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Fl. Kluge aus Wolfenbüttel

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zum 80. Geburtstag

Fl. Kluge aus Wolfenbüttel , am 29.11.2011

Klaus Wagenbach - Linker, mit Ecken und Kanten! Zum 80sten Geburtstag des Verlegers erscheinen Erinnerungen, Festreden und Seitenhiebe in einem gebunden Buch (natürlich in rot) und mit 350 Seiten. 20 Kapitel sind den persönlichen Erinnerungen gewidmet (Familie / Lebensweg). 16 Kapitel beschäftigen sich mit den deutschen Verhältnissen (unter anderem mit der RAF). 21 Kapitel befassen sich mit anderen Autoren oder Freunden (z.B. mit Paul Celan, Günter Grass oder Willy Brandt). 9 Kapitel setzen sich mit dem Verlagswesen auseinander. 8 Kapitel mit seiner Affinität zu Italien. Auch wenn man nicht mit der politischen Einstellung von Klaus Wagenbach übereinstimmen sollte, ist es ein lesenswertes Buch - es spiegelt ein Stück deutscher Zeitgeschichte wieder. Ein Mann mit Charisma, der nicht katzbuckelt und sich mundtot machen läßt. RESPEKT!!!

Die Freiheit des Verlegers
von Klaus Wagenbach
(2)
Buch
19,90

erstklassig

Fl. Kluge aus Wolfenbüttel , am 22.11.2011

Ich war nicht gerade ein Udo Lindenberg Fan. Ich konnte früher auch nicht viel mit seiner Art Musik zu machen anfangen. Aber, das hat sich geändert, eventuell hat es etwas mit dem Alter zu tun. Sei es, wie es ist. Diese CD lohnt sich wirklich. Zwar werde ich jetzt nicht alle CDs von U. L. kaufen, aber diese kann ich nur an alle weiter empfehlen. Diese unverwechselbare Stimme, gepaart mit den Texten, der eingängigen Musik und vor allem die anderen Mitinterpreten wie Clueso, Inga Humpe, Stefan Raab, Jan Delay, u. a. machen diese CD aus. Die Auswahl der Lieder ist wirklich gelungen und ein Volltreffer. Also kaufen, anhören und Freude haben!

MTV Unplugged-Live Aus Dem Hotel Atlantic
von Udo Lindenberg
(3)
Musik
8,49 bisher 16,99

toll, unbedingt lesen

Fl. Kluge aus Wolfenbüttel , am 10.11.2011

Der Schweizer Dieter Moor, bekannt aus der Sendung Titel, Thesen, Temperamente und seine Frau Sonja ziehen aus der Schweiz in ein kleines Dorf in Brandenburg. Mit viel Humor und Witz beschreibt er ihre Erlebnisse mit den dort ansässigen Bewohnern und erzählt anschaulich Geschichten über sich selbst, seiner Frau und ihre Schwierigkeiten, Wünsche, Träume, Hoffnungen, Lebenlust und GLÜCK. Dabei zieht er immer mal wieder Vergleiche im Verhalten zwischen den Schweizern und den Brandenburgern. Man merkt beim lesen, dass D.M. und S.M sehr viel an diesem Landstrich und seiner Bewohner liegt. Man sollte vielleicht nicht jeden Satz auf die Goldwaage legen und sezieren, sondern sich einfach an dem Buch, die Sprache, die Intention und an dem Witz erfreuen! Man lernt Dietaaaa und Sonja besser kennen und ihre Einstellungen zu ganz bestimmten Themen. Leider ein zu kurzes Vergnügen, aber eventuell gibt es ja eine Fortsetzung. Mein Fazit lautet: unbedingt kaufen und lesen!!!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht
von Dieter Moor
(27)
Buch
9,99

gut zu lesen

Fl. Kluge aus Wolfenbüttel , am 07.11.2011

Der Basler Kommissär Hunkeler steht kurz vor seiner Pensionierung. Da beschäftigt ihn der Fall des verschwundenen Basler Theaterintendanten Bernhard Vetter, dessen Hausboot man auf dem Rhein führerlos vorgefunden hatte. War es Mord, Selbsttötung, Unfall, Entführung, oder doch etwas ganz anderes? Dabei gerät dieser Fall eher in den Hintergrund, weil die Figur des Kommissärs viel interessanter ist. Der Leser pendelt nämlich zwischen Basel, dem Schwarzwald und dem Elsaß hin und her. Er nimmt daran teil, wie Hunkeler seine Pensionierung verkraftet und verfolgt interessiert die Gespräche, die oft ans philosophische Grenzen. Dabei erinnert die Figur des Kommissär Hunkeler etwas an Kommissar Maigret.

