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Die Nacht des Zorns
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Die Nacht des Zorns

Roman

buch
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Artikeldetails zu Die Nacht des Zorns

AutorFred Vargas

Untertitel Roman

  • ISBN-103-351-03380-X
  • ISBN-139783351033804
  • Verlag Aufbau Verlag
  • ReiheAdamsberg
  • ÜbersetzerWaltraud Schwarze
  • Einbandartgebunden
  • Seiten454
  • Auflage3. Auflage
  • Veröffentlicht12.03.2012
  • GenreRoman
  • Gewicht665g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelL' Armée Furieuse

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Rezensionen der Redaktion zu Die Nacht des Zorns

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 16.04.12
Fred Vargas steht für intelligente Spannung, ein fein gezeichnetes Gesellschaftsbild und der zarten Prise Humor. Fred Vargas schreibt stilvolle Kriminalromane! Mit diesem Stil hat sie Deutschland erobert. Mit jedem neuen Roman stürmt sie die Bestsellerliste. Bei den Romanen von Fred Vargas atmet man auch immer die Luft des heutigen Frankreichs ein. Sie brilliert mit tiefen Einblicken in Land und Leute. Kommissar Adamsberg ist eine Kultfigur des europäischen Kriminalromans. Die Nacht des Zorns wird alle Leserinnen und Leser der Serie begeistern.

Kurzbeschreibung zu Die Nacht des Zorns

"Fred Vargas ist zurück - in Bestform." LE FIGARO LITTRAIRE
Ein jahrhundertealter Mythos führt Kommissar Adamsberg in die dunklen Wälder der Normandie. Ein Heer aus Schattengestalten soll dort wüten und ungesühnte Verbrechen strafen. Lina, eine junge Frau aus der Normandie, hat es jüngst in der Nacht über den Waldweg reiten sehen. Und nicht nur das: Die Reiter hatten vier Menschen in ihrer Gewalt, deren Tage - der Legende nach - gezählt sind. Und tatsächlich dauert es nicht lange, bis das erste Opfer des Wütenden Heeres stirbt. Adamsberg ist überzeugt, dass sich jemand der mittelalterlichen Sage bedient, um ungestört zu morden.
Wieder einmal findet sich in diesem Roman alles, was die unnachahmliche und inzwischen sprichwörtliche Magie Vargas ausmacht: wunderbare Charaktere, ein intelligenter Plot, eine subtile Handlungsführung, gefärbt mit einem sprühenden Funken Humor. "Wenn Vargas Musikerin wäre, wäre sie allein ein ganzes Orchester." ELLE "Eine ganz große Vargas!" LE MONDE

Autorenportrait zu Die Nacht des Zorns

Waltraud Schwarze studierte Romanistik und Bibliothekswissenschaft, betreute über 30 Jahre im Aufbau Verlag die Literatur aus den romanischen Sprachen und entdeckte Fred Vargas für den deutschen Buchmarkt. Sie lebt als Übersetzerin und freie Lektorin in Berlin.
2009 wurde Waltraud Schwarze vom französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation zum Chevalier dans l'ordre des Arts et des Lettres / Ritter im Orden Arts et Lettres ernannt.

Portrait

Fred Vargas:
"FRED VARGAS ist die beste Kriminalschriftstellerin in Frankreich", urteilt Die Zeit. "Es gibt eine Magie Vargas", schreibt Le Monde. Und sie heißt: literarische Phantasie, poetische Intelligenz, Humor und sprühende Dialoge. Heute werden ihre Romane in 30 Sprachen übersetzt. 2004 erhielt die Autorin den Deutschen Krimipreis für Fliehe weit und schnell. 2005 stand sie mit Der vierzehnte Stein auf Platz 1 der Bestenliste von KrimiWelt. Im Aufbau-Verlag und bei AtV liegen von ihr vor: Die schöne Diva von Saint-Jacques (auch als Hörbuch im DAV) Der untröstliche Witwer von Montparnasse (auch als Hörbuch) Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord (auch als Hörbuch) Bei Einbruch der Nacht Das Orakel von Port-Nicolas Im Schatten des Palazzo Farnese Fliehe weit und schnell Der vierzehnte Stein (auch als Hörbuch) Vom Sinn des Lebens, der Liebe und dem Aufräumen von Schränken.
Waltraud Schwarze:
Waltraud Schwarze studierte Romanistik und Bibliothekswissenschaft, betreute über 30 Jahre die Literatur aus den romanischen Sprachen in einem Verlag und entdeckte Fred Vargas für den deutschen Buchmarkt. Sie lebt als Übersetzerin und freie Lektorin in Berlin.§2009 wurde Waltraud Schwarze vom französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation zum Chevalier dans l'ordre des Arts et des Lettres / Ritter im Orden Arts et Lettres ernannt.

