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Name:
Fl. Kluge
Ort:
Wolfenbüttel
Rezensionen:
259 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 49

nicht hilfreich: 20

Rang:
132

Fl. Kluges Rezensionen

123
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50

16.12.2011

„eine Freundschaft?!”

Rüdiger Safranski beschreibt in seinem Buch "Goethe & Schiller - Geschichte einer Freundschaft" äußerst lesenswert, wie fruchtbar die Freunschaft dieser beiden wohl "größten" deutschen Dichter zueinander war. Der Autor beschreibt sehr anschaulich was diese beiden sehr "starken" unterschiedlichen Charaktere voneinander trennte und vereinte. Er beschreibt, wie aus einem schwierigen Start der beiden, aus der alles andere als Freunschaft spricht, sich mit der Zeit in eine Freundschaft wandelt, die ein Leben lang anhalten wird. Herr Safranski berichtet davon, wie sie sich gegenseitig in und an ihren Arbeiten unterstützten, wie sie sich halfen und jeder auf seiner Weise von dieser Freundschaft partizipierten, die nicht nur auf die Arbeit beschränkt war, sondern auch im privaten Bereich stattfand. Wahre Freundschaft ist nur sehr schwer zu finden, hier hat sie stattgefunden. Für mich eines der besten, wenn nicht sogar das beste Buch, was Rüdiger Safranski geschrieben hat.

buch

Hölderlin

Thomas Knubben

EUR 19,90 *
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50

08.12.2011

„Auf den Spuren Hölderlins folgt Th. Knubben”

Im Winter 1801/02 wanderte der Deutsche Dichter Hölderlin von Nürtingen nach Bordeaux, um dort eine Stelle als Hauslehrer anzutreten. Thomas Knubben geht diesen Weg im Winter 2007/08 nach. In Hölderlins Leben war diese Reise ein einschneidenes Erlebnis, für Th. Knubben nicht minder. Wer den Dichter verstehen möchte, der sollte sich mit T.K auf die Wanderschaft begeben. Der Autor beschreibt sehr anschaulich und interessant seine Reise und Erlebnisse - und immer mit dabei Hölderlin. Wir begegnen Hölderlin und seine Zeit, wir nehmen Anteil an seinen Empfindungen und bekommen auch mehr oder weniger Antworten zu seinem Leben und Wesen. Thomas Knubben versucht, Antworten zu finden auf die Frage, was Hölderlin umtrieb. Aber auch die Empfindungen des Autors und seine Geschichten von unterwgs kommen ausführlich zur Sprache. Ein Buch, das sich lohnt gelesen zu werden!

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40

29.11.2011

„zum 80. Geburtstag”

Klaus Wagenbach - Linker, mit Ecken und Kanten! Zum 80sten Geburtstag des Verlegers erscheinen Erinnerungen, Festreden und Seitenhiebe in einem gebunden Buch (natürlich in rot) und mit 350 Seiten. 20 Kapitel sind den persönlichen Erinnerungen gewidmet (Familie / Lebensweg). 16 Kapitel beschäftigen sich mit den deutschen Verhältnissen (unter anderem mit der RAF). 21 Kapitel befassen sich mit anderen Autoren oder Freunden (z.B. mit Paul Celan, Günter Grass oder Willy Brandt). 9 Kapitel setzen sich mit dem Verlagswesen auseinander. 8 Kapitel mit seiner Affinität zu Italien. Auch wenn man nicht mit der politischen Einstellung von Klaus Wagenbach übereinstimmen sollte, ist es ein lesenswertes Buch - es spiegelt ein Stück deutscher Zeitgeschichte wieder. Ein Mann mit Charisma, der nicht katzbuckelt und sich mundtot machen läßt. RESPEKT!!!

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50

22.11.2011

„erstklassig”

Ich war nicht gerade ein Udo Lindenberg Fan. Ich konnte früher auch nicht viel mit seiner Art Musik zu machen anfangen. Aber, das hat sich geändert, eventuell hat es etwas mit dem Alter zu tun. Sei es, wie es ist. Diese CD lohnt sich wirklich. Zwar werde ich jetzt nicht alle CDs von U. L. kaufen, aber diese kann ich nur an alle weiter empfehlen. Diese unverwechselbare Stimme, gepaart mit den Texten, der eingängigen Musik und vor allem die anderen Mitinterpreten wie Clueso, Inga Humpe, Stefan Raab, Jan Delay, u. a. machen diese CD aus. Die Auswahl der Lieder ist wirklich gelungen und ein Volltreffer. Also kaufen, anhören und Freude haben!

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50

14.11.2011

„Maigret ermittelt wieder in Paris”

Der 70. Band der Maigret-Romane. Wie die vorherigen Bücher, so ist auch dieser Roman gebunden, mit einem roten Lesebändchen versehen und einer Pariskarte als Vor- und Nachsatz versehen. Auf 201 Seiten ermittelt Maigret in Paris - ein junger Student wurde auf offener Straße erstochen. Dabei steht weniger im Vordergrund wer der Täter war, sondern eher, wie es zur Aufklärung kommt und das Motiv oder auch vermehrt die Psychologie, die zu den Gewalttaten führte. Maigret ermittelt wieder auf seine ganz eigene Art und Weise. Mit Melancholie und auch einer gewissen Hoffnungslosigkeit. Erstklassig die Milieubeschreibungen und die ganz besondere Atmosphäre, die der Autor um seinen Kommissar entstehen läßt - sie ist unübertroffen!

