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Corinna aus der Nähe von Bremen Top 100 Bewerter

Gesamte Bewertungen 310 (ansehen)


Über mich:
kann mir ein Leben ohne Bücher einfach nicht vorstellen.

Meine Bewertungen

Uns konnte es nicht überzeugen

Corinna aus der Nähe von Bremen , am 02.02.2016

Der kleine Hase Mucker, der bei seiner ordnungsliebenden Tante wohnt, erbt plötzlich ein Haus auf dem Lande. Ein Haus mit einer blauen Tür. Mehr weiß Mucker nicht, als er sich auf die Reise seines Lebens macht.
Eine Reise in der er viele neue Freunde finden wird, aber auch viele Abenteuer erleben darf.



Ja ich lese Kinderbücher. Ob mit oder ohne Kind dabei, ich finde es schön in eine kindliche Umgebung abtauchen zu können.

„Mucker & Rosine“ von Kristina Andres ist ein Buch, dass besonders durch sein Äußeres ins Auge sticht. Für mich war es auf jeden Fall so, denn die Zeichnungen auf dem Cover gehen auf jeder Seite, der 165 Seiten langen Geschichte, weiter und machen so Mucker und seine Freunde für uns Leser sichtbar.
Entstanden sind diese kleinen Besonderheiten durch die Illustratorin Barbara Scholz. Meine Tochter (6), mit der ich dieses Buch begonnen habe, aber auch ich, waren von diesen Zeichnungen sehr angetan.

Die Geschichte beginnt sofort mit Muckers großem Abenteuer und wir waren sehr neugierig, was er bei seinem Umzug alles erleben wird.
Dabei lernt man recht schnell seine neuen Freunde kennen, allen voran Mäusedame Rosine, die Kochbücher liebt und die schnell seine beste Freundin wird.

Ich muss zugeben, dass ich ein wenig Schwierigkeiten hatte in der Geschichte zu bleiben. Für mich war der Lesefluss nicht so leicht zu genießen und auch ein wirkliches Hauptthema gibt es nicht. Sicher, Mucker ist aufs Land gezogen und er erlebt auch einiges, trotzdem war der rote Faden nicht greifbar.

Die Kinderbuchautorin Kristina Andres hat sich sehr liebevolle Figuren erschaffen, die man auch einzeln gerne begleiten möchte. Allein schon die Elefantendame Berta, die ihre Worte beim Sprechen verdreht, hat ihren ganz eigenen Charme.
Aber auch hier war das Lesen für meine jüngste Tochter recht schwierig. Sie fand zwar Bertas Wortspiel lustig, hatte aber Probleme jeden Satz sofort zu verstehen. Klar, sie ist ja auch Leseanfängerin.

Mir selbst hätte es bei „Mucker und Rosine“ besser gefallen, wenn es sich um viele kleinere Bücher gehandelt hätte, die abgeschlossen sind und ein Hauptthema behandeln. Ich glaube das hätte dem Lesefluss und der Spannung besser gestanden.

Mein Problem ist nun, dass ich auf der einen Seite die Idee und auch die Zeichnungen sehr mag, auf der anderen Seite konnte mich das Buch nicht überzeugen. Sehr schade und ich habe mich auch sehr schwer mit dieser Rezension getan.

Mein Fazit:
Passende Zeichnungen und eine super Grundidee reichten für mich hier leider nicht, um mich vom Inhalt wirklich zu überzeugen.
Mucker und Rosine verdienen vielleicht kleinere Geschichten, in denen die Spannung und das Abenteuer mehr zur Geltung kommt.

Mucker & Rosine
von Kristina Andres
(3)
Buch 13,95

Der 2. Fall für Leo Junker

Corinna aus der Nähe von Bremen , am 12.01.2016

Ein bekannter Soziologe wird in Stockholm ermordet. Schnell wird klar, dass der Fall brisanter ist, als zunächst gedacht. Denn das Opfer stand in Verbindung mit gewaltbereiten Randgruppen und so kommt Leo Junker zurück in den Polizeidienst und gerät zwischen die Fronten der rechts- und linksextremen Gruppierungen.
Nur aus welchem Motiv wurde der Mord verübt und wer hat es getan?



