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Name:
Kristina Eckert
Ort:
Essen Rüttenscheid
Rezensionen:
92 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 3

nicht hilfreich: 3

Rang:
434
Über mich:

bin ein absoluter Bücherwurm und ein bekennender Serienjunkie!

Kristina Eckerts Rezensionen

50

15.02.2012

„Der Sommer der alles veränderte....”

Diesen Sommer ist alles anders als es sein sollte. Susanna ist tot, somit ist für Belly klar, dass sie diesen Sommer nicht in Cousins verbringen wird. Dabei sehnt sich die 16 Jährige so sehr nach der Vertrautheit des Sommerhauses. Seit sie denken kann, verbringt ihre Familie die Ferien mit der besten Freundin ihrer Mutter und deren Söhne, Jeremiah und Conrad, die für Belly lange wie Brüder waren. Letztes Jahr hatte Conrad endlich angefangen Bellys romantische Gefühle zu erwidern und zwischen den Beiden hat sich eine vorsichtige Liebesbeziehung entwickelt. Aber wird die junge Liebe den Winter und die Trauer überleben?




Gekonnt erinnert Jenny Han, ihre Leser an den vergangenen Sommer und seine Ereignisse, bevor sie die Geheimnisse des Winters lüftet. Wieder wird die Geschichte teilweise in Erinnerungen bzw. Rückblenden und in der Gegenwart erzählt. Den größten Teil stellen Bellys Gedanken dar, aber diesmal dürfen wir auch Jeremiah näher kennen lernen und seinen Blickwinkel übernehmen. Wie gewohnt fesselt die Geschichte von der ersten Seite an und hat an Zauber nichts verloren, auch wenn das Buch und die Themen ernster sind. Belly kämpft mit ihren Gefühlen, dem Tod von Susanna und ihrer Beziehung zu Conrad, die ihr immer mehr entgleitet. Dem Leser fällt es leicht sich mit den Protagonisten in der Geschichte zu identifizieren und erwischt sich vielleicht das ein oder andere Mal beim Wegwischen einer Träne.




Ich habe beim Lesen alles um mich herum vergessen inklusive der Haltestelle, an der ich aussteigen wollte. Glücklicherweise wird der nächste Band der Reihe nicht so lange auf sich warten lassen und ist für den Herbst geplant. Ich freue mich bereits jetzt darauf :-)

50

14.11.2011

„Wer bringt denn nun die Geschenke?”

Der 11 Jährige Paul möchte seine Schwester gene weiter in dem Glauben lassen, dass der Weihnachtsmann wirklich existiert, auch wenn die Lehrerin das Gegenteil behaupten. Doch das Projekt ist nicht einfach und er muss alle Menschen in Friedas Umgebung überzeugen mitzuspielen.
Zudem wollten sie Weihnachten diesmal im kleinen Kreis feiern, aber auch das gestaltet sich schwieriger als erwartet...

Schnell bringt einen dieses süße aber turbulente Buch in Weihnachtsstimmung. Paul möchte seiner Schwester noch ein bisschen den Glauben an Wunder erhalten, ist am Ende aber genau wie alle Erwachsenen, selbst nicht mehr ganz sicher, ob der man in Rot nicht doch die Geschenke bringt.
In kurzen Kapiteln mit hübschen kleinen Illustrationen bekommt man hier eine Geschichte die der ganzen Familie charmant den Advent verkürzen wird.
Eine tolle Alternative zu den Herdmanns! :-)

40

14.11.2011

„Die Zeichen stehen auf Sturm”

Nachdem mir der Einstieg in die Welt der Caster diesmal weniger leicht fiel, hat mir die Geschichte trotzdem wieder sehr gut gefallen.

Lenas siebzehnter Mond schwebt wie ein Damoklesschwert über Ravenwood Manor und der Liebe von Ethan und Lena. Seit dem Tod von Macon hat sie sich sehr verändert und zieht sich immer mehr zurück. Als Cousine Ridley, die zur dunklen Seite gehört, wieder auftaucht ist der Ärger vorprogrammiert. Eines Tages verschwindet Lena spurlos, Ethan macht sich gemeinsam mit Link und der geheimnisvollen Liv auf die Suche. Welche Rolle spielt der besorgte und verzweifelte Junge in der verzwickten Welt aus Magie? Und für welche Seite der Macht wird sich Lena entscheiden?

