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Reise zum Mittelpunkt der Erde

Reise zum Mittelpunkt der Erde

Roman

buch
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Artikeldetails zu Reise zum Mittelpunkt der Erde

AutorJules Verne

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 1976. 53 Illustrationen von Riou 18 cm

  • ISBN-103-257-20246-6
  • ISBN-139783257202465
  • Verlag Diogenes Verlag
  • ReiheDiogenes Taschenbücher
  • ÜbersetzerBarbara Klau, Hansjürgen Wille
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten389
  • Auflage19. Auflage
  • Veröffentlicht1976
  • GenreRoman
  • Gewicht295g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelVoyage au centre de la Terre

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Kurzbeschreibung zu Reise zum Mittelpunkt der Erde

Eine abenteuerliche Expedition in die Vorgeschichte der Menschheit: die Helden stoßen auf Dinosaurier, Riesenfarne, das Darwinsche 'missing link' und werden beinahe von unterirdischen Strömen verschlungen.

Autorenportrait zu Reise zum Mittelpunkt der Erde

Jules Verne (1818-1905) war lust- und erfolgloser Jurist, Börsenmakler und Bühnendichter und wurde einer der fleißigsten und erfolgreichsten Schriftsteller überhaupt: seine rund 90 Reise-Romane erschienen bislang in 133 Übersetzungen, wurden bisher 55mal verfilmt und zählen - nach der Bibel, vor Shakespeare und Karl Marx - zu den verbreitetsten Werken der Welt; gelesen und geliebt von Alexandre Dumas, George Sand, Jacques Offenbach, Gautier, Mallarmé, Raymond Roussel, Apollinaire, Butor, Cocteau, Queneau, Tolstoi, Turgenjew, Mendelejew, Gorki, Gerhart Hauptmann, Arno Schmidt, Urs Widmer, von zahlreichen Wissenschaftlern, Technikern und Kosmonauten und von - mutmaßlich Milliarden - Lesern aller Zeiten und Länder.

Portrait

Jules Verne:
Jules Verne, geb. 1828 in Nantes, studierte Jura, schrieb aber bereits Theaterstücke und Erzählungen. Sein erster Erfolgsroman 'Fünf Wochen im Ballon' erschien 1863. Seine großen Romane waren von Anfang an Bestseller. Als neuer Mythenmeister und Klassiker ist er der Begründer der modernen Science-fiction-Literatur. Jules Verne starb 1905 in Amiens.

Autorenportrait

Jules Verne (1818-1905) war lust- und erfolgloser Jurist, Börsenmakler und Bühnendichter und wurde einer der fleißigsten und erfolgreichsten Schriftsteller überhaupt: seine rund 90 Reise-Romane erschienen bislang in 133 Übersetzungen, wurden bisher 55mal verfilmt und zählen - nach der Bibel, vor Shakespeare und Karl Marx - zu den verbreitetsten Werken der Welt; gelesen und geliebt von Alexandre Dumas, George Sand, Jacques Offenbach, Gautier, Mallarmé, Raymond Roussel, Apollinaire, Butor, Cocteau, Queneau, Tolstoi, Turgenjew, Mendelejew, Gorki, Gerhart Hauptmann, Arno Schmidt, Urs Widmer, von zahlreichen Wissenschaftlern, Technikern und Kosmonauten und von - mutmaßlich Milliarden - Lesern aller Zeiten und Länder.

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40

14.06.2012

„Verne währt ewig”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
In einer Epoche, welche geprägt war vom beschleunigten technischen Fortschritt und zugleich von den letzten großen Entdeckungsreisen, sind Vernes visionäre Abenteuerromane nicht nur beim französischen Lesepublikum, sondern weit über die Grenzen Europas hinaus, auf fruchtbaren Boden gefallen. 1864 erschienen, ist "Reise zum Mittelpunkt der Erde" ein Spiegelbild seiner Epoche - eines Zeitalters, in dem der Mensch sich daran machte, die Natur zu erobern, zu übertrumpfen und zu besiegen. Vernes zweites Werk, das zugleich zu seinen bekanntesten gehört, erzählt die Geschichte des cholerischen deutschen Professors Otto Lidenbrock, dem ein altes Manuskript in die Hände fällt, welches von Island aus den Weg zum Mittelpunkt der Erde weist. Gemeinsam mit seinem nur widerstrebend folgenden Neffen Alex und dem Eiderjäger Hans, steigt man im Gletscher Sneffels Yocul in die Dunkelheit, um alle Theorien über einen heißen Erdkern zu widerlegen und als Pioniere in die Geschichte einzugehen.

Die Reise zum Mittelpunkt der Erde ist eine, die der Leser ca. 150 Jahre später nicht selten mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen begleitet, da sich Verne, der in vielen seiner Bücher mit seiner technischen und wissenschaftlichen Intuition einige später realisierte Entwicklungen vorweggenommen hat, diesmal in Punkto Authentizität auf äußerst dünnes, meist bröckelndes Eis begeben hat. Wo er sonst mit fundierter Sachkenntnis überzeugt, auf fast schon mathematisch genauem Fundament seine Handlungsbögen errichtet, rudert er hier ziemlich frei, lässt er seine Fantasie die Geschichte voran treiben. So finden wir unterhalb der obersten Gesteinsschichten riesige Meere genauso vor wie Pilswälder, riesige Menschen und prähistorisches Getier, das eine erstaunlich helle Welt bevölkert, deren Klima sich selbst im tiefsten Abgrund noch als äußerst erträglich erweist.