„Schmutziger Schnee“ ist der zweite Fall für Leo Junker.
Hier noch einmal die Reihenfolge:

1) Der Turm der toten Seelen
2) Schmutziger Schnee

„Endlich mal wieder ein nordischer Krimi“ habe ich gedacht, als ich „Schmutziger Schnee“ von Christoffer Carlsson in den Händen hielt. Eine Zeit lang habe ich Krimis aus Skandinavien inhaliert und es wurde mal wieder Zeit dies aufzufrischen.

Der Schreibstil von Christoffer Carlsson ist nüchtern und sachlich, wobei er auch emotional sein kann, wenn es um seinen Kommissar Leo Junker geht. Halt typisch skandinavisch, wie ich finde.

Leo Junker trägt noch innere Narben von seinem letzten Fall mit sich herum, ist gerade erst wieder im Polizeidienst und stark tablettenabhängig. Was natürlich nicht gerade hilfreich ist, wenn man direkt nach einer Zwangspause in einen neuen Ermittlungsfall verwickelt wird.

Was mir selber allerdings schon nach wenigen Seiten aufgefallen ist war, dass ich ohne die Kenntnisse vom ersten Fall ein paar Wissenslücken habe, die sich nur schwer schließen lassen. Immer wieder werden Anspielungen gemacht, immer wieder tauchen Dinge und Personen auf die mit der jetzigen Situation wenig zu tun haben. Große Erklärungen gibt es nicht und deswegen finde ich das Lesen vom ersten Fall durchaus empfehlenswert.
Denn dies alles erleichterte natürlich auch nicht unbedingt meinen Lesefluss.

Was mir gefallen hat, war die brisante Situation in Schweden (und auch momentan im übrigen Europa), die Christoffer Carlsson zum Mittelpunkt des Krimis macht. Beide Seiten werden beleuchtet und es ist erschreckend, wie gewaltbereit diese Gruppierungen ihre Meinung vertreten.

Trotzdem und dies ist der Knackpunkt, der Fall konnte mich nicht fesseln. Ich wurde weder mit Leo Junker warm, was vielleicht auch daran liegt das ich den Vorgänger nicht kenne und der Roman bediente für mich einfach zu viele Sichtweisen.
Der Autor beleuchtet den Mord von der Seite der Ermittler, aber auch aus den Blickwinkeln anderer Personen. Gerne hätte ich hier weniger Sprünge im Buch gehabt. Mir selber gefallen immer die Ermittlungsarbeiten der Kommissare und hier waren sie auf Dauer zu rar gestreut.
Was mich zu Beginn noch fesseln konnte, wurde zum Ende hin einfach nicht mehr packend. Das Buch schleppte sich für mich, hatte zwar auch seine spannenden Szenen, wich aber doch vom Fall etwas ab und durchleuchtete die Randgruppierungen mehr, als die Ermittlungsarbeit.
Mir hätte hier eine Tendenz in die Polizeiarbeit deutlich besser gefallen.

Mein Fazit:
Dieses Buch durchleuchtet einen aktuellen und interessanten Bereich unserer Gesellschaft. Was erschreckend wirkt. Trotzdem zog mich „Schmutziger Schnee“ zwar zu Beginn an, hatte dann aber einen deutlichen Leerlauf um zum Ende hin wieder etwas besser zu werden.
Mich konnte es leider nicht komplett überzeugen.

Schmutziger Schnee
von Christoffer Carlsson
(1)
Buch 14,99

Das Leben ist kein Wunschkonzert

Corinna aus der Nähe von Bremen , am 04.01.2016

Stella hat ihre Karriere an die erste Stelle in ihrem Leben gesetzt. Als dauerhafter Single, mir wenig Vertrauen an die Männerwelt, konzentriert sie sich voll auf die Arbeit bei einem Plattenlabel.
Doch überraschend und unverhofft wird ihre Firma mit der Konkurrenz zusammengelegt. Das heißt die Krallen ausfahren, denn ihr direkter Konkurrent Martin Stichler buhlt mit ihr um die Führungsposition in dem Entdecken und Promoten neuer Bands.
Und dann gibt es da noch „Die Reeperbahnjungs“. Jene Band von Leadsänger Tim, der in Stella etwas auslöst, dass lange niemand mehr auslösen konnte. Doch was tun, denn Martin darf auf keinen Fall gewinnen...



