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Karlheinz aus Frankfurt Unsere Top-BuchhändlerInnen

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Kurzweilige Unterhaltung mit kleineren Schwächen

Karlheinz aus Frankfurt , am 11.10.2016

Bis zu diesem Roman war mir die Buchreihe von Vince Flynn mit dem Protagonisten Mitch Rapp vollkommen unbekannt. So passt es ganz gut, dass es sich um ein Prequel handelt und für mich ein Einstieg ist.

Der Autor erzählt die Vorgeschichte zu den bereits dreizehn vorhandenen Romanen und hier wird geschildert wie er nach dem Terrorakt von Lockerbie angeworben und ausgebildet wird um seine Mission zu erfüllen.

Der spannende Agentenroman besitzt einen klaren Handlungsstrang mit einigen Wendungen. Es gibt ab und zu kleinere Längen, die sich aber im Rahmen halten.

Der Schreibstil ist unterhaltsam, wenn auch manchmal direkt und sogar brutal. Es werden einige Klischees bedient, so ist der Protagonist ein nahezu unverwundbarer Held, der einfach alles kann. Insgesamt lässt sich das Buch durch den Schreibstil schnell und einfach lesen.

Im Mittelpunkt steht der Protagonist Mitch Rapp, der nach meiner persönlichen Meinung ein wenig überzeichnet ist um realistisch zu wirken, jedoch zum Genre und Roman noch ganz gut passt.

Fazit: Kurzweilige Unterhaltung mit kleineren Schwächen und ein wenig zu übertriebener Heldenmut des Protagonisten, somit drei Sterne.

American Assassin - Wie alles begann
von Vince Flynn
(2)
Buch
9,99

Der Schreibstil gefällt mir nicht

Karlheinz aus Frankfurt , am 11.10.2016

Ein historischer Roman der im Jahre 1874 im schönen Barcelona spielt, dazu noch ein paar Krimikomponenten und einen spanischen Autor Daniel Sánchez Pardos der im Jahre 1979 in Barcelona geboren wurde, das hört sich ganz nach einer tollen Mischung an und vor allem nach einem Buch für mich.

Antoni Gaudi rettet dem frisch nach Barcelona gezogenen Gabriel Camarasa das Leben und die beiden freunden sich an. Die Familie Camarasa ist im Besitz einer Zeitung, welche im öffentlichen Ansehen nicht unbedingt beliebt ist. Als das Gebäude einer Konkurrenzzeitung in Flammen aufgeht und ein Geschäftspartner von Gabriel Camarasas Vater ermordet aufgefunden wird, ermitteln die beiden zusammen mit ihrer Freundin Fiona um den wirklichen Mörder zu finden.

Das Cover und die Karte im Innenleben sind detailliert und passen zum Buch. Die Handlung wirkt unglaublich spannend und hat einen ausgeklügelten Handlungsstrang, der immer wieder überrascht. Leider wird dieser durch die Wirkung des Schreibstils ein wenig in den Hintergrund gedrückt.

Die Geschichte ist in der Ich-Erzzählperspektive von Gabriel Camarasa und somit würde der Autor alles richtig machen, wenn er nicht eine ausschweifende und langatmige Erzählung geschaffen hat. Diese wird bei den Schilderungen in den Straßen von Barcelona deutlich, vielleicht liegt es nur daran, dass ich Barcelona noch nicht selber erkundet habe, aber für mich ist das alles zu detailliert und blumig umschrieben, so dass die Handlung nicht wirklich vorwärts gerät.

Die Protagonisten sind so dargestellt, dass sie Licht und Schatten haben, allerdings bin ich mit ihnen zu keinem Zeitpunkt warm geworden und so haben mich die Charaktere nicht überzeugen können. Warum mit Antoni Gaudi ein geschichtliche Person als Protagonist dargestellt wurde, lässt sich mir nicht erschließen, zumal der Autor anscheinend nur den Namen benutzt und nicht den Charakter.

Fazit: Ein Roman der mir durch den ausschweifenden Schreibstil nicht gefallen hat und somit nur zwei Stern wert ist.

