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Name:
Uli Geißler Top 100 Rezensent
Ort:
Fürth
Rezensionen:
788 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 289

nicht hilfreich: 80

Rang:
24
Über mich:

lese gern (vor allem Thriller, Krimis, hin und wieder auch spannende Historische Romane, Kinderbücher und -romane). Eien wesentliche Leidenschaft ist aber auch das Spielen. Meine Einschätzung teile ich gerne mit Anderen. Ebenso suche ich beim Buchkauf Orientierung in den Meinungen anderer Leserinnen und Leser. Darüber hinaus gehören zu meinen liebsten Tätigkeiten das Spielen, Reisen, Radfahren (Touren+Mountainbike) sowie das Fotografieren. Schließlich bin ich auch selbst Spiele- und Buchautor.

Uli Geißlers Rezensionen

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30

29.10.2014

„12 mal Tierisches Vergnügen”

Die zwölf witzigen Tieraufnahmen sorgen ein Jahr lang für Schmunzelalarm. Monat für Monat zeigen sich Murmeltiere, Pferd, Dromedar, Fuchs, Giraffen oder Pinguin von ihrer lustigen Seite. Allen fröhlichen Aufnahmen ist jeweils ein kurzer Sinnspruch beigeordnet, der den gestischen Ausdruck der Tiere mit einem weiteren Aspekt positiv verstärkt, so dass man mit etwas Nachdenken die eine oder andere Alltagssituation ganz neu bedenken kann. So erfüllt der Kalender mit Bildern und Texten jeden Monat und jeden Tag aufs Neue und hilft ein klein wenig, den Alltag besser zu meistern.

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50

29.10.2014

„Neue kulinarische Entdeckungen in der Fränkischen Schweiz”

Wer den ersten Band der Höhepunkte Fränkischer Regionalkultur „abgearbeitet“ hat, findet nun eine umfangreiche Fortführung in diesem Band 2 „Gscheitgut – Franken isst besser“. Dabei ist auf jeden Fall klar zu stellen, dass selbstverständlich und geradezu erwünscht sich auch außerfränkische und außerbayrische Gäste und Speisekulturinteressierte unter den 160 Rezepten ihre eigenen Entdeckungen machen dürfen.

Die unglaubliche Vielfalt und Qualität der besonderen Küche im geographischen Viereck zwischen Bamberg, Bayreuth, Pegnitz und ausgedehnt bis Erlangen macht dieses weiteren Sammelband der Kulinarik erforderlich.

Erneut bieten die Jahreszeiten eine grobe Unterteilung für die schmackhaften Speisekleinode in den 18 ausgewählten Gasthöfen der Fränkischen Schweiz. Wieder werden die Texte zu kulturellen, saisonalen oder örtlichen Gegebenheiten ergänzt mit den Beschreibungen der „Gscheitgut“-Beteiligten, es gibt eingestreut Wandervorschläge oder Informatives über beispielsweise die Karpfenzucht, das Pilze sammeln, den Spargel- oder Obstanbau oder das Brotbacken.

Wie schon im ersten Band liegt der Schwerpunkt des Buches eindeutig in der Darstellung schmackhafter, nachkochbarer Köstlichkeiten und Rezepte der einzelnen Wander- oder Ausflugsrestaurants und –wirtshäuser in Orten wie Thurnau, Heiligenstadt, Behringersmühle und Betzenstein, Heroldsbach, Neusles, Stierberg oder Weißenohe. Alle Adressen samt Vorbestellrufnummer finden sich gleich neben der Übersichtskarte auf der ersten Umschlagseite.

Das Wichtigste von „Gscheitgut“ sind aber die wunderbaren Rezepte samt der Appetit auslösenden Farbaufnahmen mit allen Zutatenangaben und einer nachvollziehbaren Herstellungsbeschreibung. Da gibt es Konfierten Rhabarer mit selbst gemachtem Ziegenjoghurt, Forellen-Ravioli mit Krenbutter, Ziebeleskäs-Törtla mit Waldbeeren, Zwiebelcremesuppe mit Räucherfisch, Braumeistergulasch oder einen Chicoréeauflauf mit Herzoginkartoffeln.