Neue Charaktere sorgen für frischen Wind. Atbekannte bringen Vertrautheit und rücken mehr in den Vordergrund. Die Fortsetzung liest sich wieder spannend und flüssig, allerdings sind die vielen Namen zwischendurch verwirrend. Ergänzend hätte einen kurzen Anhang mit einem Lexikon und einem Stammbaum der Ravenwoods sehr hilfreich gefunden.

buch

Saeculum

Ursula Poznanski

EUR 14,95 *
auf Merkliste

50

14.11.2011

„Finstere Zeiten”

Eine Gruppe junge Erwachsene will in einem angeblich verfluchten Waldstück ein par Tage ganz authentisch Mittelalter spielen. Ohne Kontakt zur Außenwelt wird aus einem spaßigen Ausflug bald ein Albtraum.

Dieses Buch zieht seine Leser in einen Bann und spuckt sie erst nach der letzten Seite wieder aus. Ich bin ein kleiner Angsthase und schon das Cover vermittelt eine unheimliche Stimmung und der Eindruck täuscht wirklich nicht. Mit wenigen Worten vermittelt die Autorin Ursula Poznanski eine sehr dichte Atmosphäre.Wieder mal ein Buch mit dem ich mir die Nacht um die Ohren geschlagen habe - aber es hat sich wirklich gelohnt! Alle Daumen hoch!

40

14.11.2011

„Der letzte Streich”

Man nehme: einen fürchterlichen Oger, eine eigenwillige Prinzessin, eine freundliche Hexe, einen fürsorglichen Troll, einen ungeschickten Zauberer, ein Waisenjungen und 3 uralte Schicksalsgöttinnen. Einmal kräftig durchrühren - et Voilà - rauskommt eine weitere fantasievolle und verrückte Geschichte von Eva Ibbotson. Gleichzeitig leider aber auch die Letzte, da die Autorin im Oktober letzten Jahres im Alter von 85 Jahren verstarb. Mit viel Witz und kindlichem Einfallsreichtum kann auch diese Geschichte punkten, allerdings ist sie auch gruseliger und brutaler als seine Vorgänger. Zwar verleitet der einzigartige Schreibstil der Autorin dazu auch über einen menschfressenden Oger zu lachen, aber ganz ohne ist die Geschichte deswegen trotzdem nicht.

50

14.11.2011

„Future Fiction”

Als Amy sich entscheidet mit ihren Eltern zur Besiedlung des neuen Zentauri-Planeten aufzubrechen, ist sie sich der Tragweite des ganzen noch nicht bewusst. Erst als sie viel zu früh aus ihrem eisigen Schlaf erwacht, wird ihr bewusst dass niemand weiß was sie bei ihrer Ankunft erwartet. Doch derweil hat sie ganz andere Probleme? Wieso ist sie die Einzige die aufgewacht ist? Wie lange dauert es bis das Raumschiff Godspeed am Ziel ihrer Reise ist? Was hat Junior mit der ganzen Sache zu tun? Kann sie ihm trauen? Amy steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, denn sie ist der einzige Mensch der Besatzung, der je die Sonne gesehen hat...

Spannend und abenteuerlich beginnt die Reise in das Ungewisse. Niemals hätte ich gedacht, dass dieses Buch mich anspricht, doch bereits nach wenigen Seiten war ich gefesselt. Amy wacht auf in einer Welt die ihr vollkommen fremd ist, Junior hingegen ist sofort verzaubert von ihrer Andersartigkeit. Die wechselnde Erzählperspektive sorgt dafür dass wir sowohl Amy als auch Junior kennen lernen und beide Seiten gut nachvollziehen können. Die Liebesgeschichte zwischen den Beiden ist glaubhaft und süß.
Wie bei vielen anderen Büchern aus dem Genre ist der Roman sehr kritisch was die Gesellschaftsform und die "Regierung" auf dem Raumschiff angeht. Dadurch bekommt der Leser weit aus mehr als eine Liebesgeschichte oder einen fantastischen Roman geboten.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, die Kapitel kurz und gut strukturiert, der Cliffhanger am Ende erträglich.

