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Ort:
Gudensberg
Rezensionen:
4 Rezensionen
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Rang:
9462

Rezensionen

40

17.05.2012

„Blutig”


L.A. Morddezernat für besonders brutale Vorgehen.
Dort sind wir gelandet! Frauen werden die Lippen und Schamlippen zusammengenäht und dem Sterben überlassen. Der Täter hat sich perfide Tötungsmethoden ausgedacht.
Mittendrin Hunter – gebeutelt durch eine harte Kindheit und zu hoher Intelligenz. Er soll den Täter finden.
Also eine klassische Konstellation.
Die Morde sind nichts für schwache Seelen, sie sind schon ein brutales Szenario. Das Buch ist weitgehend flott und spannend erzählt. Was mich gestört hat waren die fast andauernden Cliffhanger – wie im Trivialfortsetzungsroman und oft dann mit einer banalen Lösung. Die kamen zu häufig vor und störten das Lesevergnügen und erhöhten nicht die Spannung.
Robert Hunter fand ich als Ermittler ganz sympathisch obwohl etwas übernatürlich gezeichnet.
Die Morde waren übelst, das Cover war sehr blutrünstig, fühlte sich aber gut beim Lesen an, die erhabenen blutigen Seile –nur wo kamen die eigentlich vor im Buch? Waren die Opfer nicht ungefesselt?
Der Klappentext führte irgendwie auf Abwegen – die schlaflosen Nächte des kaltblütigen Killers sind uns nicht herangetragen worden.
Also insgesamt ein solider Thriller eher Durchschnitt als überragend. Das Cover und der Klappentext sind nicht stimmig.

40

12.03.2012

„In die Bretagne zwangsversetzt”

Pariser Kommissar ist in die Bretagne zwangsversetzt weil er seinen „Affekt“ nicht beherrschen kann. Nun lebt er seit drei Jahren dort und wird noch einige Generationen dort bleiben müssen um als nicht „neu“ eingestuft zu werden.
Der Kommissar wirkt grobschlächtig und ist koffeinabhängig etwas kauzig und einfach liebenswert.
Es gibt einen Fall zu lösen ein angesehener Hotelier wird erstochen in seinem Restaurant aufgefunden. Es gibt Familiengeheimnisse und die Bretagne zu entdecken.
Und irgendwann kommt der Punkt in dem Buch in dem man nicht mehr weiterlesen will, weil ja dann das Buch zu Ende ist – für mich immer ein gutes Zeichen.
Mit Hilfe des Kommissars wird der Leser in die Bretagne eingeführt, es gibt wunderbare Landschaftsbeschreibungen und liebenswerte Darstellungen, die die Bretonen dem Leser näher bringen. Wer noch nicht in der Bretagne war, wird es entdecken wollen. Die Leser, die dort schon sein durften werden sich danach sehnen bald wieder hinzufahren.
Das Buch hat alles was ich an einem Regio-Krimi schätze. Die Atmosphäre der Region, das Verständnis für die Einwohner und einen spannenden Fall in der Region eingebettet. Ich freue mich auf Neuigkeiten von Kommissar Dupin und kenne einige Leute, denen ich das Buch empfehlen werde.
Das Cover ist stimmig mit dem Buch und der Einband bzw. das Buch an sich liegt schön in der Hand.

20

10.03.2012

„Tolles Cover!”

Der erste Eindruck war ein saftiger bairischer Regionalkrimi in Niederbayern. Ein Mann wird in einem Schweinesarg aufgefunden. Was ist denn das? Naja die Pietät für die Sau.
Der Krimi nimmt seinen Lauf, der Kommissar ein geflohener Niederbayer niedergelassen in München kommt heim, um sich den Gespenster der Vergangenheit zu stellen, der Ermordete ist der Mann seiner Ex aus vergangenen Tagen. Der ermittelnde Beamte ist der Bilderbuch-Niederbayer mit Hof, Frau und Schnurrbart. Das verträgt sich nicht.
Der Kommissar Wolf kommt mühselig in Gang und hat oftmals Erscheinungen oder Erinnerungen die so düster sind, dass man sich in Stockholm und nicht in der Nähe von Straubing wähnt.
Mit diesen Stimmung kommt es zu einem ungewöhnlichen Lesevergnügen aber manchmal ist es auch kein Vergnügen. Es werden die Niederungen der niederbayerischen Seele nachgespürt – so soll diese keine Wörter für Liebe, Hass oder gar Gefühle habe … nur ein brrrr.
Kein Wunder das die Spur auch in die Psychiatrie führt
Nur wie rettet der Kommissar nicht nur Niederbayer sondern die Welt oder die Welt vor Niederbayern?
Irgendwann gab es dann den Hänger….das Buch blieb liegen!
Es ist nicht unbedingt die verwirrten Seele des Heimatflüchtling Wolfs, der in die Niederungen Niederbayerns eindringt und sich dabei verirrt. Vielleicht war es die beginnende Lösung des Falls?
Ich habe weitergemacht bis zum Showdown am Ende.“ Der große Rums. Der Erntetag. Niederbayerns blutiger Sonntag. Die große Läuterung.“

Es hat nicht gereicht für einen spannenden Krimi mit Tiefgang auch wenn es evtl. gewollt war. Es dümpelt einfach ein bisschen zu sehr – ein bisschen Tiefgang ein bisschen pubertärer Wahnsinn. Aber es hat nicht gericht.

Das Cover war super und vielversprechend – grün rosa. Und der Untertitel ließ mehr erhoffen.
Schade.

10

21.02.2012

„Brauchen wir nicht”

Ich fand das Buch überflüssig, nett vielleicht als Zuglektüre oder so mal zwischendurch. Aber sonst? Ein bisschen Humor ein bisschen kindischer Ehekitsch und nen paar Ossis die kernig sind und die Moors ins Herz schließen.

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