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Sorry, 7 Audio-CDs
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Sorry, 7 Audio-CDs

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18. Sorry Titel 94 0
19. Sorry Titel 95 0
20. Sorry Titel 96 0

Artikeldetails zu Sorry, 7 Audio-CDs

Autor Zoran Drvenkar

SpracheDeutsch

Rezensionen der Redaktion zu Sorry, 7 Audio-CDs

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: Sorry, aber dieses Buch wird Ihnen Angst machen. Sorry, aber dieses Buch wird Sie verfolgen. Sorry, aber dieses Buch wird Ihre Nerven blank legen. Sorry, aber dieses Buch wird Sie um den Schlaf bringen. Sorry, aber solch einen stilistisch und meisterlich gesponnenen Thriller haben sie bisher selten zu lesen bekommen. Sorry, aber mit Sebastian Fitzeks Psychothrillern ist "Sorry" das Beste, was es jemals in der deutschen Psychothriller-Literatur zu lesen gab. Sorry, liebe Leser, sagen Sie nicht, ich hätte Sie vor dieser Lektüre nicht gewarnt. Sorry, Zoran Drvenkar, aber ich muss Sie bitten, weiter solche Thriller zu schreiben, damit die Leser nach so einem großen Wurf nicht plötzlich ohne Sie dastehen. Sorry, aber dieser Thriller muss Weltruhm erlangen.

Kurzbeschreibung zu Sorry, 7 Audio-CDs

Die fetten Jahre sind vorbei. Eine gute Geschäftsidee ist gefragt. Da liegt sie nach einem feuchtfröhlichen Abend plötzlich auf dem Tisch: Frauke, Tamara, Kris und Wolf, vier junge Westberliner, die besonders stört, dass sich niemand mehr für nichts verantwortlich fühlt, setzen auf die heilsame Kraft eines einfachen Sorry. So gründen sie eine Agentur für Entschuldigungen. Erstaunt stellen sie fest, dass die Resonanz überwältigend ist. Bis Kris eines Tages am vereinbarten Treffpunkt nicht den Klienten, sondern eine brutal zugerichtete Leiche findet. Und den Auftrag, sich bei dieser zu entschuldigen. Die Vier lassen sich auf ein gefährliches Spiel mit dem Mörder ein, der sie immer weiter in seine Pläne verstrickt und - in ihre eigenen Abgründe treibt.
Höchst zeitgemäß greift der packend erzählte Thriller die uralte Frage nach Schuld und Sühne auf. Schuld, so lautet das unerbittliche Resümee, ist nicht verhandelbar, und Sühne keine Ware.

Portrait

Sophie Kessel:
Sophie von Kessel ist als Film- und Fernsehschauspielerin international gefragt. Bei den Salzburger Festspielen 2008 verkörperte sie die Buhlschaft im Jedermann. Im Fernsehen ist sie in zahlreichen Produktionen zu sehen, aktuell u. a. in der Komödie Zwei Weihnachtsmänner oder dem Drama Das Unglück von Überlingen
Zoran Drvenkar:
Zoran Drvenkar wurde 1967 in Krizevci, Jugoslawien, geboren und zog 1970 als Dreijähriger mit seinen Eltern nach Berlin. Seit 1989 arbeitet Zoran Drvenkar als freier Schriftsteller und lebt in Berlin. Für seine Romane, Gedichte und Kurzgeschichten erhielt er mehrere Literaturstipendien. 1999 erhielt er den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis für seinen Roman "Niemand so stark wie wir", den Science-Fiction-Preis der Berliner Festspiele für seine Erzählung "Die Alte Stadt" und 2001 wurde er mit "Im Regen stehen" für den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Sparte Jugendbuch nominiert. Im August 2002 erschien der Roman "Sag mir, was du siehst". "Du schon wieder", mit Zeichnungen von Ole Könnecke, wurde für den deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Im Frühjahr 2005 erschien sein Gedichtband "Was geht, wenn du bleibst".
Matthias Brandt:
Matthias Brandt, geboren 1961 in West-Berlin, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Ab 1985 hatte Brandt Engagements an zahlreichen deutschsprachigen Bühnen, darunter am Nationaltheater Mannheim, dem Schauspielhaus Zürich und dem Schauspielhaus Bochum. Für seine darstellerische Leistung wurde er zuletzt mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Matthias Brandt tritt auch als Sprecher von Hörbüchern in Erscheinung.
Christian Berkel:
Christian Berkel, bekannt aus „Der Untergang“ und „Die Affäre Semmeling“, spielt den Gefühlsmenschen ebenso überzeugend wie zwielichtige Charaktere. Als Hörbuchsprecher („Imperium“, „Der Afghane“ u.a.) setzt er jede Textvorlage virtuos um.
Ulrich Pleitgen:
Ulrich Pleitgen ist Theater-, Film- und Fernsehschauspieler und zugleich erfolgreicher Hörbuchsprecher. Er wurde u. a. mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2006 und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2007 ausgezeichnet.