„Wunschkonzert“ von Anne Hertz ist ein Buch, welches schon sehr lange auf meiner Wunschliste steht. Durch einen Zufall fand ich nun dieses Hörbuch in meiner Bücherei und los ging es mit Stellas Geschichte.

Ich muss zugeben, das Autorenduo Anne Hertz hat es wirklich drauf und Leserinnen zum Schmunzeln zu bringen.
Denn Stella, die ehrgeizige Frau, die vieles von ihrem Leben einbüßt, nur um erfolgreich in ihrem Beruf zu sein, tappt in diesem Buch in so manches Fettnäpfchen hinein.
Dabei konnte ich mich wunderbar in sie hineinfühlen, denn sie bangt um ihren Job und mal ehrlich, keine Frau in ihrer Position möchte sich die Butter vom Brot nehmen lassen, wenn sie schon so weit gekommen ist. Außerdem hat sie den neuen Musikakt entdeckt, den sie auf keinen Fall an die Konkurrenz abtreten möchte. Aber das alles klingt einfacher als zunächst gedacht.

Dabei ist es sicherlich die Erzählart, die so locker und leicht daherkommt und zum Abtauchen einlädt. Die Geschichte wird so lebendig erzählt, dass man sich dem Ganzen nicht entziehen kann und man Stella einfach folgen möchte.
Dabei ist es nicht unbedingt so, dass ich ihre Meinung teile, oder es gut finde, wenn Personen auch bereit sind über Leichen zu gehen. Trotzdem merkt man auch, dass sie ihr Herz am rechten Fleck trägt und das ist gut so.

Für mich war es allerdings so, dass ich in dem Mittelteil einen kleinen Einbruch hatte. Immer noch musste ich lachen, mich fremdschämen und mitfiebern, aber mir fehlte einfach der bestimmte Funke, um wirklich am Hörbuch zu bleiben.
Ein wenig mehr Herz, wenn ich es so beschreiben darf, hätte ich mir gewünscht. Denn Stella und ihr Ehrgeiz zeigten mir manchmal zu viel Biss und zu wenig Menschlichkeit.

Gelesen wurde die gekürzte Fassung in 410 Minuten von Katrin Fröhlich, die ich besonders durch ihre herzliche Stimme, aber auch durch die Durchführung der verschiedenen Stimmfarben mochte, mit denen sie die einzelnen Personen bedacht hat.
Sie war auf jeden Fall ein Pluspunkt für mich, auch wenn ich sie mir nicht in jedem beliebigen Hörbuch vorstellen könnte. Hier war sie aber genau passend.

Mein Fazit:
Ein Hörbuch für zwischendurch. Stellas Geschichte macht Spaß, bringt zum Lachen, hat aber auch seine Durchhänger.

Wunschkonzert
von Anne Hertz
(1)
Hörbuch 9,99 bisher 16,99

Nichts ist so, wie es scheint...

Corinna aus der Nähe von Bremen , am 01.01.2016

Alles nur gekauft?
Für Fable sind 3000 Dollar eine Menge Geld. Die Kellnerin, die mit ihrem Gehalt auch ihre Mutter und ihren Bruder unterstützt, steckt in einem moralischen Dilemma. Der College-Footballstar Drew Callahan hat der jungen Frau eben diese 3000 Dollar geboten, wenn sie für eine Woche seine Freundin spielt.
Doch warum? Schließlich sieht er blendend aus, ist in seinem Sport erfolgreich und die Frauen laufen ihm hinterher. Doch langsam aber sicher kommt Fable dahinter, dass nicht nur sie, sondern auch er, Geheimnisse mit sich herumträgt.
Wird sie die Wunden heilen können, mit denen Drew zu kämpfen hat? Und warum hegt sie langsam Gefühle, obwohl dies bestimmt nicht geplant war?