Die Sieben Türen
von Daniel Sánchez Pardos
(7)
Buch
16,00

Toller Roman mit kleiner Schwäche

Karlheinz aus Frankfurt , am 02.10.2016

Die Journalistin Anne Südhausen muss nach dem Tod Ihrer Großmutter nach Innsbruck um dort die Beerdigung und den Nachlass zu regeln. Sie hatte lange Zeit keinen Kontakt zu ihr und befindet sich nach der Trennung von ihrem Mann in keiner guten seelischen Verfassung. Bei der Durchsicht der Unterlagen ihrer Großmutter findet sie mehrere Tagebücher die das Leben der Großmutter im Sanatorium Schattwald im Jahre 1943 widerspiegeln. Anne taucht in die Zeit ein und lernt so eine andere Seite ihrer Großmutter und ihrer Vergangenheit kennen.

Die ganzheitliche Handlung wechselt stets zwischen den Jahren 2014 und 1934, sie spitzt sich bis zum Ende hin immer mehr zu, was für spürbare Spannung sorgt. Obwohl sie geradlinig ist, enthält sie überraschende und spannende Wendungen, so dass ich zu keinem Zeitpunkt das Ende voraussagen konnte.

Der Schreibstil passt toll zum Geschehen, er ist recht unspektakulär, was ich durchaus positiv in diesem Fall verstehe. Das Buch ist angenehm zu lesen, es ist klar geschrieben. Einzig hatte ich mir ein wenig mehr von den Tagesbucheintragungen erwartet. Diese sind in der dritten Form geschrieben und eher eine Erzählung als ein Tagesbucheintrag. Hier hätte die Autorin deutlich mehr Möglichkeiten gehabt.

Die Protagonistin ist das eigentliche Highlight, denn sie hat eine gewisse Tiefe und wirkt realistisch, so dass der Leser sich in sie hinein versetzen kann und mit ihr von den ersten bis zur letzten Seite mitfühlt.

Das Thema drittes Reich und der Umgang in den Krankenhäusern bzw. psychologischen Sanatorien ist anschaulich dargestellt, hier wird nichts beschönigt, aber auch nicht künstlich hochstilisiert, alles bleibt sachlich und das macht den Roman aus.

Fazit: Ein Roman der mir von Anfang bis Ende gut gefallen hat, wenn die Tagesbucheinträge besser ausgearbeitet wären und dadurch authentischer gewirkt hätten, denn wären es fünf Sterne geworden, so sind es gute vier.

Schattwald
von Barbara Dribbusch
(7)
Buch
10,00

Fesselnder Roman

Karlheinz aus Frankfurt , am 29.09.2016

Ein Privatflugzeug stürzt ins Meer und nur ein erfolgloser Maler und der kleine Sohn des Millionärs überleben. Der Maler schwimmt Meile um Meile bis ans rettende Ufer und rettet so das vierjährige Kind. Die Katastrophe wird nun von den Medien und den Behörden untersucht und in allen Einzelheiten betrachtet. Warum stürzte das Flugzeug ab? Warum hat der Maler schon vorher Bilder von Katastrophen gemalt, darunter einen Flugzeugabsturz? Warum befand sich ein mittelloser Maler an Bord des Privatflugzeuges?
Die Handlung lebt von den o. g. Fragen, welche nach und nach erarbeitet werden. Zudem werden die einzelnen Personen betrachtet und so ein komplettes Bild des Geschehens mit allen Hintergründen verfasst. Langeweile kommt so nicht auf, ab der Mitte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, am Anfang habe ich mir ein wenig schwer getan, aber nach den ersten hundert Seiten ging der Schreibstil in Fleisch und Blut über. Gelungen fand ich die Betrachtungsweise der verschiedenen Personen, teilweise mehrere in einem Kapitel, dadurch muss konzentriert weiter gelesen werden, also einfach so nebenbei am Strand lesen könnte durchaus schwierig werden.
Der Protagonist Scott steht im Vordergrund und führt folgerichtig durch die Geschichte. Er wirkt trotz Ecken und Kanten sympathisch und konnte mich vollkommen überzeugen. Die weiteren Protagonisten werden ebenso detailliert dargestellt, es macht richtig Spaß sie kennen zu lernen.
Es werden auch die einige Themen kritisch betrachtet, wie zum Beispiel die Medien, was dem Roman ein wenig Tiefe gibt.
Fazit: Ein Buch das durch die verschiedenen Handlungsstränge und dem Protagonisten Punkten kann, dafür fünf Sterne von mir.

