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Name:
Corinna Top 100 Rezensent
Ort:
der Nähe von Bremen
Rezensionen:
314 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 44

nicht hilfreich: 16

Rang:
67
Über mich:

kann mir ein Leben ohne Bücher einfach nicht vorstellen.

Corinnas Rezensionen

12

buch

Die Suche

Nick Louth

EUR 12,99 *
auf Merkliste

20

05.07.2015

„Es konnte mich nicht packen”

Eine verschwundene Wissenschaftlerin und Fälle einer neuen Malariaform in Amsterdam.
Max, der eigentlich seine Freundin Erica Stroud-Jones auf einen Kongress begleiten möchte, steht vor einem großen Fragezeichen.
Denn Erica ist spurlos verschwunden. Und dies an genau dem Tag, an dem sie ihre Entdeckung präsentieren wollte.
Gleichzeitig erkranken die Menschen in Amsterdam an einer neuen Art von Malaria. Es gibt kein Medikament, was helfen könnte und der Verdacht wird schnell greifbar, dass diese Krankheit von Menschenhand geplant wurde.



Bereits in den sozialen Netzwerken, aber auch durch sein auffälliges Cover ist mir „Die Suche“ von Nick Louth aufgefallen.

Wo es sonst meist in den Büchern und Filmen zu Katastrophen in den USA kommt, hat sich der Autor Nick Louth Europa ausgesucht. Um genau zu sein Amsterdam, was ja nicht sehr weit von unserer Heimat entfernt liegt.

Dort tauchen die ersten Fälle einer neuen Form von Malaria auf, die dazu im Stande ist, sich weltweit zu verbreiten.
Der Horror, wenn so etwas wirklich passieren würde. Denn was tun? Auch im Buch stehen die Ärzte und Wissenschaftler vor einem Rätsel. Ist es doch so, dass auch im Fall von Ebola ein sofortiges Medikament nicht vorhanden ist und vor allem es sich für die Pharmaunternehmen „nicht lohnt“, ein solches zu produzieren. Denn genau dies wird auch in „Die Suche“ beschrieben. Medikamente für die reiche Bevölkerung dieser Erde sind lohnenswert, aber für die Menschen in den Ländern der zweiten und dritten Welt, wird eine Forschung nicht finanziell unterstützt und ist aus diesem Grund auch nicht erstrebenswert für die einzelnen Firmen. Was sehr schockierend ist.

Dies ist ein Fakt und ich war sehr gespannt, was Nick Louth daraus machen würde. Denn das ein Virus die Menschen bedroht ist nichts neues, aber eine Krankheit die es bereits gibt und die neu entwickelt wurde, interessierte mich dann doch sehr.

Kurz, die Geschichte hat Potential, das Thema ist gut und nun geht es an die Umsetzung. Und genau hier bekam ich meine Probleme mit „Die Suche“.
Zwar ist der Schreibstil von Nick Louth unterhaltend und liest sich gut, trotzdem war es für mich so, dass der Autor einfach zu viele Baustellen hatte.

Da gab es die Geschichte um die Erkrankungen, dann gehen wir mit Max auf die Suche nach seiner Freundin Erica und wir Leserinnen und Leser verfolgen auch die vergangenen Tagebucheinträge der Wissenschaftlerin.
Alles schön und gut und alles auch so, dass es immer noch funktionieren könnte, nur für mich tat es dies leider nicht.
Ich brauche immer ein Thema das mich reizt, mich fesselt und nicht mehr loslässt. In diesem Buch ging die Angst einer Malariaepedemie komplett unter. Zwar wurde beschrieben, was zum Teil passiert ist und wie aussichtslos eine Heilung ist, aber dann sprangen wir auch schon wieder zum nächsten Thema und das vorherige geriet (für mich) in den Hintergrund.

Solche Dinge finde ich sehr schade und leider schadete es auch der Spannung. Ich verfolgte drei Handlungsstränge und keiner von ihnen war so ausgearbeitet, dass ich mich auf ihn freute. Spannende Momente gab es durchaus, aber in einem zu kleinen Maß, als dass es mich reizen würde und so quälte ich mich doch ein wenig durch die Geschichte.

Mein Fazit:
Ein Buch, das viel zu erzählen hat und mich einfach nicht packen konnte. Es fehlte mir der Nervenkitzel und die Spannung, die ich hier in einem deutlich größerem Maß vermutet hätte. Meins war es nicht.

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50

03.07.2015

„Eine wunderbare Zusatzgeschichte”

Sie ist seine große Liebe, doch ihr Herz gehört einem anderen Mann.
Man sagt aber auch, dass die Zeit alle Wunden heilt... hat Manus je eine Chance?



