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Dabis

Gesamte Bewertungen 123 (ansehen)


Über mich:
lese was mir so unter die Finger kommt und mich interessiert. Dann schreibe ich auch gerne mal eine ausführliche Rezension.

Meine Bewertungen

 
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Ein guter Spannungsroman für den Urlaub

Dabis , am 04.05.2007

Der Name Robert Ludlum ist ein Garant für exzellente Spannungsliteratur. Auch wenn er nun schon einige Jahre tot ist, so erscheinen immer noch Bücher aus seinem Nachlass - teilweise von anderen Autoren oder Autorenteams auf Basis von Skizzen und Aufzeichungen Ludlums vervollständigt. Die Lazarus-Vendetta scheint ein solches Werk zu sein, bei dem Ludlum die Grundidee geliefert hat, es aber von anderen geschrieben wurde. Dies tut aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Die Lazarus-Vendetta ist ein schnörkelloser, einfach gestrickter Actionthriller nach dem Motto "Auf sich allein gestellter Held rettet die Welt" - sehr unterhaltsam, spannend und kurzweilig. Nur als Taschenbuch erschienen ist es die ideale Lektüre für den Urlaub oder für das Lesevergnügen zwischendurch.

8 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Die Lazarus-Vendetta
von Robert Ludlum
(2)
Buch
8,95

Spannendes aus dem hohen Norden!

Dabis , am 04.05.2007

Karin Wahlberg ist wieder ein guter Krimi aus der Reihe um Komissar Claesson und der Ärztin Lundberg gelungen. Ihr flüssiger Schreibstil und die flotte Handlung lassen das Buch zu einem soliden Krimi werden. Insgesamt ist es anfangs schwierig, alle vorkommenden Personen richtig zuzuordnen. Es sind viele Akteure, die teilweise ähnliche Namen haben bzw. auch noch mit ihren Spitznamen erwähnt werden. Da muss man gut aufpassen, dass man nicht den Faden verliert. Trotzdem macht es Spaß das Buch zu lesen, auch wenn das Ende nicht wirklich überraschend ist. Dafür gebe ich einen Stern Abzug, ansonsten ist dieses Buch auf alle Fälle ein Krimitipp von mir!

3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Verdacht auf Mord
von Karin Wahlberg
(1)
Buch
9,00

Ein skuriller, spannender Niederbayern-Krimi!

Dabis , am 04.05.2007

Ein unbescholtener Mitbürger entdeckt beim nächtlichen Versuch, seine Odelgrube (Jauchegrube) kostengünstig in den Fluss zu entleeren, etwas, das nun gar nicht dort hin gehört: Eine Leiche, noch dazu die eines Fremden, der mehrere hundert Meter außerhalb des Dorfes wohnt. Dass mit dem Brunner irgendwas nicht stimmt, hat man ja geahnt, aber gleich tot in der Odelgrube rumzuschwimmen, sowas passt ja sogar nicht zum schönen Dörfchen Kleinöd. Schon bald taucht eine Kommissarin auf und steckt ihre Nase in die ganz persönlichen Odelgruben unbescholtener Bürger. Dabei kommt ans Tageslicht, dass es weit mehr Dinge zwischen Landau und Pfarrkirchen gibt, als man es als Leser gedacht hätte. "Stille Post in Kleinöd" ist im Grunde mehr eine Krimipersiflage als ein Krimi und daher wiederum äußerst spannend und unterhaltsam. Kann das Buch für diejenigen empfehlen, die gerne mal einen skurillen Krimi abseits des Hollywood-Glamours lesen möchten.

2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Stille Post in Kleinöd
von Katharina Gerwens
(4)
Buch
9,99

Frischer Wind in der Krimiszene!

Dabis , am 04.05.2007

"Vom Mafiajäger zum Starautor"- so stellt der Goldmann Verlag seinen neuen Star am Krimihimmel aus Italien vor. Und in der Tat: Gianrico Carofiglio, Jahrgang 1961, arbeitet seit vielen Jahren in seiner Heimatstadt Bari, in der auch seine beiden bisher auf Deutsch erschienenen Kriminalromane spielen, als Staatsanwalt gegen die Mafia. Viele dieser dubiosen Verbrecher und ihre Handlanger in den Verwaltungen des Staatsapparates und der Industrie hat er seitdem schon hinter Gitter gebracht, und sich damit sicher nicht nur Freunde gemacht. Doch offenbar hat ihm das nicht ausgereicht, und so hat er vor einigen Jahren die Figur des Avvocato Guido Guerreri erfunden, der mit seinem berühmten Namensvetter aus Venedig allerdings nicht viel gemeinsam hat. Vor einem Jahr geschieden, durchlebt er eine schwere Krisenzeit, bevor er sich mit Margherita anfreundet, die im gleichen Haus wohnt...

