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Name:
Tine Schweizer
Rezensionen:
70 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 8

nicht hilfreich: 5

Rang:
629

Tine Schweizers Rezensionen

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30

02.01.2012

„schön für nebenbei”

Sexy, süß, frech sucht… dieser Titel bringt den Inhalt voll auf den Punkt. Vier Kurzgeschichten, die alle nur eines im Mittelpunkt haben: Die schönste Nebensache der Welt. Tiefgreifende Gefühle, die einem vermittelt werden wollen darf man jedoch nicht erwarten. Auf den meisten Seiten geht es abwechslungs- sowie sehr einfallsreich zwischen den Protagonisten zur Sache.

Nicht zu sehr in die Details, das es nicht pornografisch wirkt, aber jedoch auch nicht mehr wirklich Jugendfrei :-)

Alles andere bleibt auch eher oberflächlich und die Charaktere lernt man hierbei nicht wirklich kennen. Wer keinen anspruchsvollen Roman sucht, sondern einfach nur zum Gedanken ablenken ist hier genau richtig.

Für zwischendurch wunderbar zu lesen. Es ist gut geschrieben und immer auf den einen Punkt gebracht. Kurzweilig und nicht groß zum nachdenken gedacht! Das Cover ist romantisch kitschig, genau auf diese Kurzgeschichtensammlung zugeschnitten.

40

02.01.2012

„es geht weiter”

Etwas zwiegespalten bin ich nach Beendigung, dieser lang erwarteten Fortsetzung zurückgeblieben.

Die Art und Weise wie es präsentiert wurde ist wirklich gut gemacht. Die Haupterzählerin dieses mal ist Rose, welche mittlerweile schon im 2. Jahr auf dem College ist.

Immer wieder in verschiedene Zeiten und Abschnitte ihres Lebens hin und her gewechselt. Dazwischen finden wir, anscheinend total zusammenhangslos zu Rose ihrer Geschichte, ein Tagebuch von Dave Yellad, welcher Anfang des vergangenen Jahrhundert im Tal gelandet war und seine Abenteuer und Erlebnise niederschrieb.

Wir tauchen ein in die Geschichte von Rose, welche immer schon alleine durch ihre Glatze ungewöhnlich schien. Hier erfahren wir natürlich auch, wie es dazu kam. Wieder wird bewiesen, dass man vor der eigenen Vergangenheit nicht davon laufen kann. Doch das Auflösen der Rätsel erfolgte mit wirklich überraschenden Wendungen, vielen Hinweisen und einem großen Knall.

Dennoch bin ich irgendwie mir nicht ganz sicher. Es ist gut, ja wirklich! Doch fehlte mir irgendwas, ohne dass ich dies genau benennen könnte. Vielleicht weil ich eher das Gefühl habe, dass wir erst am Anfang neuer Wege stehen. Es ist wie, wenn man genau weiß, dass nun eine spannende Szene im Film kommt und dann wird plötzlich die Pause eingeschaltet. Man sitzt wie auf Kohlen und möchte wissen, wie es weitergeht. Wie entwickeln sich diese schon angedeuten Passagen, was lässt sich die Autorin als nächstes für ihre Protagonisten einfallen?

Bei weitem ist dieser Teil nicht so düster, wie schon gewohnt. Aber es hat doch was mitnehmendes, vor allem Rose Geschichte ist nicht unbedingt so leicht weg zustecken.

Die Spannung ist kunstvoll aufgebaut. Der rote Faden rollt sich nach und nach ab, begleitet von einem weiteren, der parallel läuft. Die eine Geschichte ist abgeschlossen, aber der rote Faden will sich mit dem nächsten Teil verbinden.

Wir Leser dürfen also gespannt sein, was uns „Das Tal“ und das „Grace-College“ in Zukunft noch zu bieten hat.

Das Cover ist in ähnlicher Aufmachung wie die ersten Bände. Allerdings ist die Grundfarbe braun. Somit wird auch äußerlich darauf hingewiesen, dass wir nun in einem neuem Abschnitt gelandet sind. Noch ein Hinweis am Rande: Der Klapptext gibt nur teilweise wieder, was wirklich in diesem Band passiert. Robert erscheint hier nämlich nur als kleine Nebenrolle.

Die Fortsetzung „Das Tal 2.2 Das Erbe“ erscheint im Februar, gefolgt von „Das Tal 2.3 Die Jagd“ im Mai und enden tut die 2. Season mit Band 4 „Die Entscheidung“ vermutlich im August 2012. Somit erwartet uns ein düsteres, aber bestimmt spannendes Halbjahr.