Ich liebe die Reihe „Adolescentia Aeterna“ von der Autorin Betty Kay. Und endlich gibt es für uns Fans wieder einen kleinen Leckerbissen in Form dieser Kurzgeschichte.

Aber zunächst einmal die Reihenfolge der Bücher, die eingehalten werden sollte, um alles zu verstehen:

1) Adolescentia Aeterna – Die Entdeckung der ewigen Jugend
2) Adolescentia Aeterna - Die Neuordnung der ewigen Jugend
3) Adolescentia Aeterna - Die Bedrohung der ewigen Jugend

Manus, den die Leserinnen der Reihe bereits aus den Vorbänden kennen, war schon immer einer meiner Lieblingscharaktere. Und endlich darf ich mehr über ihn lesen und ihn ein Stück weit begleiten.

Worum es genau geht werde ich nicht verraten, da es sich hier um eine Kurzgeschichte handelt die auf den Geschehnissen der Reihe „Adolescentia Aeterna“ aufbaut. Allerdings konnte mich das Gelesene mal wieder komplett überzeugen und ich durfte dadurch doch noch mal in die Reihe abtauchen, die ich so gerne verfolgt habe.

Der Schreibstil von Betty Kay ist gewohnt unterhaltend, fesselnd und lässt sich wunderbar lesen. Und allein das Wiedersehen mit einigen Personen war schon ein Highlight für mich. So hatte ich die Geschehnisse wieder vor Augen, die Protagonisten im Hinterkopf und war gespannt wie es weitergehen wird.

Ich selbst hoffe nun einfach, dass es hier noch nicht zu Ende ist und wir Fans weitere Bücher über die Bruderschaft verschlingen dürfen. Ich weiß nicht warum, aber ich mag so manche Figur einfach noch nicht loslassen und möchte sie noch eine Weile begleiten.

Eine kleine Anmerkung habe ich zum Ende hin aber auch noch. Das Cover finde ich für diese Geschichte so stimmig und gut gewählt, dass ich es einfach noch einmal hervorheben möchte. Wunderschön und sehr passend.

Mein Fazit:
Eine Kurzgeschichte für Fans von „Adolescentia Aeterna“. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte dies unbedingt nachholen und sich dann diese kleine Zusatzgeschichte am Ende gönnen.

buch

After love

Anna Todd

EUR 12,99 *
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50

30.06.2015

„Hardin und Tessa Band 3”

Hardin und Tessa. Sie gehören zusammen, versuchen immer wieder eine harmonische Beziehung zu führen und doch stehen sie sich manchmal selbst im Weg.
Als Paar wollen sie es gemeinsam probieren, gegen alle Hindernisse und mit dem Willen zusammen zu bleiben. Für ihre Liebe. Und doch... immer wieder passieren Dinge, die gerade Hardins Geduld auf eine starke Probe stellen...



„After love“ ist das dritte Buch der Reihe von Anna Todd und meine Freude es zu lesen ist ungebremst.

Hier kommt die Reihenfolge:

1) After passion
2) After truth
3) After love
4) After forever (erscheint im August 2015)

Wer die Reihe bisher gelesen hat, weiß um die Beziehung der Protagonisten. Tessa und Hardin sind so unterschiedlich und ihre Liebe ist unglaublich stark. Beide haben mit ihrer Vergangenheit, aber auch mit ihrem Umfeld zu kämpfen. Gerade Hardin steht sich sehr oft im Weg und es werden den beiden Liebenden immer wieder Steine vor die Füße geworfen.
Und doch, sie finden immer wieder eine Chance für eine gemeinsame Zukunft, auch wenn gerade Tessa am Ende ihrer Kraft ist.

Mir selber hat der Schreibstil von Anna Todd wieder einmal sehr zugesagt. Sie schreibt so locker und man fühlt sich als ein Teil des Buches. Mir sind Tessa und Hardin sehr ans Herz gewachsen und ich leide, lache und liebe mit ihnen mit.
Dabei kommt es hier zu richtigen Gefühlsausbrüchen. Ich weine laut, wenn etwas schlimmes passiert (nein, ich spoiler nicht!), ich lache und kreische und manchmal, ja manchmal möchte ich mich verstecken, wenn es unangenehm wird.

Natürlich, dieser dritte Teil hat unglaublich viele Seiten. 944 um ganz genau zu sein. Und doch schafft es Anna Todd immer wieder mich zu fesseln und zu begeistern. Es ist sogar so, dass ich ihre Bücher inhaliere und bisher keines der „After“-Bücher zur Seite legen konnte, ohne den ganzen Tag an die Geschichte zu denken.