Die Together Forever-Reihe von Monica Murphy ist beinhaltet die folgenden Bücher:

1) Together Forever – Total verliebt
2) Together Forever – Zweite Chancen
3) Together Forever – Verletzte Gefühle
4) Together Forever – Unendliche Liebe

Ich selber war sehr gespannt auf die Geschichte von Drew und Fable, da ich schon so viel positives über diese Reihe gelesen habe.

Bereits auf der ersten Seite war ich schon gefangen im Buch. Denn es wird sehr schnell klar, dass sowohl Fable, als auch Drew etwas mit sich herumtragen und der erste Eindruck bei beiden komplett täuscht.
Und natürlich ist somit die Neugierde geweckt, welche Last die Protagonisten hinter sich herziehen.

Dabei ist das Schöne, dass sowohl Drew als auch Fable direkt sympathisch wirken. Man möchte ihnen helfen, ist aber auch gerne mit ihnen „zusammen“. Ihre Familien, die ebenfalls eine wichtige Rolle spielen, könnten unterschiedlicher nicht sein. Dabei sind es gerade die Eltern, die hier negativ hervorstechen.

Der Schreibstil von Monica Murphy war für mich sehr gefühlvoll, aber auch einfach gehalten. Das heißt wir Leserinnen und Leser kommen gut voran und haben keine Hindernisse, um auch nach Pausen direkt an der Geschichte anknüpfen zu können.

Ich persönlich hätte mir halt noch ein wenig mehr Spannung gewünscht. Denn es sind Drews Geheimnisse, die hier die tragende Rolle spielen und mir selber war sehr schnell bewusst, um welche es sich hier handelt.
Der Überraschungseffekt war dadurch leider nicht gegeben.
Zusätzlich hätten ein paar Seiten mehr der Geschichte sicherlich gutgetan.

Trotz dieser kleinen Kritikpunkte muss ich gestehen, dass ich mehr brauche. Mehr Drew und Fable und mehr von der Erzählart der Autorin.
Aus diesem Grund bin ich froh, dass ich in dieser (Liebes-)Geschichte abtauchen konnte und freue mich schon auf die kommenden Bücher.

Mein Fazit:
Eine schöne Geschichte, die mit einem tragischen Geheimnis aufläuft. Mir hat das Buch gefallen und ich freue mich weiterlesen zu können.
Drew und Fable sind so sympathisch, dass man sie einfach mögen muss.

Total verliebt
von Monica Murphy
(7)
Buch 8,99

Für kleine Auszeiten

Corinna aus der Nähe von Bremen , am 21.12.2015

Liebe ist etwas wunderbares. Sie kann überraschend, verzaubernd oder einfach überwältigend sein. Acht Autorinnen der Romance-Alliance präsentieren hier ihre Kurzgeschichten, die einige Facetten der Liebe zeigen.



„Eight Shades of Love“ ist ein Kurzgeschichtenband, der mir acht kleine Auszeiten schenkte.
Zugegeben, ich lese nicht sehr oft Kurzgeschichten, aber es gibt Momente, da braucht man kleine Pausen vom Alltag und sei es nur, dass man sich für ein paar Minuten aus dem Leben zurückziehen kann.

Dieses Buch bot mir solche Inseln und so dosierte ich jede Geschichte, um etwas länger in den Genuss zu kommen.

Folgende Autorinnen haben ihre Geschichte hier veröffentlicht:

- "Federleichte Liebe" von Isabella Benz
- "Schneeblüten" von Natascha Kribbeler
- "Mein Deckel" von Bettina Kiraly
- "Miss Blaustrumpf zweifelt an der Liebe" von Lisa McAbbey
- "Eine zweite Chance" von Daniela Blum
- "Die Dame mit dem roten Hut" von Linne van Sythen
- "Sommer" von Dorothea Stiller und
- "Die Doppelgängerin" von Stefanie Gregg

So unterschiedlich die Autorinnen, so unterschiedlich auch die Schreibstile und die Herangehensweise der Geschichten. Doch es war immer wieder eine Überraschung, welche Wendung die nächsten Seiten nehmen werden.
Jede Geschichte war Balsam für mein Herz und verzauberte mich für einen kurzen Moment.

