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Kabale und Liebe

Kabale und Liebe

Ein bürgerliches Trauerspiel. Anmerkungen v. Walter Schafarschik

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Artikeldetails zu Kabale und Liebe

AutorFriedrich Schiller

Untertitel Ein bürgerliches Trauerspiel. Anmerkungen v. Walter Schafarschik

  • bol.de-Verkaufsrang961
  • ISBN-103-15-000033-5
  • ISBN-139783150000335
  • VerlagPhilipp Reclam Jun.
  • ReiheReclam Universal-Bibliothek (33)
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten142
  • Veröffentlicht1993
  • Gewicht78g
  • SpracheDeutsch

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Rezensionen der Redaktion zu Kabale und Liebe

"Wer wissen will, was Demokratie und Freiheit wert sind, muss nur Schillers ?Kabale und Liebe? lesen. Es gibt wenige Stücke, die so frisch und empörend geblieben sind. Die Geschichte des Adligen und des Bürgermädchens, deren Liebe von einer boshaften Intrige (damals auch Kabale genannt) unterbunden wird, weil es nicht erlaubt war, die Standesgrenzen zu überschreiten, hat noch heute die Kraft, bei Lesern wie Zuschauern echten Hass und echte Verzweiflung auszulösen. ... Doch wäre Schiller nicht Schiller, wenn er sich im Realismus erschöpfte. Ein wenig philosophische Konstruktion hat er doch untergebracht, und sie sorgt dafür, dass sich der heutige Zuschauer nicht ohne weiteres von dem Stück als einer Geschichte historischer, überwundener Leiden distanzieren kann. Denn es geht nicht einfach nur um eine Liebe, die an den Standesgrenzen des 18. Jahrhunderts scheitert, so wie es Fontane für das 19. und Schnitzler sogar noch für das frühe 20. Jahrhundert geschildert haben. Es geht überhaupt um individuelles Glück und individuelle Selbstbestimmung, die an den Regeln der Gesellschaft scheitern."
-- Jens Jessen, DIE ZEIT-Schülerbibliothek

Kurzbeschreibung zu Kabale und Liebe

"Jedesmal, wenn das Gastspiel einer neuen Luise, eines neuen Wurm, Miller oder Ferdinand uns zwingt, einer Wiederholung von "Kabale und Liebe" beizuwohnen, erschrecken wir zunächst bei dem Gedanken, das oft Gesehene noch einmal sehen zu müssen, aber immer aufs Neue bringt uns das Stück unter seine außerordentliche dramatische Gewalt." (Theodor Fontane)

Beschreibung der Redaktion zu Kabale und Liebe

Das 1784 erschienene und uraufgeführte Drama ?Kabale und Liebe? (ursprünglich unter dem Titel ?Luise Millerin? geplant) von Friedrich Schiller beschließt, in Anlehnung an Gotthold Ephraim Lessings ?Emilia Galotti?, die Entwicklung des bürgerlichen Trauerspiels im 18. Jahrhundert - eine literarische Form, die mit der klassizistischen Auffassung und Tragödie bricht und Probleme des häuslich-privaten Bereichs und den Konflikt der Stände zum Gegenstand der tragischen Handlung macht. In sehr direkter Weise wird in Schillers ?Kabale und Liebe? mit seinem auf Spannung angelegten klaren Aufbau Kritik an den politischen Zuständen in der Fürstentümern geübt: Willkür, Mätressenwirtschaft, Verkauf von Landeskindern. Das bürgerliche Trauerspiel kontrastiert die verrottete Moral des Hofes mit der Tugend des Bürgertums. Im Mittelpunkt des Sturm-und-Drang-Stücks steht die tragische Liebesbeziehung zwischen Angehörigen verschiedener Stände: zwischen dem Adligen Ferdinand und der Musikertochter Luise Miller. ?Kabale und Liebe? eroberte rasch die Bühne und gehört zu den großen Klassikern des deutschen Dramas.
Text in neuer Rechtschreibung. - Anmerkungen von Walter Schafarschik.