Gerade Hardin macht in diesem dritten Buch eine deutliche Wandlung durch. Er verhält sich anders, gibt sich Mühe und beherrscht sich immer mehr. Dieser Aspekt bringt noch einmal deutlich die Liebe zu Tessa hervor. Es ist klar, dass er immer noch in alte Muster verfällt, trotzdem ist es anders und sehr lesenswert, was diesen Teil betrifft.

Selbstverständlich gibt es von der Presse und auch von einigen Lesern immer wieder den Vergleich zu den Shades of Grey-Büchern. Ich selber kann die Verbindung nicht wirklich verstehen. Beide Reihen habe ich gelesen, nur frage ich mich, sind es die Blumen auf dem Cover? Ist es weil auch diese Reihe viele Fans hat? Für mich ist Shades of Grey ein ganz eindeutiges Erotikbuch und Anna Todd schreibt im Bereich New Adult. Dies sollte man nicht vermischen und auch nicht mit falschen Erwartungen an die Bücher gehen.
Ja, die Protagonisten haben Sex, aber in einem ganz anderen Blickwinkel und auch nicht so oft, wie in Erotikbüchern gewünscht. Und das ist ja auch genau richtig im Bereich New Adult.

Wer also noch zögert sollte unbedingt diese Bücher lesen. Sie bauen alle aufeinander auf und glaubt mir, sie werden Euch fesseln und ein Aufhören ist nicht möglich.

Mein Fazit:
Ich liebe Hessa (Hardin und Tessa)! Auf jedes Buch freue ich mich wie ein Kind auf den Weihnachtsmann. Auch der dritte Teil konnte mich wieder fesseln und ich brauche mehr davon, denn zu meckern habe ich wieder einmal nichts.

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50

20.06.2015

„Ein wunderschönes Buch”

Jack Eversea ist hier...
JACK EVERSEA IST HIER!!!

Keri Ann staunt nicht schlecht, als ihr auf einmal der berühmte Schauspieler aus Hollywood gegenüber sitzt. Ausgerechnet in ihrer kleinen Heimatstadt Butlers Cove. Weit entfernt von Kalifornien und der Traumfabrik.
Doch Jack musste heraus aus seinem Leben, dem Rampenlicht und dem Ruhm. Und so haben die Kellnerin und der Schauspieler schnell eine freundschaftliche Basis, aus der langsam mehr wird...



Die Autorin Natasha Boyd konnte mich mit „Eversea – Ein einziger Moment“ komplett begeistern. Aber zunächst einmal die Reihenfolge der Bücher.

1) Eversea – Ein einziger Moment
2) Eversea – Und die Welt bleibt stehen (erscheint im September 2015)

Die Geschichte prominenter Mann trifft auf einfaches Mädchen ist sicherlich nicht neu, ich selber mag aber diesen Hauch von Aschenputtel bzw. Pretty Woman immer sehr, sehr gerne. Selbstverständlich aber auch nur, wenn er gut umgesetzt wurde.

Was mich bei „Eversea“ so begeistern konnte waren ganz klar die Protagonisten. Wobei ich Keri Ann mit ihrer Art besonders hervorheben möchte. Denn man bedenke, ein Schauspieler den alle lieben, vergöttern und haben wollen, steht wie aus dem Nichts vor ihr. Und die 22 jährige behandelt ihn so locker, als wäre es das normalste auf der Welt. Zusätzlich hat Keri Ann in diesem Buch eine sehr mitfühlende, herzliche und liebenswerte Art an sich, die man sich bei einer guten Freundin wünschen würde. Jeder mag sie und ist gerne in ihrer Nähe, zusätzlich ist sie aber auch taff und hat immer einen Spruch auf den Lippen.

So fühlt sich auch Jack von ihr angezogen, der hier auch ganz anders beschrieben wird, als ich mir einen Schauspieler mit evtl. Starallüren vorstellen würde. Man merkt immer mehr was für ein Mensch er eigentlich ist und was hinter der Fassade steckt.
Von diesen beiden Personen lebt das Buch ganz eindeutig.

Sicherlich, die Geschichte ist ein Stück weit vorhersehbar, was ich auch nicht schlimm finde. Und doch, ich habe mich bei manchen Passagen auch gewundert, was für eine Wendung die Story nimmt. So manches Verhalten und einige Handlungen waren so anders und viel besser, als ich sie mir im Vorfeld hätte vorstellen können.

Natasha Boyd schreibt ihr Buch sehr frech, aber auch sehr zärtlich und menschlich. Wir Leserinnen und Leser haben hier das Gefühl dabei zu sein und nicht vor einem Buch zu sitzen. Dies hat mir sehr gefallen und gerade die Gefühle, die sie bei mir mit diesem Mix hervorrufen konnte, waren einfach nur schön.