Einige Küchengeheimnisse werden auch verraten und so ist auch dieses „Reisekochbuch“ wieder eine wirklich „gscheit gute“ Anschaffung. Anders ausgedrückt: „Ahhh“, „Ohhh“ und „Mmmh“.

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50

29.10.2014

„Ergebnisse der Initiative für Regionale Küche in Franken”

Wo gibt’s denn so was? Dieses Buch ist etwas Besonderes. Gewissermaßen ist ein wissenschaftliches Ergebnis aus dem Projektseminar „Regionprodukte“ des Instituts für Geographie der Universität Erlangen-Nürnberg.

Unterteilt in den Jahreszeiten angepassten Kapiteln werden in dem Sammelband gastronomische Betriebe und Einrichtungen aus der Fränkischen Schweiz zwischen Aufseß und Regensberg, Weigelshofen und Gößweinstein samt einiger hervorgehobener Gericht vorgestellt.

So ist das Buch zwar kein Reiseführer für das wanderbare Gebiet im regionalen Viereck Bamberg – Bayreuth – Pegnitz – Forchheim, allemal jedoch ein Ratgeber zu wunderbarer Kulinarik.

Manche der edel mit Appetit anregenden Aufnahmen dargebotenen Gerichte entstammen traditionellen Rezepten, andere muten an wie moderne Kunst und sind doch oft einfach nur Weiterentwicklungen der experimentierfreudigen Küchen der Wirtshäuser und Restaurants. Bei allen Rezepten bietet – neben des Fotos – ein knapper einleitender Text für einen inhaltlichen Zugang zur jeweiligen Speise, bevor dann in einzelnen Arbeitsschritten die Zubereitung erklärt wird. Die Zutaten sind in einer eigens abgesetzten Aufstellung zu finden. Darüber hinaus finden sich bei einigen Rezepten noch besondere Tipps oder Hinweise und persönliche „Küchengeheimnisse“ ergänzen das eine oder andere Rezept.

Die Kapitel-Auftakttexte erzählen aus der Landschaft und weisen auf regionale Eigenheiten oder historische Ereignisse in den jeweiligen Orten hin und bieten so genügend Hintergrund, um nicht völlig unbedarft bei einer Einkehr in den Lokalitäten eine Bestellung aufzugeben.

Allein beim Lesen und Blättern beginnt die Tour in die Fränkische Schweiz, man schmeckt geradezu schon dass Spinatsüppchen mit Bröckerla, die Holunderquarkcreme auf Kirschcocktail, die Fränkische Bratwurstsülze, das Kotelett vom Juralamm auf warmen Bohnensalat, die Kartoffel-Wirsing-Roulade oder den Rehrücken im Kräuterpfannkuchen mit Preiselbeerschmarrn.

Es gibt einen hilfreichen Index der Rezepte, die Adressen der vorgestellten Gastronomischen Betriebe sowie einen Saisonkalender aller wesentlichen Zutaten sowie eine Übersicht der Mitwirkenden. Dieses Buch ist mehr als ein Kochbuch. Es weckt das Interesse an einem Landstrich, an den Gebäuden, der Historie und der Kultur, ganz besonders aber an dem kulinarischen Genuss alter und neuer regionaler Kochkünste. Das ist wahrlich „g’scheit gut“.

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40

29.10.2014

„Jede Woche eine neue Kochidee”

Die Standardüberlegung, was frau oder man kochen könnte findet in diesem 21x30 cm großen Hochformatkalender 53 Mal eine Antwort. Jedes Wochenblatt zeigt eine appetitliche Farbabbildung des auf der Rückseite abgedruckten Rezeptes. Dort ist in einer Einkaufsliste zusammengestellt, welche Zutaten nötig sind, um das in einer zweiten Spalte daneben in einzelnen Vorgangsschritten beschriebene Gericht selbst herzustellen. Zubereitungs-, Back- oder Kochzeiten sind ebenso angegeben, wir die Kalorien- und Energiewerte sowie der Fettgehalt.

