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123456

40

30.04.2012

„Strom weg, Licht aus und dann?”

...dann ärgern wir uns, weil unser tägliches Leben abrupt nicht mehr so läuft, wie wir es gewohnt sind. Meist dauert es nicht lange, und die Energieversorger haben wieder
alles im Griff und der Unmut über den fehlenden Kaffee, die ausgefallene Bahn oder ein paar Stunden im Dunklen sind schnell vergessen.
Was aber, wenn wie in diesem Buch, der Strom nicht wieder zugeschalten wird und die Stromversorger in ganz Europa
als Kettenreaktion ein riesiges Ausfallproblem in nie dagewesenem Umfang haben? Das möchten Sie nicht erleben, falls Sie es überhaupt überleben würden. Marc Elsberg führt uns sehr drastisch vor Augen, wie abhängig wir von Computern und Technik sind und wie machtlos, wenn es zu großen Pannen kommt. Es ist kalter Februar - Stromausfall europaweit - lokale Störungen lösen Rückkopplungseffekte aus, die Infrastruktur bricht zusammen. Über mehrere Tage kann das niemand verkraften, das öffentliche Leben bricht zusammen, der Kampf ums Überleben beginnt.
Zu Beginn geht es etwas langsam los, doch bald überschlagen sich die Ereignisse.
Ein Wissenschaftsthriller mit einer Fiktion, die durchaus Wirklichkeit werden könnte. Marc Elsberg schildert das Szenario einer realistischen Bedrohung. Wie lange reichen Ihre Vorräte?

40

29.02.2012

„Mit diesem Buch kann man nicht bis zum nächsten Urlaub warten.”

Der Dorfklatsch der Postmeisterin Vèronique bringt es an den Tag-die "Auberge des Deux Vallèes" ist verkauft-an ein englisches Paar, Lorna und Paul Webster.
Der Bürgermeister des kleinen verschlafenen Pyrenäendorfes Fogas, Serge Papon, hatte doch ganz andere Pläne mit der Auberge und muss den Schock erst einmal mit ein paar Pastis runterspülen und dann mit seinen Vizebürgermeistern die Lage beraten. Schlitzohrig und listig ersinnt er, die Gaststättenpläne von Lorna und Paul zu durchkreuzen und zeigt sich recht einfallsreich in der Wahl der Mittel. Doch er hat die Rechnung ohne seine Dorfbewohner gemacht, die meisten finden nämlich die Neuankömmlinge richtig nett.Die kleinen Intrigen und Spitzfindigkeiten nehmen ihren Lauf, genau wie die leidenschaftliche Begeisterung und Planung der fleißigen Helfer zur Rettung des Gasthauses.
Julia Stagg beschreibt ihre Protagonisten liebenswürdig, mit Charme, Witz und großem Augenzwinkern. Vielleicht sind ihr Chloè, Stephanie, Christian,Renè und all die anderen viel näher als wir glauben. Hat die Autorin doch selbst mit ihrem Mann in den französischen Pyrenäen gelebt und eine Pension betrieben.

50

29.02.2012

„..und den Eltern steh´n die Haare zu Berge...”

Nachdem der bekannte Kriminalbiologe gemeinsam mit seiner Frau erst kürzlich in die „Dunkelkammer des Bösen“ eingeladen hat, richtet sich dieses Buch an seinen (vielleicht später mal) beruflichen Nachwuchs.
Mark Benecke stellt seine Lieblingsexperimente für kleine und große Forscher vor.
Mit seinem locker leichten Schreibstil ist er voll auf der Wellenlänge seiner jungen Leser.
Die Einführung und Ermahnung zum sorgfältigen Umgang ist kombiniert mit der Übersicht zum „Warn- und Sauerei-Level“. Die Experimentiererei fängt ganz harmlos mit dem Beobachten von Insekten über das Aufblasen von Luftballons mittels Backpulver an ….. bis hin zu den „stinkenden Cocktails“ - nichts für zartbesaitete Leser. Buchstäblich am Rande gibt´s jede Menge Interessantes und Wissenswertes aus der Arbeit und Entwicklungsgeschichte von Kriminaltechnik und -biologie zu erfahren.
Die Experimente sind gut erklärt. Ich finde das Buch echt super, weil spannend, lehrreich und unterhaltend. Meine Empfehlung an die Eltern und Großeltern: Schauen Sie bitte gemeinsam mit den Kindern vor den Versuchen ins Buch. Dann können den ganzen „Zauber“ diskret überwachen oder auch notfalls Hilfestellung geben!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

40

29.02.2012

„Die Gedanken sind frei...”