Portrait

Friedrich Schiller:
Friedrich von Schiller wurde 1759 in Marbach geboren. Auf Befehl des Herzogs Karl Eugen musste der junge Schiller 1773 in die 'Militär-Pflanzschule' eintreten, wo er ab 1775 Medizin studierte; später wurde er Regimentsmedicus in Stuttgart, das er 1782 nach Arrest und Schreibverbot wegen seines Stückes 'Die Räuber' jedoch fluchtartig verließ. 1789 wurde er zum Professor der Geschichte und Philosophie in Jena ernannt, 1799 ließ er sich endgültig in Weimar nieder. Schiller starb am 9.5.1805 in Weimar.

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40

25.03.2014

„Intrigén”

von Blacky Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Inhalt:
Kabale und Liebe handelt von der Liebesbeziehung zwischen Luise Miller, der Tochter eines bürgerlichen Stadtmusikanten, und Ferdinand von Walter, dem Sohn des adligen Präsidenten von Walter. Durch ein Intrigenspiel von Ferdinands Vater und dessen Sekretär Wurm wird diese Liebe unmöglich und endet in einer Katastrophe

Ein Drama , das von Friedrich von Schiller zwischen 1782 und 1783 verfasst und 1874 uraufgeführt wurde. Obwohl im Sprachstil der damaligen Zeit verfasst ist es auch heute noch interessant und auch spannend. Man erlebt hier ein Intrigenspiel, das zwar perfide, aber auch heute noch durchaus vorstellbar ist. Der Schluss ist wirklich sehr dramatisch.

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50

10.09.2012

„Gesselschaftliche Unsittilichkeiten.”

von Fabian Greiter aus Innsbruck
Ein Adliger der eine Bürgerliche liebt? Unvorstellbar! Zumindest zu Schillers Lebzeiten.
Und genau das wird kritisiert.

Es kommt wie es kommen muss: Die Protagonisten sind tot und die Trauer groß.

Was lernen wir daraus? Gesellschaftliche Zwänge sind schlecht, Suizid noch schlechter. Schreibt euch das hinter die Ohren liebe Kinder.

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50

08.12.2011

„Gesellschaftskritik anno 1784”

von Jakob B. aus Laberweinting
Der junge adelige Ferdinand, geleitet von aufklärerischen Ideen und Emotion zugleich, liebt die bürgerliche Luise. Doch sowohl die Eltern Luisens als auch Ferdinands halten von dieser utopischen Beziehung nichts. Durch eine Intrige wird versucht, die Liebenden zu entzweien, was aber fehlschlägt, da Ferdinand aus Besessenheit Luise und anschließend sich selbst vergiftet, damit er sie im Himmel heiraten kann. Schiller hat dieses bürgerliche Trauerspiel 1784 veröffentlicht, es zählt bis heute zu seinen erfolgreichsten Werken und ist ein echter „Klassiker“ der Sturm-und-Drang-Zeit. Hier wird die Gesellschaft kritisiert – insbesondere der absolutistische Hof, das zu konservative Bürgertum, die Intrigenvielfalt, das Mätressenwesen usw. Doch heute noch genießt dieses Werk hohe Aktualität, da sich die Gesellschaft noch nicht grundlegend geändert hat.

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50

17.05.2008

„Auf ein Wort”

von Polar aus Aachen Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Deutsche Klassik ist oft ein hartes Brot. Wen das nicht stört, bekommt immerhin einen Eindruck von einem glanzvollen Bürgerlichen Trauerspiel, das nicht umsonst im Kanon deutscher Theaterstücke seinen festen Platz hat. Die Liebe zwischen Ferdinand und Louise ist gleichzeitig ein Sittenbild seiner Zeit. Der Standesunterschied, etwas, was man heutzutage kaum noch thematisiert, treibt die Handlung voran. Was den Adel einst ausgemacht hat, für das findet Schiller treffende Bilder. Auch für jene Randfiguren, die sich in deren Schatten, Einfluß und ein Auskommen sicherten. Die Intrige, ihre Beherrschung gehörte in den Kern dieser Gesellschaft, deren Mechanismen Schiller gnadenlos bloßgelegt. Und hinter allem künden sich bereits die Stürme an, die das Land verändern werden.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

