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Name:
Karlheinz Top 100 Rezensent
Ort:
Frankfurt
Rezensionen:
546 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 52

nicht hilfreich: 3

Rang:
48

Karlheinzs Rezensionen

123

40

09.04.2015

„Vier Fälle zu einem klasse Preis”

Wer kennt nicht die Erzählungen und Romane über Sherlock Holmes, geschrieben von Arthur Conan Doyle Ende des 19. und Anfang das 20. Jahrhunderts. Bis heute werden seine Geschichten gerne gelesen und noch immer verfilmt.
Es handelt sich hierbei um eine stabile 4-CD Box mit einer Spielzeit von 208 Minuten. Folgende Hörspiele sind vorhanden:
1. Der adlige Junggeselle
Lord Robert St Simon, der zweite Sohn des Herzoges von Balmoral kündigt seinen Besuch bei Sherlock Holmes an. Direkt nach seiner Trauung mit der Tochter eines amerikanischen Millionärs verschwindet die Braut spurlos.
2. Die einsame Radfahrerin
Ein ganz in schwarz gekleideter Mann stellt immer wieder der hübschen Radfahrerin Violett Smith nach. Die verängstigte Frau bittet Sherlock Holmes um Rat.
3. Die Internatsschule
Der Sohn eines angesehenen und reichen Dukes verschwindet spurlos und in derselben Nacht wird die Leiche eines Deutschlehrers gefunden. Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Verschwinden und dem Tod des Lehrers?
4. Der schwarze Peter
Kapitän Peter Ceray, auch „Der schwarze Peter“ genannt, wird ermordet aufgefunden. Ein rätselhaftes Notizbuch ist die einzige Spur.
Die Handlung ist teilweise zeitlos (einige, wie gerade das erste Hörspiel durch den Wandel in der Zeit nicht mehr) und wirklich gelungen, selbst bekannte Geschichten hört man immer wieder gerne an. Die Spannung wird immer wieder durch einen Schuss Humor aufgepeppt.

Die angenehmen Erzählerstimmen lassen keine Längen aufkommen, sondern wirken immer spannungsgeladen. Vor allem die wunderbaren Dialoge sind wahrlich geglückt.

Fazit: Lebhafte Vertonung des ungewöhnlichen Klassikers. sie wirkt vor allem durch die Sprecher überzeugend, der den Erzählungen neues Leben einhaucht.

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40

09.04.2015

„Rund um den Fußball”

Der Autor Kurt-J. Heering schaut auf 50 Jahre Fußballbundesliga zurück. Er unterteilt das in drei Kategorien: Typen, Triumphe und Tragödien. Er arbeitet die Fußballgeschichte von 1963 bis Mitte der Saison 2013 auf, mit all ihren Höhepunkten, Skandalen und versucht dabei alle Aspekte dieses Sportes zu beleuchten.

Einiges ist sicher dem Sportbegeisterten schon bekannt, aber vieles vermutlich noch nicht. So entsteht ein Überblick der nicht nur die bereits bekannten Ereignisse widerspiegelt, sondern ebenso einen Blick über den Tellerrand wagt. Das Statistische kommt dabei nicht zu kurz, wird allerdings immer nur nebensächlich eingefügt, so entsteht eine Sammlung, die flüssig zu lesen ist und nicht auf Fakten verzichtet.

Der Schreibstil ist angenehm und man kann das Buch über einige Seiten am Stück lesen. Ab und zu sind ein paar Längen vorhanden, was eher selten der Fall ist.

Fazit: Knapp über 250 Seiten Fußball, Fußball und nochmals Fußball, was will Mann da mehr?