Auch wenn der Kalender aktuell anzeigen soll, in welcher Woche und an welchem Tag sich der Zeitenlauf befindet, ist es freilich erlaubt, die eine oder andere Seite vor- oder auch wieder zurück zu blättern, um ein passendes Gericht auszuwählen.
Alle Gerichte wirken erprobt und so besteht nur ein geringes Risiko, wenn etwas Unbekannteres ausprobiert wird. So wird vielleicht ein neues Lieblingsrezept entdeckt. Die Möglichkeiten sind vielfältig und reichen von Indischem Kichererbsten-Brotsalat oder Gnocchi mit Petersilienpesto, Frühlingsalat mit Blüten über Kräuterknödel mit Salsiccia, Himbeer-Holunder-Grütze und Johannisbeer-Gugelhupf bis zu Rettich-Weißwurstsalat, Cranberry-Schokokuchen und Kumquat-Sternen.

Ein kleines Monatskalendarium mit gelb unterlegter aktueller Wochenkennzeichnung sowie eine übersichtliche Wochendarstellung mit genug Platz für Notizen auf jeder Seite erfüllen den Hauptzweck des Kalenders.

kalender

Just do it 2015

bisher EUR 7,99 EUR 7,19 *
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40

28.10.2014

„Gut ein Jahr lang durchhalten ”

Dieser Kalender trägt sicher dazu bei, dass in den Zimmern, an dessen Wänden er zu finden ist, jeden Tag wenigstens einmal gelächelt wird. Dazu regen die witzig-skurrilen Tieraufnahmen an. Diesen beigestellt sind typografisch leicht gestaltete Leittexte und Sinnsprüche mit motivierender Aussage zur Stärkung von Seele und Selbstbewusstsein.

Das Kalendarium des etwa 21x20 cm großen Kalenders zeigt Wochen, Sonn- und Feiertage an, was für die grobe Übersicht ermöglicht.
Die fröhlichen Tieraufnahmen wie Hase und Igel, Kätzchen in Rückenlage, Schildkrötenstapel, Straußenblick oder Kückenküssen lassen die eine oder andere Sorge in den Hintergrund geraten. Kurzzeitige erleichternde Augenblicke durch Bild und Text werden so unaufdringlich möglich.

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40

28.10.2014

„Täglich Schmunzeln leicht gemacht”

Die witzigen Schwarzweiß-Fotos für jeden Monat sind schon etwas Besonderes. Sie zeigen die natürliche Fröhlichkeit der Tiere, wie man sie selten so gut zu Gesicht bekommt. Vielleicht steckt der Witz auch tatsächlich lediglich in der Seltenheit des jeweiligen Ausdrucks von Seehund, Affen, Seelöwe, Truthahn, Welpe, Pavian, Elefanten, Hirsch, Erdmännchen oder Kätzchen.

Jeden Monat ziert so ein Positives ausstrahlendes Tier. Zugeordnet ist jedem Monat ein aufmunternder Sinnspruch, der vier Wochen lang Anderes vergessen lässt. Das schlichte Kalendarium reicht für den schnellen Überblick, allerdings könnte Hervorhebung von Sonn- und Feiertagen bei einigen Monatsblättern kräftiger ausfallen. Dennoch gilt natürlich auch dabei das Motto des fast quadratischen Wandschmucks: Don’t worry, be happy.