27.11.2007

„Absolut atemberaubend”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dieses Werk ist einfach klasse! Wunderschön zu lesen, sehr verständlich. Es zeigt mal wieder, dass auch Schiller ein atemberaubender autor war!
Nur weiterzu empfehlen

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

28.05.2007

„Ein Stück Weltliteratur!”

von raubkatzal aus Wien
Ein klassisches bürgerliches Trauerspiel von Schiller, stark beeinflusst von Lessings "Emilia Galotti", jedoch auch als Einzelnes markant und für damalige Verhältnisse recht modern.
Die Liebe zwischen dem Präsidentensohn Ferdinand und der Bürgerlichen Luise steht unter keinem guten Stern, natürlich wegen des Standesunterschiedes. Doch entgegen der Richtlinien, ist die Liebe zwischen den Beiden ernsthaft und aufrichtig, ein Kampf und die Zweisamkeit gegen jede Vernunft und Regeln beginnt - leider mit tragischem Ende..

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40

05.01.2007

„klassisches bürgerliches Trauerspiel”

von LongGoneBy aus Wien Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
In diesem Trauerspiel von Friedrich Schiller steht der Konflikt von Adel und Bürgertum im Mittelpunkt. Ferdinand, der Sohn des Präsidenten, liebt die Bürgerliche Louise. Durch die Intrigen von Ferdinands Vater wird jedoch die Liebe zerstört, was am Ende des Dramas zu dem Mord Ferdinands an Louise führt. Anschließend nimmt er sich selbst das Leben.
Schiller zeigt deutlich die unterschiedlichen Einstellungen der beiden Parteien sowie deren Konflikte. Auch die mitreißende Sprache trägt zu dem gelungenen Gesamteindruck dieses Werkes bei.

2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

21.11.2006

„Ich habe nicht bereut, dass ich es gelesen habe”

von einer Kundin oder einem Kunden
Friedrich Schiller sollte jedem, auch Leuten ohne Vorliebe für Bücher, ein Begriff sein. Eins seiner bedeutesten Werke ist wohl "Kabale und Liebe". Anfangs ist es hart sich durchzubeißen. Die Dialoge sind schwer verständlich und oft hilft es wenn man es ein zweites Mal liest. Ich habe auch nicht alles verstanden, aber habe im Großen und Ganzen mitbekommen, um was es geht. Liebe: Ferdiand und Louise Miller sind ineinander verliebt. Leider gehört Ferdinand dem Adelsstand an und Louise ist die Tochter eines Musikers. Kabale (oder auch "Intrige): Der Präsident von Walter (Ferdiands Vater) kündigt die Heirat seines Sohnes mit der Lady Milford an, ohne dass der Sohn davon weiß. So gewinnt die Story an Schwung. Schlussendlich endet es in einer (wie für ein Trauerspiel üblich) Katastrophe. Ich habe nicht bereut, dass ich Kabale und Liebe gelesen habe, obwohl die schwer verständliche Sprache oft störte.

1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

12.03.2006

„Klasse”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein echt hinreisendes bürgerliches Trauerspiel. Ein typisches Buch für die Zeit des Sturm und Drangs. Echt tolles Sternchenthema fürs Abi 07

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40

„Nützlich zur Weiterbildung im Gebiet der Epochen”

von einer Kundin oder einem Kunden
In "Kabale und Liebe" werden sehr schön die Konflikte zwischen den Anhängern des Sturm & Drang und der Aufklärung gezeigt. Auch gut nahegebracht werden die Probleme, die die Standesordnung mit sich bringt. Zwar etwas unverständ- lich formuliert, was aber selbstver- ständlich und akzeptabel ist, wenn man bedenkt, dass das Buch von 1782-1783 geschrieben wurde.

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