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40

28.03.2015

„Unterhaltungsroman für den Mann”

Das Buch von Joachim Staats ist eine Liebeserklärung an die Fußballweltmeisterschaften bzw. den letzten beiden Weitmeisterschaftssiegen der deutschen Nationalmannschaft beginnend mit der WM 1990 in Italien, bis zur letzten Weltmeisterschaft und dem vierten Stern. Ebenfalls betrachtet der Autor in einem kurzen Rückblick auf die vorigen Weltmeisterschaften, um seine Einstellung zum Fußball widerzuspiegeln.
Es handelt sich bei diesem Roman nicht um eine Aufarbeitung der Fußball-Weltmeisterschaften im klassischen Sinne mit vielen Statistiken, sondern um die Beschreibung wie der Autor diese mit seinen Freunden, Familie und Umfeld dieses erlebte. Der Autor schildert alles in einem angenehmen Schreibstil, der manchmal ein wenig an Stammtischniveau erinnert, aber im Zusammenhang passend ist.
Das Buch ist zwar ungewöhnlich, dennoch sehr unterhaltsam, wenn auch am Ende nicht viel hängen bleibt. Dennoch ist zum Beispiel der Umgang mit Frau / Freundin bei einer Weltmeisterschaft vorbildlich, wenngleich nicht unbedingt zum Nachmachen empfohlen. So bleibt der Humor nicht auf der Strecke.
Fazit: Kurzweilige Unterhaltung auf nur 166 Seiten, für mich ein wenig zu kurz geraten. Wer Fußball mag wir einige Parallelen zum Autor feststellen und mit ihm schmunzeln können.

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40

19.03.2015

„Gute Unterhaltungsliteratur”

Conny ist erfolgreiche Autorin für erotische Romane, welche sie unter einem Pseudonym schreibt. Als sie nun unter eigenem Namen einen Kriminalroman schreiben möchte, wird dieser von ihrem Agenten abgelehnt, weil er ihn nicht für überzeugend genug hält. Conny soll schnell für Ersatz sorgen. Privat ist auch nicht alles so wie Conny es sich vorstellt, denn ihr Lebensgefährte Christian, bekommt ein tolles Jobangebot und sie muss mit ihm eine Fernbeziehung führen. Als sie nun für einen Thriller in virtuellen Welten recherchiert, wird sie von der Neugier und einem Flirt gefangen genommen.
Es handelt sich hierbei um den zweiten Roman mit der Protagonistin Conny. Dem Handlungslauf kann ohne Probleme gefolgt werden, wenn man den ersten Teil und damit die Vorgeschichte nicht gelesen hat. Die Handlung ist für Unterhaltungsliteratur mehr als angemessen, sogar ein wenig vielschichtig mit ein paar überraschenden Wendungen.
Die Protagonisten können überzeugen, sie sind wie aus dem Leben genommen, ein paar Ecken und Kanten mehr, hätte sie noch realistischer gemacht, aber dennoch gelungen.
Der Schreibstil ist flüssig, leicht zu lesen und mit einem unkomplizierten Satzaufbau, also ideal um den Roman zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln zu lesen.
Fazit: Das Buch hält was er verspricht, kurzweilige Unterhaltung mit spannenden Wendungen und einer Prise Humor.

buch

Der Preis der Treue

Diane Brasseur

EUR 14,90 *
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30

16.03.2015

„Nur bedingt überzeugend”

Ein 54-jähriger Anwalt ist verheiratet mit Kind und hat eine deutlich jüngere Geliebte, Alix. Als der Anwalt mit seiner Familie nach New York reist setzt er sich vorher an seinem Schreibtisch und macht sich Gedanken über Alix und sein Leben.
Das nur 176 Seiten kurze Buch ist sehr ungewöhnlich, denn es handelt sich um einen Monolog des Anwaltes, von dem wir bis zum Ende nicht wissen wie er heißt. Es werden keine Namen außer der von Alexis genannt, auch erfährt der Leser wenig vom wirklichen Geschehen, es fließen zwar immer wieder Dinge ein, aber dennoch viel zu wenige um die Zusammenhänge vollständig zu verstehen.
Der Schreibstil der Autorin bzw. die gute Übersetzung passt zur Handlung und ist für einen Debüt Roman vielversprechend. Dennoch ist es aufgrund des Monologes manchmal schwierig den Gedankengängen zu folgen, hier wird der Leser schon gefordert, damit er nicht ganz die Richtung verliert. Ich konnte keinen roten Faden erkennen der durch das Buch führt. Es handelt sich vielmehr um verschieden Aspekte die nur die Verbindung, nämlich Alix haben.
Fazit: Selten habe ich ein so ungewöhnliches Buch entdeckt. Klang der Klappentext noch sehr ansprechend, ist das Buch dann doch wirklich abstrakt. Alles wir nur angedeutet allerdings nichts geklärt.