Hunkeler und die Augen des Oedipus
von Hansjörg Schneider
(3)
Buch
19,90

interessantes Amerika

Fl. Kluge aus Wolfenbüttel , am 06.10.2011

Die in Berlin und Zürich lebende Schweizerin Zora Del Buono (Gründungsmitglied der Zeitschrift mare) reiste 100 Tage mit ihrem Hund Lino an der amerikanischen Atlantikküste entlang. Von Neufundland (Kanada) bis nach Key West (USA) führte sie ihr Weg, auf der sie viele interessante Begegnungen machte. Aus der Sicht einer Europäerin versucht sie der Frage nachzugehen, was den oder die Amerikaner ausmacht und in welchem Kontext steht dazu die Geschichte der Länder Kanada und USA. Aus ihren ganz persönlichen Erfahrungen mit den verschiedensten Lebensläufen, in der sie unverholen ihre eigene politischen Ansichten vertritt, bringt sie dem Leser nahe, wie vielfältig die amerikanische Ostküste ist, mit allen ihren positiven und negativen Facetten. Aus der Sicht des Europäers kann man sehr oft nur den Kopfschütteln, was für eine Meinung einige Amerikaner vertreten, und welches Weltbild sie haben. Ausgezeichnet gefallen haben mir die vielen Einschübe an den unteren Seiten des Buches, in der Erläuterungen und Zusammenhänge dem Leser erklärt werden oder auch die diversen vorhandenen Sprachübungen. Ein wenig erinnert dieses Buch an John Steinbecks Buch "Reise mit Charlie". Viele Orte, die in diesem Buch vorkommen habe ich auch schon selbst besucht, und es war eine Freude, wieder darüber etwas lesen zu können und alte Erinnerungen erneut aufzufrischen! DANKE

3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Hundert Tage Amerika
von Zora del Buono
(2)
Buch
19,90

wirklich lesenswert

Fl. Kluge aus Wolfenbüttel , am 28.09.2011

Respekt für den Autor Arno Geiger, wie er die schwere Erkrankung seines Vaters in diesem Buch verarbeitet und lernt, mit ihr umzugehen. Seine Erfahrungen hat er aufgeschrieben und gibt sie nun an die Leser weiter. Sensibel und mit einigen Lernprozessen nähert er sich seinem Vater an. Er hat recht, wenn A.G. schreibt, dass nicht der Vater über eine Brücke gehen muß, sondern er zu seinem Vater über die Brücke gehen muß! Diagnose: ALZHEIMER! Zuerst ein Schock, ab und zu unverständniß mit dem Verhalten des Vaters, dann verstehen und akzeptieren. Ausgezeichnet die Idee, sie noch zu Lebzeiten des Vaters August Geiger, zu schreiben. Rührend, aber nicht immer konfliktfrei, aber sehr oft mit einem Anzeichen von Humor und Witz, beschreibt er den Alltag. Ein lesenswertes Buch!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Der alte König in seinem Exil
von Arno Geiger
(75)
Buch
20,00

mit Witz und Spannung geschrieben

Fl. Kluge aus Wolfenbüttel , am 28.09.2011

Das Buch "Teufel" der beiden Autoren Schilddorfer & Weiss ist der dritte Teil um die beiden Hauptfiguren, dem Professor für Mediavistik Sina und dem Journalisten Wagner.

Wie schon in den beiden vorherigen Büchern "Ewig" und "Narr", werden die beiden und ihre Freunde in ein Abenteuer verstrickt, in dem auch wieder Geheimdienste mitspielen, ein Rätsel zu lösen gilt und eine Schnitzeljagd nach einem Geheimnis im Vordergurnd steht, welches die Lehre der christlichen Kirche auf den Kopf stellen würde (Dan Brown läßt grüßen). Die Handlung führt sie wieder in verschiedene Städte (wie Wien, Quedlinburg oder Turin) oder auch Kirchen. In diesem Buch verlaufen zwei Handlungsstränge, die später zu einem ganzen verstrickt werden. Hilfreich ist es, wenn man den Vorgängerroman "Narr" gelesen hat, nötig ist es aber nicht. Der Thriller ist erneut spannend, man kann kaum das Buch aus den Händen legen, weil man wissen möchte, wie es weiter geht. Ebenso kommt der Witz und der Humor wieder nicht zu kurz, ist aber leider nicht mehr ganz so erfrischend wie in den anderen Büchern.

Fazit: Ein spannender und mit Humor versehender Thriller, der zu empfehlen ist, aber nicht ganz an seine Vorgänger heranreicht! Achtung: In der Erstausgabe befindet sich ein Fehldruck!!! Die Seite 329 ist leer. Diese Seite kann aber auf der Homepage der beiden Autoren ausgedruckt werden.

Teufel
von Gerd Schilddorfer
(3)
Buch
20,00

unbedingt lesen, es lohnt sich!