Mir persönlich hat jede Story gefallen und ich werde sie ganz sicher noch einmal lesen. Das Schöne ist auch, dass ich so Autorinnen der Romance-Alliance kennenlernen durfte, von denen ich gerne mehr lesen würde und ganz sicher auch werde.

Mein Fazit:
Tolle Geschichten die begeistern werden. Mein Tipp für Fans von Kurzgeschichten, aber auch für die Leserinnen, die kleine Inseln im Alltag brauchen.

Eight Shades of Love
von Isabella Benz
(2)
eBook 3,49

Sie ermitteln wieder...

Corinna aus der Nähe von Bremen , am 13.12.2015

Dieses Buch ist bereits der zweite Teil rund um die Detektivinnen Olga & Co.
Hier noch einmal die Reihenfolge:

1) Olga & Co – Die Sache mit Patzkes Brief
2) Olga & Co – Die Sache mit dem Glücksräuber

Vorweg sei gesagt, ich bin ein großer Fan der Kinderbücher von Barbara van den Speulhof. Jedes ihrer Bücher wurde nicht nur von mir, sondern vor allem auch von meinen Töchtern gelesen, was mir selbst auch einen anderen Blick auf das geschriebene Wort gibt.

Die „Olga & Co“-Reihe handelt von zwei besten Freundinnen, denen es um Gerechtigkeit, Ehrlichkeit und die Ehre der Kinder geht. Dabei sind Olga und Co so, dass man sich wunderbar in sie versetzen kann. Keine von beiden ist perfekt. So ist Olga z.B. nicht unbedingt groß, was sie manchmal schon ärgert und Co ist genau das Gegenteil von ihr.
Und weil niemand nur toll ist und jeder auch mal Fehler macht, lieben meine Kinder diese Geschichten.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig zu lesen. Dabei bewahrt sie sich das kindliche und unterhaltende in ihrem Erzählstil, das nicht nur den jungen Leser Spaß macht, sie aber vor allen Dingen ernst nimmt und das ist es, was mir besonders gefällt.

Nachdem meine große Tochter (9) das Buch beendet hatte, legte sie ebenso wie Olga & Co eine Ermittlungsakte an, die nun mit einem Fall gefüllt werden soll.
Meine jüngere Tochter (6) hat dieses Buch mit mir gemeinsam gelesen. Da sie ja nun unter die Leseanfänger gegangen ist, haben wir uns Abschnitte geteilt und sie selbst mochte besonders das gute Verhältnis zwischen Olga und ihrem kleinen Bruder.

Es ist halt ein spannendes und lustiges Buch, dass man kaum aus der Hand legen kann. Immer mal wieder muss man schmunzeln, gleichzeitig möchten wir Leser aber auch wissen, wer der Glücksräuber ist.
Meiner Meinung nach eine gute Mischung, die durch die passenden Zeichnungen von Nina Dulleck unterstützt wird. Jede von ihnen spiegelte zu Beginn eines neuen Kapitels genau das wider, was die Kinder erwarten wird und machte Lust auf die kommenden Seiten.

Ihr merkt, ich habe nichts zu meckern und wir drei hier bei mir zu Hause warten und hoffen auf einen dritten Fall für die Freundinnen.

Mein Fazit:
Es gibt viele Kinderbücher, aber nur wenige gefallen mir so gut, dass ich sie auch rezensieren möchte. Nicht nur mit „Olga & Co“, sondern auch mit den anderen Büchern von Barbara van den Speulhof können Eltern nichts falsch machen.
Sie sind kindlich erzählt, nehmen die jungen Leser aber auch ernst und unterhalten auch die Eltern.