Was hält Ihr Gegenüber von Ihnen, wenn er Ihnen mit verschränkten Armen begegnet, und wann ist Lachen wirklich ehrlich gemeint? Lesen Sie es nach bei Thorsten Havener. Er kann zwar nicht wirklich in die Gehirne der Menschen schauen, doch durch gezieltes Beobachten von Mimik und Gestik und genaues Zuhören in wahrsten Sinne Gedanken „lesen“.
Erstaunlich und durch interessante Beispiele veranschaulicht, zeigt Havener, wie wir täglich geschickt manipuliert werden (sollen). Sympathisch und authentisch wird das Ganze durch die Berichte seiner eigenen Erlebnisse und Erfahrungen.

50

29.02.2012

„Was wird aus Merle?”

Diese Frage hat mich von Anfang an bewegt. Was dem erst 7-jährigen Mädchen bereits zugemutet wird, lässt einen schon nachdenklich werden. Sie lebt mit ihrer Mutter ein nach unseren Vorstellungen sehr unstetes und unsicheres Leben, wird mit fremden Welten, Kulturen und Lebensumständen konfrontiert. Als sie mit ihrer totkranken Mutter Lydia (früher der kleine Tunichtgut mit ständig wechselnden Interessen und Beziehungen) vor der Tür ihrer Tante Franka (der gut organisierten, zielstrebigen, kinderlosen Anfangvierzigerin) steht, wird nicht nur die Gefühlswelt der beiden Frauen, auch die der kleinen Merle auf eine harte Probe gestellt. Das Mädchen handelt emotional, und gerade das verleiht ihr die Stärke und Kraft, die richtigen Freunde und Hefter zu finden.
Gefühlvolle, spannende Unterhaltung.

40

31.07.2011

„Detective Robert Hunter ist zurück”

Dieses Buch ist nichts für Menschen mit zartem Nervenkostüm, es ist brutal und blutig. Ein
Serienmörder denkt sich grausame Todesarten, die recht detailliert geschildert werden, aus und nummeriert die Leichen mit Blut. Alles beginnt mit einem ermordeten Priester, dem anstelle seines eigenen Kopfes ein Hundekopf aufgesetzt wurde,... oder fängt alles schon viel früher an?
Das sympathische Duo Robert Hunter und Carlos Garcia ist dem Täter auf der Spur-gezielt, kompetent und notgedrungen auch nicht immer ganz nach Vorschrift.
Die Nebenhandlung mit der 17-jährigen Molly zeigt, wie nah und unerkannt Verbrechen stattfinden und lange ungesühnt bleiben können.
Ein harter Krimi geprägt von Demütigung, Hass und dem Wunsch nach Vergeltung. McFadyen-Fans sollten ihn unbedingt lesen.
Ich glaube, Chris Carter kommt beim Schreiben sehr zugute, dass er "vom Fach" ist, denn er war jahrelang erfolgreich als Kriminalpsychologe tätig.
Für mich etwas schade, dass der Schluss mich sehr an den "Kruzifix-Killer" erinnert und das Ende so leicht "Friede, Freude..." ist.

buch

Der Regler

Max Landorff

EUR 13,95 *
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40

30.06.2011

„Für Geld geht (fast) alles...”

