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Name:
Leopold Schikora,Therapeut und Dozent Top 100 Rezensent
Ort:
Bremen
Rezensionen:
763 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 2889

nicht hilfreich: 1769

Rang:
29
Über mich:

interessiere mich primär für philosophische, spirituelle,alternativ-therapeutische,komplementär-medizinische und pädagogische als auch historische Thematik.Deutsch ist meine Zweitsprache und da ich meine Rezensionen sehr spontan schreibe,kommen einige stylistische und grammatikalische Fehler vor,für die ich mich entschuldige.

Leopold Schikora,Therapeut und Dozents Rezensionen

123

buch

Die Gottesformel

Thomas M. Waldmann

EUR 29,00 *
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50

26.12.2007

„Alles+Nichts=Eins”

Es ist zweifelsohne eine Lektüre,die als intellektuelle Herausforderung zu bezeichnen sei.Für mich war es eines der schönsten wissenschaftlich-spirituellen Büchern,die ich bis jetzt gelesen habe. Es wird hier keineswegs ein Versuch gemacht "Gott",geschweige eine konkrete Gottheit einer bestimmten religiösen Doktrin zu beweisen.Dennoch vermittelt der Verfasser,ein "neuzeitlicher Pythagoras",mit einer sehr luziden Klarheit und auf eine sehr plausible Weise,eine Art der "transzendenten Mathematik",die Aussichtten auslöst,die dadrauf hinweisen,daß der Mensch,ja das Leben an sich ,mehr ist als die materialistisch orientierte Wissenschaft zu wissen meint.Algebraisch wird hier eine Gewißheit vermittelt,daß wenn das Nichts mit der Unendlichkeit multipliziert wird,eine Einheit entsteht.Einheit die das Sein und das Nichtsein beinhaltet.Diese Gewißheit resultiert aus keinen Glauben,sondern aus einer logisch mathematisch-physikalischen Überlegung,die stärker ist als eine "bewiesene" Sicherheit.Mit der Berufung auf verschiedene spirituelle Überlieferungen,philosophische Richtungen und wissenschaftliche Disziplinen,entsteht in diesem Werk eine Art der Konvergenz von Wissenschaft und Spiritualität.Außerordentlich finde ich die philosophische Erkenntnisstheorie des Autors,auf der das ganze Buch baut;diese Waldmann´sche Erkenntnisphilosophie übersteigt die kartesianische Erkenntniss und stellt sie berechtigt in frage.Das Erkennen,nicht das Denken ist der eigentliche "Beweis" des Seins,denn das,das ich denke muß erst erkannt werden,sagt der Autor.Ein sehr faszinierendes Paradigmenwechsel aus dem ua. auch die altspirituelle Weisheit der Antike resultiert,daß die Wahrheit nicht definiert werden kann.Mathematisch beweist der Autor,daß alles Definierbare relativ sei.Es wird hier kein personifizierter Gott mit anthropomorphen Charakterzügen postuliert,sondern ein transzendentalles Selbst,und mit diesem Postulat kann ich mich identifizieren.Zwar hier und da,hin und wieder gehe ich mit dem Autor nicht ganz konform,aber dies bezieht sich nur auf relativ kleine Nuancen und Begriffverständnisse,was keineswegs die hervorragende Einzigartigkeit seines Werkes entwertet.

4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

buch

GEZ abschaffen!

Bernd Höcker

EUR 7,90 *
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40

22.12.2007

„Plausible Argumente....”

...gegen die GEZ-Abschaffung aber ob es richtig wäre GEZ zu diesem jetzigen Zeitpunkt nicht zu zahlen wage ich zu bezweifeln.Das Buch hat mich davon nicht überzeugt,deshalb zahle ich weiter.Aber dennoch öffnet dieses Buch eine dunkle Seite des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und somit verhilft es einem ein bewußter Zuschauer und Zuhörer zu werden.Es ist schon unverständlich daß man auch dann zahlen muß wenn man die öffentlich-rechtlichen Sender nicht beansprucht.Diesbezüglich hat der Ökostadt Report trefflich komentiert:"Zahlen Sie für dieses Buch,auch wenn Sie es nicht lesen wollen,denn es steht für Sie bereit!".Toll!