Ich selber warte nun dringend auf den September, dann geht es weiter mit Jack Eversea und Keri Ann und ich bin so neugierig, was auf sie zukommen wird.

Mein Fazit:
„Eversea – Ein einziger Moment“ ist ein Wohlfühlbuch!
Ich habe mich zurücklehnen können und diese Geschichte komplett genossen. Der Schreibstil, aber auch die Protagonisten sind Natasha Boyd einfach gut gelungen.
Mein Lesetipp für Euch!

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50

17.06.2015

„Lustig, unterhaltend, zum Verlieben”

Honor hat alles im Griff. Erfolgreich leitet sie das Familienunternehmen und geht komplett in ihren Aufgaben auf.
Nur Honor wird auch nicht jünger und bei einer Vorsorgeuntersuchung wurde ihr noch einmal deutlich gezeigt, dass sie als 35 Jahre alte Frau nicht mehr alle Zeit der Welt für ihren Kinderwunsch hat. Wild entschlossen macht Honor ihrer Bett-Beziehung einen spontanen Heiratsantrag und bekommt prompt einen Korb.
Nur woher einen Mann nehmen? Die Uhr tickt schließlich...
Oder ist sie so verzweifelt, dass sie sogar einer Scheinehe zustimmen würde, nur um ein Baby zu bekommen? Doch ihr eventueller Kandidat Tom, der eine Green Card benötigt, ist nicht unattraktiv und dann noch dieser britische Akzent...



Kristan Higgins gehört mit ihren Büchern zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen. Meiner Meinung nach schafft sie es immer wieder locker-leicht, aber auch sehr humorvoll Liebesgeschichten zu schreiben, die mich wunderbar unterhalten, aber auch berühren.

So auch in diesem Fall. Da Honor von ihrer „Freundschaft plus“-Beziehung abserviert wurde, sucht sie nach anderen Möglichkeiten, um am Ende nicht ohne ein Baby dazustehen.
Und Tom, der Maschinenbau-Professor dem eine Ausreise nach Großbritannien droht, scheint der perfekte Kandidat zu sein.

Ich gebe zu, eine Scheinehe einzugehen, nur um an ein Kind bzw. eine Ehe zu kommen, machte mich vor dem Lesen schon ein wenig stutzig. So träumen sicherlich alle Frauen von der großen Liebe, die sofort erblüht und bei der Kinder nicht fern sind. In „Lieber Linksverkehr als gar keinen Sex“ ist aber eben dies das Problem. Denn Liebe ist im Spiel, nur nicht zwischen Honor und Tom. Beide suchen verzweifelt eine Lösung, beide sind sich sympathisch und beide hoffen, dass es funktioniert. Und doch ist es auch immer so eine Sache darüber zu sprechen, oder wirklich vor dem Traualtar zu stehen.

Mir selber haben die Protagonisten hier sehr gut gefallen. Kristan Higgins schrieb dieses Buch zwar hauptsächlich aus der Sicht von Honor, trotzdem wurde auch immer wieder zu Tom gewechselt, was viel Abwechslung und eine gute Erklärung für bestimmte Handlungen lieferte.
Und auch das Zusammenspiel und die immer weiter entstehende Nähe, der Figuren unterhielt mich gut. So habe ich einige Male laut lachen müssen, war über bestimme Handlungen regelrecht verzückt und verliebte mich auch ein wenig in Tom.
Denn mal ehrlich. Welche Frau liebt den britischen Akzent nicht? Mein Kopfkino wurde hier durchaus eingeschaltet.

Zusätzlich ist es Honors Familie, die dem Buch die Würze gibt. Sie hat noch zwei Schwestern, einen Bruder, verrückte Großeltern, einen Vater, usw.
Alle diese Personen haben etwas sehr herzliches, aber auch durchaus verrücktes an sich, so dass man gerne ein Teil von dieser Familie sein möchte. Gerade die Großmutter hat mir mehr als einmal einen Lachanfall bereitet.

Nun habe ich entdeckt, dann man auch nach diesem Lesevergnügen in Honors Welt und in die Kleinstadt abtauchen kann. Denn es wird wohl weitergehen. Nicht mit ihr und Tom, aber mit anderen Figuren aus diesem Buch.

1) Lieber für immer als lebenslänglich
2) Lieber Linksverkehr als gar keinen Sex
3) Lieber mit dem Ex als gar keinen Sex
4) Lieber rundum glücklich als gar keine Kurven

Für mich sind es super Nachrichten. Bin ich doch schon gespannt, was in den nächsten Romanen passieren wird.