buch

Der Gast im Garten

Takashi Hiraide

EUR 14,00 *
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50

06.03.2015

„Klein und fein”

Ein junges japanisches Paar zieht in ein kleines Gartenhaus. Sie erhalten immer wieder Besuch aus Nachbars Garten. Chibbi ist ein kleines scheues Kätzchen, die den beiden immer mehr ans Herz wächst, solange bis sie eines Tages einfach wieder aus ihrem Leben spurlos verschwindet.
Der Autor liefert hier ein wunderbares, wenn auch recht kurzes Buch mit seinen nur 133 Seiten, ab. Der Schreibstil ist ungewöhnlich, durch die japanische Kultur und deren Begriffe geprägt. Zum besseren Verständnis ist im Anhang eine kurze Worterklärung vorhanden. Das Original ist bereits im Jahre 2001 in Japan erschienen.
Die Handlung ist einfach und baut zusammen mit der Schreibweise und der japanischen Kultur eine unglaubliche Harmonie auf, die man so in dem Klappentext kaum erahnen konnte. Hierzu passend die wahrlich tollen Illustrationen/Bilder von Quint Buchholz, die dem Buch nochmals zusätzliche Tiefe geben und mich manchmal einfach nur ein paar Momente haben träumen und meinen Gedanken nachhängen lassen.
Fazit: Ein kleines und wirklich wunderschönes Buch das mich vor allem durch den Tiefgang und die japanische Kultur überzeugen konnte.

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50

21.02.2015

„Spannung pur”

Als Jonas in der Schule von einem fernen Land träumt, ist der Traum sehr realistisch und Jonas fällt wortwörtlich vom Stuhl. Als er durch seinen Lehrer wieder in die Realität zurückgeholt wird, ahnt er noch nicht, dass es der Beginn eines großen Abenteuers ist. Wir dürfen ihn hier im ersten Band begleiten.
Das Buch für die Zielgruppe 8 – 12 Jahre habe ich zusammen mit meinem neunjährigen Sohn gelesen. Das schöne Cover ist bezeichnend für das komplette Buch, so wird es immer wieder durch schöne Illustrationen aufgelockert. Die Sätze sind einfach, nicht zu lange und gut für die Zielgruppe zu lesen und zu verstehen. Die Kapitel sind von der Länge angemessen und die Gesamtlänge ist mit 144 Seiten ausreichend.
Die beiden jugendlichen Hauptfiguren lassen den Leser von Anfang an mitfiebern und meinen Sohn und mich schon von Anfang an in den Bann gezogen, so dass wir das Buch gar nicht mehr beiseitelegen wollten und uns jetzt schon auf den nächsten Band freuen, der zeitgleich mit diesem erschienen ist.
Die Handlung ist gelungen und bietet einen guten Einstieg in die Romanreihe, hier wird die Fantasie angeregt und Spannung auf die weiteren Bände geschaffen.
Fazit: Wunderschönes Kinderbuch mit viel Fantasie und vor allem toller Aufmachung, so müssen Kinderbücher sein.

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40

14.02.2015

„Guter Serieneinstieg”