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50

10.11.2011

„toll, unbedingt lesen”

Der Schweizer Dieter Moor, bekannt aus der Sendung Titel, Thesen, Temperamente und seine Frau Sonja ziehen aus der Schweiz in ein kleines Dorf in Brandenburg. Mit viel Humor und Witz beschreibt er ihre Erlebnisse mit den dort ansässigen Bewohnern und erzählt anschaulich Geschichten über sich selbst, seiner Frau und ihre Schwierigkeiten, Wünsche, Träume, Hoffnungen, Lebenlust und GLÜCK. Dabei zieht er immer mal wieder Vergleiche im Verhalten zwischen den Schweizern und den Brandenburgern. Man merkt beim lesen, dass D.M. und S.M sehr viel an diesem Landstrich und seiner Bewohner liegt. Man sollte vielleicht nicht jeden Satz auf die Goldwaage legen und sezieren, sondern sich einfach an dem Buch, die Sprache, die Intention und an dem Witz erfreuen! Man lernt Dietaaaa und Sonja besser kennen und ihre Einstellungen zu ganz bestimmten Themen. Leider ein zu kurzes Vergnügen, aber eventuell gibt es ja eine Fortsetzung. Mein Fazit lautet: unbedingt kaufen und lesen!!!

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30

07.11.2011

„gut zu lesen”

Der Basler Kommissär Hunkeler steht kurz vor seiner Pensionierung. Da beschäftigt ihn der Fall des verschwundenen Basler Theaterintendanten Bernhard Vetter, dessen Hausboot man auf dem Rhein führerlos vorgefunden hatte. War es Mord, Selbsttötung, Unfall, Entführung, oder doch etwas ganz anderes? Dabei gerät dieser Fall eher in den Hintergrund, weil die Figur des Kommissärs viel interessanter ist. Der Leser pendelt nämlich zwischen Basel, dem Schwarzwald und dem Elsaß hin und her. Er nimmt daran teil, wie Hunkeler seine Pensionierung verkraftet und verfolgt interessiert die Gespräche, die oft ans philosophische Grenzen. Dabei erinnert die Figur des Kommissär Hunkeler etwas an Kommissar Maigret.

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50

27.10.2011

„spannend unbedingt lesen”

Frank Tenner ist ein fünfzigjähriger, promovierter und verwitweter deutscher Schriftsteller, der in Miami (USA) lebt. Um an Stoffe für seine Romane zu kommen, wird er Teilhaber in einer Detektei - was sich später als fataler Fehler erweisen soll! Er lernt das Geschäft eines Privatdetektivs kennen, dass ihm als "Weichei" so manche harte Seite zu entlocken vermag. Er gerät bei seinen Fällen an die niedrigsten Instinkte des Menschen. Bei seinen Fällen geraten er und seine Kollegen zwischen die Fronten von rivalisierenden Banden, der organisierten Kriminalität, diversen US-Behörden und Auftragskillern. Jetzt muß er beweisen, was ein deutsches "Weichei" im Stande ist, zu leisten - er muß halt seinen Mann stehen! Ein ausgezeichneter Kriminalroman erwartet den Leser, der nicht nur spannend ist, sondern auch Humor besitzt. Besonders die Perspektive aus der Sicht von Frank Tenner macht diesen Roman so besonders - seine Gefühlslage, seine Gedanken und Handlungen werden dem Leser unmittelbar vermittelt. Man ist live dabei. Unbedingt kaufen und lesen, lesen, lesen. Und wer dann noch nicht genug hat, kann sich auf der Internetseite von Frank Tenner weitere Informationen besorgen (mit Bildern und Hinweis auf den zweiten Band, der wohl im Jahr 2012 erscheinen wird)!!!

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50

11.10.2011

„lesenswert”

Martin Suters zweiter Krimi mit seinen beiden Protagonisten Herrn von Allmen und seinem Faktotum Carlos geht in die nächste Runde. Die beiden haben nach dem ersten Buch "Allmen und die Libellen", mittlerweile eine eigene Firma gegründet, die sich darauf spezialisiert hat, verschwundene Kunst wiederzubeschaffen.

In dem Buch "Allmen und der rosa Diamant" ist es ihr Auftrag, gerade diesen rosa Diamanten, der gestohlen worden ist, wieder aufzufinden. Aber, sie scheinen nicht die einzigen zu sein, die sich auf diese Suche begeben. Ihre Ermittlungen führen sie dabei über London, Zürich bis an die Ostsee nach Heiligendamm.

Im Gegensatz zum ersten Buch finde ich, dass die Figuren mehr an Konturen gewonnen haben und ihre Charaktereigenschaften noch stärker herausgearbeitet worden sind. Das Buch läßt sich flüssig und angenehm lesen. Keine verwirrende Sprache oder Schachtelsätze, sondern klar und deutlich auf den Punkt gebracht. Besonders gefallen hat mir dabei Allmen in Heiligendamm, wo er in einem Luxushotel logiert.

Fazit: Besser als das erste Buch!

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