Autorenportrait

Waltraud Schwarze studierte Romanistik und Bibliothekswissenschaft, betreute über 30 Jahre im Aufbau Verlag die Literatur aus den romanischen Sprachen und entdeckte Fred Vargas für den deutschen Buchmarkt. Sie lebt als Übersetzerin und freie Lektorin in Berlin.
2009 wurde Waltraud Schwarze vom französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation zum Chevalier dans l'ordre des Arts et des Lettres / Ritter im Orden Arts et Lettres ernannt.

description

Glühend steht die Sonne über Paris, als eine verängstigte Dame Kommissar Adamsberg aufsucht: Ihre Tochter Lina hat das »Wütende Heer« gesehen ? der Legende nach kündigt dieser Geisterzug kommende Todesfälle an. Vier Opfer sah Lina, und als der erste Mann spurlos verschwindet, zögert Adamsberg nicht. Er bricht in die kühlen Wälder der Normandie auf, doch bevor er die Fährte aufnehmen kann, wird ein Anschlag auf einen einflussreichen Pariser Geschäftsmann verübt, man ruft ihn in die Metropole zurück. Da erfüllt sich Linas Vision erneut. Adamsberg ist sicher: Jemand bedient sich des mittelalterlichen Mythos, um ungestört zu morden. Für den Kommissar beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.

Bewertung unserer Kunden zu Die Nacht des Zorns

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50

07.10.2012

„Erfrischend anders!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich gebe es unumwunden zu, ich bin ein großer Fan dieser französischen Kriminalautorin.

Nunmehr das achte Mal schickt nun Fred Vargas ihren Kommissar Adamsberg auf Verbrecherjagd. Die Geschichte geht diesmal, äußerst passend für die Autorin, die zugleich Historikerin und Archäologin ist, von einer mittelalterlichen Sage aus: dem Mesnie Hellequin, auf deutsch der Wilden Jagd. Der nächtliche Geisterzug scheint nämlich in diesem neuen Fall Rache an ungesühnten Verbrechern zu üben. Doch als sei dies nicht genug muss sich Adamsberg auch noch mit dem fast perfekten Mord eines Kreuzworträtselmeisters, abgefackelten Autos und an den Beinen gefesselten Tauben herumschlagen. Alles in allem schon eine skurrile Mischung, wenn da nicht noch sein wundervolles Team wäre. Allesamt seltsame Charaktere, die auf dem modernen Arbeitsmarkt nicht mal den Hauch einer Chance bekämen. Da ist beispielsweise der Assistent Danglar, der Alleswisser mit der großen Familie und einer ausgesprochenen Vorliebe für historische Fakten und schmackhafte Weine, oder etwa Violett Retancourt, die beindruckende Frau, der auf wundersame Weise schier alles zu gelingen scheint, ....und und und.

Überhaupt zeichnet Fred Vargas, die bei ihr vorkommenden Figuren immer äußerst liebevoll und läßt ihrer Geschichte genügend Raum sich zu entfalten. Herrlich, wie hier noch nahezu altmodisch gemordet wird. Dabei werden die Fälle mit viel Einfühlungsvermögen von Seiten des Kommissars und der für Adamsberg tpyischen langsamen, zuweilen verqueren Kopfarbeit gelöst. Können seinen verschlungen Gedankenpfaden doch oftmals selbst seine Untergebenen nicht folgen.

Ich habe mich bei der Lektüre jedenfalls überaus gut amüsiert und entspannt einen Gang rausgenommen. Ein Muß für alle Freunde des Ungewöhnlichen, etwas Absurden, für alle Menschen mit Vergnügen an einer schönen Sprache und für jeden, der der schier entlosen Reihe von psychopathischen Serienmördern und bluttriefenden Kriminalgeschichten überdrüssig geworden ist.

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40

25.09.2012

„eine Exkurison zu einer alten, mythischen Legende”

von Favola "favolas-lesestoff.ch"
- Ein Mann ermordet seine Frau mit Brotkrumen . . .
- in Paris wird ein Auto in Brand gesetzt, in dem ein bedeutender Industrieller sass . . .
- ein Unbekannter quält Tauben, indem er ihnen die Beine zusammenbindet . . .
- und in der Normandie geht das wütende Heer umher und holt sich diejenigen, die für ihre begangenen Verbrechen bisher nicht geschnappt wurden.