Im vorliegenden Buch geht es um einen senegalesischen Händler, der in den vorschnellen, von rassistischen Vorurteilen geprägten Verdacht geraten ist, einen kleinen Jungen umgebracht zu haben. Wie Guerreri diesen Fall schildert, seinen Anwalt in der Ich-Form erzählen und ihn nebenbei quasi noch sein ziemlich durcheinander geratenes Leben ordnen lässt, ist sensationell gut. Ein aussichtsloser Fall, der immer auch etwas mit ihm selbst zu tun hat, nimmt ihn mehr und mehr gefangen und dann kommt das Buch gegen Ende mit der seitenlangen, genialen Schilderung eines Prozesses und dem Plädoyer Guerreris zu seinem fulminanten Höhepunkt. Eine neue, frische und engagierte Stimme in der Krimiliteratur.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Reise in die Nacht
von Gianrico Carofiglio
(6)
Buch
7,95

Ein neuer Ken Follett-Roman vom Feinsten!

Dabis , am 03.05.2007

Kein beschauliches Weihnachtsfest für Toni Gallo. Die junge Sicherheitschefin von Oxenford Medical, einer kleinen pharmazeutischen Firma in der Nähe von Edinburgh, hat an allen Fronten zu kämpfen. Proben eines noch nicht ausgereiften Antivirus sind aus dem Hochsicherheitslabor verschwunden. Sobald die Presse Wind davon bekommt, setzt ihr ein aufdringlicher Reporter zu und ihre alte Mutter wartet darauf, für die Festtage aus dem Heim geholt zu werden. Derweil braut sich über Oxenford Medical größeres Unheil zusammen. Kit, Sohn des Firmenchefs Stanley Oxenford, ist durch Spielschulden erpressbar geworden. Er hilft gedungenen Dieben in das Firmenlabor einzudringen und gefährliche Viren zu entwenden, die in den Händen der dunklen Auftraggeber zu einer tödlichen Gefahr werden können.
Der Coup gelingt, doch die Verbrecher haben nicht mit den widrigen Wetterbedingungen gerechnet. Ein Schneesturm ungeahnten Ausmaßes macht das Erreichen des kleinen Flughafens, wo die Ware übergeben werden soll, unmöglich. Einzige Zuflucht in der Wetterhölle: Das Landhaus von Stanley Oxenford, wo bereits dessen Großfamilie zur gemeinsamen Weihnachtsfeier angereist ist. Mit im Gepäck: Reichlich Gier, Mißgunst und unverarbeitete Konflikte...

Gewohnt routiniert beschreibt Ken Follett Charaktere und Szenen. Das Szenario, vor dem er dies tut, die Entwendung und drohende mißbräuchliche Verwendung gefährlicher Virenkulturen, ist glaubhaft und hochaktuell. Die Spannung dieses Buchs resultiert aus der Zusammenführung mehrerer Handlungsstränge in dem engen Zeitrahmen von 48 Stunden hin zu einem einzigen Ort, wodurch Follet ein mörderisches Tempo erzeugt. Lesen lohnt sich wirklich!

4 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Eisfieber
von Ken Follett
(19)
Buch
9,99

Ein sehr spannender Vatikan-Thriller

Dabis , am 28.04.2007

Ich habe das Buch nun auch gelesen, obwohl mir Vatikan-Thriller eigentlich nicht so liegen. Es war bereits mein drittes Buch von Daniel Silva nach "Double Cross" und "Der Zeuge". Der Autor hat einen sehr interessanten Schreibstil und versteht wirklich etwas etwas davon, wie man Spannung aufbaut. Insgesamt eine sehr unterhaltsame Geschichte vom Anfang bis zum Ende. Kann ich weiter empfehlen!

3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Die Loge
von Daniel Silva
(3)
Buch
10,99

Hochspannung garantiert!