Nach dem Tod seines Vaters, möchte Michaels Mutter nun dessen besten Freund Hector heiraten. „Onkel“ Hector ist ja gerade noch erträglich, aber sein Sohn und Stiefbruder Edwin ist ein wahres Ekelpaket. So mag es nicht verwundern, dass Michael am Tag der Hochzeit ein wenig auf Abwegen ist. Allerdings was er dann erlebt ist atemberaubend, denn er trifft auf den Zauberer Merlin, der ihm mitteilt, dass er zu den Rittern der Tafelrunde gehört und er die Welt gegen das Böse verteidigen muss.
Der Autor K. T. Millner schafft es ein Kinderbuch zu verfassen, das die Ritterzeit mit der jetzigen Zeit verbindet und lässt die Tafelrunde von König Artur neu auferstehen. Im ersten Band der Reihe beginnt diese noch bedächtig, dennoch durchaus spannend. Der Schreibstil ist immer altersgerecht und jedes Kapital hat am Anfang eine passende kleine Zeichnung, was das ganze Buch angenehm auflockert. Diese Kleinigkeiten, sowie das gelungen Cover machen das Buch für die Zielgruppe zu einem Highlight, jedoch nicht nur für diese, denn das Buch kommt ebenfalls bei Erwachsenen gut an.
Vor allem auch Michaels Sicht auf seinen Stiefvater und seinen Stiefbruder, sowie die Umweltproblematik bei Ölbohrungen sind kindgerecht erläutert, so dass sogar ein paar ernste Themen Einzug in das Buch finden.
Fazit: Ein toller Jugendroman der die Jetzt-Zeit mit dem Rittertum verbindet und nicht nur belanglose Themen aufgreift, sondern altersgerecht hinterfragt.

buch

Alleine war gestern

Beatrice Meier

EUR 9,99 *
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40

09.02.2015

„Gelungenes Buch”

Als Philip zufällig Ricarda nach Jahren wieder trifft kommt er spontan auf die Idee Ricarda, die für eine Übergangszeit eine Wohnung sucht, in seine WG einzuladen. Leider besteht die WG noch nicht und Philip muss schnell noch drei weiter Mitbewohner finden. Die gefundenen Mitbewohner könnten unterschiedlicher kaum sein.
Das Buch besticht durch den lockeren Schreibstil, der wirklich gut zu lesen ist und das Buch in kurzer Zeit „bewältigen“ lässt. Die Autorin schafft es dabei, ein wenig Tiefgang zu erzielen und so eine Mischung zwischen humorvollem Buch und der Thematik des Älter Werdens auseinander zu setzen.
Die Handlung ist realistisch und durchaus angemessen. Ebenfalls sind die Protagonisten gelungen, mit ihren Stärken und Schwächen, alles sehr menschlich und treffend.
Es ist bereits das zweite Buch, welches ich im Zusammenhang mit einer „Senioren-WG“ gelesen habe und es hat mir durchaus gefallen. Allerdings stört mich dann ein wenig, dass die Handlung recht kurz gehalten ist und die Senioren alle um die 60 Jahre alt sind. Die Problematik, wenn die Protagonisten in ein reiferes Alter kommen, wird hier nicht behandelt.
Fazit: Guter Roman der amüsiert und die Problematik des Alterns wenigstens oberflächlich beleuchtet. Eine Fortsetzung wäre hier sicherlich sinnvoll und auch für die Autorin eine Herausforderung.

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40

06.02.2015

„Leichte Kost”

Jennifer ist alleinerziehende Mutter und hat einen 11jährigen Sohn. Eines Tages taucht bei ihr im Haus der Russe Philja auf, welcher von ihrem Sohn zu einem längeren Aufenthalt eingeladen wurde. Dieser Mensch verändert alles in ihrem Leben.
Ich bin eigentlich kein EBook Leser, sondern bevorzuge eher die Printausgaben, allerdings ist dieses Buch nur als EBook erscheinen, somit bleibt einem manchmal nicht anderes übrig als auf die digitale Variante umzusteigen.
Der Schreibstil ist locker und flüssig, mit immer wieder schönen Momenten zum Schmunzeln, genau passend zum Thema und dem Buch.
Thematisch steht die Liebesgeschichte im Vordergrund, auf andere Themen wird nur kurz mal verwiesen, ohne groß darauf einzugehen. Bestes Beispiel ist das Leben in einem kleinen Dorf mit der Vorgeschichte der Protagonistin, diese ist oberflächlich und unrealistisch geschildert.
Die übrigen Protagonisten sind teilweise realistisch dargestellt, aber ohne große Tiefe, sondern allenfalls oberflächlich.
Fazit: Dem Genre entsprechend ein unterhaltsames Buch, das durchaus unterhält, auch wenn es nur an der Oberfläche kratzt.

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