Bewertung unserer Kunden zu Sorry, 7 Audio-CDs

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50

27.02.2009

„Sorry”

von Sibylle Meyer aus Rotenburg (Wümme)
Das Hörbuch wird von vier Personen mit viel Betonung sehr gut gesprochen. Zu Beginn geht es ganz sachte los. Es ist ein bisschen verwirrend und immer wieder hatte ich das Gefühl, irgendetwas Wichtiges verpasst zu haben. Es werden gleiche Situationen aus verschiedenen Sichtweisen geschildert. Etwa nach der Hälfte werden die einzelnen Handlungsstränge langsam und logisch zusammengeführt. Dadurch entsteht viel Spannung und am Ende ist es ein sehr guter und logischer Thriller.
Mir hat das Hörbuch sehr gut gefallen.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

21.02.2009

„Vier Sprecher - ein fantastisch gutes Hörbuch”

von melange aus Bonn
Gut, ich liebe Hörbücher, dennoch ist es bis jetzt wenigen 8-Stunden-Hörbüchern gelungen, mich wirklich von Anfang bis zum Ende fast durchgehend zu fesseln. Ein großes Kompliment an "Sorry" von Zoran Drvenkar und an Ulrich Pleitgen, Christian Berkel, Sophie von Kessel und ganz besonders Matthias Brandt, die ihre Stimmen dermaßen gekonnt einsetzen, dass mir immer noch Schauer über den Rücken laufen.

Zum Inhalt: Vier Freunde, die alle ein wenig in den pekuniären Seilen hängen, haben eine Idee: Warum nicht Entschuldigungen für Menschen ableisten, die lieber eine große Summe zahlen, als sich selbst dazu durchzuringen? Anfangs läuft alles gut, sogar hervorragend - mit Villa am Wannsee und vollen Auftragsbüchern. Dann erhalten sie jedoch einen Auftrag, der ihr Leben auf den Kopf stellt und alle an den Abgrund bringt - einige von ihnen sogar darüberhinaus.

Zur Aufmachung: Leider nicht ganz so prickelnd. Der Karton ist zwar schön gestaltet und erinnert mich an eine Todesanzeige, sein Inhalt wirkt aber ein wenig lieblos zusammengestellt. Nur ein dürftiger Beileger mit kurzen Erläuterungen zu den Sprechern und dem Autor - da hätte ich mir (vor allem in der Inhaltsangabe) doch etwas mehr gewünscht. Z.B. Überschriften zu den Einzel-CDs, so heißen die Titel nur immer wieder "Du", "Danach", "Erzähler" und "Der Mann, der nicht da war" - korrespondierend zu den vier Stimmen, die die einzelnen Erzählebenen darstellen. Die CDs stecken in ganz normalen Papierhüllen - wenigstens die hätte man doch bedrucken können.