50

02.01.2012

„gewohnter giersche humor”

Lang erwartet und viel zu schnell wieder vorbei ist die kleine Geschichte des Eselchens.

Die Frage „Was wäre wenn….“ hat sich wohl jeder schon einmal gestellt. Wenn man noch mal an einen früheren Punkt seines Lebens gelandet wäre, würde man wieder so handeln? Kann man dem „Schicksal“ ein Schnäppchen schlagen. Begegnet man den selben Leuten, würde sich die Zukunft ändern usw.



All diesen Fragen geht Kerstin Gier in diesem spritzigen unterhaltsamen, aber auch zum nachdenken anregenden Roman, nach! Mit einer Protagonistin, die dem Leser auf Anhieb sympathisch ist, aber dennoch ihre Macken hat. Mit Selbstironie und Witz erleben wir das Leben von und wie sie der Kreuzung ihres Lebens begegnet. Plötzlich stellen sich alle Uhren wieder auf 2006 und eine der wichtigsten Ereignisse ihres Lebens steht direkt bevor…



Die beiden männlichen Parts sind sehr unterschiedlich und haben zwar entscheidend Einfluss auf Kati´s Leben, aber werden selber nicht zu genau beschrieben. Sie sind eher Randfiguren, die jedoch sehr präsent sind.



Der „Giersche“ Humor schlägt auch wieder voll zu. Wer schon einmal eine Lesung mit der Autorin live erlebt ht, wird sicherlich im Hinterkopf ihre Stimme hören, die Betonungen und das leichte Schmunzeln erleben. Ihre Dialoge sind ausgreift und witzig. Viele Szenen konnte ich mir bildlich vorstellen und mich hinen versetzen.



Die Zitate am Seitenrand sind ein toller Einfall. Allerdings hat es mich ein wenig auch gestört, weil ich diese lesen wollte und dann den Lesefluss wieder unterbrochen habe. Aber sie haben oft das Geschehen voll auf den Punkt gebracht und ich habe viele neue sehr zutreffende Zitate gefunden.



Auf das gleichnamige Hörbuch, welches Kerstin Gier selber eingelesen hat, freue ich mich jetzt schon sehr!



Ein leichter Roman, der für einige amüsante Stunden zwischendurch wunderbar geeignet ist. Kerstin Gier liefert genau das, was ich mir von ihr erwarte. Gute, leichte Unterhaltung mit viel Esprit.

50

02.01.2012

„genau das richtige”

Möchte nicht jeder nach seinem Tode mit guten Worten bedacht werden. In den Erinnerungen der Hinterbliebenen und Freunde mit gutem Gefühl verweilen? Kaum einer weiß wirklich, was die anderen über einen zu Lebzeiten denken. Doch nach dem Tode wird die Wahrheit offenbart.

James Kier, sehr erfolgreich im Geschäft, bekommt diese fast einzigartige Möglichkeit. Aufgrund einer Verwechslung wird er für Tod gehalten und kann den eigenen Nachruf in der Zeitung lesen. Hier kommt ganz klar heraus, was die anderen von ihm halten. Und das ist alles andere als gut! Doch was nun tun? Er geht den schweren Weg, nämlich sich selbst wieder ins Gesicht zu sehen und versucht das geschehene wieder gut zu machen.

Richard Paul Evans hat eine Begabung die Gefühle in wenige Worte, teilweise nüchtern, aber doch intensiv zu beschreiben. Er drückt nicht auf die Tränendrüse und stellt den Protagonisten als Heiligen hin, sondern zeigt in klaren Worten auf, wie schwer es ist sich selbst (wieder) zu finden. Natürlich bleibt es nicht aus, dass die Tränen dann doch rollen, denn gerade der Schluss ist sehr emotional.

Die sehr kurzen Kapitel machen es einfach dem klaren Weg des Autors zu folgen. Die verschiedenen Personen, sind klar dargestellt und es fällt einem leicht sich in ihre Lage zu versetzen.

Sicherlich ist es teilweise etwas vorhersehbar, aber dennoch ein besonders Weihnachtsbuch, welches zum nachdenken über sich selbst anregt und den Geist der Weihnacht in sich trägt. Es ist eine Zeit der Freude, aber auch die Zeit der Vergebung.

Schon letztes Jahr habe ich mich von seinen Büchern in den Bann ziehen lassen, so wie es auch diesmal wieder passiert ist.

20

02.01.2012

„die ersten beiden waren besser”

Autsch kan ich momentan nur sagen. Einfach weil mir manche Sachen fast körperlich weh getan haben.