In Fred Vargas` neuem Kriminalroman ermittelt wieder Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg mit seinen Leuten aus der Brigade in Paris. Gleich vier verschiedene Fällen beschäftigen ihn. Davon werden drei in je einem Handlungsstrang weiterverfolgt. Aus diesem Grund hatte ich zu Beginn etwas Mühe, in die Geschichte reinzukommen.
Umso mehr freute ich mich, die altbekannten Ermittler wieder zu treffen, denn Fred Vargas`s Bücher leben von ihren Charakteren. Alle haben ihre Eigenarten und Macken und sind mir schon in den früher gelesenen Bücher ans Herz gewachsen. Da ist der langsam denkende, dafür aber sehr intuitiv handelnde Kommissar Adamsberg, Danglard, der gerne das eine oder andere Glas Wein zuviel trinkt und mit seinem Perfektionismus und seinem imensem Wissen Adamsberg manchmal an den Rande des Wahnsinns treibt und die gewaltige Retancourt, auf die man sich einfach verlassen kann. Fred Vargas hat in ihren Büchern wirklich ein einmaliges und aussergewöhnliches Ermittlerteam erschaffen, das sich nicht nur für Mord und Todschlag interessiert, sondern sich auch Kleinigkeiten wie gequälten Tauben widmet.
In "Die Nacht des Zorns" spielen aber auch Adamsbergs neu gefundener Sohn Armel, Lina mit den grossen Brüsten, der von der gesamten Pariser Polizei gesuchte Momo und die Taube Hellebaud eine Rolle.

Die Kriminalromane sind wirklich spezielle Meisterwerke. Es sind keine rasanten, atemlose Storys sondern wie Adamsberg ruhige, langsame Geschichten, die die Autorin trotzdem sehr spannend erzählt und unauffällig mit geschichtlichem Wissen verknüpft. Im aktuellen Fall webt sie die mythische Legende um das wütende Heer in der Normandie ein. Diese Abstechter in das 12. Jahrhundert und in den heutigen Aberglauben im kleinen Ort Ordebec sind wirklich sehr interessant und meine Highlights im Buch. Auch Kommissar Adamsberg lässt sich gerne in diese Welt aus Aberglauben und Mythen hineinziehen, die aber niemals die Wirklichkeit verlässt. Das ist wirklich eine Besonderheit von Fred Vargas. Ihre Art zu schreiben wird auch "magische Realismus" genannt. Er vermischt die Grenzen zwischen Realität und Phantasie. Volkskultur, Mythologie und Geschichte verschmelzen in ihrem Buch und sind immer erkennbar. Trotzdem gibt es immer einen realistischen Kern.

Fazit:
Nicht nur die aussergewöhnlichen Charakteren und ein Abstecher in eine alte Legende sondern auch die wunderbar poetische Sprache von Fred Vargas machen "Die Nacht des Zorns" zu einem wirklich lesenswerten Krimi.

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50

15.05.2012

„Schauriger Kriminalroman mit tollen Charakteren”

von einer Kundin oder einem Kunden
Fred Vargas hat mit „Die Nacht des Zorns“ einen lesenswerten Kriminalroman geschrieben. Eine schaurige Legende lockt den Pariser Kommissar Adamsberg in einen kleinen französischen Ort, in dem es schon bald zu einer Mordserie kommt. Zudem muss der Kommissar nebenbei noch einen Fall in Paris lösen, bei dem ein einflussreicher Großindustrieller in seinem Auto verbrannt wurde. Trotz der verschiedenen Schauplätze bleibt die Handlung für den Leser aber nachvollziehbar und ist dabei so spannend, dass man das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen möchte. Neben der spannenden Handlung schaffen es aber insbesondere auch die interessanten Charaktere dem Roman das gewisse Etwas zu verleihen. Gerade durch die markanten Eigenheiten wirken die Figuren authentisch. Zudem entstehen durch die vielfältigen Figuren clever und humorvoll geführte Dialoge, welche wiederum die düstere Handlung rund um die grausamen Morde auflockern.

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50

16.04.2012

„Ein neuer Fall für Kommissar Adamsberg ”

von einer Kundin oder einem Kunden
Adamsberg, der Wolkenschaufler, muss seinen neuen Fall in der Normandie lösen. Dort treibt eine "Wilde Horde" ihr Unwesen. Mythos oder nutzt ein "echter" Unhold, die alte Sage um Angst und Schrecken zu verbreiten? Bei Fred Vargas weiss man das nie so genau. Giessen Sie sich einen Calvados ein (falls Sie nicht in die Normandie fahren können, die beschriebene Pension klingt extrem verlockend ) und lassen Sie sich in diesen genialen Krimi hineinziehen.