Zum Hörbuch: 8 Stunden, die ich durchgehend gehört habe (zum Glück ein freier Tag). Das sagt schon einiges über die Güte des (Hör-)Buchs und das Fesselpotenzial der Story aus. Dazu vier Stimmen, die nicht besser gewählt sein konnten. Sie stellen unerwarteterweise nicht Personen dar, sondern Sichtweisen auf den Inhalt. Matthias Brandt steht dabei für die Perspektive des Mörders, erzählt in der ungewohnten "Du"-Form. So wird der Hörer zum unfreiwilligen Komplizen gemacht - ganz ähnlich wie die vier Mitarbeiter der "Sorry"-Agentur. Seine Stimme ist selbst bei den widerlichsten Mordszenen so schmeichelnd, dass man eher an ein Kunstwerk als ein Verbrechen denkt. Sophie von Kessel (die Stimme der "Danach"-Sichtweise) hat anfangs den undankbarsten Part - zuerst führt diese Perspektive dazu, dass der Hörer Zeit braucht, sich in den Ebenen zurechtzufinden - die Zukunft erscheint das erste Mal vor der Vergangenheit. Wenn diese Klippe umschifft ist, bieten die vier doch sehr unterschiedlichen Stimmen aber ein Gerüst, an dem man sich zeitlich gut orientieren kann. Innerhalb dieses Gerüsts findet sich eine Geschichte, von der ich wegen der Spoiler-Gefahr nicht viel verraten möchte, nur soviel: Zum Schluss ist praktisch jeder Täter, Opfer und Getäuschter..... oder tot...

Der Schluss ist übrigens das Einzige, das mir nicht gefallen hat. Zu plötzlich und kein wirklicher Abschluss einer faszinierenden Geschichte. Wenn ich ehrlich bin, dachte ich, dass das Akku meines Players leer ist.

Fazit: Unbedingt hörbar - auch, wenn es sich um die gekürzte Fassung des Buchs handelt - mir hat nichts gefehlt.

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20

13.02.2009

„FSK 18”

von robberta aus nrw
Dass es um Kindesmissbrauch geht, ist auf dem Cover leider nicht ersichtlich. Die eine Idee an sich, dass sich die vier Freunde im Auftrag für andere bei anderen entschuldigen und dabei von einem Mörder benutzt werden ist interessant. Ein weiteres Thema , dass aus Opfern Täter werden und andere einfach nur irre sind, muss nicht so brutal geschildert werden. Achtung Jugendschutz! Die gekürzte Lesung lässt das Ende offen.

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20

13.02.2009

„FSK 18”

von robberta
Dass es um Kindesmissbrauch geht, ist auf dem Cover leider nicht ersichtlich. Die eine Idee an sich, dass sich die vier Freunde im Auftrag für andere bei anderen entschuldigen und dabei von einem Mörder benutzt werden ist interessant. Ein weiteres Thema , dass aus Opfern Täter werden und andere einfach nur irre sind, muss nicht so brutal geschildert werden. Achtung Jugendschutz! Die gekürzte Lesung lässt das Ende offen.

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20

13.02.2009

„FSK 18”

von robberta
Dass es um Kindesmissbrauch geht, ist auf dem Cover leider nicht ersichtlich. Die eine Idee an sich, dass sich die vier Freunde im Auftrag für andere bei anderen entschuldigen und dabei von einem Mörder benutzt werden ist interessant. Ein weiteres Thema , dass aus Opfern Täter werden und andere einfach nur irre sind, muss nicht so brutal geschildert werden. Die gekürzte Lesung lässt das Ende offen.