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40

28.10.2014

„Kleine Durchschnauftipps für jeden Tag”

Dieser kleine Kalender bietet so unauffällig er auch scheint auf zart zurückhaltend und doch schön und ansprechend gestalteten 11x11 cm großen Blättern jeden Tag die Möglichkeit, kurz inne zu halten, einen Gedanken einer mehr oder auch mal weniger berühmten Persönlichkeit zu lesen und darüber zu sinnieren. Philosophisches findet sich dabei ebenso wie aktuell hilfreiche Alltagsweisheiten, Wellness-Tipps zum Beispiel gegen Kopfschmerz oder kalte Füße. Anregungen für kleine Unternehmungen finden sich auch auf den 365 Abreißblättern und sogar das eine oder andere Rezept für zum Beispiel einen wohltuenden und schmeckenden Trunk.
Ein schönes – leider etwas überteuertes (1 Sternchen Abzug dafür) - Geschenk für sich und Andere.

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40

24.10.2014

„Leichtes Spiel zum Liebesbeweis”

Zu der Zeit, als es noch keine „I-love-you-App“ oder „Ich-mag-Dich“-Icons gab, schrieb man der angebeteten Person noch so genannte Liebesbriefe. In diese Zeit ist man mit dem Spiel „Love Letter“ fix versetzt. Es gilt, als Letzter im Spiel zu bleiben, um bei der Angebeteten anzukommen. Bei dem schnellen Kartenspiel gibt es lediglich 16 Spielkarten, welche 8 verschiedene Charaktere mit unterschiedlichen Zahlenwerten zeigen. Einige Karten gibt es nur einmal, einige zweimal und die „Wächerin“ sogar fünfmal.

Vom gemischten Kartensatz werden an jede/n Spielende/n eine verteilt, eine beiseite gelegt und beim Zweierspiel drei offen ausgelegt sowie der Restkartenstapel verdeckt auf den Tisch gelegt. Wer an die Reihe kommt, zieht zur erhaltenen Handkarte eine weitere vom Stapel und kann nun auswählen, welche davon sie oder er auswählt, um den Punktwert der Handkarte des Gegenübers zu übertreffen.

Die unterschiedlichen Karten haben verschiedene Funktionen, welche durchdacht angewendet werden sollten. Beispielsweise kann man mit der „Wächterin“ die Handkarte eines Gegenspielers benennen und wenn dieser Tipp richtig war, scheidet der Gegner diese Runde aus. Der „Prinz“ bietet die Möglichkeit, eine Handkarte – die eigene oder auch nach Ansage die von jemand aus der Spielrunde - unausgespielt gegen eine neue Karte vom Nachziehstapel zu tauschen.
Wer bei Rundenende noch „übrig“ ist, erhält einen Punkt und nach beispielsweise 7 Runden endet das Spiel und es gewinnt, wer nach mehreren Runden die höchste Punktezahl erreichte.

Auch wenn ein gewisser Glücksanteil beim Erhalt der Karten nicht unwesentlich ist, lässt sich durch Bluffen und deduktive Überlegung ein gewisses Maß an Taktik anwenden. Da jede Runde nur wenige Minuten dauert, ist jeglicher kurzer Ärger über einen Rundenverlust schnell verflogen. Ein neuer Versuch kann umgehend gestartet werden. Die Spielregeln sind einfach, auch zumal auf den Karten in Kurzform steht, was zu tun ist. Die schöne Kartengestaltung schafft eine „königliche“ Atmosphäre und so wird man „Love Letter“ lange als gutes, witziges und schnelles Kartenspiel lieben.

(c) 10/2014, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Spiel- und Kulturpädagoge, Fürth/Bay.

buch

Glow

Ned Beauman

EUR 22,00 *
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40

20.10.2014

„Superdroge erzeugt Globalisierungskritik”

Superdroge erzeugt Globalisierungskritik
Es dauert, bis man in die skurril-absurde und ungewöhnliche Geschichte über den urbanen Lebensbewältiger, Drogentester und mit merkwürdiger Zirkadianer Schlaf-Wach-Rhythmusstörung behafteten Raf hinein findet. Anfangs will man den abgedrehten Roman vielleicht schon aus der Hand legen, tut aber gut daran, weiterzulesen. Mehr und mehr entfaltet der Autor trotz seiner bisweilen kruden Ideen eine spannende Geschichte.

