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Rezensionen:
223 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 8

nicht hilfreich: 4

Rang:
136

Rezensionen

40

07.11.2010

„Die Leichtigkeit des Seins”

Dieser Roman spielt in Italien. Der Protagonist dieses Buches wächst bei einem Hausmeister namens Don Gaetano auf. Don Gaetano wuchs einst – ähnlich wie der Junge, der seinen Vater nur nie kennengelernt hat- als Waisenjunge auf und so hat er dem Jungen viel zu erzählen und bringt ihm das Leben bei. Beim Kartenspiel kommen die Beiden meistens ins Gespräch und Gaetano erzählt von seinen Erlebnissen im Waisenhaus und was passierte, als er in Argentinien war. Denn Argentinien machte ihn schließlich zu dem, was er heute ist. Auch praktische Dinge wie handwerkliche Arbeiten eines Hausmeisters, einen Vulkan besteigen oder Angeln, bringt Don Gaetano dem Jungen bei. Eines Tages taucht die Jugendliebe des Jungen wieder auf und es kommt zu einer tragischen Begegnung.
Der Stil ist leicht und die Geschichte etwas naiv erzählt. Die Beziehung zwischen dem Jungen und Don Gaetano ist zart beschrieben, doch wird hier klar, wie stark die Bande sind. Leider ist das Buch gegen Ende mit sehr vielen metaphorischen und bedeutungsschwangeren Sätzen gefüllt, die auf Dauer etwas anstrengend sind. Trotzdem ist der Roman eine wunderbare Geschichte über das Erwachsenwerden, die erste Liebe und die Neugierde auf das Leben und die Menschen: Und sie erinnert etwas an das Gemüt des Alexis Sorbas.

40

07.11.2010

„Die Leichtigkeit des Seins”

Dieser Roman spielt in Italien. Der Protagonist dieses Buches wächst bei einem Hausmeister namens Don Gaetano auf. Don Gaetano wuchs einst – ähnlich wie der Junge, der seinen Vater nur nie kennengelernt hat- als Waisenjunge auf und so hat er dem Jungen viel zu erzählen und bringt ihm das Leben bei. Beim Kartenspiel kommen die Beiden meistens ins Gespräch und Gaetano erzählt von seinen Erlebnissen im Waisenhaus und was passierte, als er in Argentinien war. Denn Argentinien machte ihn schließlich zu dem, was er heute ist. Auch praktische Dinge wie handwerkliche Arbeiten eines Hausmeisters, einen Vulkan besteigen oder Angeln, bringt Don Gaetano dem Jungen bei. Eines Tages taucht die Jugendliebe des Jungen wieder auf und es kommt zu einer tragischen Begegnung.
Der Stil ist leicht und die Geschichte etwas naiv erzählt. Die Beziehung zwischen dem Jungen und Don Gaetano ist zart beschrieben, doch wird hier klar, wie stark die Bande sind. Leider ist das Buch gegen Ende mit sehr vielen metaphorischen und bedeutungsschwangeren Sätzen gefüllt, die auf Dauer etwas anstrengend sind. Trotzdem ist der Roman eine wunderbare Geschichte über das Erwachsenwerden, die erste Liebe und die Neugierde auf das Leben und die Menschen: Und sie erinnert etwas an das Gemüt des Alexis Sorbas erinnert.

50

03.11.2010

„Carola und das Monster”

Die kleine Carola will eines Nachts schlafen. Doch da taucht ein Monster auf, das behauptet:“Ich bin böööse!“. Carola findet, das Monster sei wohl eher frustriert und so kommen die beiden ins Gespräch.
Jakob Hein ist Arzt und Schriftsteller. Hier hat er mit Kurt Krömer und der Illustrtorin Mauela Olten (illustrierte unter anderem „Keine Angst vor gar nichts“, „Echte Kerle“ und „Theo und der Flickenbär“) ein supersüßes Kinderbuch mit viel Liebe und Witz zum Detail geschaffen. Das muss man haben!