Vor dem Fall
von Noah Hawley
(3)
Buch
22,99

In der grünen Hölle

Karlheinz aus Frankfurt , am 24.09.2016

Schon das Cover und natürlich die dunkle Ausrichtung mit den Seiten und dem Leseband passen perfekt zum Klappentext, der mich sofort angesprochen hat. Das Buch macht sofort neugierig und ich musste sogleich ins Buch hinein lesen.

Direkt ab dem Prolog baut das Buch Spannung auf und steigert den Spannungsbogen bis zum Ende immer weiter. Es werden stets kleine Episoden eingebaut, die das Hintergrundgeschehen erläutern, ohne dabei die Spannung zu senken.

Der Schreibstil ist schön zu lesen. Normalerweise brauche ich einige Seiten um mich an den Schreibstil eines Autors zu gewöhnen, das hatte ich hier nicht. Es wird öfters mal ein wenig hessischer Dialekt dazwischen gestreut, was mir persönlich zusagt.

Die Protagonisten sind sehr anschaulich dargestellt. Es sind richtige Charaktere die sehr realistisch wirken. Es gibt verschieden Handlungsstränge die zueinander führen und von einem Erzähler als Tatsachenbericht dargestellt werden.

Nachdem das Thema Gentechnik schon einiges zu bieten hat, wird dieses mit vielen Randthemen noch einmal untermauert, so dass außer der Spannung noch ein gewisser Anspruch und Aussage zu Tage tritt. Die Tiefe ist zwar bei den Themen unterschiedlich, dennoch wird nicht nur an der Oberfläche gekratzt.

Fazit: Ein ungewöhnliches und tolles Buch das mich fasziniert hat. Mir ist es immens schwer gefallen es aus den Händen zu legen, somit fünf Sterne.

Info:
Bei dem Produkt handelt es sich um ein vom Händler/Hersteller kostenfrei bzw. zu vergünstigten Konditionen zur Verfügung gestelltes Produkt um es auf "Herz und Nieren" zu prüfen und zu bewerten.

Lebensnacht
von Will Hofmann
(6)
Buch
19,95

Mit einigen Längen

Karlheinz aus Frankfurt , am 23.09.2016

Auf der schwedischen Insel Gotland geht ist eigentlich eher gemütlich zu, bis es zu ungewöhnlichen Taten kommt, die sich immer mehr steigern um schließlich in einem Mord zu enden. Nachdem die Vorfälle alle im Umfeld der neu hinzugezogenen Akin stattfinden, ermittelt diese auf eigene Faust und wird dabei von einem ehemaligen Kriminalbeamten unterstützt.

Die Handlung beginnt wie das Leben auf Gotland eher langsam und behäbig, so dass am Anfang keine echte Spannung aufkommt. Erst ab Mitte des Romans nimmt das Buch ein wenig mehr Fahrt auf, ohne jedoch wirklich überzeugen zu können. Die Handlung ist gradlinig, ohne große Wendungen und Überraschungen.

Die Protagonistin wirkt nicht gerade überzeugend, sondern hat durchaus Schwächen in der Schilderung. Es ist nach meinem Empfinden ähnlich wie bei der Handlung, nicht ganz gelungen und mit leichten Schwächen.

Der Schreibstil ist gelungen, wenn auch nicht unbedingt für einen Krimi üblich. Gerade auf den ersten Seiten lässt sich das Buch gut lesen ohne dass viel geschieht.