Mein Fazit:
Ihr sucht ein leichtes Buch mit viel Humor und Liebe. „Lieber Linksverkehr als gar keinen Sex“ von Kristan Higgins ist hier genau richtig. Mir hat es wunderbar gefallen, ich hatte sehr viel Spaß und konnte es nicht aus der Hand legen.

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40

10.06.2015

„Mit Mira in eine magische Welt tauchen”

Mira ist ein ganz normaler Teenager. Sie geht zur Schule, hat ihre besten Freundinnen und liebt ihre Eltern.
Doch eines Tages trifft sie ein seltsames Wesen, das Mira aus der Bahn wirft. Vigil ist dafür zuständig den Teenager mit der magischen Welt vertraut zu machen, denn eben diese Welt gehört zu ihrem Leben. Ob sie es nun möchte oder nicht.
Doch mit Vigils Besuch beginnt auch eine Veränderung für Mira. Ein Versteckspiel startet, denn schließlich dürfen ihre Familie und ihre Freunde nichts von der Magie wissen. Und es gibt auch Menschen und Wesen, die es nicht nur gut mit Mira meinen...



Mit „Mira Magica – Böse und Gut“ habe ich nun das zweite Buch von Jannes C. Cramer beendet. Für mich, die bisher lediglich seinen Thriller „Die Frauenkammer“ kannte, war dieser Wechsel besonders spannend. Schließlich spielt dieses Buch in einem ganz anderen Genre. Und doch, auch hier konnte der Autor mich mit seiner Erzählart überzeugen.

Dieses Buch beginnt wie ein ganz normales Jugendbuch. Wir lernen die junge Mira kennen, tauchen ein in ihre Schulprobleme, erleben sie mit ihren Freundinnen und der Familie. Alles ganz normal... und doch... Mira hat eine Begegnung, die ihr Leben komplett verändert.

Mir hat hier der Wechsel von der normalen Welt zur Fantasie sehr gut gefallen. Jannes C. Cramer schafft es sehr bildlich beide Welten zu vereinen und mit seinem unterhaltenden Schreibstil eine gute Brücke zwischen Leser und Buch zu bauen.
Dabei hat mir besonders der Zusammenhalt von Miras Familie gefallen, der sehr stark ist. Auch wenn er durch Miras Geheimnisse auf eine harte Probe gestellt wird, war die Bindung und Liebe sehr greifbar und sympathisch.

Zusätzlich ist die Magie, die sich in diesem Buch eröffnet sehr faszinierend. Es gibt Wesen, die ich so noch nicht kannte, viele Zaubersprüche und eine ganz eigene Welt, die sich Seite für Seite eröffnet.

Die Geschichte nimmt recht schnell an Fahrt auf und schneller als man sehen kann ist man mitten im Geschehen. Allerdings gibt es auch einen kleinen Abzug von mir. Denn ich hatte zum Teil ein Problem damit, eine Beziehung zur Protagonistin aufzubauen. Zwar war Mira mir stellenweise nah, trotzdem verschob sich dieser Eindruck immer mal wieder und ich hatte Probleme ihrem Leben zu folgen.

Dies änderte sich zum Glück aber wieder und das Buch begeisterte mich erneut. So kam es auch, dass ich es gerade zum Ende hin nicht mehr aus der Hand legen mochte.

Mein Fazit:
Ein phantastisches Jugendbuch mit viel Magie, tollen Wesen und einer unterhaltenden Geschichte. Ich hatte zwar im Mittelteil meine Probleme, bin aber vom Buch und seinem Verlauf durchaus begeistert.

buch

Schnucken gucken

Andrea Hackenberg

EUR 8,99 *
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50

08.06.2015

„lustig, unterhaltend, einfach gut”

Bereits als Kind hatte Billi Sander einen Sinn für Gerechtigkeit. So war sie immer auf der Seite der Schwachen und Wehrlosen. Bereit, alles für den rechten Weg zu geben.
Nach einem Vorfall in ihrer Heimatstadt Grümmstein tritt sie schließlich ein Praktikum und anschließend einen Job bei einer Zeitung in Berlin an. Nur raus aus der Kleinstadt.
Doch auch in Berlin verliert die Umweltaktivistin, nach einer gescheiterten Reportage, ihren Arbeitsplatz und steht unverhofft erneut vor dem Haus ihrer Mutter.
Nun ist Billi zurück in Grümmstein und muss ausgerechnet bei der hiesigen Zeitung anheuern. Und wenn dies nicht schon schlimm genug wäre... natürlich ist ihr Ex-Freund von nun an ihr Vorgesetzter...