Raf, der sich an sich am liebsten noch mehr mit seiner schönen Zufallsbekanntschaft Cherish aus dem Londoner Waschsalon befassen oder zumindest bei illegalen Raves herumtreiben würde, gerät in ein unglaublich wildes Entführungs- und Verschwörungsdrama, will er doch mehr über die geheimnisvolle Superdroge „Glow“ herausfinden. Die Verfolgung der weißen Kleinbusse, die Cherish vor seinen Augen entführten, zieht Raf immer weiter in die undurchschaubare Welt des sehr suspekten Minenkonzerns Lacebark, eines Drogenkartells und einer globalen Verschwörung hinein, getrieben immer auch von einem gewissen Anteil aufkeimender Liebe oder zumindest Sehnsucht nach Nähe zu der hübschen Halbburmesin.

Als schließlich Füchse in London auftauchen und Raf feststellen muss, dass diese bei der Produktion von „Glow“ eine Rolle spielen, weicht der erste Gedanke an einen vermutlich durch das Lesen des Buches übertragenen unbemerkten Eigen-Drogengenuss langsam der Erinnerung an den von der Schleichkatze Fleckenmusang produzierten Katzenkaffee „Kopi Luwak“.

Es zeigt sich im Verlauf der verwinkelten Zusammenhänge, dass die unterschwellig in der verrückten und doch höchst anregenden Geschichte auch aufkeimende Globalisierungskritik sich gewissermaßen als „Glow“, also ein sich hinter die Handlung legender Schein entfaltet. So bleibt trotz aller unglaublichen aber doch fesselnder Handlung ein Stück intelligenter Reflexion aktueller Lebensrealität.

buch

Voll eklig!

Bärbel Oftring

EUR 19,90 *
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50

25.09.2014

„Abscheu mit Interesse”

Kinder lernen erst mit etwa vier Jahren, sich vor etwas zu ekeln. Vorher haben sie selten Berührungsängste vor Würmern, Schleim oder unschönen Tierchen. Die so empfundenen unangenehmen Tiere, Gerüche oder Körperausscheidungen haben freilich alle ihre Bedeutung, was nicht heißt, dass man sie deswegen gleich mögen muss.

Die Autorin stellt immerhin 55 eklige Erscheinungen vor und erklärt diese toll illustriert und übersichtlich ansprechend. Dabei erläutert sie immer verständlich, was das anwidernde jeweils ist, woraus es besteht oder wie es dazu kommt, sie stellt interessante Quiz-Fragen, die am Ende des Buches aufgelöst werden, berichtet in den „Aha“-Kästen immer auch sehr neutral Wissenswertes und Nützliches und gibt „Nicht-mehr-ekeln“-Tipps.

Wer sich also mal über Aas, Durchfall, Eiter, Kakerlaken, Körperwürmer, Erbrochenes (Kotze), Schleim, Spinnen, Merkwürdige Insektenmahlzeiten, Zecken und dergleichen mehr informieren möchte, wird in diesem Buch fündig und gut aufgeklärt.
Weil das Buch nicht nur passiv gelesen werden soll, gibt es auch einige Aktivaufgaben. Man kann anhand eines Ekel-Barometers das eigene Empfinden eintragen und es werden Ekel-Experimente angeregt. Mädchen und Jungen wird sicher am besten gefallen, einige der so genannten „Ekel-Rezepte“ zuzubereiten und zum Verzehr anzubieten. Diese Speisen sehen in der Regel gruselig aus, sind aber doch wohlschmeckend und harmlos. Am Ende gibt es auf drei Seiten die Möglichkeit, eine eigene Ekel-Hitparade mittels Ekel-Steckbriefen zu erstellen.

Ein wenig muss die Scheu vor diesem Buch wohl abgelegt werden, dann aber gibt es sehr schnell aufregend interessante, bisweilen sogar witzige, auf jeden Fall aber sehr aufklärende Informationen und geradezu wissenschaftliche Erkenntnisse über das eher verschmähte und selten besprochene, endlich aber einmal aufbereitete Thema.

(c) 9/2014. Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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