Fazit: Ein nette kleiner Roman der mich weder vom Hocker reißt, noch mach komplett langweilt, sondern irgendwo dazwischen und somit drei Sterne.

Mord auf der Insel
von Marianne Cedervall
(1)
Buch
14,00

Ambitioniertes Werk …,

Karlheinz aus Frankfurt , am 15.09.2016

… das leider an den eigenen Ansprüchen scheitert. Der Werk ist betitelt mit "Heart and Soul of Action Sports" und das geht nach meinem Empfinden am Thema vorbei, denn es ist vielmehr ein Interview-Band mit vielen Bildern und nur ganz am Rande ein richtiger Bildband.

Es fängt schon mit dem Einband an, der durchaus hochwertig ist, aber dann für meinen Geschmack zu dick und unpassend zu den übrigen Seiten. Der Einband riecht ein wenig unangenehm, was sich nach einiger Zeit verflüchtigt.

Das Titelbild ist atemberaubend ohne Frage, allerdings für einen Action Sport Bildband dann schon ein wenig zu brav und dennoch das für mich beste Bild. Es gibt wenige Doppelseiten auf denen die Bilder so richtig wirken könnten. Viele der Fotos sind zu klein bzw. geschnitten oder einfach zu künstlerisch gestaltet, anstatt den Sport im Vordergrund zu behalten.

Das Buch legt mehr Wert auf die Sportler die hinter den Bildchen stecken. Die Fragen der Interviews gehen um den Sportler und sind nicht nur auf den Sport selbst begrenzt was mir wiederum gefällt. Die Idee hier ein wenig Hintergrundwissen zu vermitteln gefällt mir durchaus, wenn sie nicht so umfangreich geworden wäre.

Fazit: Für einen Bildband sind die Bilder zu klein, die Texte zu lang und das Ganze geht meines Erachtens am Thema vorbei.

Chasing the Elements
von Liv Williams
(1)
Buch
52,00

Die Perle in der Muschel

Karlheinz aus Frankfurt , am 15.09.2016

Das moderne Märchen für Jung und Alt handelt von der zehnjährigen Maja die mitbekommt, dass ihre Eltern Probleme haben. Sie lernt den ungewöhnliche Anton kennen, der auf den ersten Blick ein Musiker ist und doch so viel mehr. Kann er Maya mit ihrer Angst, dass sich die Eltern trennen helfen?

Gleich mit dem ungewöhnlichen Cover wird klar, dass dieses Buch etwas Besonderes ist. Die Gestaltung erscheint zunächst einfach wird aber mit den Illustrationen auf Vorder- und Rückseite aufgewertet, die durch das dezente Äußere in den Mittelpunkt rücken. Diese Illustrationen befinden sich auch vor jedem Kapitel und sind ein Zeichen für die liebevolle Gestaltung des Buches. Passend hierzu ist die Schrift, die ein wenig verspielt wirkt und dennoch gut zu lesen ist.

Eine Zuordnung in eines der bekannten Genre ist mir bei diesem Roman extrem schwer gefallen, wenn dann würde ich mich für Märchen für Jung und Alt entscheiden, denn das beschreibt das Buch nach meiner Meinung am besten.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, das Spiel mit den Worten finde ich sehr gelungen und passt vor allem zu dem Märchen, das weitaus mehr ist, als es am Anfang scheint. Die Handlung ist ein fantastisches Märchen das die Fantasie anregt und in einer ganz anderen Welt spielt, die unglaublich toll vom Autor dargestellt ist. Hier könnte ich mir durchaus eine Fortsetzung denken, wobei dieser Roman ein Ende hat.

Fazit: Wunderbares Märchen das nicht nur an der Oberfläche kratzt, sondern durchaus Tiefe hat und für mich ein richtiges Highlight ist, somit fünf verdiente Sterne.

Info:
Bei dem Produkt handelt es sich um ein vom Händler/Hersteller kostenfrei bzw. zu vergünstigten Konditionen zur Verfügung gestelltes Produkt um es auf "Herz und Nieren" zu prüfen und zu bewerten.