Rita Falk hat wieder tief in die Kiste gegriffen um Franz Eberhofer eine interessante Geschichte erleben zu lassen. Wie er es zum Kommissar geschafft hat, sei dahin gestellt. Nicht unbedingt mit Intelligenz sondern mit Glück und guten Freunden. Leider geht der Spaß oft auf andere Kosten und der Witz geht an manchen Stellen verloren. Versuchen viele Autoren die Fettnäpfchen zu umgehen, wenn es um Ausländischen Mitbürgern geht, so greift sie tief hinein und zieht sämtliche Vorurteile hervor.

Dies sollte man also eher mit einem Augenzwinkern sehen.



Geht es dabei aber um die Häusliche Gewalt, geht es mir dann irgendwann doch zu weit. War dies schon im 2. Band angesprochen und gut ausgegangen, so wird hier wieder in die vollen gegriffen. Hier wird mir dann auch der Franz Eberhofer, mit seiner teilweisen Gleichgültigkeit zu viel.



Abgesehen von diesen Momenten jedoch, hat die Autorin wieder viel (teilweisen skurillen) witz und Humor aufgegriffen um einen unterhaltsamen Krimi zu erschaffen. Der ist teilweise sehr kurios.



Es war nicht der beste Eberhofer, aber größtenteils wirklich zum schmunzeln und hat gut unterhalten. Beim nächsten hoffe ich allerdings wieder auf mehr tiefe und auch mal auf ein wenig Einsicht des Kommissars. Nicht alles kann ich mit bayrischer Gemütlichkeit gut heissen und einsehen, warum er so handelt.

50

02.01.2012

„enthält alles was man braucht für ein gutes Buch”

Nachdem Jasmin eine schwere Scheidung hinter sich hat, nimmt sie einen Monat Urlaub um ihrer Tante in deren alten Buchhandlung zu helfen. Während sie dort arbeitet, passieren die unglaublichsten Dinge. Bücher scheinen wie von selbst aus dem Regal zu fallen, morgens sind sie anders sortiert als abends, Menschen tauchen auf und verschwinden genauso plötzlich! Doch dieser Monat hält noch mehr für Jasmin bereit – sie lernt wieder jemand kennen und lieben. Jedoch hat dieser ein Geheimnis….



Die Bücherflüsterin ist ein absolut magischer Roman aus der Welt der Bücher, ihrer Autoren und ihrer Geschichten. Es ist soviel mehr als nur die Reise zu sich selbst für Jasmin. Es enthält soviel übersinnliches und kann nur jeden Bücherwurm ansprechen. Wer wünscht sich nicht mal mit verstorbenen Autoren sprechen zu können, oder das er beim stöbern in einer Buchhandlung genau das richtige – wegweisende Buch – zu finden?



Der Titel des Romanes sagt genau das aus, was den Leser erwartet. Ein besonderer Roman aus der Welt der Literatur. Er unterhält, verzaubert und verführt jeden in eine fremde und doch bekannte Welt.



Durch das einfließen der indischen Spezialitäten und Kleidungsstücke wird alles fast noch magischer für mich als ganz europäische Leserin. Fast konnte ich die Düfte wirklich riechen, die Kleidungsstücke sind vor meinem inneren Auge entstanden.



Die Hauptprotagonistin Jasmin ist sehr gut dargestellt und ihren Weg zu sich selbst kann man sehr plausibel nachvollziehen.



Ein schöner Roman für jede Tages- und Jahreszeit und für jede Stimmung. Selbst wenn man vorher schlechte Laune hatte, wird diese hier schnell weggeweht. Es ist kein einfacher Liebesroman und kein einfacher Roman um Bücher. Nein, eher enthält dieser Roman soviel mehr Gefühl und Magie, als man es sich vorstellen kann.



Einfach empfehlenswert!

Hörbuch

Emerald

John Stephens

EUR 19,99 *
auf Merkliste

50

02.01.2012

„voll empfehlenswert ”

Mit Emerald habe ich wieder eine Geschichte gehört die mir länger in Erinnerung bleiben wird. Die Kinder Kate, Michael und das Nesthäkchen Emma werden von Waisenhaus zu Waisenhaus geschickt und in keinem können sie sich wirklich einleben. Die drei wissen, dass eines Tages ihre Eltern sie zurückholen werden. Doch dann passiert das Unglaubliche: In ihrem neuem Waisenhaus sind sie die einzigen Kinder. Aber nicht nur das, auch der Leiter Dr. Pym hat etwas seltsames an sich. Ehe die drei Kinder sich versehen geraten sie in eine Strudel um Geheimnisse, welche in der Vergangenheit ihren Ursprung finden. Zauberer und Zwerge sowie Kreischer und viele andere Wesen begegnen ihnen auf der Suche nach der Wahrheit. Was hat es mit der Gräfin auf sich? Ein kleines Büchlein spielt auch eine besondere Rolle!