Olga & Co - Die Sache mit dem Glücksräuber
von Barbara van den Speulhof
(1)
Buch 10,99

Nicht überragend, aber ich fühlte mich gut unterhalten

Corinna aus der Nähe von Bremen , am 03.12.2015

Laney Holt ist nicht nur die Tochter des örtlichen Pastors, sondern sie war und ist schon immer ein nettes und braves Mädchen gewesen.
Doch nachdem ihr Verlobter sie mit ihrer besten Freundin betrogen hat, will Laney raus aus ihrem Trott. Und was passt da besser, als zurück in die Heimat zu gehen und sich um die Aufschlüsselung eines Nachlasses zu kümmern? Also ran an in die Arbeit und die Sorgen vergessen!
So ist der Plan, doch bei dem Erben handelt es sich ausgerechnet um Jack Theopolis. Jener Mann, der sie schon immer um den kleinen Finger wickeln konnte. Und auch wenn Jack kein Interesse an etwas festem zeigt und nicht den besten Ruf hat... Laneys Herz schlägt Purzelbäume...




Bei dem Buch „The wild ones – Verlangen von M. Leighton“ handelt es sich um den zweiten Teil einer Reihe.

Hier noch einmal die korrekte Reihenfolge:

1) The wild ones – Verführung
2) The wild ones – Verlangen
3) The wild ones – Verheißung

Ich selber, die bereits den ersten Teil gelesen hat und auch die Reihe „Addicted to you“ von M. Leighton verschlungen hat, kann hier sagen, dass man nicht zwingend das erste Buch gelesen haben muss. Auch Neueinsteiger werden sehr gut mit der Reihe zurechtkommen und das Zusammenspiel von Laney und Jack genießen.

Denn Laney und Jack sind sicherlich kein normales Paar. Beide haben einen komplett anderen Lebensweg hinter sich. Wo Laney immer brav war, das Ansehen der Bewohner der Kleinstadt genießt und ihren Eltern immer eine gute Tochter sein möchte, ist Jack genau das Gegenteil.
Jacks Ruf ist alles andere als blütenweiß. Zu seinem verstorbenen Vater war das Verhältnis mehr als schlecht und auch an einer festen Bindung ist er alles andere als interessiert.

Doch M. Leighton wäre nicht sie selbst, wenn sie aus diesem Zusammenspiel keine gute Story basteln könnte. Dabei ist es ihr Schreibstil der mir immer wieder zusagt. So kann man der flüssigen Geschichte leicht folgen, Bilder bauen sich beim Lesen direkt vor den Augen auf und auch in Sachen Erotik geizt die Autorin nicht.

Sicherlich sollte man „The wild ones“ aber nicht mit den „Addicted to you“-Büchern vergleichen. Wo die vorherige Reihe wirklich aufeinander aufbaut, ist es hier nicht der Fall.
Für mich sehr gegensätzliche Reihen, was aber auch gut und richtig so ist. Schließlich mögen wir Leserinnen ja auch eine gute Abwechslung bei unseren Romanen.

Mein Abzug gilt hier aber ganz eindeutig der Geschichte selbst. Keine Frage, ich fühlte mich gut unterhalten, ich mag den Schreibstil und das Drumherum. Allerdings war es keine Liebesgeschichte, die für mich hervorstechend ist.
Natürlich waren es sympathische Protagonisten, aber halt auch welche die mit sicherlich nicht in Erinnerung bleiben werden.

Ganz sicher ist aber, dass es schöne Lesestunden sein werden die man mit „The wild ones – Verlangen“ hat. Und den Alltag mal pausieren lassen, wird hier wunderbar funktionieren.

Mein Fazit:
Keine herausragende Liebesgeschichte, aber eine die trotzdem Spaß macht. M. Leighton schreibt unterhaltend gut und ich bin gespannt auf das dritte Buch der Reihe.