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50

16.04.2012

„Noch besser als die Vorgänger!”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Jedes mal , wenn eine neue Vargas kommt, denke ich:"so gut wie die letzte kann sie gar nicht werden" und wie jedes mal werde ich eines Besseren belehrt. "Die Nacht des Zorns" ist besser noch als die sowieso guten Vorgänger.

Fred Vargas, von Beruf Mittelalter-Archäologin und Forscherin, bedient sich einer alten Legende um den wichtigsten Erzählstrang der Geschichte zu spinnen. Ein wütendes Heer Untoten mit vier Gefangenen wird gesichtet und die vier Morde sind vorprogrammiert. Das ist aber nur eine der vielen Geschichten um die sich Kommissar Adamsberg kümmern muss. Ein alter Mann hat seine Frau mit Brotkrumen erstickt, ein Pyromane soll einen Menschen getötet haben und manche Familie birgt Überraschungen. Wie immer ermittelt Adamsberg unkonventionell und Danglar weiß alles besser, oder?

Großartige Figuren, hinreißende Geschichten und feinsten Humor! Obwohl schon fast 600 Seiten lang hätte ich mir noch mehr gewünscht.

Möge dieser Krimi, und seine Vorgänger viele Leser finden!

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50

05.04.2012

„Das wütende Heer”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Ich habe auf die neue Fred Vargas gewartet und sie mir erst im Urlaub zu Gemüte geführt.
Für diese Krimis braucht macht Zeit um jedes Deteil genießen zu können.
Diesmal führt es Adamsberg, obwohl im Paris ein politisch brisanter Fall auf dem Tisch liegt in die Normandie, dort wurde von einer jungen Frau das " Wütende Heer" gesehen, eine Horde von Untoten, die immer wieder Meschen mit sich nimmt, welche, die sich eines Verbrechens schuldig gemacht haben, dafür aber nicht bestraft worden sind.
Danglard trumpft wie immer mit seinen Kenntnissen in Geschichte und Mythologie und Adamsberg praktiziert sehr außergewöhnliche aber zielgeführende Ermittlungsmethoden.

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50

22.03.2012

„"...die unnachahmliche und inzwischen sprichwörtliche Magie Vargas..."”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Nach jeder neuen Vargas denke ich, besser geht's nicht mehr. Auf jeden neuen Adamsberg freue ich mich wie ein kleiner Junge auf Weihnachten. Warum? Weil Vargas so viel mehr ist als nur literarischer Kriminalroman, Weil Sie unsterbliche Figuren geschaffen hat. Weil Sie einen die Welt und Handlungszusammenhänge anders sehen lässt. Weil sie so ungeheuer feinfühlig, charmant und voller Logik querdenken lässt. Weil alles an diesen Kriminalromanen anders ist als gewohnt. Nichts ist gewöhnlich, aber auch nichts gestelzt oder an den Haaren herbeigezogen. Es ist jedesmal die Offenbarung eines Paralleluniversums, perfekt gestaltete Symphonie einer Geschichte, die wie aus dem Ärmel geschüttelt scheint - und es doch nicht ist. Hinter der ganzen Lässigkeit und Eleganz ihrer Romane steckt harte und konzentrierte Arbeit, wobei irgendeine Gottheit sie mit einer Phantasie gesegnet hat, die ihresgleichen sucht. In jedem Satz, jeder Beschreibung der Vorgänge und jedem Dialog steckt eine ungeheure Komplexität, die zu der Einmaligkeit ihrer Romane beiträgt. Allein die Figur Adamsberg ist ein Kunstwerk, begreifbar und handlungsfähig allerdings nur im Gesamtkunstwerk der von ihr geschaffenen unterschiedlichen Charaktere der Brigade criminelle. Was wäre Adamsberg ohne Veyrenc, Danglard und dem Panzerschrank Violette Retancourt nebst all den anderen sehr individuellen Mitgliedern seiner Brigade? Allein die Verknüpfung dieser menschlichen Mikrokosmen erlaubt Adamsberg, genauso so zu ermitteln, wie er nicht anders könnte. Er ist alles andere als ein Übermensch, - er ist nur einfach genial und seine Macken und Fehler werden kompensiert durch die Genialität seiner Mitarbeiter, deren Macken zusammen das Sahnehäubchen auf einem verschworenen Team bilden.Ein Team, das, entfernte man nur das kleinste Rädchen, nicht nur unrund liefe, sondern sang- und klanglos zuzusagen seinen Dienst quittieren müsste...