Dabis , am 24.04.2007

Es gibt ja unzählige Serienkillerromane auf dem Markt und einer gleicht dem anderen. Dieser hier ist endlich mal was Besonderes, denn er erzählt aus der Sicht des Killers, einem perfiden kranken Hirn. Joe ist nach außen hin ein netter Kerl, ein wenig zurückgeblieben, eine Art Forrest Gump. Tagsüber putzt er bei der Polizei, alle haben ihn gern, doch nebenbei mordet er Frauen. Auch für seine Mutter ist er der gute Sohn, sie weiß nicht, dass er ihren Kaffee regelmäßig mit Rattengift würzt. Nun hat Joe bereits sechs Frauen auf dem Gewissen, doch die Zeitungen sprechen von sieben Toten. Ein Copycat-Killer ist aufgetaucht und Joe macht sich daran, ihn zu finden und ihm die restlichen Morde anzuhängen. Es folgt ein perfides Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem Mörder, der Polizei und einer gnadenlosen Frau, die ebenfalls Dreck am Stecken hat. Zeitweilig steckt der Leser wirklich in der Klemme. Will man, dass Joe geschnappt wird oder nicht? Dieses Buch ist wirkllich von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Sowas hat man noch nicht gelesen...

5 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Der siebte Tod
von Paul Cleave
(59)
Buch
8,95

Der Höhepunkt der "Wächter"-Reihe!

Dabis , am 21.04.2007

Wächter der Nacht, des Tages, des Zwielichts und der Ewigkeit. Diese Werke waren in den ersten Folgen noch eine bloße Aneinanderreihung von Geschichten, die man erstmal mühsam zuordnen musste. Doch bildet sich in diesem Finale nun ein Bild, welches alle früheren Episoden zu einem großen Ganzen zusammenfügt. Die Geschichte von "Wächter der Ewigkeit" ist moderner - erstmals kommt fortschrittliche Technologie zum Einsatz - bleibt aber trotzdem im Mystischen und reicht weit zurück bis zur Zeit König Arthus'. Das ganze Buch erzählt im Gegensatz zu den anderen Romanen nicht mehrere Geschichten, sondern nur noch eine, die vor Spannung überzuquellen droht. Das Buch fesselt einen so sehr, dass man es nur mit Mühe aus der Hand legen kann. Aber einfach selber lesen, denn ich will nicht zuviel verraten...

8 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Wächter der Ewigkeit
von Sergej Lukianenko
(9)
Buch
13,00

Ein spannender, ideenreicher Roman

Dabis , am 16.04.2007

Nach 4-jährigem Koma erwacht Bernhard Abel in einer Welt, die ihm gleichermaßen vertraut, als auch völlig fremd vorkommt. Er erinnert sich an seinen Namen, seine Familie und fragmentartig auch an die letzten Erlebnisse vor seinem Unfall, doch das seltsame Gefühl will ihn nicht loslassen, dass er zwar im Körper Bernhard Abels steckt, sein Geist aber der eines außerirdischen Wesens ist. Seine Frau, wie auch sein Arzt vermuten, dass diese "Phantasien" vom jahrelangen Koma herrühren, doch merkwürdige Ereignisse rund um Bernhard Abel werfen ein gespenstisches Licht auf seine Person. Ist Abel wirklich ein Außerirdischer - oder nur ein Opfer seiner eigenen Phantasie?

Andreas Eschbach ist nicht nur ein Autor, der seine Fans begeistert, sondern zieht jeden Leser, egal ob jung oder alt, erfahren oder unerfahren in seinen Bann. Sein flüssiger Erzählstil, seine spielerisch leichten und doch aussagekräftigen, geschickten Handlungsverläufe begeistern.

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Exponentialdrift
von Andreas Eschbach
(6)
Buch
7,99

Endlich wieder ein klasse Durant-Krimi!

Dabis , am 15.04.2007

Nachdem die letzten Krimis mit J. Durant meines Erachtens an die ersten der Reihe nicht mehr heranreichten, kommt hier nun wieder ein typischer Julia-Durant-Krimi daher. Diese Geschichte spielt wie gewohnt im Frankfurter Raum mit der Kommissarin und ihren Kollegen. Nach und nach werden die Leichen von drei Staatsanwälten und Richtern gefunden, die grausamst zugerichtet immer dieselben Merkmale aufweisen: ein umgekehrtes Kreuz auf dem Rücken und ein Zettel im Mund mit der Aufschrift "Confiteor- Mea culpa". Am Anfang ist man sich nicht ganz sicher, ob es sich um Ritualmorde handelt. Zusammen mit dem Offenbacher Kollege Peter Brand wird schließlich ein zehn Jahre zurück liegender Fall wieder aufgerollt, der im Zusammenhang mit diesen Morden zu stehen scheint. Handelt es sich vielleicht doch um einen Racheakt?

Absolut packend erzählt. Der Spannungsbogen hält sich tatsächlich von der ersten bis zur letzten Seite. Wer gerne die Bücher von Andreas Franz liest, kommt an diesem nicht vorbei

2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Das Todeskreuz
von Andreas Franz
(15)
Buch
9,99

 
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