The Wild Ones
von M. Leighton
(4)
Buch 8,99

Ein Buch wie eine Berg-und-Talfahrt

Corinna aus der Nähe von Bremen , am 16.11.2015

Stella möchte eigentlich nur höflich sein, als sie dem Range Rover die Vorfahrt gibt. Doch die Folge ist ein Unfall, drei kaputte Autos und eine doch nicht ganz so gute Tat.
Aber manchmal hängt eben alles zusammen und so kommt Stella kurze Zeit später mit einer seltenen Krankheit ins Krankenhaus, die sie komplett lähmt, ans Bett fesselt und ihr selbst die Stimme nimmt.
Und dann ist er wieder da, der Range Rover-Fahrer, den sie wirklich nicht leiden kann. Er ist die einzige Person, mit der eine Kommunikation möglich ist und durch ihn wird sich ihr ganzes Leben verändern.
Aber ist dies alles eine Sache des Karmas?




Ich liebe das Cover zum Buch „Mittelgroßes Superglück“ von Marian Keyes. Es ist geradezu ein Magnet auf jedem Buchhandlungstisch. Und auch ich bin ihm verfallen, deswegen musste ich unbedingt den Inhalt des Buches versuchen.

Erzählt wird die Geschichte von Stella, deren Leben zunächst in ganz normalen Bahnen verläuft. Sie hat einen Mann, zwei Kinder und arbeitet als Kosmetikerin. Doch mit einem Kribbeln in den Füßen fängt alles an und ihr komplettes Leben verändert sich grundlegend.

Für mich war der Schreibstil von Marian Keyes sehr harmonisch. So erzählt sie die Geschichte ruhig und anschaulich. Sie hetzt nicht von einem Ereignis zum nächsten, sondern geht Schritt für Schritt den Weg mit Stella.
Diese Art versetzte mich aber in eine Berg-und-Tal-Fahrt. Auf der einen Seite mochte ich ihre Geschichte und auch das Tempo, auf der anderen Seite habe ich auf den ersten 100 Seiten ernsthaft überlegt, dieses Buch zur Seite zu legen.
Ich kam einfach nicht in die Geschichte hinein und war doch ein wenig enttäuscht, weil ich mir mehr versprochen habe. Dann, nach den ersten 100 Seiten bekam ich einen richtigen Lesehunger auf eben dieses Buch. Stellas Geschichte wurde interessanter und ich konnte den Roman kaum zur Seite legen.
Gerade die Zeit mit ihrer Krankheit und der Abschnitt danach war sehr überzeugend geschrieben und machte Spaß. Dann wiederum kam ich wieder in ein Lesetief, das ich nur mit Mühe am Ende überwinden konnte.

Ihr merkt, „Mittelgroßes Superglück“ kann man sehr schwer beschreiben. Man muss es einfach versuchen und der Geschichte ihre Zeit geben.

Insgesamt gesehen hat es mir gefallen, aber aber halt nicht zu 100%.

Marian Keyes als Autorin werde ich mir allerdings merken. Mir gefiel es, wie ruhig sie manche Passagen erzählen konnte, die aber dennoch prächtig unterhielten. Da lasse ich den langatmigen Teil mal außer acht.

Mein Fazit:
Leider konnte mich dieses Buch nicht komplett überzeugen. Stellas Geschichte hat zwar ihre Höhen und macht Spaß, allerdings auch wieder Tiefen die mich am Lesen hinderten.

Mittelgroßes Superglück
von Marian Keyes
(6)
Buch 14,99

Eine zweite Chance?

Corinna aus der Nähe von Bremen , am 27.10.2015

In der Schule war Anna ein Niemand. Ein Opfer von Spott und Mobbing. Doch die Zeiten liegen nun hinter Anna . Zwar spuken die Geister der Vergangenheit immer noch in ihrem Kopf herum, doch aus dem Moppelchen ist eine attraktive und schlanke Frau geworden, die durchaus Blicke auf sich zieht.
Nun ist der Moment der Wahrheit gekommen. Das Klassentreffen steht an und sie wird ihren Peinigern erneut in die Augen sehen können.

James, Annas heimlicher Schwarm, ist auch auf dem Klassentreffen und hat keine Ahnung wer die Frau ist, die so fehl am Platz wirkt. Kurz darauf kreuzen sich ihre Wege erneut und beide arbeiten gemeinsam an einem beruflichen Projekt.
Für beide wird sich das Leben ändern... doch noch haben sie keine Ahnung...