Warum hat Vargas einen männlichen Protagonisten? Was bedeutet Adamsberg für sie? Darüber unterhielte ich mich gern mit ihr. Meine Vermutung ist, dass sie sich einen Mann/Menschen schafft, mit dem sie sich vorstellen kann, zusammen sein. Ich glaube, sie ist in Adamsberg verliebt. Sie ist Camille, der rote Faden in Adamsbergs nun wahrlich nicht platonischem Liebesleben, wobei er eigentlich nur eine haben möchte, die er nicht haben kann. Eben Camille.

Ohne es vielleicht zu beabsichtigen, schreibt Vargas philosophische Gebrauchsanweisungen für Verwirrte. Und wer nicht verwirrt ist, ist krank. Er weiß es nur noch nicht. Dementsprechend sind ihre Bücher mehr als nur geniale Kriminalromane, sie sind Literatur, die auch gut von Lesern goutiert werden können, die mit Krimis nichts am Hut haben.

Und so schicke ich Grüße, ein großes Dankeschön und ein in Calvados getränktes Stück Zucker in den Orbit, in der Hoffnung, das es dieser großartigen Frau wie zufällig auf ihren Kaffeetisch unter einem Apfelbaum fällt.

Den einen: ENTDECKEN SIE VARGAS. Den anderen: GENIEßEN SIE VARGAS' "L'armée furieuse".

Ich bin nur der Messdiener, der den Weihrauch schwenkt....

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50

19.03.2012

„Ein neuer Fall für Kommissar Adamsberg”

von einer Kundin oder einem Kunden
Eine uralte Legende, die Schreckensvision einer jungen Frau und ein darauf folgender Mord wecken Kommissar Adamsberg Interesse und er nimmt die Ermittlungen auf...
Wundervolle Sprache, liebenswerte Charaktere und sehr fesselnd erzählt!
Die Bücher rund um Adamsberg und sein Team können auch unabhängig voneinander gelesen werden, wer jedoch Lust auf die Vorgeschichte der jeweiligen Personen bekommen hat, der sollte mit dem ersten Fall – Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord – starten.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

12.03.2012

„Endlich ist er da!!!!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Meine Erwartungen wurden wiedermal übertroffen!
Der neue Adamsberg lässt keine Wünsche offen!

Spannend bis zum Schluss führt uns der neue Krimi von Fred Vargas durch die Normandie...und Adamsberg ist so liebenswert wie eh und je!

Jede Seite ein Genuss!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

11.03.2012

„Großes Lesevergnügen aus Frankreich”

von Silke Schröder aus Hannover (silke.schroeder@hallo-buch.de) Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Fred Vargas schmiedet immer wieder besondere Fälle für ihren Kommissar Jean-Bapiste Adamsberg; so auch in ihren neuen Krimi “Die Nacht des Zorns”. Und wieder einmal beschäftigt sich Vargas dabei mit einer mythischen Legende. Diesmal bezieht sie sich auf die Legende vom „wütenden Heer“, die der Historiker Ordéric Vital schon im 12. Jahrhundert aufzeichnete und die beschreibt, wie ein Trupp mittelalterlicher Reiter in einer “wilden Jagd” diejenigen stellt, die sich eines Verbrechens schuldig gemacht haben, ohne je zu Rechenschaft gezogen worden zu sein. Von dort ist der Schritt nicht weit zu ihrem zweiten Thema, den Ungerechtigkeiten der modernen französischen Justiz. Und auch hier weiß der einfallsreiche Kommissar einen seiner stets ungewöhnlichen Wege, um der Gerechtigkeit schließlich genüge zu tun. Vargas gibt ihren Figuren wieder viel Platz, um ihre ganz unterschiedlichen Talente und skurrilen Eigenarten zu entfalten. So entwickelt sie eine ebenso spannende wie in sich verwobene Story mit viel hintergründigem Humor und Sprachwitz. Und keine Angst: Was anfänglich etwas wirr wirkt, entpuppt sich bald als fesselnder und durchaus logischer Plot mit erfrischenden Dialogen und überraschenden Wendungen. Mittendrin ein intuitiv ermittelnder Kommissar, der seine ganz eigenen Methoden zur Aufklärung verzwickter Fälle hat. Großes Lesevergnügen aus Frankreichs herb-romantischer Nordwestecke.

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