Der gutaussehende Mann mit viel Geld und scharfem Verstand, Gabriel Tretjak-"Der Regler"- hat einen nicht ganz alltäglichen Job. Er regelt Ihnen unangenehme Dinge perfekt und professionell, egal ob es sich um Geld- oder Beziehungsprobleme handelt oder ob Sie unliebsame Mitarbeiter oder Geschäftspartner loswerden wollen. Diese Art der Hilfe klingt verlockend, kann aber auch riskant sein. Menschen aus Tretjaks persönlichem Umfeld (Kunden, Informanten, seine Putzfrau) werden ermordet und er als Hauptverdächtiger verhaftet. Eine raffinierte Mischung von Personen, Orten und Zeiten, jedes Kapitel birgt eine neue Überraschung.
Diesen Psychokrimi werden Sie vom Anfang bis zum (überraschenden)Schluss kaum aus der Hand legen können.
Übrigens... vorab das Ende lesen wollen, geht gar nicht und bringt auch nix!

buch

Niedertracht

Jörg Maurer

EUR 8,99 *
auf Merkliste

40

30.06.2011

„"Ich bin der böse Putzi"”

"Da stimmt was net!" hatte der Bergwachtler gesagt.- Wenn Sie das in Jörg Maurers Buch lesen, ist es ein sicheres Zeichen dafür, dass auf die Mitglieder der Mordkommission IV um Hauptkommissar Hubertus Jennerwein wieder jede Menge Arbeit zukommt. Und da mischt der Autor mit seinem kabarettistischen Geschick und bayerischem Humor so einiges zusammen: Bergsteiger auf Abwegen, Omis mit Falschgeld im Gemüseladen, Sommertouris, mückenzüchtende Imker, die Mafia, Girls-Day in der Pathologie und natürlich einige Leichen. Wem das noch nicht genügt, der bekommt in der Bäckerei "Krusti" den neuesten, köstlichen Klatsch und Tratsch aus ersten Hand.
Turbulent und witzig-ein Muss für alle Alpenktimi-Fans.

50

30.06.2011

„Klein, fein, spannend!”

Eine Meisterleistung auf 200 Seiten.
Ich bin begeistert, wie Stefanie Kremser es in ihrem Debütroman geschafft hat, Liebe, Freundschaft, Trauer, Gesellschaftskritik, die Offenheit der Menschen und das Leben in Barcelona auf den Punkt zu bringen.
Die Protagonistin Anna Silber soll eigentlich über Barcelona, die Geburtsstadt ihrer Mutter, einen alternativen Reiseführer schreiben. Doch bereits kurz nach ihrer Ankunft befindet sie sich mitten in den Ermittlungen zu einer Mordserie. Was im bürokratischen Deutschland völlig unmöglich erscheint, in Spanien ist es normal, Anna wird als Mensch und Freund aufgenommen und anerkannt. Ihre unkomplizierte, offene Art und ihr Engagement öffnen ihr die Türen zu den Herzen der Barcelonesen und vielleicht gibt´s den Start in ein neues Leben.
Ein bißchen könnte ich Anna schon beneiden.

40

19.05.2011

„Franz-wieder voll in Aktion”


Die Morddrohung gegen den Realschulrektor Höpfl „Stirb, du Sau!“ ruft Franz Eberhofer zu seinem 2. Fall auf den Plan. Die Ermittlungen verlaufen recht skurril und manchmal fernab jeder wahren Polizeiarbeit. Auch kann sicher nicht jeder echte Kriminalbeamte einen schleimend-nervigen Bruder mit thailändischer Frau und Baby Uschi, eine liebevoll sorgende aber höchstschwerhörige Oma und einen Cannabis anbauenden und rauchenden Papa vorweisen. Die sind eben nicht alle ganz normal, doch das gerade macht sie so liebenswert und bringt die den nötigen Schwung für unsere Lachmuskeln.
Hoffentlich kommt der Franz im nachfolgenden wohlverdienten Urlaub gut in Italien an, findet seine Susi und lernt dort a bisserl charmantes Flirten. Denn wenn er weiter so deppert tut, wird´s nix mit der Liebe.

Ein „Provinzkrimi“ im wahrsten Sinne des Wortes, denn in Niederkaltenkirchen gehen die Uhren

eben wirklich ganz anders!

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