„Vielleicht mag ich dich morgen“ von Mhairi McFarlane ist ein Buch, dass durch Zufall den Weg zu mir fand. Im Sommerurlaub an der Ostsee bekam ich es von unserer Strandkorb-Nachbarin überreicht, weil ich so viel lesen würde. Und was soll ich sagen? Gerade dieses Buch hatte ich bereits auf meiner Wunschliste vermerkt.
Also noch einmal vielen Dank von hier aus :)

***

Was mir bei diesem Roman sofort aufgefallen war, ist die Zerbrechlichkeit, die Anna umgibt. Die Protagonistin, die durch das Mobbing ihrer Mitschüler immer noch gezeichnet ist, auch wenn sich ihr Leben komplett änderte, hängt immer noch alten Zeiten nach.
Als dann auch noch James, ihr Schul-Schwarm und Mitmobber ihren Weg kreuzt, geht das Buch richtig los.
Denn James in Wirklichkeit richtig nett und er mag Anna, auch wenn er keinen Plan hat, wer sie eigentlich ist. Es gibt keinen Vergleich mehr zu dem Schüler von damals, der die Streiche eher banal und lustig fand.

So viel zunächst zu den beiden Protagonisten. Ich muss allerdings auch anmerken, dass ich in „Vielleicht mag ich dich morgen“ nicht so einfach hineingekommen bin. Zwar unterhält dieses Buch sehr gut und es hat mir auch sehr gefallen, trotzdem lesen die ersten 100 Seiten sich immer mal wieder etwas zäh und es lässt sich nicht so einfach in die Geschichte abtauchen, wie man es gerne würde.

Dies ändert sich aber nach der 100-Seiten-Grenze durchaus und für mich standen nun unterhaltende Lesestunden bevor. Denn James und Anna haben etwas an sich, was gefällt. Dieser schwarze Humor, den beide Personen teilen, aber auch der Schlagabtausch, der ihre Gespräche begleitet macht Spaß und unterhält wunderbar.

Zusätzlich ist nicht unbedingt klar wie das Buch von Mhairi McFarlane ausgeht. Denn von Liebe ist lange Zeit keine Sprache und ich war mir nie sicher, ob es überhaupt auf eine hinauslaufen wird. Für mich stand eher im Vordergrund wann James endlich blickt um wen es sich bei Anna handelt und was dann geschehen wird.
Denn diese freundschaftliche Ebene scheint durch sein Unwissen durchaus bedroht.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr mitfühlend. So kann man sich wunderbar in Anna hineinversetzen und spürt auch den Schmerz der Vergangenheit. Ich konnte mir durch die Art des Erzählens auch ein Bild davon machen, warum sie teilweise sehr sarkastisch ist und warum sie handelt, wie sie handelt.
Aber auch James wird sehr gut dargestellt. Er muss seinen Weg finden, wurde ebenfalls verletzt und man merkt, dass er noch nicht herausgefunden hat, was er eigentlich im Leben schaffen möchte.
Da Mhairi McFarlane in ihrem Buch die Sichtweise immer mal wieder ändert und wir Leserinnen und Leser so in die Rollen von James und Anna schlüpfen können, wird das Ganze zu etwas sehr schönem. Es unterhält nicht nur, sondern bringt auch ein Gefühl mit sich.
Ich kann dies ganz schlecht beschreiben, aber ich fühlte mich wohl. Es passten die Charaktere für mich, das Buch nahm eine guten Lauf mit kleinen Überraschungen und es machte Spaß das Ganze zu verfolgen.

Mein Fazit:
Lasst Euch von dem etwas zähen Beginn des Romans nicht abhalten. „Vielleicht mag ich dich morgen“ ist ein Buch, dass gut unterhalten wird und in die Geschichte abtauchen lässt.
Der Schlagabtausch der Protagonisten ist es allein schon, für das es sich lohnt dieses Buch zu lesen.

Vielleicht mag ich dich morgen
von Mhairi McFarlane
(52)
Buch 9,99