Die Autorin Andrea Hackenberg entführt uns Leserinnen und Leser mit ihrem Roman „Schnucken gucken“ in die Lüneburger Heide. Eine Gegend, die bei mir gleich um die Ecke liegt. Dadurch waren mir Orte vertraut und ich hatte direkt ein Bild vor Augen.
Ihre Protagonistin Sybille, genannt Billi, ist eine Person die man gerne als Freundin hätte. Zwar ist sie vom Charakter her nicht immer einfach, trotzdem würde sie bei Problemen oder Ungerechtigkeiten kämpfen und alles geben, um das Gleichgewicht wieder herzustellen.

Da Billi sich in ihrer Kleinstadt bereits als Umweltaktivistin einen Namen gemacht hat und mit umstrittenen Aktionen aufgefallen ist, gab es für sie nur eine Lösung: Flucht. Nun ist sie aus Berlin wieder zurück in der Heimat und versucht mit einem neuen Arbeitsplatz, beim kleinen Provinzblatt, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Manolo, Billis Ex-Freund ist ebenfalls in Grümmstein und ein Aufeinandertreffen der beiden ist nur eine Frage der Zeit. Bereits im Prolog gibt es ein erstes Treffen der Protagonisten und nach dieser Begegnung wartete ich sehnsüchtig darauf, dass erneut die Fetzen fliegen. Der Schlagabtausch, den sich Billi und Manolo liefern brachte mich dabei sehr zum Schmunzeln und machte Spaß. Zusätzlich habe ich als Leserin, die ja hinter die Fassaden der Personen schauen kann, sofort erfahren dürfen, dass sich beide nicht gleichgültig sind und Andrea Hackenberg hat es wunderbar geschafft, humorvoll und unterhaltend eine Geschichte daraus zu bauen.

Insgesamt habe ich bei „Schnucken gucken“ sehr viel lachen und grinsen müssen. Das Buch brachte mir von Seite zu Seite viel gute Laune und ich fand das ganze Umfeld in Grümmstein einfach wunderbar. Natürlich gibt es viel Klatsch und Tratsch, der nicht immer angenehm ist, aber die Figuren im Buch waren so lebhaft beschrieben, dass man sich jede einzelne vorstellen konnte. Dabei passieren so herrliche Dinge, die ich so schnell nicht vergessen werden und die zum Teil recht kurios sind.

Der Schreibstil von Andrea Hackenberg ist flüssig und lebhaft. Dadurch schafft sie es, dass die Seiten nur so an mir vorbeigeflogen sind. Zusätzlich bin ich nun sehr gespannt auf weitere Bücher der Autorin.

Hier kommt die Reihenfolge (wobei ich das erste Buch noch nicht kenne und bei „Schnucken gucken“ trotzdem gut ins Geschehen gekommen bin)

1) Abgeferkelt
2) Schnucken gucken

Mein Fazit:
Ein lustiger und unterhaltender Roman, der perfekt für schöne Lesestunden ist. Ich hatte viel Spaß dabei und kann ihn wärmstens empfehlen.

buch

Loving

Katrin Bongard

EUR 9,99 *
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40

02.06.2015

„Eine Liebesgeschichte mit einer tollen Protagonistin”

Ella ist eher ein zurückhaltendes Mädchen. Sie liebt ihre Bücher, rezensiert und bloggt über diese und fällt den meisten Mitschülern an ihrer Schule nicht auf.
Für ein Deutschprojekt sollen jeweils ein Junge und ein Mädchen des Kurses einen Klassiker lesen und diesen auf einer Internetseite vorstellen. Ausgerechnet Luca, der Liebling aller Mädchen, wird Ella zugeteilt. Nicht nur, dass er überhaupt nicht gerne liest und darüber nachdenkt „Stolz und Vorurteil“ als Film zu schauen, nein, Ella ist urplötzlich dabei sich in ihn zu verlieben... aber das darf doch nicht sein, oder? Und schließlich hat Luca doch auch eine Freundin...



„Loving“ von Katrin Bongard ist ein Buch, das mich sofort angesprochen hat. Nicht nur das Cover stach mir, mit seinem Liebespaar und den wunderschönen Farben ins Auge, nein, auch der Inhalt machte mich sofort neugierig.

Denn ich liebe das Buch „Stolz und Vorurteil“ und dieses spielt ja in der Geschichte von Ella und Luca eine wichtige Rolle. Noch ein Grund mehr, dieses Jugendbuch unbedingt zu lesen.

Ella als Protagonistin war für mich sofort sympathisch. Habe ich mich doch in manchen Bereichen in ihr wiedererkannt. Diese große Liebe zu Büchern, der sich stapelnde SUB (Stapel ungelesener Bücher) und ihr eigener Blog. Alles Dinge die ich liebe und gerne betreibe.
Hinzu kommt, dass sie ein Mädchen ist, das sich nicht in den Vordergrund drängt und für ihre Freunde und Familie da ist. Ella ist jemand, mit dem man befreundet sein möchte, eine Person der man vertraut, die ehrlich und sympathisch ist.