Der Autor John Stephans entführt uns in fremde Welten mit fantastischen Wesen. Direkt von Anfang an werden wir gefangen genommen in seiner Geschichte. Das er Drehbuchautor ist, hat nur zum guten beigetragen. Lebhaft, spritzig und sehr bildhaft ist seine Erzählweise. Sehr gut kann man sich diesen Roman auch verfilmt vorstellen. Die Kapitel sind nicht all zulange, was beim hören eh weniger stört. Und doch hat es alles in sich, was zu einem guten spannenden Jugendroman gehört. Weder der Humor, noch ernsthafte Stellen fehlen, die Spannung wird immer weiter aufgebaut und endet in einem grandiosen Höhepunkt.

Alle Protagonisten sind für sich einnehmend. Sofort wird Sympathie zu den Guten aufgebaut, Antisympathie für die Bösen, so schön sie auch aussehen mögen. Beim zuhören habe ich lange überlegt, zu welcher Seite Dr. Pym gehört. Die Charaktere überzeugen alle von Anfang an.

Mit Emerald: Die Chroniken von Anbeginn hat John Stephans einen furiosen Start seiner Trilogie hingelegt.

Gesprochen wird das Hörbuch von David Nathan, der nicht nur den Kindern seinen eigenen Klang verleiht. Auch die Situationen sind von ihm fantastisch umgesetzt.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und hoffe, das wir nicht mehr all zulange darauf warten müssen.

Mein 9 jähriger Sohn hat dieses Hörbuch auch total verzaubert. Er konnte kaum noch aufhören den MP3 Player von den Ohren zu tun. Nun sind wir also zu zweit, die auf die Fortsetzung dieser Reihe warten.

50

18.08.2011

„super auftakt”

Warum? Warum nur gibt es so gemeine Cliffhanger??? Mittendrin in einer spannenden Situation, wo der Leser eine Auflösung erwartet – und plötzlich ist das Buch aus. Man kuckt hin und nein es gibt keine weitere Seite. Das nächste Buch muss her und zwar sofort!!!

So ergangen ist es mir mit Kelley Armstrong´s Die dunklen Mächte – „Schattenstunde“.

Schon oft wurden mir die Bücher der (wie ich schon feststellen durfte) – supernetten Autorin empfohlen (winke an Ela) und seit eine Weile wartete dieser Band darauf endlich gelesen zu werden. Jetzt war es soweit und ich bin ab getaucht in die Welt der 15jährigen Chloe Saunders. Ihr Wunsch ist es einfach nur dazu zugehören. Sie will nichts besonders sein, sondern nur ein ganz normales Mädchen. Gerade als sich alles zum guten zu Wenden scheint, wird ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Sie sieht einen Geist und nachdem das natürlich keiner glaubt wird sie in eine psychiatrische Klinik für Jugendliche eingeliefert. Doch auch hier ist nichts so, wie es scheint. Ist sie krank, oder warum begegnen ihr diese Geister? Was haben die anderen Jugendlichen? Und wem kann sie trauen? Ihre Welt wird aufs tiefste erschüttert und sie muss ihren eigenen Weg finden. Zudem kommen immer mehr Rätsel dazu: Was passierte mit Liz? Was verbirgt Simon und welche Verbindung hat er zu Derek, der Chloe ganz schön Angst einjagt.

Anfangs habe ich mir noch etwas schwer getan mich richtig hin einzufinden. Das liegt nicht an der Schreibweise. Nein diese ist fantastisch und sehr mitreißend geschrieben. Eher daran, das hier ein absolut ausgeklügelter, gut durchdachter Jugendroman vor mir liegt, der durch seine vielen Facetten nicht leicht durchschaubar ist.

Nichts ist so, wie es scheint. Wird eine Lösung aufgezeigt, so entdeckt man gleichzeitig um so mehr Fragen.Der Spannungsbogen wird nach und nach ausgebaut und endet in einem Cliffhanger, der kaum zu überbieten ist.

Das Cover ist schön gestaltet, gerade die Schrift gefällt mir sehr gut. Allerdings passt das junge dunkelhaarige Mädchen darauf nicht ganz zu unserer jungen Protagonistin Chloe, da diese blond ist. Ansonsten mystisch wie der Inhalt.