40

30.10.2010

„Das Quintett”

Dies ist der sechste Krimi von Ulrich Ritzel. Diesmal ermittelt Tamara Wegenast, die etwas herbe Kommissarin zunächst in Polen. Die Spuren führen jedoch nach Aeschenhorn, einer kleinen Stadt in der Nähe von Friedrichshafen.
Gleichzeitig existiert ein zweiter und dritter Handlungsstrang. Der eines aus Polen kommenden Mannes, über dessen Namen der Autor zunächst schweigt. Er wird zusammengeschlagen und erholt sich dann in einer psychiatrischen Klinik, wo er vermeidet zu sprechen und so tut als könne er es auch nicht mehr. Auch der Leser ist, ebenso wie die Menschen im Roman um ihn herum, im Unklaren darüber, ob der namenlose Herr nun Pole oder Deutscher ist. Das finde ich übrigens sehr gut gemacht!
Handlungstrang Nummer drei zeigt das Ehepaar Jehle, deren Sohn vor siebzehn Jahren spurlos verschwand.
Wie passt das alles zusammen? Nun, das tut es auf jeden Fall! Aber lesen Sie selbst. Ein spannender Krimi, aber es geht noch besser. Trotzdem empfehlenswert!

50

30.10.2010

„Spiel, Spaß und bloß keine Schokolade”

Monika Wegler schildert hier auch -unter den konventionellen Sachen wie Futter, Gehegegröße und Pflege- was typisch für ein Kaninchen ist. Darunter ein klein wenig Anatomie und natürlich, dass unsere kleinen Hausgenossen auch ganz verschiedene Charaktere haben. Interessant ist unter anderem auch die Anregung für Beschäftung und Sinne. Am liebsten mag ich den Dosenparcour (Kaninchen werden hier animiert über Dosen zu springen), den Raschelkarton (ein Schuhkarton gefüllt mit Servietten, Toiletten- oder Küchenpapier) und die wandernde Möhre (Möhrchen an eine Schnur binden; fertig). Für weitere Tipps; unbedingt diesen Ratgeber lesen. Hier sind wirklich ganz tolle Anregungen zu finden!
Ansonsten ist das Layout sehr übersichtlich gestaltet und die Themen sind wunderbar strukturiert. Ein besonderes Augenmerk gilt auch den Fotos, die supersüße und zufriedene Kaninchen zeigen. Unseren sechs Kaninchen hat das Buch so gut gefallen, dass sie es fast aufgefressen haben. Fazit: ein sehr informativer Ratgeber über Kaninchen.

50

29.10.2010

„Mit Herz und Verstand”

Band fünf der Lola-Reihe von Isabel Abedi. Lola rettet diesmal Tiere. Außerdem hat sie es geschafft, ihr Eltern dazu zu überreden eine Katze zu kaufen. Doch die Freude ist nicht von langer Dauer, denn es gibt Startschwiedrigkeiten zwischen den beiden. Es braucht viel Zeit und Geduld, bis Schneewittchen Lola nicht mehr mit Nichtachtung straft, was Isabel Abedi sehr liebevoll erzählt. Dann gibt es da noch das Problem mit Schneeweißchen, einer Zirkusziege. Die ist nämlich permanent angeleint und Lola will sie unbedingt retten.
Mit viel Witz, Liebe und einer unglaublich sympathischen Figur, nämlich Lola, hat Abedi ein kleines Meisterwerk geschaffen. Auch die Randfiguren, wie zum Beispiel die beste Freundin Flo oder Alex der Freund, tragen zur Lebendigkeit des Romans bei. Ein Riesenspaß für groß und klein!

50

26.10.2010

„Man muss nur wollen”

Axel Scheffler wieder mal grandios. Dieses Kinderbuch beweist ein hohes Maß an Tiefgründigkeit, in der viel Weisheit steckt. Sam lässt sich -auch entgegen der landläufigen Meinung- nicht davon abbringen, sein Boot zu bauen und in die Welt zu segeln. Toll! Unbedingt mal lesen!

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