Und dann gibt es noch Luca. Ich glaube alle von uns kennen diese Art Junge/ Mann. Er ist beliebt, sieht super aus, alle Mädchen stehen auf ihn und er ist eine Sportskanone. Kurz, der Traum von vielen Mädchen und Frauen.

Katrin Bongard schreibt diesen Roman sehr lebendig. Das heißt, ich hatte das Gefühl wirklich dabei zu sein. Ihr Schreibstil ist dabei zu keinem Zeitpunkt ermüdent, denn ich hatte eher das Bedürfnis immer weiter lesen zu müssen, um zu erfahren wie es Ella ergehen wird.
Für jede der vorkommenden Personen hatte ich so recht schnell ein Gesicht vor Augen und auch das Umfeld konnte ich mir wunderbar vorstellen.

Zusätzlich ist dieses Buch für Leserinnen und Leser ab 14 Jahren geeignet und ich muss sagen, dass die Autorin auch wirklich für ihre Zielgruppe geschrieben hat. Natürlich darf ich mit meinen 34 Jahren auch gerne „Loving“ lesen, aber es wird sich hier nicht beim älteren Publikum eingeschmeichelt, sondern auf eben diese Zielgruppe eingegangen. Und ich weiß, dass meine Töchter dieses Buch, im richtigen Alter, auch lieben werden, was ich jetzt schon sehr positiv finde. Schließlich weiß ich noch, dass ich im Teenageralter immer Bücher suchte, bei denen die weibliche Hauptrolle auf meinem ungefährem Stand war, was die Liebe betrifft.

Mein kleiner Abzug gilt bei „Loving“ lediglich der Länge. Ich möchte wissen wie es weitergeht und was noch passieren wird. Und da hätten es doch ein paar Seiten mehr sein dürfen. Allerdings habe ich auch gesehen, dass Katrin Bongard eine Fortsetzung geschrieben hat, die dann hoffentlich auch sehr bald bei Oetinger erscheinen wird.

Mein Fazit:
Ein wunderbarer Liebesroman, der mit seiner Protagonistin besticht. Ella ist sicherlich eine Person, mit der sich viele Leserinnen identifizieren können und Luca ist der Typ, den wir alle wollen.
Ich hatte unterhaltende Lesestunden und kann dieses Buch für Leserinnen (und Leser) ab 14 Jahren (und älter) nur empfehlen.

buch

Das Labyrinth

Sigge Eklund

EUR 14,99 *
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30

30.05.2015

„Wo ist Magda?”

Das Verschwinden der kleinen Magda gibt viele Rätsel auf. Niemand hat das Mädchen gesehen, bekannt ist lediglich, dass die Eltern wenig Zeit für sie hatten.
Und doch, es beginnt eine spannende Suche und die Frage, wo Magda geblieben ist und was mit ihr passierte...



Ich liebe nordische Krimis und Thriller.
Und es gab eine Zeit, da habe ich fast ausschließlich Bücher aus Skandinavien gelesen. Mit „Das Labyrinth“ von Sigge Eklund habe ich endlich wieder ein Buch Schweden in den Händen halten können und meine Neugierde war sehr, sehr groß.

Allein das Cover, dass durch seinen weißen Grund hervorsticht, gleichzeitig aber auch durch seine schwarzen und orangen Buchstaben und Verzierungen lockt, machte mich neugierig auf den Inhalt. Ich spürte sofort eine Bedrückung, die mich u.a. umgibt, wenn ein Kind in einer Geschichte verschwindet, gleichzeitig aber auch den Wissenshunger, dass ich erfahren darf, wie das Buch enden wird und ob es zu einem guten Ende kommt.

Sigge Eklund schreibt sein Buch sehr nüchtern. So war es der erste Roman, den ich von ihm lesen konnte und die Sprache fiel mir sofort auf.
Wir Leser erleben das Verschwinden von Magda aus verschiedenen Blickwinkeln und aus verschiedenen Zeiten. So begleiten wir Asa, Magdas Mutter, dürfen mit Tom, dem Kollegen ihres Vaters auf die Suche gehen, begleiten die Schulkrankenschwester Katja und ihren Vater Martin vor und nach ihrem Verschwinden.
Jeder von ihnen hat ein Motiv. Über viele Ecken sind sie sich (zum Teil unbewusst) bekannt und so beginnt eine spannende Jagd nach der Wahrheit.