Ob meterdicke Granitwände, tobende Wellen oder feurige Lavaströme - die mit Seil, Pickel und einer nie versiegenden Lichtquelle ausgestatteten Reisenden überwinden jedes Hindernis und stehen somit sinnbildlich für den Fortschrittsgeist des späteren 19. Jahrhunderts. Aus heutiger Sicht sind die Unternehmungen jedoch in erster Linie ein kurzweiliger Spaß, der vor allem vom miteinander der Figuren lebt, die erneut vom großen Erzähltalent Vernes profitieren. Äußerst amüsant, wie der gesetzte Alex angesichts des enthusiastischen Onkels immer wieder zu Verzweifeln droht, sein Gemütszustand abwechselnd zwischen tiefster Niedergeschlagenheit und höchster Euphorie pendelt.

Unter dem Erfindungsgeist dieser Entdecker leidet allerdings ein wenig die Spannungskurve, da die Reise, trotz leichter Rückschläge, relativ reibungslos und unbeschwert vonstatten geht und man somit an keiner Stelle am Erfolg der Unternehmung zweifelt. Auch verzichtet Verne auf Interaktionen seiner Figuren mit Flora und Fauna der Unterwelt, wodurch der Leser die so phantastische Geschichte stets aus eine gewissen Distanz betrachtet.

"Reise zum Mittelpunkt der Erde" brilliert letztlich vor allem durch seine Fabulierkunst. Verne hat aus dem Kopf eine gänzlich neue Welt erschaffen, sich an Orte erdacht, die uns bis heute verborgen geblieben sind und von deren Beschaffenheit seine damaligen Zeitgenossen allenfalls eine vage Ahnung hatten. Für diesen Verdienst verzeiht man ihm die in vielen Teilen komplett erdachte Lügengeschichte im Stile Münchhausens gern, bleibt doch bei all der Fiktion ein Fakt: Jules Verne war, ist und wird immer große Literatur bleiben. Und seine Bücher auch in 100 Jahren noch lesenswert.

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40

15.12.2011

„Ein Klassiker ist ein Klassiker ist ein Klassiker…”

von einer Kundin oder einem Kunden
Jeder kennt sie wohl, die Abenteuergeschichten des Jules Verne. Diese hier, die „Reise zum Mittelpunkt der Erde“, verdient indes besondere Aufmerksamkeit. Alles beginnt, als der Hamburger Geologieprofessor Lidenbrock (ein nicht ganz unkomplizierter Charakter, wenngleich eine Kapazität in seinem Fach) und sein Neffe Axel auf eine geheimnisvolle Botschaft des längst verstorbenen Alchimisten Arne Saknussemm stoßen: Angeblich besteht von einem isländischen Vulkan aus eine direkte Verbindung zum Mittelpunkt der Erde! Klar, dass der kauzige Professor Lidenbrock nicht anders kann, als diese Nachricht auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. So beginnt eine abenteuerliche, ja aberwitzige Reise, die nur ein Ziel kennt: den Mittelpunkt der Erde.

Diese ist wohl die einzige Vision Jules Vernes, die (bisher!) nicht auch Realität geworden ist. Schade eigentlich. Denn wie immer verquickt Verne auf einzigartige Weise Wissenschaft mit Fiktion zu einem literarisch gekonnt in Szene gesetzten Ganzen, das ebenso spannend wie lehrreich zu lesen ist. Im Kanon seiner unzähligen Romane ist „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ eine ganz besondere literarische Perle und ein hervorragender Einstieg in die abenteuerlich-faszinierende Welt des Jules Verne.

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50

22.04.2009

„genial”

von Blacky (blacky-book@live.de) Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Beschreibung
Der Traum eines jeden Professors: die sensationelle Entdeckung, die Revolution seiner Wissenschaft und am Ende unsterblicher Ruhm! Leise winkt diese Aussicht dem schrulligen Hamburger Geologieprofessor Lidenbrock, als ihm ein rätselhaftes Runendokument in die Hände fällt, das ihn auffordert: "Steige den Krater des Yokul am Sneffel hinab und gelange von dort zum Erdmittelpunkt." Zusammen mit seinem Neffen Axel und einem isländischen Führer wagt er das Abenteuer und begibt sich auf eine fantastische Reise in die Unterwelt. Was ihn dort erwartet, übersteigt jede Vorstellung. Und auch für den gelehrtesten Geologen der Welt steckt der wärmste Ort der Erde noch voller Überraschungen!

Genial!!!!

Wer träumt nicht davon bei dieser Reise dabei zu sein. Jules Verne versteht es diese Reise als absolut realisierbar darzustellen, obwohl es unmöglich ist.

Klasse !!!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

20.07.2006

„Phantasievoll”

von Michael L. aus Hürth
Dieses Buch ist schön und sehr sehr phantasievoll. Das aber die Handlung hin und wieder einen anderen Lauf nimmt, als man erwarten würde, hat mich fasziniert. Jules Verne ist ein Meister!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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30

08.12.2002

„mehr langweilig wie spannend”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Nk
Dieses Buch empfehle ich denjenigen, die Zick-Zack-Spannung lieben. Mal ist es wirklich mitreisend, mal stink langweilig. Für Freunde der Fantasy ein zu empfelendes Buch, für andere eher abzuraten.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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0

von einer Kundin oder einem Kunden
Die Jules-Verne-Ausgabe des Diogenes Verlages sollte an Schulen und Volkshochschulen als Lehrmaterial eingeführt werden, denn nichts scheint mir heute so wichtig wie Lockerungsübungen der Phantasie.

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