbesitzer in Las Vegas, ein gerütteltes Maß Whiskey verträgt und gewisse Vorlieben für die Zauberei hat. Außerdem hat sie noch eine Reihe Geheimnisse im Koffer als sie mit der Familie nach Schottland fährt. Ihr Ziel ist Glen Manor, ein altes schottisches Anwesen. Niemand weiß, ob Tantchen jemals vorher in Schottland war - aber vor Überraschungen bei ihr ist man nicht sicher. Und wahrhaftig, es kommt noch knüppeldick!

Fröhliche, unbeschwerte Urlaubslektüre ohne große Ansprüche an die Story. Ein Stückchen von sich selbst findet wohl jeder in diesem oder jenem Protagonisten und da alles etwas überzeichnet ist, wirkt das Ganze auch ein bißchen satirisch. Eignet sich dann prima als Jugendlektüre, wenn die Töne aus dem MP3-Player noch wichtiger sind als die Landschaft der highlands.

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50

30.08.2011

„Begeisternder Schottlandurlaub mit Tante Martha”

von einer Kundin oder einem Kunden
Zum Inhalt:

Zunächst ist Familie Thieme wenig begeistert, dass sie mit Tante Martha in den Schottlandurlaub fährt. Eigentlich wollte sich Karen nur von ihr verabschieden (sie muss sich ja mit ihr gutstellen, sonst wird sie enterbt und kann dann von dem Geld kein Haus kaufen), doch sie hat nicht mit der rüstigen alten Dame gerechnet, die mit dem fertig gepackten Koffer in der Tür steht. Schließlich hat sie in Schottland, dem Land von Nessie, noch etwas zu erledigen. Und es eilt sehr! Zunächst ist sie eher so etwas wie das fünfte Rad am Wagen für Vater Bernd, Mama Karen, den stets verkabelten, pubertierenden Sohn Mark und die kleine Teresa, doch Martha entpuppt sich und ist den Ruf der schrulligen alten Oma bald los. Sie hat viele Talente, zum Beispiel Zielgenauigkeit beim Töten von Rehen mit Glasflaschen, sie kann ausgezeichnet pokern und dabei Truckfahrern mal eben so nebenbei einen Haufen Geld aus der Tasche ziehen und sie ist sympathisch, freundet sich mit jedem an. Besonders zu Tochter Teresa findet sie einen guten Draht und auch beim Rest der Familie gewinnt sie an Ansehen, obwohl sie durch ihre enormen Schottlandkenntnisse Vater Bernd und seinen Reiseführer ausbotet und der eine Zeit lang ziemlich beleidigt ist. Bis zum Schluss trumpft Martha immer wieder auf mit pfiffigen Ideen und ihrer außergewöhnlichen Art. Und was hat sie in Schottland denn noch zu erledigen? Wieso muss sie dem schottischen Robin Hood eine Meerjungfrauenstatue mitbringen? Und was hat es mit dem geheimnisvollen Glen Menis auf sich? Das und viel mehr lustige Ereignisse erzählt Ulrike Herwig in diesem Buch.

Pro:

Als gesamtes hat mir das Buch sehr gut gefallen, ich habe es auf einen Zug durchgelesen. Es wird an keiner Stelle langweilig. Mit seinem lockeren Erzählstil ist das Buch auf optimal als Nebenbei-Lektüre geeignet. Es ist nicht zu viel Konzentration nötig, um dem Inhalt zu folgen. Das Cover vermittelt bereits einen passenden Eindruck zur Geschichte. Besonders gut gelungen ist der Autorin die Beschreibung der Charaktere, die sehr detailliert ist und die es dem Leser ermöglicht, sich gut in die Handlung hineinzuversetzen.

Contra:

Hier und da findet sich meiner Meinung nach die eine oder andere holprige Formulierung, aber sont gibt es nichts zu meckern.

Fazit:

Das Buch kann ich wirklich jedem wärmstens empfehlen, ich habe die Thiemes und Martha während der Lektüre richtig ins Herz geschlossen. Der sehr unterhaltsame Roman hat sich seine fünf Sterne redlich verdient.

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50

30.08.2011

„Begeisternder Schottlandurlaub mit Tante Martha”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Engelsberg
Als gesamtes hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es wird an keiner Stelle langweilig. Mit seinem lockeren Erzählstil ist das Buch auf optimal als Nebenbei-Lektüre geeignet. Besonders gut gelungen ist der Autorin die Beschreibung der Charaktere, die sehr detailliert ist und die es dem Leser ermöglicht, sich gut in die Handlung hineinzuversetzen.
Hier und da findet sich meiner Meinung nach die eine oder andere holprige Formulierung, aber sont gibt es nichts zu meckern.


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