5 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

22.12.2007

„Gute Recherchen”

In meiner täglichen therapeutischen Praxis konfrontiere ich mich sehr häufig mit diesem Krankheitsbild.Seit einem Jahr behandle ich physiotherapeutisch eine Patientin mit einer schwangerschaftsbediengten Osteoporose und durch sie habe ich mich noch mehr in dieses Thema vertieft.Dieses Buch hat mich eindeutig im Bezug auf diese Problematik sehr bereichert,aber dennoch gehe ich nicht immer mit dem Verfasser konform.Trotzdem ein sehr empfehlenswertes Buch und zwar nicht nur für betroffene Patienten.

3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

22.12.2007

„Heil-Hilfs-Buch aber kein Heilbuch”

Die Inhalte dieses Buches können sicherlich als sehr effiziente Ergänzung in der Behandlung von Rückenbeschwerden dienlich sein,aber dennoch finde ich die Titelversprechung "...für immer frei von Rückenschmerzen" zwar hoffnunggebend,aber zugleich auch sehr gewagt,wenn nicht sogar irreführend.Viele Ratschläge der Autorin,können zweifelsohne in die komplementäre Medizin als auch in die präventive Gesundheitstherapie integriert werden,und somit die Therapie wie auch Eigenbehandlung sehr positiv erweitern.Trotzdem ein gesunder Rücken,erfordert mehr als die Verfasserin zu geben versucht.

4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

buch

Lob der Disziplin

Bernhard Bueb

EUR 18,00 *
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30

22.12.2007

„Der Geist des Regiments”

Die Inhalte dieses Buches erscheinen mir zum Teil sehr anachronistisch.Ich selbst bedarf keiner Autorität,keinen Imperativ oder irgendeiner "höheren Instanz" um gut zu sein,um sich ethisch im Sinne der Menschlichkeit zu verhalten.Jiddu Krishnamurti hat mal trefflich formuliert,daß "Unterdrückung die grobe Form der subtileren Selbstdisziplin sei.".Ich frage mich,warum man sich überhaupt disziplinieren muß,sich zwingen?Warum laßen sich so viele Menschen in ein bestimmtes Schema pressen?Warum verschereiben sich so viele Menschen,vielfgältigen Lehren der Disziplin,die sie angeblich sogar zu "Gott" führen.Ich für mich habe festgestellt,und hierbei gehe ich mit dem Verfasser nicht konform,daß je mehr jemand seinen Geist diszipliniert,dem Geist trainiert,um so mehr engt er ihm ein.Disziplin läßt auf einen Geist schließen,der durch Bedingungen gebunden ist.In der Beweglichkeit aber gibt es keine Disziplin,wie Krishnamurti sagte.Der Autor plediert für die alten "Werte",aber wohin haben uns diese "Werte" in den letzten 2000 Jahren hingeführt?In der Tat ist die Willkür der 60/70-Jahre nicht die Antwort auf unsere Probleme,aber ebenso ist die "Disziplinierte Generation" der Vorkriegszeit" es auch nicht! Wenn die Liebe fehlt,verlernt der Mensch kreativ zu sein und wird destruktiv; dann in der Tat benötigt er Disziplin um sich selbst und andere nicht zu zerstören aber letztendlich,macht ihm die Disziplin nicht zu einen besseren Menschen.Sie macht ihm nur zu einem sich anders verhaltenden Menschen.Aus der Disziplin kann nichts Kreatives entstehen,denn das Gute entsteht stetts aus der Freiheit und die Disziplin ist alles andere als Freiheit.

3 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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