Die Gedankenmusik
von Matthias Brandl
(5)
Buch
12,80

Tolles Buch mit Luft nach oben

Karlheinz aus Frankfurt , am 13.09.2016

Das Buch wird nochmals in einem kleinen Einschub geliefert was ungewöhnlich ist, aber auch zu diesem nicht gerade gewöhnlichen Buch passt. So ist das Cover und der Titel ebenso besonders und rundet das Ganze ab.

In zehn Kapiteln versuchen die Autoren zum Denken anzuregen und betrachten hierbei Werte wie Partnerschaft, Familie, Freiheit, Geld, Status und vieles mehr. Die Autoren gehen auf die Themen von vielen Seiten ein, werfen Fragen auf ohne selbst Antworten zu liefern. Es handelt sich also um keinen Ratgeber im klassischen Sinne, sondern um eine Hilfestellung um den eigenen Weg zu finden. Schließlich gibt es mehr als diese zehn Punkte auf die in diesem Buch eingegangen wird und die Relevanz ist bei jedem Menschen anders.

Die jeweiligen Themen werden mit einem praktischen Beispiel eingeführt, was zum Verständnis des Themas wichtig ist und so einen einfachen Einstieg in das Thema bedeutet. Danach wird auf angenehme Weise das Thema betrachtet und die verschiedenen Optionen werden erläutert.

Teilweise werden die Kapitel von spannenden Aufstellungen, Zitaten oder Statistiken abgerundet. Für meinen Geschmack hätte es sogar noch ein wenig mehr davon gebraucht um die Möglichkeiten umfassender zu erläutern.

Fazit: Ein ungewöhnliches Buch das zum Denken anregen soll und somit kein üblicher Ratgeber ist. Ich empfinde die Art und Weise als angenehm, denn für manche Themen gibt es keine einheitliche Lösung und wer sich die Mühe macht in das Buch einzutauchen wird mit einem guten Ergebnis sich selber besser kennen lernen. Manches wäre noch umfänglicher zu erläutern gewesen, deswegen nur vier Sterne.

Das Leben. Ein bunter Hund
von Sabine Hübner
(1)
Buch
24,90

Mehr als ein Jugendroman

Karlheinz aus Frankfurt , am 08.09.2016

Christopher Rowe ist im 17. Jahrhundert bei einem Apotheker Namens Benedict Blackthorn Lehrling. Als dieser ermordet wird, versucht Christopher den Mörder zu finden und kommt dabei einer Verschwörung auf die Schliche. Von nun an befindet er sich auf der Flucht und sein Leben ist nicht mehr so wie es vorher war.

Es handelt sich um den Debütroman des Kanadiers Kevin Sands und der ist ihm mehr als gelungen. Der Schreibstil ist unglaublich intensiv und vermittelt von den ersten Seiten an direkt Spannung. Er ist in der Ich-Form geschrieben und bezieht den Leser so direkt in die Abläufe ein.

Der Schauplatz ist London des 17. Jahrhunderts und die Stadt, sowie die Zeit sind klasse beschrieben. Selbst wenn es manchmal ein wenig rauer zugeht, ist er noch immer passend für das Lesealter ab zehn Jahren, denn die Zeit damals war sicher nicht einfach.

Der Protagonist Christopher ist sehr authentisch dargestellt und mit viel Hintergrund und Tiefe, so dass ein richtiges Bild in meinem Kopf von ihm entstehen konnte. Ebenso ist die Darstellung der weiteren Protagonisten anschaulich.

Die Handlung ist für diesen Abenteuerroman passend. Es gibt einen erkennbaren roten Faden mit vielen Verwicklungen und überraschenden Wendungen, besser geht es kaum noch.

Fazit: Ein Roman der meiner zwölfjährigen Tochter und mir sehr gut gefallen hat. Es ist zwar eigentlich ein Jugendroman, aber so gut geschrieben, dass er für Erwachsene ebenso geeignet und somit fünf Sterne wert ist.

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Der Blackthorn-Code - Das Vermächtnis des Alchemisten
von Kevin Sands
(26)
Buch
15,95

 
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