Fl. Kluge aus Wolfenbüttel , am 18.09.2011

Andreas Deffner ist ein ausgezeichnetes Buch gelungen. Schnörkellos und sprachlich klar berichtet der Autor über Griechenland und die Griechen. Seine Liebe zu Land und Leuten merkt man diesem Buch an und lernt sie zu verstehen. Man bekommt direkt Lust es selber zu erleben und den nächsten Flug zu buchen. Neben Witz, Anekdoten und Informationen verfällt A.D. nicht in den Fehler, dieses Land und seine Einwohner zu überhöhen. Er stellt auch negative Seiten dar und verschweigt sie nicht. Bei seinen Spaziergängen und den Begegnungen mit den Griechen, durch diverse Städte, Landschaften, Geschichte und Geschichten, wird das wahre und echte Griechenland gezeigt. Was bewegt den oder die Griechen?! Dabei kommt auch die aktuelle Tagespolitik (Griechenlands Finanzkrise) nicht zu kurz. Folgen sie dem Autor durch 18 Geschichten rund um Griechenland und lernen auch sie die Faszination kennen, die Andreas Deffner in seinem Buch beschreibt. Ich hoffe, dass noch weitere Bücher dieser Art von Herrn Deffner erscheinen wird. Ich denke, er wird noch einige Geschichten erlebt und in der Hinterhand haben.

Das Kaffeeorakel von Hellas
von Andreas Deffner
(1)
Buch
12,95

von einer, die dabei war, die weiß, wie Picasso wirklich war

Fl. Kluge aus Wolfenbüttel , am 07.08.2011

Die Autorin Fernande Olivier, Begleiterin und zeitweise auch Lebensgefährtin von Pablo Picasso, beschreibt in ihrem 176 Seiten umfassenden Büchlein, ihre Zeit mit dem Künstler Picasso und seinen Freunden in den Jahren 1905 - 1913. In ihren Erinnerungen an Picasso und seinen damaligen Freunden, u.a. Matisse, Max Jacob und Guillaume Apollinaire, u.v.m. wird immer wieder an die gemeinsame Zeit in Paris erinnert, an die Anfangsjahre, an den Kubismus. Diverse Schriftsteller und Maler werden von ihr, zur Freude des Lesers, charakterisiert und sie gibt dabei unverblümt ihre Meinung wieder. Ihre Sprache ist nicht verletzend, sondern erfrischend ehrlich und oft humorvoll. Unterstützt werden diese Erinnerungen durch 30 Bilder, Plastiken, Dokumenten, 28 Fotos auf Tafeln und 16 Zeichnungen. Die Autorin läßt die Zeit vor dem I. Weltkrieg wieder auferstehen und nimmt den interessierten Leser mit nach Paris oder Barcelona, um ihn in den Kreis der Künstler mit aufzunehmen und daran teilhaben zu lassen. Ein erfrischendes, ehrliches und sehr gut lesbares Buch. Eines der wenigen Bücher, die von jemandem geschrieben worden ist, der unmittelbar dabei war, und weiß, wie es wirklich war.

Picasso und seine Freunde
von Fernande Olivier
(2)
Buch
8,90

autobiographische Schriften

Fl. Kluge aus Wolfenbüttel , am 31.07.2011

Der Verlag KiWI hat zum 70igsten Geburtstag des Autors Uwe Timm seine biographischen Schriften in einem Band vereint. Der Autor sagt:"Es wird keine Autobiografie von mir geben!" Deshalb muß sich der Leser mit diesem Werk zufrieden geben. Die zwei Erzählungen "Am Beispiel meines Bruders", "Der Freund und der Fremde", sowie die römischen Aufzeichnungen "Vogel, friss die Feige nicht" wurden vom Autor für dieses Buch noch einmal durchgesehen, ergänzt und es wurden noch zwei kürzere Texte, die bisher nicht allein erschienen sind "Warentermingeschäfte oder Die wunderbare Wirklichkeit der Alten Welt" und "Das Nahe, das Ferne", sowie ein Nachwort von Matthias Greffrath, hinzugefügt. Dabei wurden die Schriften nicht nach ihrer Erscheinung, sondern chronologisch geordnet. Die Menschen und Ereignisse, die wichtig im Leben von U.T. waren und auch eine Bedeutung für die Zeitgeschichte Deutschlands darstellen, werden in diesem Buch, genannt. Vom älteren Bruder, der im II. Weltkrieg fiel, über den Freund Benno Ohnesorg, der durch eine Polizeikugel 1967 getötet wurde. Aber auch die Menschen, wie sein Vater, Mutter oder die Schwester, werden in diesem Buch beschrieben und psychologisch verarbeitet. Es gibt einige Bezüge seines Lebens, die später in Romane, Erzählungen oder Novellen Eingang gefunden haben. Herr Timm hat in seiner bekannten, klaren, sehr gut lesbaren Ausdrucksweise, die nie langatmig wird, sondern immer interessant ist, ein Deutschlandbild beschrieben, dass einiges erklärt. Ich kann nur hoffen, dass dieses Buch viele Leser finden wird!!!

Am Beispiel eines Lebens
von Uwe Timm
(2)
Buch
20,00

 
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