Die Nüchternheit, die Sigge Eklund hier als Erzählstil wählte, habe ich ja bereits erwähnt und sie war es leider auch, die mir den Einstieg in das Buch recht schwer machte. Natürlich leiden die Eltern, natürlich sind sie verzweifelt, aber leider war mir das nicht genug. Ich hatte manchmal das Gefühl unbeteiligte Menschen zu begleiten, die ihr Kind nicht kennen.
Und so sollte es ja auch sein... Eltern, die wenig Zeit für ihr Kind und wenig Ahnung über das Leben ihres Kindes haben.

Trotzdem ist es mir bei „Das Labyrinth“ sehr schwer gefallen in der Geschichte zu bleiben. Sie konnte mich gerade in der ersten Hälfte des Buches nicht richtig packen. Immer wieder schweiften meine Gedanken ab und dabei merkte ich, dass nicht viel fehlte, um dieses Buch zu einem (für mich) guten Krimi zu machen.

Allerdings steigerte sich der Spannungsbogen zum Ende hin doch deutlich. Vielleicht, weil man die Personen besser kennenlernen konnte, vielleicht aber auch, weil der Autor sich dem großen Geheimnis näherte. Schließlich ist dies die wichtigste Frage. Wo ist Magda?

Und gerade dieses Ende und das Zusammenlaufen der Handlungsstränge brachte gute Unterhaltung und versöhnte mich auch ein wenig.

Mein Fazit:
Die Suche nach einem verschwundenen Kind, aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Was mich hier nicht immer begeistern konnte, überzeugte mich zum Ende hin doch mehr als ich zwischenzeitlich dachte. Trotzdem musste ich Abstriche machen und ganz glücklich war ich mit diesem Buch leider nicht.

auf Merkliste

50

25.05.2015

„Ich hatte Schmetterlinge im Bauch”

Pepper ist seit Jahren in den Bruder ihrer besten Freundin verliebt. Ihr Trau mit ihm zusammen ein gemeinsames Leben zu führen, lässt sie einfach nicht los.
Als Hunter sich schließlich von seiner Freundin trennt, sieht Pepper ihre Chance gekommen. Und doch, sie hat immer das Gefühl für ihn nur die beste Freundin seiner kleinen Schwester zu sein.

Um sich Abhilfe zu schaffen und Erfahrung zu sammeln, flirtet sie mit dem gutaussehenden Barkeeper Reece. Nur ist es ein Spiel mit dem Feuer? Denn Gefühle lassen sich nicht ignorieren und schließlich ist Pepper doch hinter Hunter her, oder nicht?



„Foreplay – Vorspiel zum Glück“ von Sophie Jordan machte mich bereits durch sein Cover neugierig. Irgendwie fiel es mir sofort auf und im gleichen Moment musste ich auch schon wissen worum es geht.

Da dieses Buch der Beginn einer Reihe ist, kommt hier schon einmal die Reihenfolge:

1) Foreplay – Vorspiel zum Glück
2) Tease – Verlangen nach Glück
3) Wild – Atemlos vor Glück

Ich selber muss gestehen, dass es viele gute Bücher gibt, aber manche lösen etwas in mir aus und dadurch wachsen sie mir ans Herz. „Foreplay“ gehört zu diesen Büchern.
Dies mag daran liegen, dass ich Pepper, aber auch Reece sofort in mein Herz geschlossen habe. Beide sind so ehrliche Charaktere und haben ihre ganz eigene Art, die mich neugierig machte hinter die Kulissen zu schauen.

Die Liebesgeschichte die damit beginnt, dass Pepper seit Jahren in Hunter, den Bruder ihrer besten Freundin verliebt ist, braut sich immer weiter auf.
Dabei geht es besonders um Pepper und Reece, die sich durch Zufall kennenlernen und eine immer engere Bindung zueinander aufbauen.

Sie ist die Unschuld, die keine Erfahrung hat und er ist der Typ, den jede Frau möchte. Dieses Zusammenspiel gibt es häufiger und doch war es hier so zärtlich und einfühlsam, dass ich regelrecht Schmetterlinge im Bauch hatte.
Ich genoss jede Seite, freute mich auf das was kommen würde und hoffte, dass das Buch nicht zu schnell endet.

Leider ist auch das schönste Buch mal vorbei und ich freue mich nun unheimlich auf die weiteren Bücher der Reihe. Allein um den liebevollen, aber auch unterhaltenden Schreibstil der Autorin Sophie Jordan noch einmal genießen zu dürfen.

Mein Fazit:
Liebesgeschichten liest Du gerne? „Foreplay – Vorspiel zum Glück“ konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Sophie Jordan hat tolle Protagonisten erschaffen, denen man gerne folgt.
Also lesen, lesen, lesen...

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