40

18.08.2011

„romantik”

J.R. Ward, dieser Name ist den meisten Lesern von paranormalen Geschichten ein Begriff. Black Dagger heißt ihre erfolgreiche Reihe. Doch nicht nur die Krieger nehmen einen Platz auf dem Schreibtisch der Autorin ein, sondern auch die Liebesgeschichten der heutigen Zeit. Und dass sich diese nicht verstecken müssen, beweist die Autorin immer wieder.

In „Küss mich, küss mich nicht“ schickt sie die Restauratorin Callie Bucke ins Rennen. Callie´s Kindheit war nicht einfach und voller Geheimnisse um ihren Vater. Doch sie hat sich ihr eigenes Leben aufgebaut und ist nun auf dem Weg sich einen Namen in der Kunstszene zu machen. Bis sie auf den Milliardäre Jack trifft, ist sie auch voll überzeugt alles im Griff zu haben. Doch stellt er ihr Leben mehr auf den Kopf als sie es für möglich gehalten hat. Nicht nur dass er sie beauftragt ein sehr wertvolles Gemälde zu restaurieren, nein da kommt noch viel mehr hinterher.

Es ist vielleicht nicht die originellste Liebesgeschichte, aber sie hat alles was man sich für eine gute Unterhaltung wünscht. Liebenswerte, sympathische Protagonisten, Humor, sowie ein wenig Spannung und Drama. Gepaart mit dem flüssigen, leicht lesbaren Schreibstil der Autorin sind einige entspannte Lesestunden garantiert. Auch eine kleine Nebenhandlung ist eingebaut, die alles noch schöner und romantischer macht.

Schon im College schrieb Jessica Bird ihre ersten Romane. Weitere zehn Jahre später arbeitete sie nicht nur als Rechtsanwältin in einer Bostoner Kanzlei, sondern hatte auch mehrere weitere Manuskripte in ihrer Schublade. Sie gab dem Drängen ihres Mannes und ihrer Mutter nach und suchte sich mit Erfolg einen Verlag. Gleich ihr erster Roman wurde ein großer Erfolg. Mittlerweile bekam sie auch schon zweimal den begehrten RITA-Award.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

50

18.08.2011

„es geht weiter”

Das Warten ist nun zu Ende. Der siebte Teil der „Schwestern des Mondes“ ist nun erschienen und hat uns gleich wieder zurück gebracht in die Welt der Hexe Camille und ihrer beiden Schwestern. Mittlerweile haben die drei ja kräftig Verstärkung bekommen gehabt, die unterschiedlicher gar nicht sein könnten. Ein Drache, Dämonen und Menschen sind nur ein Teil ihrer Vertrauten. Diese brauchen sie allerdings auch, denn Schattenschwinge hat eine neue Dämonen in ihre Welt geschickt um das nächste Geistsiegel zu finden.

Doch nicht nur von dieser dämonischen Seite erwartet sie große Gefahren und Änderungen, sondern auch aus der Anderswelt. Die Königen der Feen, die Einhörner all diese spielen hier eine große Rolle.

Wie immer wird jedes Buch aus Sicht einer der drei Schwestern geschrieben. Dieses mal war wieder Camille an der Reihe. Sie ist eine ungewöhnliche Protagonistin. Nicht nur durch ihre unterschiedlichsten Fähigkeiten, sondern auch bei ihrem Intimleben. Gerade diese Erotischen Spielchen sind immer wieder Anlass dazu, über das 08/15 Schema hinweg zu sehen. Es ist genauso vielfältig und ungewöhnlich wie sie selbst. Dennoch schafft es die Autorin, dieses mit ihrem , flüssigen Schreibstil ohne große Probleme lesen zu lassen.

Auch die Kampfhandlungen sind actionreich und spannend.

Obwohl es schon eine Weile her ist, dass ich den letzten Teil der Schwestern gelesen habe, bin ich ohne große Probleme wieder in ihre Geschichte eingetaucht. Namen und Handlungen waren schnell wieder geläufig, was den Lesespaß natürlich steigerte. Es war jetzt nicht die ungewöhnlichste oder beste Geschichte, aber sie hat den Wiedereinstieg leicht und spannend gemacht. Humor, Action, Erotik, als dies erwartet den Leser, wenn er dieses Buch aufschlägt.

Wer die Schwestern nicht kennt, dürfte auch gut in die groben Hintergründe einsteigen. Empfehlen würde ich dennoch, vorher die sechs anderen Bände zu lesen.

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