Kurz zusammengefasst: Ein absolutes Highlight im Bücherherbst, dass man gerne empfiehlt!!

50

14.11.2011

„Liebe verleiht Flügel”

Fina hat es nicht leicht. Ihre Mutter ist schon lange tot und ihr Vater kein einfacher Mann, außerdem in zwielichtige Geschäfte verstrickt. Das junge Mädchen versucht das Beste daraus zu machen und ihr Höhepunkt des Tages ist der Schulunterricht, den sie versteckt unter dem offenen Fenster belauscht. Ihre Welt gerät erst richtig aus den Fugen als ihr Vater versucht sie als Ehefrau an einen schmierigen Ganoven zu verkaufen. Fina flieht und landet bei Billa, wo sie nicht nur Freundlichkeit und Hilfe erfährt sondern auch die Aufmerksamkeit eines schönen jungen Mannes, den sie schon früher von Weitem beobachtet hat. Sie schwebt auf Wolke 7......

Erneut entführt uns Martina Sahler ins französische Köln. Sie gibt dem Leser nicht nur eine romantische Story sondern auch eine kleine Geschichtslektion. Spannend und leicht erzählt das Buch von Fina und ihrem Leben und wie sich in einem Augenblick alles verändern kann. Die anfänglich etwas weinerliche junge Frau macht eine Wandlung durch und entdeckt die Magie der Liebe. Besonder gefreut habe ich mich über das Wiedersehen mit Billa aus dem ersten Roman von Martina Sahler aus der Reihe Liebe in allen Zeiten.

buch

Mensch, Paul!

Anette Göttlicher

EUR 8,99 *
auf Merkliste

40

14.11.2011

„Schon wieder Paul!”

Nachdem Maries Leben endlich in geordneten Bahnen verläuft und sie mit Jan und ihrer süßen Tochter glücklich ist, taucht widererwartend Paul in der Ysenburgstraße auf.
Wie immer stellt er die Gefühlswelt von Marie komplett auf den Kopf. Wieso kann er sie nicht in Frieden lassen und wieso macht seine Nähe Marie so zu schaffen? Und dann macht Paul ihr ein unmögliches Angebot....

Leicht und witzig wie immer, schreibt Anette Göttlicher erneut Maries Tagebuch. Ich hatte zwar nicht mit einer Fortsetzung gerechnet, war aber sehr erfreut darüber. Allerdings habe ich beim Lesen das ein oder andere mal gedacht, dass die Fortsetzung auch nicht zwingend notwendig gewesen wäre. Trotzdem hat die Autorin eine ganz neue Ausgangssituation geschaffen und mich erneut damit überrascht, wie erfrischend normal und menschlich ihre Charaktere doch sind,

40

09.11.2011

„Ehrlich währt am Längsten!”

Selbst ein Jahr nach dem Mord an seiner Exfreundin kann Neily nicht loslassen. Trotzdem muss erst Audrey, Carlys Cousine, ihn überreden, den Fall nochmal auf eigene Faust aufzurollen.
Der Haken an der Geschichte ist, dass die Polizei schon einen Schuldigen gefasst hat - Audreys Dad! Werden die zwei Licht ins Dunkle bringen? Wer hat Carly erschossen? Warum?

Abwechselnd wird die Geschichte aus Neilys und Audreys Perspektive erzählt und kümmert sich nicht nur um kriminalistische Fakten sondern hauptsächlich um die Gefühle der Protagonisten. Schnell stellt sich heraus, dass das die Geschichte um Carlys Tod kompliziert ist und das Netzt in das sich die beiden verstrickt haben, weitaus gefährlicher zu sein scheint. Der Thriller ist somit wirklich gut konstruiert, gefühlvoll und abwechslungsreich. Gerade für ein Erstlingswerk eine schöne Überraschung.