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40

09.02.2009

„Kreislauf des Schreckens”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Köln
Neben der offiziellen Inhaltsbeschreibung halte ich es für wichtig darauf hinzuweisen, dass in „Sorry“ die Themen Kindesmissbrauch und Selbstjustiz eine gewichtige Rolle spielen. Da dies bereits nach den ersten Kapiteln klar ist, denke ich, dass ich damit der Geschichte auch nicht zu viel vorweg nehme. Unvorbereitet, kann dies jedoch beim Lesen bzw. Hören zu einem regelrechten Schock führen, sich in besonderer Eindringlichkeit mit diesen Themen konfrontiert zu sehen.
Im Hörbuch „Sorry“ werden die tragenden Parts von Christian Berkel in der Rolle des Erzählers und Matthias Brandt in der Rolle „Du“ gesprochen. Besonders Matthias Brandt hat mich mit seinem eindringlichen Vortrag überzeugt, bei dem mir teilweise kalte Schauer den Rücken runter liefen. Anders als es vielleicht beim Lesen des Buchs der Fall sein würde, fühlte ich mich so durch die direkte Ansprache mit „Du“ auch nicht wirklich persönlich angesprochen. Was ich hier auf Grund der Thematik eher als Vorteil empfand.
Sehr vorteilhaft fand ich auch die beiliegende Track-Übersicht aus der klar ersichtlich ist, welche Rolle gerade spricht.
Zoran Drvenkars Idee einer Agentur für Entschuldigungen finde ich sehr originell und dass dies auch unerwünschte Kunden anlocken könnte halte ich auch nicht für zu abwegig.
Ich fand es in Verbindung mit Päderasten jedoch für mich einfach zu konfrontativ. In der Form des Hörbuchs konnte ich nur schlecht eine Barriere aufbauen, oder schwierige Stellen übergehen.
Ich denke daher, dass für mich persönlich das Buch die bessere Wahl gewesen wäre.

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40

08.02.2009

„Manchmal genügt keine Entschuldigung”

von Avathea aus Großalmerode
Sorry ist mein erstes Buch, dass ich nicht gelesen, sondern mir angehört habe und somit war dies mal eine ganz neue Erfahrung für mich. Mittlerweile könnte ich mir vorstellen, zwischendurch mal ein Hörbuch zu "lesen", wobei ich aber dennoch das gedruckte Buch nach wie vor bevorzuge. Bis auf Matthias Brandt, der für mich eine unangenehme Stimme hat, fand ich alle Sprecher sehr gut und passend. Besonders Christian Berkel und Sophie von Kessel waren für mich ein Hörgenuss.
Zum Inhalt: Vier Freunde gründen eine Agentur, die sich bei anderen entschuldigt. Der Chef, der einen Mitarbeiter entlassen musste, der Mann, der seine Frau betrog usw. zählen nach kurzer Zeit zu den Klienten der Agentur. Das Geschäft boomt und die Kunden sind alle restlos zufrieden. Bis eines Tages der Auftrag kommt, der alles verändern soll. Die Person, bei der sich die Vier entschuldigen sollen, ist eine Leiche. Vor vollendete Tatsachen gestellt führen sie den grausamen Auftrag durch und plötzlich befinden sie sich in einem perfiden Spiel, bei dem es so schnell kein Entrinnen gibt. Warum der Klient so einen Auftrag überhaupt erteilt wird im Laufe des Geschehens immer klarer. Das grauenvolle Thema "Kindesmissbrauch" spielt mehr und mehr eine Rolle, was dem Zuhörer doch sehr durch Mark und Bein geht. Und am Ende weiß man nicht mehr, was eigentlich Gut und was Böse ist und was man nachvollziehen kann oder einfach nur abscheulich findet.
Das (Hör)buch ist ein Thriller, der nichts für schwache Nerven ist. Man fühlt sich oftmals sehr direkt angesprochen und in das Geschehen involviert. Als stiller Beobachter, der machtlos ist, da er nicht eingreifen kann. Und auch erst weit am Ende laufen die Fäden so zusammen, dass man "alles" versteht. Anfangs ist doch vieles noch sehr verwirrend, so dass man manchmal resigniert, weil irgendwie der Durchblick fehlt.
Letztendlich aber ein recht gelungener Thriller, der allerdings für zartbesaitete Wesen weniger gut geeignet ist, da alles sehr genau und plastisch beschrieben bzw. von den hervorragend ausgewählten Sprechern erzählt wird. Gänsehaut, Verzweiflung und Angst sind garantiert!

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